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Über Sebastian Rösler und über MATS

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Über Laura und Philipp

Laura im Netz www.lauraphilipp.de https://www.youtube.com/@lauraphilipp9193 https://www.instagram.com/lauraphilipptri/

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00:00:13: Mein heutiger Gast hat in Sportwissenschaften promoviert, ist Trainer von Leistungssportlern, aber auch Amateur-Sportlern, hat inzwischen mehrere Unternehmen gegründet.

00:00:23: Er ist das Gesicht der Triathlon Crew Cologne und er hat sich mit dem Aufkommen von AI oder Maschinen-Learning direkt auf den Weg gemacht, dieses neue Thema auch noch für sich anzunehmen.

00:00:35: Es ist niemand anderes als Sebastian Rösler.

00:00:38: Ich freue mich sehr, dass ich ihn in Köln habe besuchen dürfen, wo wir gemeinsam an Ideen für den MADS-KI-Coach weitergedacht, weitergearbeitet haben.

00:00:51: und hört selbst, wir hatten auch Am Ende war noch ein Augenblick Zeit, uns zu unterhalten.

00:00:57: Herausgekommen ist ein Podcastgespräch, dass ich hier im KKF Sportplatz Gespräche für alle und keinen veröffentlichen darf und ich wünsche euch viel Freude beim Zuhören.

00:01:07: Hallo Sebastian.

00:01:08: Ja, hallo, vielen Dank.

00:01:10: Ich freue mich ganz besonders, dass du dir die Zeit nimmst, heute mit den Podcast zu kommen.

00:01:14: Ich darf deinen Nachmittag noch heute ein bisschen strapazieren.

00:01:20: Wir einer jetzt glaube ich wirklich eine Leidenschaft teilen, eine Ausbildung teilen und ich glaube es nicht selbstverständlich, dass wir heute gemeinsam zum Podcast hier sitzen.

00:01:29: Welche Bereiche würdest du, also du bist als Trainer bekannt, du bist als YouTuber bekannt, du betreifst ein Trainingsdiagnostik-Institut, du hast eine Trainingsplattform gegründet.

00:01:43: Das sind jetzt ganz schön viele Sachen, die ich schon aufzähle.

00:01:45: Magst du mal da drin ein bisschen Ordnung schaffen?

00:01:47: Ja, das ist gar nicht so einfach.

00:01:49: Das ist, wenn man immer gefragt wird, Sebastian, wer bist du eigentlich?

00:01:51: Was machst du?

00:01:52: Weiß ich mittlerweile auch nicht mehr, was ich so richtig antworten soll.

00:01:55: Aber ich würde immer sagen, ich bin so ein Ausdauer-Enthusiast.

00:01:58: Also alles, was ich mit Ausdauer, Ausdauer-Training, dazu gehört natürlich dann Diagnostik und so weiter, all die Bereiche, in denen du dich auch sehr gut auskennst.

00:02:07: Damit beschäftige ich mich.

00:02:08: Und natürlich ist es eine Passion, irgendwie Ausdauersport, aber vor allem auch die Coaching-Perspektive nach vorne zu bringen.

00:02:15: Und da ... passend diese Unternehmungen und die Projekte, die du gerade eben genannt hast, ob das jetzt Mats als Plattform ist oder hier Pro Affleets, wo wir dich heute empfangen dürfen.

00:02:24: Natürlich super dazu.

00:02:26: Und ansonsten bin ich auch immer total interessiert aufgrund meiner Vergangenheit.

00:02:30: Ich bin mal zehn Jahre an der Deutschen Sportdurchschule hier an der altehrwürdigen, ein paar Kilometer die Straße runter, auch immer daran interessiert, wie kann man Wissenschaft vermitteln und gleichzeitig darüber natürlich auch demokratisieren.

00:02:46: Und dann kommt natürlich dieser YouTube-Kanal ins Spiel, weil der mir das ja ermöglicht.

00:02:51: Also ich kann mittlerweile über fünfzigtausend Menschen da draußen und Ja, mal mehr, mal weniger, je nach Thema.

00:02:58: Wissen und Wissenschaft kommunizieren, vermitteln und das ist insgesamt vielleicht das, was ich so mache.

00:03:05: Auf das Thema würde ich gerne direkt einhaken zum Start, weil ich das unheimlich spannend finde, dass wahrscheinlich somit am wildesten draußen verstanden wird.

00:03:15: Und zwar, ich glaube, ganz häufig sind wir bei einem Verhältnis davon, dass viele sagen, hey, ich... machen Evidenz-Based Training oder ich habe hier ein wissenschaftlich orientiertes Training.

00:03:26: Dinge, die mir auch manchmal bei Sachen zugeschrieben wurden, dann denke ich so, ah, ich würde euch am liebsten noch was dazu erklären.

00:03:32: Was ist denn für dich da der größte Switch?

00:03:34: Weil du hast, also vom Studentenhin hast du den Wechsel in die Lehre gemocht, hast du den Wechsel in die Forschung dann auch, glaube ich, mit dazugehabt.

00:03:42: Und wo würdest du sagen, wo ist der Schmelztiegel, wo bewegt sich das tatsächlich?

00:03:50: Ja, super spannende Frage.

00:03:51: Ist auch ein Thema, was ich zum Beispiel schon mal mit Mario, mit dem ich an den Coaches Corner Podcast auch mache, auch häufiger drüber gesprochen habe.

00:03:58: Und das wird ja auch ein bisschen inflationär, kann man glaube ich ruhig sagen, auch mal ein bisschen wertend verwendet oder die Begrifflichkeiten werden inflationär behandelt.

00:04:08: Und deswegen finde ich super, wie du es gerade nochmal in den Einstieg wählst.

00:04:12: So als Studierender, da hat man ja so ein bisschen nach der, ja wie soll ich sagen, nach dem großen Geheimnis.

00:04:19: Also irgendwie, wenn ich das Buch lese und in der Bibliothek noch dreimal tiefer recherchiere, dann finde ich ja irgendwo die Wahrheit.

00:04:26: Und dann weiß ich, wie Training funktioniert.

00:04:28: So klassische deutsche Trainingslehre ist ja eigentlich auch ein ganz nettes Wort dafür.

00:04:32: War gar nicht Trainingswissenschaft, sondern erstmal Lehre.

00:04:35: Und das habe ich auch gemacht.

00:04:36: Viele Semester, ich glaube die ersten zwei Semester war ich fast noch in der Bibliothek in meinen Pausen.

00:04:40: Zwischen, da habe ich ja noch trainieren und Training selber irgendwie so versucht zu machen.

00:04:44: Und hab dann der Müdigkeit entgegengestrotzt in der Bibliothek Bücher gelesen mit einer großen Passion oder immer ausgeliehen, wie auch immer.

00:04:53: Hab aber relativ schnell festgestellt, naja, so richtig die Wahrheit, also wie es geht, fast schon so eine White Label-Vorlage, sag ich mal, gibt's nicht, was ja auch eigentlich dann so ein bisschen darin gemündet ist, sich da tiefer zu beschäftigen.

00:05:08: Da kommen wir dann zur Wissenschaft.

00:05:09: Also wenn es die Lehre nicht gibt, dann muss man ja das Wissen vielleicht schaffen, sozusagen.

00:05:14: Und dann habe ich das getan während meiner Promotion und auch schon während der Lehrtätigkeit, die ich schon relativ früh begonnen habe, das dann auch den Studierenden zu vermitteln.

00:05:26: Also ich kann euch viel erklären, ich versuche sehr viel Praxisbezug reinzubringen, aber ich kann euch nicht das One-Size-Fits-All-Konzept hier zeigen.

00:05:36: Heißt für mich das weniger Evidenz-Based-Training, sondern viel mehr sportwissenschaftliche Orientierung.

00:05:42: Also zum Beispiel gehört für mich dazu, ein belastbares Setup mit Athletinnen und Athleten, also etwas Valides, was man reliabel belasten kann und dann über eine Progression gestalten kann.

00:05:56: Da sind jetzt vielleicht so ein paar wissenschaftliche Wörter, Fachterminie drin.

00:06:01: Aber das heißt es für mich, oder zu standardisieren hier in der License Diagnostik und auch im Training.

00:06:06: Und natürlich immer zu gucken, welche neuen Studien gibt es, welche Review Artikel kommen raus, die wieder Themen zusammenfassen.

00:06:14: Was kann man daraus lernen?

00:06:15: Wie lang kann ein Intervall sein?

00:06:17: Wie kann man Intervalle gestalten?

00:06:18: Da waren ja viele Sachen in den letzten Jahren.

00:06:21: Und ich denke davon kann man sich Dinge abschauen.

00:06:22: Das wäre vielleicht so in etwa die Antwort darauf.

00:06:26: Ich finde das extrem spannend, da ganz häufig Der Blick darauf ist, dass Menschen, die die Anfrage sehr ganz häufig kann, erklären mir das und ich möchte eine Sicherheit oder eine Wahrheit.

00:06:41: Und in dem Augenblick, in dem du quasi auf den Punkt eine Wahrheit oder eine Sicherheit geben willst, musst du von der Form oder von der Art der Ausbildung von dir eigentlich den intellektuellen Zweifel anbringen.

00:06:55: oder auch mir geht das so, dass ich einfach viel mehr Unsicherheiten habe, als dass ich sage, das sind Dinge, die ich übertragen kann oder als sicher weiß in dem System.

00:07:06: Und dabei finde ich es extrem spannend, den Weg dazwischen zu machen und dennoch gibt es in meinen Augenpunkten, dass man zwischen einem richtig und falsch oder zwischen einem schlechter und besser in den Entscheidungen ganz klare Unterscheidungen treffen kann.

00:07:22: Kannst du uns da mal mitnehmen?

00:07:24: Wie du da hinkommst?

00:07:26: Ja, also das ist ja so ein bisschen das, was du beschreibst.

00:07:28: Also der erste Teil deiner Frage war ja so ein bisschen der Danning-Krüger-Effekt, also vielleicht auch noch mal zurück.

00:07:33: Als Studierender liest du etwas, drei Studien und du denkst, wow, jetzt weiß ich, welche Intervalle ich machen muss, um die Faulster Max zu steigern.

00:07:40: Und ich glaube, wir sind jetzt in diesem tiefen Tal der Tränen und vielleicht wieder hoffentlich auf dem Weg nach oben, dass wir mehr Klarheit bekommen.

00:07:47: Wie gehe ich vor?

00:07:48: Also ich versuche dann immer zu überlegen, was muss die Athletin der Athletin im Bettkampf können, welche physiologischen Grundlagen gibt es?

00:07:56: Also das ist ja so ein bisschen die First Principles Geschichten, weil die sind ja schon relativ sicher und klar.

00:08:01: Und ich glaube, die kann man auch jetzt immer mehr in die Physologie anwenden.

00:08:05: Also wenn wir von metabolischen Profilen sprechen, von einem Stoffwechsel, den man sehr gut mit der Spiroergometrie nachstellen kann, dann gibt mir das ja eine Sicherheit.

00:08:14: Und dann ist es am Ende des Tages vielleicht Ja, sag ich mal, eine Fifty-Fifty-Entscheidung, ob ich jetzt vier mal acht Minuten oder vier mal zehn Minuten mache und dann ist es auch ein bisschen gut für den Bauchgefühl, bestimmt.

00:08:25: Ich weiß nicht, ob das deine Frage beantwortet, aber...

00:08:28: Ja, ganz klar, aber trotzdem gilt es ja auch immer wieder, diesen Transfer zum Beispiel, also was ich extrem spannend finde, zu sagen, wie kann ich aus etwas, was beschrieben ist, also zum Beispiel Studien gibt es ganz häufig.

00:08:43: die Frage, hey, Sebastian, sag mir doch diese ein, zwei Studien, wie du sagst, und da daraus kommt der heilige Gral oder das, was du dann eben tatsächlich machen willst, oder auch diese, sag mal, ich finde es im Augenblick, das, was am meisten diskutiert ist, die Norweger, die anscheinend eine ganze Menge richtig machen, ja, aber dass sich das nicht so zusammenfassen lässt.

00:09:03: Und da ist aber genau die Frage, wie kommst du dahin, dass du von einem Universitären-Konstrukt, dann zu Day-to-Day-Entscheidungen etwas setzen kannst.

00:09:16: Und wo sagst du, das sind zum Beispiel so Eckpfeiler, die man da rausnehmen kann und dann eben Dinge, die nice to have sind oder auch vielleicht so was wie einen dunklen Raum, das ist das Nicht-Wissens, nämlich weiter erhellen an gewissen Stellen und sagen, okay, da kann ich mal was versuchen.

00:09:33: Okay, dann verstehe ich die Frage vielleicht nochmal ein Ticken besser.

00:09:36: Also ich glaube, man muss über die Jahre als Coach versuchen, sich ein Konzept zu erarbeiten, mit dem man genau diese Entscheidung trifft, also ein Grundkonzept.

00:09:44: Also, dass wir im Ausdauerbereich ein gewisses Volumen brauchen zum Beispiel, ich glaube, das ist jetzt ganz hell erleuchtet, vielleicht nicht der dunkle Raum.

00:09:52: Wie viel Volumen das wiederum ist, da gibt es bestimmt verschiedene Herleitungen und wie man das dann entsprechend aussteuern kann, bestimmt auch.

00:10:00: Und ich versuche dann diese Stützen, das wäre ja das Volumen und das wäre sicherlich ein gewisser Intensitäten brauchen, in einem relativen Verhältnis zueinander.

00:10:10: Ich glaube, das ist auch klar, ob das jetzt die Schlagquote polarisiert oder Pyramidale, wie auch immer, ich glaube, das spielt jetzt erstmal keine Rolle, kommt ja auch immer auf das Ziel dann an.

00:10:19: Aber das versuche ich zu nehmen und dann mit diesen Studien, die du vielleicht gerade genannt hast, zu schauen, was davon kann ich schon reflektiert, also schon kritisch nachfragen, für mich in meinen Konzept übernehmen und was auf gar keinen Fallen.

00:10:33: Also wo habe ich den Zweifel, der so groß ist, dass ich denke, naja, wenn es nicht noch zehn weitere Studien kommen, die das auch vielleicht nicht nur mit Sportstudierenden untersucht hat, sondern vielleicht auch mit besser klassischen Athleten.

00:10:45: Dann kann ich das vielleicht in das Konzept mit aufnehmen und weiter herarbeiten.

00:10:49: Also ich glaube, so ist es eigentlich, das habe ich auch schon mit Dan O'Ranging, ich glaube, das ist ja auch ein Name immer wieder besprochen, weil er macht es genauso, weil ich habe mich ja auch als junger Coach irgendwie versucht zu orientieren und da habe ich gedacht, wie macht man das denn?

00:11:03: Und ich glaube, dahin kommen halt ganz, ganz viele ein.

00:11:06: Also das Konstrukt immer wieder zu stärkens, das auch wieder zu hinterfragen und dann mit neuen Quellen, mit neuen Ergebnissen vielleicht anzufüttern.

00:11:16: Ich teile da mal eine Erfahrung von mir und zwar, ich finde es immer unheimlich spannend, andere Systeme anzuschauen und teilweise tue ich mir zum Beispiel extrem schwer mit den, sag ich mal, kleinen

00:11:29: Gruppen

00:11:30: und sportwissenschaftlichen Untersuchungen, weil der Abtrag tatsächlich auf das, was man machen kann, ist extrem schwer.

00:11:36: Aber tatsächlich, wie du sagst, Großleitlinien einzuziehen, ist glaube ich ein ganz wichtiger Punkt.

00:11:41: Dinge, von denen wir sehr sicher wissen, dass sie stimmen und dass sie funktionieren.

00:11:46: Und ich würde sagen, das füllt fast ein ninety-fünf Prozent der Sachen.

00:11:50: Also das heißt, damit sind wir wirklich im Sockelbereich der Pyramide.

00:11:53: Und alle anderen Sachen werden dann oben halt zu absoluten Einzelfällen, wo man quasi sagen kann, man optimiert so ein N gleich eins, was dann aber fernab von der universitären Realität ist und so weiter.

00:12:05: Dann ist es eben spannend, ob das jetzt ein norwegisches System im Ausdauersport ist.

00:12:10: Und das kann man auch genauso auf dem Wintersport übertragen, als aber auch im Spielsport vielleicht das, was die Spanier

00:12:17: dort ist.

00:12:17: Tiki Taka.

00:12:19: Das ist einfach ein bekanntes Beispiel dafür, was man setzen kann, um dann hinzugehen.

00:12:25: Und dann sind dabei so viele Sachen, die sich, glaube ich, in der Sportpraxis bewegen, die... fallen eher um das Wort Lehre oder Erfahrungswissen, die dazu gesammelt wurden, um dann daraus einen Wege aus der Theorie in der Praxis zu planen.

00:12:42: Ja, und ich glaube, man wird auch relativ schnell feststellen, dass es häufig dann nicht um genau das, was du gesagt hast, enden.

00:12:48: gleich eins.

00:12:48: Und die letzten sind wahrscheinlich noch nicht mal Prozent, sondern vielleicht Null-Kommer-Prozent.

00:12:55: Um die geht es gar nicht.

00:12:56: Es geht viel eher um Gesundheitsaspekte, Stabilität, den Beziehungsstatus zwischen Coach und Athleten.

00:13:04: Wie kann man gut kommunizieren?

00:13:06: Welche Vertrauensebene hat man dann?

00:13:08: Und dann kommen wir ganz weg von der Wissenschaft und der ganzen Studien, sondern eigentlich zu der Daily-Beanspruchung und der Herausforderung, für uns Coaches.

00:13:17: Und das sind meistens andere Dinge, als Coaches in das Konzept zu übertragen, sozusagen.

00:13:24: Aber tatsächlich gibt es das ja zum Beispiel aus der Psychologie und aus anderen Fachbereichen, wo das tatsächlich nicht versucht wird mit empirischen Mitteln zu beschreiben, sondern tatsächlich aus Erfahrungsmitteln heraus.

00:13:35: Und ich finde das zum Beispiel jetzt auch ein Schatz von diesem Austausch, dass man da in einen Maschinenraum blicken kann.

00:13:41: Und wenn du jetzt mal zusammenfassst, wenn du jetzt, nehmen wir mal einen Profi, begleitest, ja und du begleitest jetzt im Radsport-Profis, du begleitest auch im Triathlon-Profis, wenn du da mal wirklich sagst, hey, Hand aufs Herz.

00:13:56: Auf welche Sachen kommt es bei dir wirklich runter, wenn du jetzt mal die Big Three von dir formulieren müsstest?

00:14:02: Wie würdest du da vorgehen?

00:14:04: Ich sage mal, eine Säule wird ja definitiv der universitäre Hintergrund bei den Sachen sein.

00:14:09: Aber mich würde da genau auch die zwei weiteren Säulen interessieren.

00:14:12: Ja, dann ist es, glaube ich, einfach, ja, dieser, was ich gerade schon mal gerade dieser Beziehungsstatus, eine saubere Kommunikation, eine Ehrlichkeit, eine Authentizität.

00:14:20: Das ist mir unheimlich wichtig und auch eine frühzeitige Kommunikation gerne.

00:14:26: Also wenn es mal umutzwickt, dann sollte nicht die Athletin der Athletin entscheiden, ob man das rauslaufen kann.

00:14:31: Das ist dieses berühmte, das hat man bestimmt schon mal gehört oder ich habe gedacht, es geht noch, dass man das entsprechend frühzeitig kommuniziert, auch kleinteilig von mir aus und den Coach immer wieder auch in so eine klein, also vermeintlich kleine Entscheidung involviert.

00:14:46: Das ist mir einfach an der Stelle wichtig.

00:14:48: ohne dass ich jetzt irgendwie in Kontroll waren hätte oder sowas.

00:14:50: Ganz im Gegenteil.

00:14:51: Ich überlasse dann auch wieder viel, weil wenn einmal Dinge geklärt sind, versuche ich mich auch darauf zu verlassen, dass die Dinge geklärt sind.

00:14:58: Lockenlangfristig.

00:15:00: Und wie sich die Frage noch nie gestellt worden, das ist gar nicht so einfach, darauf zu antworten.

00:15:06: Also einmal diese universäre wissenschaftlich, das deckt natürlich unheimlich viel ab, würde ich sagen, dann diese kommunikative.

00:15:13: Und dann ist es sicherlich auch, ja, das ist jetzt ein großes Wort, aber das versuchen wir hier auch zu leben.

00:15:18: Ich meine, das habe ich dir heute auch gezeigt, was wir machen.

00:15:21: Wenn es möglich ist, auch räumlich, dann wirklich auch ganzheitlich in einem Team zu arbeiten.

00:15:25: Weil ich denke immer, wir sind Coaches, die jetzt das schon seit, ja.

00:15:30: seit Jahrzehnten oder seit einem Jahrzehnt machen, das ist ja schon mal was.

00:15:34: Und trotzdem akzeptiere ich immer sofort, ey, also alleine bin ich ganz gut, aber im Team bin ich auf jeden Fall eigentlich immer besser.

00:15:40: Und ob das jetzt der David, unser Physiotherapeut, ist, der jetzt bei Paul Foss mitgeholfen hat bei der Reha und solchen Sachen, da tausche mich unheimlich gerne aus, weil er dann übernimmt sogar der Physio quasi so ein bisschen den Lied oder der Arzt teilweise dann auch und sagt, pass mal auf, von der Belastungssteuerung würde ich hier ein bisschen vorsichtiger sein.

00:15:58: Und da bin ich auch total dankbar, wenn ich im Team dann auch ein Stück einen Schritt zurücktreten kann und andere in Spotlight stellen darf.

00:16:07: Ich finde das tatsächlich einer der Schlüsselpunkte, weil zu wissen, wo die Grenzen davor liegen und auf der anderen Seite natürlich auch einen Team zu führen heißt ja nicht immer, dass du vorne dranstehen musst.

00:16:22: Und dieses interdisziplinäre, vielleicht können wir das mal durchgehen.

00:16:26: Was habt ihr beim Paul zum Beispiel alles?

00:16:28: Im Team, wenn du sagst du hast mit dem Physio, dann habt ihr mit Sicherheit eure Bikefitter.

00:16:32: Dann habe ich den Kraftraum hier gesehen.

00:16:35: Der wohnt ja eigentlich in Berlin, deswegen ist er nicht so häufig hier, aber hat ein Physio vor Ort.

00:16:40: Mit dem macht er auch das Krafttraining, das heißt, es ist darin gesteuert.

00:16:44: Das ist schon mal wichtig.

00:16:45: Ernährung macht Paul eigentlich selbst gesteuert, natürlich immer.

00:16:49: Ich habe das heute schon mal anekdotisch gesagt, als ich mit Paul angefangen habe, da war das Thema Cabolo-Ling ein Thema plötzlich.

00:16:54: Es war mir nicht bewusst, dass ich jetzt eine Profi, die in dem Alter noch beibringen muss.

00:16:58: Aber gut, das muss auch etwas...

00:17:00: Da darf ich da reingreischen, weil das finde ich zum Beispiel auch extrem spannend.

00:17:04: Wir unterhalten uns ja eben wie ganz häufig über die Spitze der Pyramide, wenn wir darüber sprechen, ob wir Hitze, Training, verschiedene Sachen, aber die einfachen Dinge wirklich richtig zu machen.

00:17:15: Machen wir als Nächstes, was sind die einfachen Dinge?

00:17:18: Aber jetzt, das ist noch zu Ende.

00:17:20: Genau, das wär's bei Paul, dann natürlich noch seine Materialleute, also von Schwalbe und so weiter und von Rose.

00:17:26: Da bin ich natürlich auch nicht drin.

00:17:27: Und die ganzen renntaktischen Sachen, da mischen mich auch nicht ein, weil Paul hat... Hunderte Rennen in seinem Leben gefahren.

00:17:33: Ich kann ihm natürlich sagen, was auf, du bist in einer sehr, sehr guten Form und ich denke gerade von deinem Metabolismus kannst du das Rennen so und so gestalten.

00:17:41: Und das war's.

00:17:42: Und er hat natürlich die Freiheit im Rennen, das entsprechend.

00:17:45: Bei einem Ironman-Atleten ist das was anderes.

00:17:48: Da gebe ich schon was vor, da gebe ich schon genaue Watt vor, aber beim Gravel fahren, wenn du die Attacke gehst und du die gehst nicht mit, dann ist sie weg.

00:17:54: Da kannst du dich sagen, also du darfst nicht über vierhundertneinundzeig, welch Übertreibe jetzt Watt gehen.

00:17:59: Das muss er dann nach Gefühl machen, das ist eben so.

00:18:02: Im Ironman gebe ich natürlich schon striktere Vorgaben, was das Pacing zum Beispiel angeht.

00:18:06: ist aber auch spannend, dass es sich mehr und mehr dahin entwickelt, dass du zu mehr Spikey-Rennen kommst, ja, das halt durch dichtere Felder und so weiter.

00:18:14: Auch diese Dynamiken, wo wir früher gesagt haben, du fährst bitte dreihundert und drei Watt.

00:18:19: Und damit kommst du durch, wenn du da zu neunzig Gramm Kohlenhydrate nimmst.

00:18:24: Das ist, glaube ich, auch... Genau, dann platzt du erst bei Kilometer fünfdreißig.

00:18:31: Das ist ja auch ein Stück weit da auf dem Rückschritt, aber natürlich ist eine Dynamik eines Radrenns was gänzlich anderes, was da ist.

00:18:39: Machen wir die Rolle rückwärts, wenn wir jetzt mal zu den ganz großen Punkten kommen, nämlich die Einfachheit und das ist bezeichnend, selbst wenn ich mich jetzt mit einigen, du hast gerade schon den Mario und den Dan genannt, aber wir können ja auch noch ein paar weitere Coaches weiter reinzählen.

00:18:52: Und ganz häufig ist es durchaus auch so, das ist jetzt vielleicht kein Ruhmesplatt, was wir an die Profis austeilen, aber Ich glaube, ich kann offen sagen, dass wir ganz häufig darum kämpfen, Standard zu setzen und die aber kontinuierlich über lange Zeit zu setzen.

00:19:07: Und dann sind wir also blöden Sprüchen.

00:19:08: Wie konsisten Sie es, King?

00:19:09: Aber was sind denn diese einfachen Wahrheiten, die gesetzt werden müssen?

00:19:14: Ja, also ich glaube, fangen wir wirklich bei dem eigentliche Einfachsten an, weil das ist supernatürlich, ist der Schlaf.

00:19:20: Das ist mir total wichtig, wenn ein Profiatlet nicht ein gewisses Volumenanschlaf, was für ihn richtig ist und was ihr gut anfühlt, aufrechterhält, weil Stressoren von außen kommen, große Reiseaktivitäten und auch vielleicht zu häufig, also das habe ich auch schon erlebt, weil die Partnerin plötzlich in einer ganz anderen Stadt woanders in Deutschland lebt und man ständig hin und her tingelt, dann ist das wahrscheinlich für die Regeneration nicht das beste.

00:19:42: Es ist wahrscheinlich ein Abenteuer, schön, auf einer anderen Ebene, aber eben nicht für die Regeneration.

00:19:47: Also Schlaf, Ernährung.

00:19:49: Und auch bitte da, keep it simple, das ist ja jetzt nicht hochgradig komplex, aber das zumindest als allererstes mal genug gegessen wird, also die Energiemenge, die verbraucht wird, gerne sorgfältig in einem gewissen Anteil an Kohlendraten, Fetten und Proteinen, aber vor allem vielleicht auch Kohlendraten und Proteinen, so aus einer sportwissenschaftlichen Sicht wird es ja besser untersucht.

00:20:08: das aufzufüllen, genug zu trinken und gerade bei der Belastung oder im Kontext der Belastung sich ordentlich zu versorgen ist.

00:20:16: Da wäre ich total glücklich, wenn das im liebsten zu hundert Prozent alle machen würden, ist aber nicht der Fall.

00:20:21: Passiert immer wieder, die eine hat sich nicht gut angefühlt.

00:20:24: und dann stelle ich mittlerweile die einfachen Fragen.

00:20:26: Früher habe ich mir ganz ganz andere Fragen gestellt.

00:20:30: Vielleicht müssen wir das Glucose-Fructose-Verhältnis in dem Trainingsgetränken aber verändern und dann war es einfach so, ich hatte auch ein Gehehl zu wenig dabei.

00:20:37: Okay, vielleicht nimmst du es das nächste Mal wieder mit.

00:20:40: Wenn wir aufs Training blicken, was sind dann da die Big Ones, die einfachen?

00:20:44: Also die Intensitäten sauber einhalten.

00:20:46: Also das, was gedacht ist, anhand der Diagnostik vielleicht auch optimalerweise, dass was auf dem Plan steht.

00:20:52: Warte mal, da möchte ich jetzt mal genau rein.

00:20:56: Also wenn du jetzt zum Beispiel eine Grundlageneinheit eingetragen hast, wieviel Prozent NP-Abweichung nach oben toleriert sind zum Average?

00:21:04: NP

00:21:04: oder E-Variabilitätsindex ist mir egal.

00:21:06: Aber dass wir da einfach mal...

00:21:09: Ja, also ich sage es mal, das erklärt das noch mal für alle.

00:21:14: Den Vorwurf habe ich nicht schon bekommen.

00:21:16: Also Variabilität heißt ja, welche Schwankungen gab es im Training und das ist quasi normalisierte Leistung.

00:21:22: Die erkläre ich jetzt nicht weiter.

00:21:24: Das kann man immer kurz googeln.

00:21:26: Durch die durchschnittliche Leistung im Training und den Quotienten, den gibt die VI an.

00:21:32: Das hängt jetzt immer davon, wo man wohnt.

00:21:34: Aber zum Beispiel, der Paul wohnt hier in Berlin und wenn es bei einer Lit-Einheit Also so viel mehr als eins, zero, zwei, eins, zero, drei, da werde ich schon langsam nervös.

00:21:43: Weil für eins, zero, fünf, das habe ich früher vielleicht akzeptiert.

00:21:46: Und das akzeptiere ich auch hier.

00:21:47: Wenn hier jemand im Bergischen oder in der Eifel, hier sind das bei uns die Mittelgebirge hier, wohnt, dann kann das ja passieren, weil dann drückst du einmal, fährst einmal den Berg hoch, dann wird schon schwierig, finde ich.

00:21:56: Ich weiß nicht, wie deine Haltung dazu ist.

00:21:58: Ihr wohnt ja auch etwas hügeliger, was du bei der Laucher zulässt.

00:22:02: Aber das wäre so mein Take darauf.

00:22:06: Aber es vor allen Dingen auch, dass man nicht versucht, ach ja, dann war noch mein Trainingsbody da und der hatte noch Sprints drauf und dann habe ich die einfach mal mitgemacht.

00:22:13: Also wirklich noch simpler.

00:22:15: Also, VI ist ja schon noch ein Quotient, der gebildet werden muss, sondern viel, viel simpler und auch zu sagen, ja, also wir sind in der Gruppe gefahren und da bin ich vorne immer dreißig wat mehr, weil hinten bin ich ja dreißig wat weniger.

00:22:26: Also, gerne nicht.

00:22:28: Genau, aber das ist das ist sehr spannend, weil also tatsächlich sehe ich auf dieser Ebene ganz häufig, also wenn du tatsächlich das Match zwischen dem was geplant ist und dem was dann tatsächlich umgesetzt ist, darauf wirklich einen realistischen Blick zu bekommen.

00:22:42: Und das ist, ich finde, das Anspruchsfall auch eine fünf Stunden Grundlageneinheit wirklich sauber auf dem Punkt zu absolvieren, also von der Verpflegung wirklich bis zum Ende.

00:22:51: Ich glaube, da passiert der Tatsächlich Magic, wenn man das gut macht und das über viele Tage, Wochen, Monate, Jahre sauber setzt, ohne dabei.

00:23:00: Und das ist ja auch ein Teil der mir schon... Also es ist mir zum Beispiel passiert, dass mir immer gesagt habe, dann habe ich gar keinen Spaß mehr.

00:23:06: oder du lässt... Mein Trainingsplan ist ein Gefängnis oder sowas, was mir schon mal entgegengeschlagen ist.

00:23:13: Ja, aber das ist gut gemeint, um eine Entwicklung zu haben und je ausdifferenzierter ein Athlet und aussifferizierten Atletenbiografie ist, um so spezifischer, muss meiner Meinung nach ein Reiz wirklich sitzen, damit du überhaupt noch Weiterentwicklung erzielt.

00:23:28: Und ganz häufig bekomme ich aber nie diese, also diese Fragen.

00:23:33: Deswegen finde ich es jetzt cool, dass ich mit dir darauf einsteigen kann, weil ich glaube, dass sich daran, wenn du wirklich in Details Muster erkennen kannst, die vorangelegt sind und diese Muster wieder zu lesen, zu erkennen und neu zu schreiben.

00:23:46: Das halte ich für echte Trainingsqualität und das ist einfach.

00:23:50: Das ist übrigens meine Antwort darauf, wenn mich Leute fragen, was denn warum ist im Ausdauer-Sport in den letzten fünf Jahren, also seit Covid, roundabout, ein derartiger Leistungssprung passiert, dann sage ich, ja, weil dieses Wissen dahingehend, was du gerade beschrieben hast, also ich nenne das jetzt mal allgemein Trainingsqualität.

00:24:08: Glaubst du, das ist mal eine tolle Abschlussarbeit in einer Sport-Schule, die sich mit dem Begriff Qualität im Training, also das wird ja häufig mit Intensität verwechselt, zum Beispiel, oder?

00:24:15: definiert, kann man ja verwechseln, wäre jetzt schon wieder wertend, aber sagen wir mal einfach, das sauber durchzuziehen mit einer guten Kronidrat- und Flüssigkeitsversorgung, was auch immer.

00:24:25: Das akkumuliert über einen längeren Zeitraum, mittlerweile jetzt fünf Jahre.

00:24:28: Das führt dazu, dass diese Spitzenleistung heute nochmal gesteigert werden konnten.

00:24:34: Das würde ich gerne absolut bestätigen.

00:24:36: Und zwar, das sind und tatsächlich da unterscheiden sich sogar extrem viele Athleten, sowohl im Altersglasen als auch im Probereich und Da wächst Wirksamkeit aus dem Training.

00:24:48: Wenn ich einen Muster wirklich schreiben kann, dann kann ich das auch irgendwann lesen, was dabei entstanden ist und dann kann ich das wieder neu anpassen und drüber gehen.

00:24:57: Und das ist etwas, was eine sehr einfache Wahrheit ist, aber sehr schwer im Alltag zu halten.

00:25:03: Du hast vorhin gesagt, am besten hundert Prozent.

00:25:07: Eine Achtzig-Zwanzig-Regel könnte ich tatsächlich nicht durchhalten mit meinen Athleten, weil ich weiß, dass es mir zu wenig ist.

00:25:14: Das heißt vielleicht einen neun zu eins, aber selbst zehn Prozent Off.

00:25:20: Du

00:25:20: lässt zehn Prozent liegen, blöde gesagt.

00:25:21: Ja, ja, oder wenn du sagst, dass du zwanzig Stunden Trainingswoche, dann machst du zwei Stunden Krawall irgendwie aus Versehen zwischen den.

00:25:27: Das würde den Plan doch ganz gehörig verschieben.

00:25:30: Und wenn man Brüche findet, also das... Kann ich jetzt auch sagen, ich hatte letzte Woche wieder einen Athleten, den ich konsequent nach einem Wettkampf entlastet hatte.

00:25:41: Und der hat dann beschlossen, am Dienstag, nach dem Rennen, ich habe mir in der Gruppe ein Training mitgegangen.

00:25:46: Und dessen Speicher war nicht voll.

00:25:49: Und das ist uns dann prompt.

00:25:50: Am Freitag, als die nächste eine lange Einheit planmäßig drin hatte, ist es in der Mittagsstunde quasi... ... war ein Magnet im Sofa eingebaut.

00:25:59: Den

00:25:59: kenn ich.

00:26:01: Ja, ja, nur wenn du über Professionalität sprichst, ... ... ist das, glaube ich, wirklich etwas, ... ... was weit entscheidender ist.

00:26:08: Und da sind wir, glaube ich, bei Punkten, ... ... das auch immer wieder eine Kontrolle zu überführen.

00:26:13: Und ganz häufig geht das ja sogar über wirklich einfache Mittel.

00:26:16: Ich glaube gleichzeitig, also warum, ich frage mich ja, warum Athleten zum Beispiel sagen, dein Trainingsplan ist wie ein Gefängnis.

00:26:21: Finde ich ein total spannender Gedankengang oder eine Kritik vielleicht auch oder ein Wunsch zu mehr Freiheit.

00:26:27: Dann denke ich mir einfach, nee, dann war vorher in dem Prozess vielleicht das Feedback noch nicht so klar.

00:26:34: Also, blöke sagt, vielleicht kann man mit achtzig Prozent anfangen.

00:26:38: Aber lass uns doch den Prozess dahin führen, zu nahe hundert Prozent zu kommen.

00:26:44: Wenn du natürlich mir nie Feedback gibst, dass es dir zu viel Aufwand ist oder du musst dich zu sehr kasteien, weil du es nicht gewohnt bist.

00:26:50: Ich meine, das ist ja eine Veränderung, wie du gerade gesagt hast.

00:26:53: Ich meine, ich weiß nicht, wie du früher trainiert hast, aber ich weiß, wie ich früher trainiert habe und deswegen kann ich diesen Vergleich auch anstellen zu heute.

00:27:00: Also wir sitzen hier regelmäßig im Büro und decken.

00:27:03: Während wir nochmal zwanzig Jahre jünger und könnten wir mit dem Wissen und den Mitteln heute, also Mittel in Anführungszeit, Trainingsmittel oder der Energieversorgung von heute nochmal trainieren und rasten, das wäre natürlich ganz toll.

00:27:15: Weil, wie gesagt, ich glaube, die Leuten ist, ich will das nochmal deshalb betonen, das, was du gerade gesagt hast.

00:27:21: Und ich glaube, dieser Potenzierungsfaktor dahinter, der ist eigentlich so entscheidend.

00:27:24: Weil man klingt, das klingt immer so einfach, ja, ja, ich nehme so viele Kohlenhydrate pro Stunde.

00:27:28: Oh ja, der VI war heute mal nicht ganz so.

00:27:30: Es sind so diese schleichenden Prozesse.

00:27:32: Und die Athleten, glaube ich, verstehen immer noch nicht, wie akkurat man eigentlich arbeiten muss, um diese Effekte zu erzielen, um die Leistung nochmal entsprechend noch einen Schritt weiter zu steigern.

00:27:42: Ich glaube, dass das wirklich, wir kommen da zu einem Kernpunkt, den ich selten so rausgearbeitet habe in einem Podcast beispielsweise, weil ich in dem Fall wirklich sagen muss, dass es ganz wenige Athleten und auch Menschen gibt, die das aushalten.

00:28:00: Ich mache mal ein Beispiel, was ich immer wieder beeindruckend finde.

00:28:03: Die Zeiten, die Christian Blumenfeld und Gustav Iden beispielsweise in der Sierra verbracht haben.

00:28:08: Wenn man sich das mal vorstellt, da ist die wirklich, wie ihre Mieten auf dem Berg mit nicht sonderlich guten Essen.

00:28:13: Also da ist die Gesamtenergiemenge sicher abgedeckt, aber irgendein Gourmetanspruch ist da nicht dabei.

00:28:18: Aber die Trainingsqualität in der Exponiertheit von Höhe beispielsweise sensationell, das macht den Unterschied da drin.

00:28:27: Und dann sind wir auf einer Verhaltensebene, die das anpasst.

00:28:30: Und ja, ich versuche natürlich einen Athlet.

00:28:33: Das ist ganz wichtig.

00:28:36: Mit einem Altersklassenathleten tue ich das nicht.

00:28:37: Aber wenn zu mir jemand kommt und sagt, er hat den Anspruch, Ziel X zu erreichen und der maximale Effekt erzielt werden soll, dann muss ich aber auch genau auf die Dinge zielen, die diesen Effekt herbeiführen.

00:28:51: Und das ist eben dann vornehmlich auf der Verhaltensebene bessere Entscheidungen über einen langen Zeitraum herbeizuführen.

00:29:01: Und je länger das funktioniert, Kann ich fast sagen, ist das der Garant dafür.

00:29:06: das Ausdauertraining?

00:29:07: Strukturell, wenn du da keinen Fehler machst im Aufbau und im Dialog bleibst, dann steht dir sau viel offen.

00:29:16: Mehr als in vielen anderen Sportarten.

00:29:17: Und ich finde, wir sind ja zwei Coaches.

00:29:20: Also ich gibt jetzt eine Prozent recht.

00:29:21: Also ich habe ja gerade schon die ganze genickt und Haken gemacht.

00:29:24: Das sieht man natürlich nicht im Fortgas.

00:29:28: Ich habe damals ein Video über Christian und die norwegischen Athleten gemacht, also die Regensgruppe.

00:29:34: Und ich habe da aber auch noch mal die Coaches herausgehoben mit Arild und Olaf, weil die haben das ja mitgemacht.

00:29:42: Und ich habe damals in dem Video sehr ehrlich gesagt und ich meine, du hast jetzt vielleicht, deine Familie ist ein Stück weit immer dabei, deine Frau, aber mir halt nicht.

00:29:50: Das heißt, und bei denen ja auch nicht.

00:29:51: Wenn die drei Wochen, mehrfach im Jahr oder vier Wochen auf die Auf dem Bergkocken, sagen wir es jetzt mal so, dann verzichten die auf sehr viel Leben, auf sehr viel Privates, auf sehr viele, die haben ja auch kleine Kinder zum Teil, ich glaube der Olaf hat in dem Zeitraum auch relativ kleine Kinder gehabt.

00:30:07: Da muss man sich sehr, sehr gut überlegen, ob man das kann und das will.

00:30:11: Das heißt, es braucht auch noch mehr, also die Athleten, die sind absolut in der Pflicht.

00:30:15: Und übrigens, du hast gerade gesagt, ja, weil dann Elchgruppen erwarte ich das nicht, das stimmt.

00:30:20: Ich frage immer, aber immer nur, was ist dir das Wert und wie viel um in deinem Umfeld verzichten denn darauf?

00:30:25: Weil das sollte natürlich dann auch, wenn jetzt du hast zwei Kinder, eine Frau und du trainierst zwölf Stunden die Woche, dann ist das erstmal ein sehr egozentrischer Ansatz des Lebens.

00:30:35: Aber dann bitte sorg dir auch dafür, dass die zwölf Stunden wirklich sitzen, weil damit sich der Ja, das Invest sozusagen deiner Familie auch lohnt.

00:30:44: Genau, nur bei einem Altersklassenathleten würde ich eben nicht auf die hundert Prozent bestehen.

00:30:49: Ja, das ist so.

00:30:49: Also ich glaube, das ist der wichtige Punkt.

00:30:51: Ich würde also, dass ich da in der Durchführungsqualität durchaus ein bisschen mehr Luft lasse, als ich das in einem Profibereich lassen würde.

00:31:04: Ja.

00:31:05: Hier würde ich am liebsten einen kleinen Cut machen, weil ich glaube, wir könnten uns hier ewig verquatschen.

00:31:09: Ich glaube, dass wir auch selbst mit einfachen Sachen, also ich glaube, wir haben drei große Punkte da jetzt gerade gestreift, die aber so krass es klingt, das ist ziemlich viel Brot und Wasser und wenig.

00:31:21: Tatsächlich das, mit dem man sich mit wissenschaftlich beschäftigen kann, messtechnisch beschäftigt.

00:31:25: Und aber die machen wirklich den großen Teil dieser Pyramide an Bedürfnissen und richtig oder falsch aus.

00:31:31: Und das Coole ist, das kostet nichts.

00:31:33: Das ist wirklich auf der Verhaltensebene.

00:31:34: Das ist etwas, was... Free-Speed.

00:31:36: Ja, wirklich.

00:31:37: Und das kann man gar nicht laut genug, glaube ich, sagen.

00:31:42: Diesen Free-Speed, ich bin jetzt mal frech, hatte international institutionalisierte Sport.

00:31:50: in Deutschland, wenn man auf Olympia-Bilanzen und so weiter schaut, ein Stück weit verloren?

00:31:56: Nicht nur ein Stück weiter, da betone ich noch.

00:31:59: Okay,

00:32:00: du gritz schon voll hart rein.

00:32:01: Das heißt, können wir auch deutlich werden, das ist systematisch kein Hochleistungssystem mehr.

00:32:10: Wenn du da erstmal von draußen drauf schaust, mir tun tatsächlich inzwischen teilweise Athletenleit, die das nämlich mit ganzem Herzen machen.

00:32:17: Was, eine konkrete Frage, was muss ich aus deiner Sicht in Sportdeutschland konkret ändern, damit höhere Leistung wahrscheinlich wird?

00:32:30: Also erst einmal, ich habe dazu heute ein Video vorbereitet, deswegen ist es ganz nett, dass du mir die Frage heute stellst.

00:32:35: Wie heißt das?

00:32:36: Dann können wir es nämlich gleich runter verlinken und haben.

00:32:38: Den Titel habe ich noch nicht, aber ich füge dir den Link.

00:32:40: Ja, dann lass ich mir ein bisschen Zeit mit der Veröffentlichung, dann kriegen wir das zusammen hin.

00:32:44: Liegt am Chris bis es fertig ist.

00:32:47: Nein, Spaß war Seite.

00:32:49: Da gucken wir, du hast es eben gesagt, du schaust dir manchmal ganz gerne andere Systeme an.

00:32:53: Und ich habe ja auch mal in Luxemburg für das National-Olympische Komitee gearbeitet und im Vorfeld dessen habe ich mich unheimlich viel damit beschäftigt.

00:33:01: weiß auch noch, dass ich, ich weiß nicht mehr, ist es im Jahr zwei Tausendsehnten oder sechzehn war ich in Amsterdam, meine ich war es, auf einem European College for Sports Science Congress.

00:33:11: Die sind eigentlich immer super langweilig, aber man hat immer die Chance, irgendwo die größere Städte zu erkunden.

00:33:17: Da war aber ein Vortrag von dem, ich sage jetzt mal, niederländischen DOSB, also von dem niederländischen Olympischen Komitee, jemand, der ehemaliger Marathonläufer war und der hat sich.

00:33:28: Er hat einen ähnlichen Vortrag wie wir gerade als Podcast quasi machen.

00:33:31: Er hat das als ich glaube als sehr viel Kaffee trinken bezeichnet, weil das musst du können.

00:33:35: Weil du musst sehr viel Geduld mitbringen und immer wieder Meetings machen.

00:33:39: Das fand ich aber sehr, sehr toll und die Niederländer sind zum Beispiel jetzt ein Platz vor uns.

00:33:42: Und was machen die?

00:33:43: Die machen ganz viel Embedded Scientist.

00:33:45: Also der Sportwissenschaftler sitzt nicht im Labor und ab und zu kommt da mal jemand vorbei, sondern die sind bei den Athleten und beschäftigen sich mit den Coaches mit den realen Fragestellungen.

00:33:55: Und das ist ja auch häufig der Vorwurf, die Sportwissenschaft untersucht irgendwas, drei Jahre nachdem die Frage eigentlich im Training aufkam und so weiter, das haben die umgekehrt.

00:34:03: Die haben zum Beispiel bei der Ernährung gesagt, okay, wir brauchen einfache Lösungen, weil die Athleten nicht wissen, wo sind ... und dann gucken wir mal wieder nach Norwegen ... ... ein Volk mit ungefähr fünf Millionen Einwohnern ... ... und ein Land mit fünf Millionen Einwohnern ... Klar, in den Wintersportarten wird das immer schnell abgedroscht.

00:34:37: Ja, ja, das ist ja klar.

00:34:38: Da liegt ja ganz jährig auch nur Schnee.

00:34:43: Klar können die das alle, weil die werden ja mit Schiern geboren.

00:34:46: Ist natürlich alles nicht so.

00:34:47: Die haben natürlich eine krasse Tradition drin, das kann man schon sagen.

00:34:50: Und natürlich haben die auch gute Winter, wo man das trainieren kann.

00:34:53: Aber die haben vor allen Dingen ein verdammt gutes System.

00:34:55: Und dann gibt es natürlich auch immer noch mal Leute sagen, ja, die Ingebrigts sind im Laufen, deswegen sind die so erfolgreich.

00:35:00: Das ist aber eigentlich

00:35:02: nur eine Familie.

00:35:03: Das ist eben nicht nur eine Familie.

00:35:05: Und dann haben wir plötzlich aber auch noch Triathleten, die jetzt vier von sechs Podium-Plazierungen ausmachen.

00:35:11: Irgendwann gehen ja die Argumente aus, warum etwas nicht gut ist, das will ich eigentlich sagen.

00:35:15: Was kann man sich von den Nationen angucken?

00:35:19: Das sind ganz schlanke Strukturen.

00:35:20: mit einem hohen Praxisbezug.

00:35:22: Also die Gelder, das ist schwierig, genau zu erkunden.

00:35:26: Aber wenn man sich in Deutschland und Norwegen die Gelder anschaut, die in den Spitzensport fließen, sind die ungefähr gleich groß.

00:35:31: Also fünf Millionen Einwohner vs.

00:35:33: zweiundachtzig.

00:35:34: Das ist ein Unterschied zwischen, glaube ich, was habe ich heute gesagt?

00:35:37: Fünfundsechzig Euro pro Person und vier Euro pro Person.

00:35:41: Also vier Euro pro Bundesbürger gehen in den Spitzensport.

00:35:44: In den Norwegen sind es halt schon mal fünfundsechzig.

00:35:47: Also es gibt der gleiche Betrag rein, natürlich in einem kleineren Land.

00:35:51: Aber das viel entscheidendere ist ja, dass von dem Geld ganz viel da hinkommt, ankommt, wo Leistung generiert wird.

00:35:58: Und das sehe ich halt nicht.

00:35:59: Und wie gesagt, ich habe in Luxemburg gearbeitet und dort ist es auch so völlig ineffizient.

00:36:04: Es werden immer nur mehr Leute eingestellt, aber die Leistung der Athleten werden kaum ist gar nicht besser.

00:36:08: Und da muss man sich ja mal die Frage stellen, wann sich das ändert.

00:36:10: Also Verschlankung, klare... Jetzt sage ich jetzt mal, evidenzbasiertere Entscheidungen, wie auch immer dann Evidenz entsteht.

00:36:18: Es kann auch Erfahrungswissen sein, das machen die Norweger unheimlich gut, die tauschen sich über Generationen hinweg aus, die Sport hatten untereinander, tauschen sich aus.

00:36:25: Aber wie soll sich ein deutscher, spitzen Schwimmtrainer mit einem Triathlon-Trainer und einem Radsporttrainer unterhalten?

00:36:31: Die haben ja noch nicht mal die gleichen Trainingszonen.

00:36:33: Ja, also die verstehen sich ja gar nicht untereinander, ganz blöd gesagt.

00:36:36: Und ich glaube, da tun wir uns unheimlich schwer und vor allen Dingen jetzt bei den Athleten sowieso aber auch die Coach Position wieder zu stärken.

00:36:45: Und es kann nicht sein, dass wenn ein Landestrainer, der hier in Köln irgendwo angestellt ist, bei einem Verband sich eigentlich das Leben in dieser Stadt nicht mehr leisten kann.

00:36:52: Da haben wir natürlich auch ein ganz großes Problem.

00:36:57: Also, jetzt haben wir viel auf die andere geschaut.

00:36:59: Ich würde tatsächlich gerne auch noch mal damit ins eigene System reinschauen, weil ich glaube tatsächlich, dass es sehr unterschiedliche Sachen, ich glaube teilweise, dass es die Leistungssportförderung in Deutschland ein leistungsfeindliches System leider geworden ist und mir die Menschen innerhalb des Systems, also jeder, der kann, nimmt Abstand dazu.

00:37:20: Und das ist tatsächlich, glaube ich, dass es nicht sexy ist und nicht ansprechend ist, da drin wirklich zu arbeiten und seine Zeit zu investieren.

00:37:30: Und auf der anderen Seite wissen wir eben auch, dass natürlich, das hast du glaube ich schön beschrieben, Leistung in dem Leistungssportsystem, wenn wir das möchten.

00:37:40: Die kommt nicht über Nacht und die kommt auch nicht geschenkt, sondern das ist tatsächlich sehr viel Arbeit.

00:37:44: und das heißt, du brauchst Menschen, die zum Beispiel außer Tariflichte unterwegs sind, weil du wirst niemals diese Überstunden von den Menschen, also gerade wenn du Menschen begleitest, in irgendeiner Form Rewarden oder Gleichstellen können.

00:37:57: Das heißt, es muss irgendwie eine Dimension darüber hinausgeben.

00:38:00: eine Wertigkeit, eine Freude daran, das zu schaffen.

00:38:04: und das Ganze aber auch vor einem theoretischen Hintergrund.

00:38:06: Für mich sind da, ich würde da gerne ein paar sehr einfache Sachen nennen.

00:38:10: Ich verstehe nicht, dass wir kein flächendeckende Trainingsprotokoll haben.

00:38:15: Ich verstehe nicht, dass es für Kadersportlern nicht regelmäßige Leistungsdiagnostiken zur Verfügung gibt und Trainingsberatung.

00:38:22: Den interdisziplinären fachlichen Austausch sehe ich da auch ganz klar und ich glaube, dass Förderstrukturen und Fördermittel zum Beispiel ganz häufig, also Es wird nicht der erste Athlet sein, der quasi nur auf die nächste Kardanorm hin trainiert und nicht auf Olympia, weil da das Fun-Ding dran hängt.

00:38:37: Und das heißt, da kann man, glaube ich, schön beschreiben.

00:38:40: Wobei das sich ein bisschen geändert hat, muss ich auch mal sagen.

00:38:43: Ja,

00:38:44: also ein bisschen ist schön, aber ich glaube, wenn du halt siehst, dass Niederlande in einem Medaillenspiegel, wenn man sich das darauf unterbrechen möchte, ein Land, das nur ein Viertel der Einwohner hat, vorwegeht, ist das eine ziemlich... Bezeichnen das Urteil darüber und über die Wertigkeit.

00:39:01: Und ich glaube, so hart es ist, ist der Leistungssport dort eine Entscheidung.

00:39:06: Ich würde mir zum Beispiel wünschen, dass das viel mehr tatsächlich auch in Verbindung mit hochklassiger Bildung wie das in USA.

00:39:14: Beispielsweise der Fall ist, dass man Kompetenzzentrenschaft, wo wirkliche Leistung gefördert wird an den Sachen statt, eben dazu, glaube ich, braucht es ein stückweiten bedingungsloses Funding, zum Beispiel für einen kompletten Olympia-Zyklus, dass jemand für fünf Jahre sicher da drin ist und weiß, dass er da studieren kann, dass er leben kann und dass er vor allen Dingen auf einem technisch hohen Niveau sich austauschen kann.

00:39:35: Ich glaube, das ist total verloren gegangen, dass wir wirklich On-Eye-Level auf Coaching-Seite, auf Materialverfügbarkeitsseite, in den olympischen Sportarten reingehen.

00:39:46: Und da sind wir noch nicht bei, wie viel Talente bringen wir unten rein.

00:39:49: Also dass wir, sag ich mal, wirklich einen Unterbauschaffen, der wieder ein gutes Grundlevel an Schwimmerausbildung, Leichtathletik, Fußballausbildung.

00:39:57: Bei allen Sachen vielleicht im Fußball geht's noch, aber in allen anderen Sportarten wirklich daran marschieren.

00:40:02: Und das ist etwas, was ich mir wünschen würde, dass es gesellschaftlichen höheren Wert hat, weil ich glaube der Trade beispielsweise ist für lebenslanges Sporttreiben als Allgemeinziel riesig.

00:40:15: und ich merke, dass wenn Menschen zu uns kommen, ab dem vierzigsten Lebensjahr und die zum Beispiel so etwas nicht genossen haben, wie schwer die sich tun um beispielsweise richtig gut zu schwimmen, dass das auch so ist oder dass so eine Selbstverständlichkeit da reinkommt.

00:40:29: Ja, ich unterschreibe auch da wieder alles.

00:40:31: Ich habe damals schon während meiner Hochschultätigkeit dann plötzlich die Erkenntnis gewonnen.

00:40:36: Na ja, am OSP München wird eine andere Leistungstiagnossik durchgeführt, aber jetzt am OSP Köln.

00:40:41: Wie zur Hölle kann das sein?

00:40:43: Das sind die gleichen Sportarten.

00:40:45: Dann bezeichnen sogar noch die Diagnostiker und die Trainer als unterschiedlich.

00:40:48: Und es gibt keine gemeinsame Plattform, sehr schön, dass du es ansprichst, weil auch da denke ich mir, na ja, ich glaube, ich bin mir nicht hundertprozent sicher, aber ich glaube, dass wir in Deutschland eigentlich alle mit dem gleichen Programm oder mit der gleichen Oberfläche irgendwie Steuern eintragen können, aber wir können nicht Training alle gleich tracken.

00:41:02: Ja, oder das ist ein Connect zwischen Sportmedizin, Physiotherapeut, Trainer und so.

00:41:07: Also, dass du wirklich eine Plattform hast, auf der du sammeln kannst.

00:41:10: Plattformen kommen nachher noch als Stichwort.

00:41:12: Aber das halte ich für eine Grundlage damit überhaupt.

00:41:16: Eine Erwartung wachsen kann das daraus etwas... Das wird, dass wir Techniken des einentzwanzigsten Jahrhunderts, also dass wir nicht mit den Techniken von neunzehntzehntzwanzig versuchen, wieder olympische Spiele auszurichten.

00:41:28: Aber das passiert ja, also ich meine, ich beschäftige mich auch viel mit so gesellschaftlichen Prozessen und Diskussionen.

00:41:32: Das passiert ja überall.

00:41:33: Also wir sind ja irgendwie an der Hochzeit der Bundesrepublik Deutschland in den neunziger, Anfang des Zeitausenderjahres stehen geblieben und glauben, mit denen mitteln immer noch heute alle Sachen lösen zu können und trauen uns nicht den Schritt in die Zukunft zu wangen.

00:41:45: Ich weiß nicht, woran das genau liegt, da bin ich jetzt auch kein Soziologe.

00:41:49: Deshalb können wir, glaube ich, aus dem Sport heraus, ja, auch, wie soll ich sagen, berichten.

00:41:55: Nein, ich glaube, das Spannende daran ist, dass es durchaus einen Trend daraus gibt und dass es, zum Beispiel, ich fühle das gar nicht.

00:42:01: Ich merke das immer nur, wenn ich dann eintauche in so ein System, ja, und das sehe ich zum Beispiel bei euch jetzt hier auch nicht, ja, sondern das ist tatsächlich, wenn ich dann ein olympisches System reinschaue und ich denke mal, oh Mensch, ihr könntet halt so viel kompetitiver... Also

00:42:15: ich meine, ich meine das innerhalb des Systems, also nicht in Außerhalb, ja.

00:42:19: Und ich finde das auch toll, dass wir eben nochmal gesagt haben, man muss sich einmal mal fünf Jahre auf etwas konzentrieren können in Ruhe.

00:42:25: Denn was wir jetzt auch immer häufiger in der Presse lesen, ist, dass Leute ihre Karriere, im Hockey zum Beispiel war letztens wieder ein schönes, kein schönes, ein negatives Beispiel, wo eine Spielerin gesagt hat, ich beende jetzt meine Karriere, das lohnt sich für mich nicht.

00:42:38: Also dieses Investment kann ich nicht länger eingehen.

00:42:41: Das ist ja verrückt.

00:42:42: Genau, aber also Lohnen ist da glaube ich wieder ein spannender Begriff, aber was ich dabei extrem wichtig finde.

00:42:47: und Jetzt mache ich eine Sache, ein Bashing von der Sporthilfe, weil das ist schön, aber es ist viel zu wenig.

00:42:57: Da ist immer der Anstrich, wir finanzieren da irgendjemanden, aber finanzieren ist was komplett anderes.

00:43:03: Das ist zu wenig Geld für die Athleten, dass sie das machen können und von den Fördergeldern darf da mehr rein.

00:43:09: Und die andere Sache ist, glaube ich, das ist wichtig, du bist Unternehmer, ich ein Stück weit.

00:43:15: Und ich glaube, dass eine unternehmerische denke, weil es gibt keine Persewärtigkeit davon, von dem Sport.

00:43:21: Wenn eine Gesellschaft muss das dem beimessen und wenn wir schaffen, zum Beispiel unsere führenden Köpfe, dass wir wissen, dass der Sport wahrscheinlich auch nur fünf oder noch weniger Prozent, denjenigen, die in Leistungssportsystemen mal eintreten, auch wirklich oben in ein europäisches Level oder Weltklasse Level kommen, aber dass diese Menschen ganz wichtige Dinge gelernt haben, um gesellschaftlich eine wichtige Rolle zu spielen, in einem Unternehmen eine wichtige Rolle zu spielen, sozialpolitisch eine wichtige Rolle, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.

00:43:51: Und da finde ich, finde ich, liegt eine gewisse Tragik drin.

00:43:55: Und wie du sagst, es braucht diese Bedingungslosigkeit im Fördern für eine gewisse Zeit, damit eine Qualität wachsen kann.

00:44:02: Wenn ich immer mit der Sorge trainiere, dass ich mein Fördergeld am Ende des Jahres nicht weiter bekomme, wenn ich zu einer völligen Offseasonzeitpunkt eine Leistung erbringen muss, um Ja, um eine Kaderstadt.

00:44:16: Ich meine, das wirst du von Athleten von dir kennen, die gerade irgendwie in einer schwierigen Phase sind oder vielleicht Sponsoren-Deals gerade noch am verhandeln sind.

00:44:26: Diese Stressoren siehst du auch teilweise.

00:44:28: Jetzt gehen wir mal runter auf die Messwerte.

00:44:30: Die kannst du ja sehen.

00:44:31: Und dann stellst du dir die Frage, also wir haben ja eigentlich gerade den Load reduziert.

00:44:34: Warum gehen denn hier gerade die Werte rund?

00:44:36: Also liegt es jetzt daran, dass wir runtergegangen sind vom Load?

00:44:38: Oder gibt es dann noch mal externe, externe Parameter, die hier eine Rolle spielen?

00:44:43: Und darüber kann man sich dann ja wieder gut austauschen, dann kann man es verstehen.

00:44:46: Also deswegen, einer Prozent.

00:44:48: Und was ich halt auch noch sehe, ist irgendwo die Wirkung.

00:44:52: Du hast gerade gesagt, ja, es ist immer schwierig zu, zu werten, wie wirkungsvoll oder wertvoll ist der Sport für die Gesellschaft.

00:44:59: Ich meine, glaube ich, das ist den Weltmeister geworden, weil hier eine riesengroße Party.

00:45:03: Das ist jetzt Fußball.

00:45:04: Und da denken immer alle, ja, klar, Fußball ist sowieso.

00:45:05: Aber das stellt ihr vor, wir werden wieder Top drei in der Welt bei Olympia.

00:45:09: Und die Athleten gewinnen jeden Tag zwei Goldmedaillen.

00:45:12: Dann ist auch eine andere Stimmung.

00:45:13: Da steht man, okay, ich habe Olympia geguckt.

00:45:15: Und da hat schon wieder jemand Gold geholt.

00:45:16: Boah, das ist ja super, wie gut wir sind.

00:45:18: Ich glaube, dann kommt das auch wieder so ein bisschen rein.

00:45:20: Und die Wirkung für die Gesellschaft wird dann auch wieder deutlicher.

00:45:23: Ich habe das damals mit englischen Kollegen oder britischen Kollegen besprochen nach.

00:45:29: Das war unglaublich.

00:45:29: Ja,

00:45:30: eben.

00:45:30: Und da sieht man eigentlich, welche Wirkung entstehen kann.

00:45:32: Und die Renia hat auch heute noch von.

00:45:34: Du siehst es bis heute in der Anzahl der... Athleten, die aus Großbritannien kommen, die in einem hohen Level den Sport treiben.

00:45:42: Jeder,

00:45:42: wer mal an der Uni Loveborough war und das mal gesehen hat, was die da aufgebaut haben, verdient, das war Wahnsinn.

00:45:47: Ja,

00:45:49: aber dann Long Story Short, weil ich bin, also jetzt haben wir auch schon drauf gehauen, ja, aber ich würde gerne das eigentlich positivieren, denn ich glaube, dass das Vehiclesport sowieso viel dienlich ist.

00:45:59: Man kann es natürlich missbrauchen und auf der anderen Seite glaube ich, kann man es auch ganz positiv einsetzen und das ganz viel Glück und Freude.

00:46:06: bedeutet und diese Sinnhaftigkeit dafür möchte ich einstellen bei den Sachen und ich bin froh zum Beispiel heute gesehen zu haben, dass ihr das eben auch so lebt und so da drinnen verhaftet seid und das vorwärts treibt.

00:46:18: Und ich glaube deshalb müssen wir auch noch mal in den Nachwuchssport gehen und zwar, da war es ja, gab es ja jetzt auch so das Bashing in den letzten Jahren, also war ja die Reform der Bundesjugendspiele.

00:46:28: dann ist es plötzlich Leistung, die müssten ja gar nichts mehr leisten, typisch, heute muss niemand mehr was leisten, stimmt ja gar nicht, man hat sich da nicht das genaue genug angeschaut.

00:46:36: Schaut man aber wieder nach Norwegen, da werden keine Rangliste bis zum Lebensalter von zwei als zwölf, dreizehn ausgehangen.

00:46:42: Was ist das Ergebnis?

00:46:43: Neunzig Prozent der Kinder in Norwegen betreiben organisierten Sport, also sind in einem Verein, sonst kannst du die ja gar nicht so richtig messen.

00:46:51: In Deutschland sind es nur noch sechzig Prozent und die Quote ist sinkend.

00:46:56: Lebenslang Sport treiben, ist eigentlich immer das oberste Gut für eine Gesellschaft, weil es hält auch aktiv.

00:47:00: Es ist auch, glaube ich, für die Wirtschaftlichkeit.

00:47:04: Was das mir, wenn niemand gesund ist, hat er weniger Krankheitstage.

00:47:07: Das ist wieder positiv für die Wirtschaft sozusagen.

00:47:09: Und diese Argumentation ist so unsexy und genau, also ich würde sogar einfach weitergehen, wenn dieses Thema... Gesundheit und Freude.

00:47:18: Und dem Lebenssinn dabei zu geben.

00:47:21: Das ist für mich dabei essentiell.

00:47:23: Und das, was du aus Norwegen ... Wir brauchen nicht immer nur die Norden, sondern beispielsweise ... Jetzt war ich mal in einem vorherigen Leben Lehrer.

00:47:31: Und da ist es in meinen Augen ... Ein Teil, du brauchst niemanden permanent bewerten.

00:47:37: Du musst nicht immer ein Etikett dran kleben.

00:47:39: Du bist so gut und der andere ist besser und der ist schlechter.

00:47:42: Du musst nicht die ganze Welt in Verlierer und Gewinner einteilen, sondern tatsächlich, wie du sagst, eine Freude am Tun entwickeln und auch im Hier und Jetzt.

00:47:52: Und das mehr zur Methode zu machen, das wissen wir auch von Schule, das Notenfreiräume.

00:47:59: nicht dazu führen, dass die Leistung in irgendeiner Form runtergeht.

00:48:02: Da gibt es genug Schulbeispiele, die da drin richtig, richtig wichtig sind.

00:48:06: Und ich glaube, da kommen wir aus meiner Sicht zu einem ganz relevanten Punkt, wir müssen uns gemeinschaftlich trauen, Wandel wieder zuzulassen, Dinge anders zu machen, neu zu machen, umzugestalten.

00:48:18: Ich habe das Gefühl, dass Sie es festhalten, an Dingen, die mal zu etwas geführt haben.

00:48:23: Das absolute Rezept.

00:48:26: Das

00:48:27: meinte ich mit der Bundesrepublik aus den neunziger Jahren und zweitausender.

00:48:30: Das war mein Ausdruck dafür, genau.

00:48:34: Cool.

00:48:35: Boah.

00:48:36: Tief hier, meine Güte.

00:48:37: Aber ich glaube, ganz, ganz wichtig, weil die Menschen, die zu uns kommen, zu Kick Ass, zu PA, hey, da mangelt's niemand, dann Motivation.

00:48:47: Das ist so krass, die Menschen wollen alle, die haben richtig Lust her.

00:48:53: Die haben vielleicht eine gewisse Vorbringung bei den Sachen, aber ich hab das selten erlebt, dass ich wirklich durchgängig so eine positiv Motivation erlebt habe in Dingen, die auf uns zugetragen wurden.

00:49:07: Und das ist etwas Cooles, manchmal sogar so, dass du sagst, okay, wir müssen das mal ein bisschen kanalisieren.

00:49:14: Aber das ist ja was eigentlich... das Wesen davon ist.

00:49:18: Also

00:49:18: ich will sagen, eine Fähigkeit als privatwirtschaftlicher Trainer, also bei euch oder bei uns sage ich jetzt mal oder andere, die du nicht brauchst ist, du musst niemanden wirklich zum Sport motivieren.

00:49:28: Also das ganze Streichmittel, das gut kannst, ist keine Keykompetenz.

00:49:33: Das ist eher ein Lob an alle Menschen, die sich damit wirklich beschäftigen und die daran Freude finden und auch sich weiterbilden wollen, weil sie Sinn darin finden für sich.

00:49:46: Machen wir noch ein Loop weiter.

00:49:49: Nächste Facette von Sebastian Rösler.

00:49:51: Da stellen wir vielleicht den Doktor mal vorne mit an.

00:49:54: Du hast eine Trainingsplattform gegründet.

00:49:57: Vor inzwischen zweieinhalb Jahren?

00:49:59: Ja, sowas,

00:50:00: genau.

00:50:02: Ihr seid am Wachsen, gibt doch mal einen kleinen Überblick.

00:50:04: Nächstes Unternehmen.

00:50:07: Was ist deine Funktion und was ist eure vielleicht Vision?

00:50:10: Für das Projekt.

00:50:11: Also wie immer Mädchen für alles.

00:50:14: Man sollte sich nicht zu ernst nehmen, finde ich immer.

00:50:16: Nein, also tatsächlich mit Mats kam so ein bisschen die Vision auf, dass auch da, wir gedacht haben, da irgendwie so richtig gut, ja, also ist irgendwie Coaching nicht digital abgebildet.

00:50:28: Und wie können wir das denn mal verbessern?

00:50:30: Dadurch, dass ich mich mit so vielen Coaches ausgetauscht habe, wurde halt sehr schnell auch deutlich.

00:50:35: Na ja, Kommunikation ist irgendwie so eine ganz immer in einem Schlüssel, immer so eine zentrale Stelle in all diesen Prozessen.

00:50:43: Das ist aber nicht widerspiegelt in den Plattformen, die es vorher aus unserer Sicht, die wir getestet haben, gab.

00:50:48: Also wir haben ja auch mal irgendwann mit Excel angefangen und was weiß ich wie und haben eine andere Plattform genutzt.

00:50:53: Und das war irgendwie immer so ein Bruchteil dessen, aber stand nicht im Zentrum.

00:50:57: Also habe ich gesagt, lass uns doch mal eine Plattform um die Kommunikation bauen.

00:51:01: Das ist zum Beispiel, also in Maps gibt es, wenn man jetzt im one-on-one Coaching ist, so wie ihr das anbietet, wie wir das und viele andere auch anbieten, dann ist der Chat, also die Kommunikation zwischen Athleten oder Athletinnen und Coach ganz zentral.

00:51:15: Aus vier Stellen kommst du genau dahin, ich glaube, da überall, wo es Sinn macht auch.

00:51:19: Und gleichzeitig wollte ich so ein bisschen, ja, das wieder alles ein bisschen eindampfen.

00:51:24: Ein paar Metriken rausnehmen, gerade Metriken, die keine Evidenz haben, zum Beispiel, die eigentlich vielleicht auch ein bisschen irreführend sind, die aus meiner Erfahrung auch dazu geführt haben, dass Athleten selbstständig plötzlich dann nochmal aufgrund einer Metrik etwas im Trainingsplan verändert haben, was ich dann erst später gesehen habe.

00:51:40: Man sieht das jetzt auch nicht jeden Tag.

00:51:43: Und dann lasst uns das eindampfen.

00:51:45: Was sind die wesentlichen Metriken?

00:51:47: Da habe ich mich mit Coaches zusammengesetzt.

00:51:49: und zwar auch Topcoaches und überlegt, okay, wenn du auf einer Trainingsplattform schaust, schon im Trainingseinheit, schaust auf deiner Trainingsplattform, die du aktuell nutzt, welche neuen Metriken schaust du dir an?

00:51:59: Sind sie überhaupt neuen?

00:52:00: Oder sind sie weniger?

00:52:01: Also diese Durchschnittswerte.

00:52:02: Also wie lang war ein Workout?

00:52:04: Welche Distanz?

00:52:05: vielleicht ist das überhaupt wichtig?

00:52:07: Halt ich es im Radfahren für relativ unwichtig?

00:52:10: Laufen im Grunde auch, aber da kann man schon die Mathematik schon mal im Kopf machen.

00:52:14: ... den Variabilitätsindex, der ist vielleicht wichtig.

00:52:18: Ein Drift ist vielleicht wichtig.

00:52:19: Also um solche Themen haben wir uns gekümmert.

00:52:22: Und natürlich sollte das Ganze in einem ... ... ja, damals dann ... ... Jahr ... ... Jahr zwanzig, dreiundzwanzig ... ... vielleicht auch mobil irgendwo sein, ... ... also auf dem Mobile Phone irgendwie ... ... dreimal als allererstes entwickelt werden.

00:52:34: Klar, die Coaches sitzen immer schön vorm Rechner meistens, aber halt die Athleten und die, die es dann entweder unten setzen müssen, halt eben nicht, die sind ja eher am Handy unterwegs.

00:52:42: Und so haben wir uns immer weiterentwickelt und haben versucht, dann eine Plattform zu bauen, die erst mal fürs Coaching sinnvoll ist und haben aber die Athleten natürlich, die jetzt keinen Coach haben, nie aus den Augen verloren, aber haben das Angebot noch nicht so sehr darauf fokussiert, weil ich immer gesagt habe, nee, wir fokussieren erst mal die Zielgruppe, zu der ich selber gehöre, aber das hatte das nichts mit Egoismus zu tun, sondern Wenn Leute mit etwas Geld verdienen, dann muss die Sache funktionieren.

00:53:07: Ansonsten nutzen sie es nicht.

00:53:09: Das heißt, es ist die härteste Zielgruppe.

00:53:11: Wenn du die Nuss knackst, dann kannst du auch den Rest knacken.

00:53:13: Und dann kommen wir wieder zu wissenschaftlichen Ansätzen.

00:53:16: die da natürlich auch hinterlegt sind, aber eigentlich haben wir auch da wissenschaftlich gearbeitet.

00:53:20: Also etwas ist valide, aber dann vor allen Dingen reliabel.

00:53:24: Also ein System muss jeden Tag funktionieren, twenty four sevens, three sixty five.

00:53:28: Umso mehr Server-Ausfälle du hast, desto unreliamer wirst du sozusagen und desto weniger werden die Leute deine Plattform nutzen.

00:53:34: Also auch da wieder so ein bisschen den Übertrag aus der Wissenschaft, wenn du so möchtest.

00:53:38: Und ja, jetzt sind wir da eigentlich ganz happy und schreiten jetzt langsam voran und den nächsten Schritt nehmen wir hoffentlich auch bald.

00:53:45: Wie sieht der aus?

00:53:47: Na ja, in Zeiten von KI kommt man ja natürlich an dem Thema nicht dran vorbei und deshalb haben wir jetzt an allererster Stelle und da steht dann der Athlet komplett im Mittelpunkt mit einem Start-up aus dem Silicon Valley, wo eigentlich viele Dinge aber auch an der Universität Stanford erforscht worden sind, einen Fragebogen aufgesetzt, der quasi wie es ein Athletencheck in ist, sage ich mal jeden Morgen, kann man sich da einfach, das mache ich übrigens selber auch.

00:54:13: kann man das quasi ausfüllen und dann kriegt man eine Aussage dazu, wie bereit ist man zum Training?

00:54:19: Muss ich vielleicht eine Anpassung vornehmen?

00:54:21: Ich habe mit meinen Athleten zum Beispiel sogar vereinbart zu sagen, wenn das einen gewissen Wert unterschreitet, dieser Prozess ist ein Wert von null bis hundert, dann melde dich bitte bei mir, weil dann müssen wir wohl offensichtlich etwas am Trainingsplan für die Zukunft ändern und man kann sogar ein Krankheitsrisiko quasi darüber berechnen, was natürlich auch wichtig ist, weil nur wenn ich gesund bleibe, kann ich kontinuierlich langfristig mich entwickeln.

00:54:44: Und dann haben wir dazu natürlich noch so Leistungsprognosen, also da wird eine Schwelle berechnet, da werden Zielzeiten für fünf Kilometer, zehn Kilometer Halbmarathon berechnet, was natürlich jetzt gerade beim Läufer super ist, um Pacingstrategien vorzunehmen und das wird dann alles über eine KI gemanagt.

00:55:01: Und da sind wir jetzt.

00:55:03: Und dann kommt demnächst, da bist du ja auch nicht ganz uninvolviert, der World Class Coach.

00:55:08: Das heißt, wir haben uns, wie mit dir, mit den besten Trainern der Welt, hingesetzt und überlegt, kann man nicht die Coaching-Philosophie und auch Trainingseinheiten von Weltklasse-Trainern in eine KI packen, also quasi einen digitalen Zwilling von Coaches bilden und diese digitalen Zwillinge dann mit sozusagen den digitalen Zwillingen der Athleten kombinieren und daraus dann den besten Trainingsplan generieren.

00:55:32: Das heißt, dieser Trainingsplan wird in Abhängigkeit einer Philosophie des Ziels, der Verfügbarkeit.

00:55:39: Dazu gibt es zum Beispiel auch Club Sessions.

00:55:40: Also wenn ich eine Vereins-Trainings-Einheit habe in meiner Planung, dann wird die berücksichtigt, weil dann, also stell dir vor, du hast abends einen Vereins-Leichtathletik-Training auf der Bahn, ist der meistens intensiv.

00:55:49: dann sollten wir vielleicht morgens nicht auch noch was Intensives machen, vermutlich sage ich jetzt einfach mal so generell.

00:55:56: Und dann kann ich das alles entsprechend einstellen.

00:55:59: Anhand des Fragebogens wird jeden Tag eine Anpassung vorgenommen.

00:56:01: aufgrund der Aktivitätsdaten, die wir von den Endgeräten bekommen, wird eine Anpassung vorgenommen.

00:56:06: Also sehr holistisch, ganzheitlich wird das Ganze betrachtet und so ist es echt eine unfassbare Möglichkeit, die ja mittlerweile dank der KI zur Verfügung steht.

00:56:17: Und wenn ich da jetzt weiter reinbohren darf, Wenn du sprichst jetzt von der KI, ich sehe es, du kannst zwischen dem Marathon Trainingsplan, easy by Chat GPT oder Gemini oder you name it, erstellen lassen.

00:56:33: Wo liegt konkret der Unterschied zwischen der MAZ KI und einem LLM?

00:56:38: Ja, total.

00:56:38: Also erstmal finde ich das auch sehr beeindruckend, wie viel Wissen dahinterlegt ist.

00:56:41: Ich spiele da ab und zu auch mal mit.

00:56:43: Du wahrscheinlich auch und viele andere auch.

00:56:45: Find ich schon hochgradig spannend.

00:56:48: Und ich arbeite da mittlerweile auch mit so einem Large-Language-Model jeden Tag im Grunde aus unterschiedlichen Use-Cases heraus.

00:56:54: Was ist der große Unterschied?

00:56:55: Ein Large-Language-Model gibt ja quasi deeskriptiv etwas an.

00:56:59: Also sagt okay, es wäre jetzt ganz gut, wenn du an dem Tag einen langen Dauerlauf machen sollt, würde es so.

00:57:06: Und wahrscheinlich noch in der Zone XYZ und für dich ist das vermutlich so und so intensiv.

00:57:11: Was wir machen ist, wir bilden halt wirklich dich komplett ab als digitalen Zwilling.

00:57:17: Wir wissen ja, von so einem Fit-File sind Datenpunkte ohne Ende drin, also pro Sekunde einer, das sind in der Stunde, drei tausend, sechshundert.

00:57:25: Wir nehmen die alle mit rein.

00:57:26: Und wenn die zwei Stunden sind, sind sieben tausend, zweihundert.

00:57:28: Gucken uns die alle an, schauen uns verschiedene Phasen deines Trainings an und versuchen so quasi sozusagen Performances, nennen wir das, abzubilden, so quasi Visosegmente.

00:57:38: Und die nehmen wir zur Beurteilung dessen, ob wir dann in deinem Trainingsplan zum Beispiel was ändern müssen.

00:57:43: Wie performant warst du?

00:57:45: Bist du vielleicht schlechter geworden?

00:57:46: Bist du vielleicht besser geworden in einem Trend?

00:57:47: Natürlich langfristiger.

00:57:49: Das heißt, wir bilden dich komplett ab.

00:57:50: Wenn wir sogar noch Gesundheitsdaten bekommen wie Schlafdaten, HRV, Ruhe zur Kenntnis, wären die sogar auch langfristig damit eingenommen, in so einem physiologischen Modell im Grunde.

00:57:59: Und ich glaube, dann merkt man, das ist deutlich komplexer, noch hochgradig individueller, als ein Large-Language-Model überhaupt sein kann.

00:58:09: Und wenn du auf dem Weg jetzt einfach mal spinnst, du sagst ja... Es wird, glaube ich, schon klar, dass ein Trainer, egal wie gut er ist, selbst wenn ich mir größte Mühe gebe von fünf Athleten, die dreimal am Tag trainieren, bei Profis jetzt beispielsweise, wenn das fünfzehn Trainingseinheiten, die unter Umständen in Summe, wenn du im Schnitt jede zwei Stunden hast, wenn das dreißig Stunden Training, was ich mir anschauen müsste als Trainer, no way.

00:58:36: Genau.

00:58:36: Egal wie viel Mühe ich mir gebe.

00:58:38: Das heißt, ich muss immer irgendwie auf Reports oder auf KPIs gucken, um da hinzukommen und natürlich je besser ich jemanden kenne und so weiter komme ich rein.

00:58:48: Aber die KI kann das tatsächlich vollständig auslesen und Entscheidungen treffen.

00:58:53: Wie wird das Training Grundsätzlich in den nächsten zwölf Monaten, vielleicht in den nächsten vierundzwanzig Monaten verändern, weil wir sprechen über super kurze Zeiträume.

00:59:02: Ja, total.

00:59:03: Also ich meine, das ist wirklich exponentielles Wachstum in den ganzen Modellen und in den Möglichkeiten dadurch natürlich auch.

00:59:09: Ist schon hochgradig spannend.

00:59:10: Ich will vielleicht eins oder wechschicken, weil ich eben gesagt habe, das, was ich eben beschrieben habe, ist ein Angebot für Athleten.

00:59:16: Ein ähnliches Angebot werden wir aber auch für Coaches geben.

00:59:18: Das ist mir total wichtig, weil ich bin ja ein totaler Verfechter von One-on-one Coaching, von humanem Coaching.

00:59:25: Und ich glaube, die größten Coaching-Talente da draußen sind vor allem gute Kommunikatoren.

00:59:32: Vielleicht die nicht so tollen Sportwissenschaftler oder die Trainingswissenschaftler, aber die haben eigentlich eine Fähigkeit, die total wertvoll ist fürs Coaching, schreiben vielleicht aber nicht den besten Trainingsplan.

00:59:43: Die können das, als du aber den merkst.

00:59:44: Das macht die KI.

00:59:46: Und dann kann ich meine Superpower der Kommunikation wählen und werde ein Supercoach, sag ich jetzt mal.

00:59:52: Das ist mir total wichtig.

00:59:52: Das heißt, es wird so eine Art Co-Pilot geben für Coaches.

00:59:55: Womit man quasi auch die eigene Coaching-Philosophie dann auch anwenden kann, ähnlich wie jetzt bei dem Workout-Coach.

01:00:00: Man richtig liegt, weil das ist ja eine der größten Zweifel, zumindest ich als Coach habe, dass ich mich immer frage, habe ich das richtig gemacht oder hätte ich das besser machen können oder müssen.

01:00:09: Ja,

01:00:10: und ich habe mich ja damit auch selber challenge, also ich habe mich davon trainieren lassen und habe mir die Sachen angeschaut, die es ausgespuckt hat und es war schon verrückt, wie gut es war.

01:00:19: Automatische Zonenerkennung, automatische, stärkenschwäche Profile, Metabolismus.

01:00:24: Also es hat mich Sachen trainieren lassen, wo ich gedacht habe, ja, es ist sehr konsequent und es ist auch sehr, sehr richtig, also aus meiner Sicht.

01:00:29: Aber ich habe es trotzdem nicht so gemacht, wie es die KI gemacht hat, auch spannend.

01:00:33: Und genau, das ist die Vision, die wir haben.

01:00:37: und jetzt geht es weiter.

01:00:39: Ich glaube, Mein Wunsch wäre natürlich, dass wir noch näher rankommen.

01:00:44: Also an wie kann wir Wissen von Coaches integrieren?

01:00:48: Kann man es vielleicht sogar schaffen, mit einem KI Coach zu kommunizieren?

01:00:52: Also Stichwort Avatar, das wäre jetzt schon möglich.

01:00:54: Wir könnten dich jetzt aufnehmen, in der Höhe von drei Hundertsechzig Grad.

01:00:57: Und dann würde ich ein Large Language Model mit der Datenbank verbinden, mit dem Trainingsplan, und dann würdest du über, hey, Sebastian, heute zieht sein Trainingsplan so und so aus, und dann würde ich fragen, aber warum, Philipp?

01:01:07: Ja, ich erklär's dir kurz, und dann würdest du mir das alles erklären, und dann wärst du nicht ersetzt als Mensch.

01:01:12: Aber natürlich erst mal gegenüber einem Endkunden, der würde enorm davon profitieren und der hätte jetzt vielleicht nicht nur eine Frage zu seinem Training, sondern der fragte auch noch, ich habe jetzt nächste Woche ja den Marathon, wie sollte mein Carbo-Loading aussehen?

01:01:26: Ja, pass auf, kein Problem.

01:01:27: Ich schreibe direkt ein Carbo-Loading-Plan für drei Tage mit so viel Gramm pro Kilogramm Körpergewicht und so weiter.

01:01:32: Achte da und da drauf, weil das wissen wir ja jetzt schon.

01:01:36: Das macht ein Large-English-Model unfassbar gut.

01:01:39: Es fasst wissenschaftliche Studien super zusammen.

01:01:41: Und aus meiner Sicht ist vergisst halt so viele Sachen eben nicht.

01:01:46: Der einzige Punkt ist, dass das Ding halt super gut im Average ist.

01:01:49: Und ich glaube, dass jetzt der nächste spannende Teil ist, tatsächlich eine Individualisierung.

01:01:54: Das heißt, dass das Large-Language-Model beziehungsweise die Input an Daten noch besser werden darf.

01:02:01: ... sodass halt auch ein individualisierterer Output noch kommt.

01:02:04: Da seid ihr, glaube ich, wirklich dran, ... ... was das Training anbelangt.

01:02:07: Aber jetzt ...

01:02:08: Das habe ich eigentlich für mich eh schon abgehakt gerade.

01:02:10: Aber es steht immer

01:02:12: noch mal besser.

01:02:14: Das ist das Differenzierungsmerkmal zu dem, ... ... was ihr mit der Maskei da anstellt gerade ... ... versus zu einem generischen LLM, ... ... was gerade draußen hier ... ... einen Pauschalplan ausspucken kann.

01:02:27: Interessanterweise kannst du z.B.

01:02:28: auf Swift-Dateien ausspucken schon.

01:02:29: Das ist gar nicht so schlimm schlecht.

01:02:34: Es

01:02:35: wird auch jeden Tag besser.

01:02:36: Ja, also erstaunlich da drin.

01:02:39: Und auf der anderen Seite ist glaube ich, was aber trotzdem nicht das ist, was an Informationen von dir reingegeben wird.

01:02:44: Und das heißt, dass der nächste Schritt ja ein strukturiertes Promten ist im Sinne von, wenn du deine Garmin-Daten da drin z.B.

01:02:52: preisst, dass das natürlich dich immer besser kennt, also je größer die Kenntnis des Individuums ist, umso präziser kann natürlich auch eine Antwort sein.

01:03:00: Das machen wir schon durch den digitalen Zwilling.

01:03:03: Und dann auch zu erkennen, dann wird es auch spannender, was sind reale Daten und was sind vielleicht in Anführungszeichen falsche Daten.

01:03:09: Also im Anführungszeichen, ich stelle dir vor, du machst ein Heatraining und bei, ich sag es mal beliebig, Hundertfünfzig Watt ist plötzlich eine Herzsequenz bei Hundertsechzig, wo sie normalerweise bei Hundertzwanzig ist.

01:03:18: Das sollte eine KI erkennen, dass das ein Datensatz außerhalb der normalen Range ist und das wahrscheinlich jetzt nicht mit in eine Schwellenkalkulation packen und eine Schwelle dreißig weit runter setzen.

01:03:28: Genau und du bist ja dabei jetzt auch bei Sachen und die Frage ist ja auch, was dann dazu kommt, wie kann man zusätzliche Informationen und da seid ihr sicherlich jetzt noch am Anfang, aber wie kann man solche Zusatzinformationen, Verträglichkeiten, Unverträglichkeiten, Wärmeinformationen usw.

01:03:42: dann da reinbringen, dass die Entscheidung tatsächlich immer runter wird.

01:03:48: Genau.

01:03:49: Das ist ja der Plattformgedanke.

01:03:50: Du kannst ja später vielleicht sogar ein Report vom Blutbild und solche Sachen da reinlesen.

01:03:55: Das könnte large language Modell jetzt schon machen.

01:03:57: Also ich habe schon Ultraschallbilder von unserer Tochter dahin gepflegt und das hat erkannt und mir eine Aussage gegeben über Längen und Breitenverhältnisse und so weiter.

01:04:05: Also das könnte man glaube ich dann jetzt schon integrieren und dann ins Modell einfließen lassen natürlich.

01:04:12: Dazu gerade noch ein Loop.

01:04:14: Wenn ihr das jetzt macht, ihr arbeitet mit dem US-Unternehmen zusammen, ich glaube Amats liegt komplett auf deutschen Servern.

01:04:20: Ja, und wir haben ein Agreement, das ist entsprechend, also es ist DSGVO-konform, was wir da machen.

01:04:26: Ja,

01:04:27: ist spannend.

01:04:27: Ich habe nur, ich habe euch einen anderen Podcast gehört, da ging es mehr oder minder drum.

01:04:31: In China gehören die Daten im Staat, in USA gehören die Daten im Unternehmen und in Deutschland oder in Europa gehören die mit der Privatperson und da seid ihr auch auf dem Weg hin genau, dass ihr Nein, ihr seid nicht auf dem Weg.

01:04:45: Das musst du ja vorstellen.

01:04:47: DSG für O-Conform.

01:04:48: Und ich glaube, dass es je mehr Daten wir ins Außen geben, tatsächlich auch ein ganz wichtiger Punkt.

01:04:53: Total.

01:04:54: Also das ist uns von Anfang an total wichtig.

01:04:56: Also wir hätten auch günstigere Server nehmen können von Anfang an.

01:05:00: Haben wir nicht, also kann man ja ganz ehrlich sagen, wir sind bei Hetzner, deutsches Unternehmen.

01:05:05: Da liegen unsere Daten in Frankfurt und ich weiß nicht wo.

01:05:10: Also da haben die ihre Serverfarben teilweise dann stehen und wir haben ein entsprechendes Agreement, das ist entsprechend auch mit unseren Partnern.

01:05:19: Man muss aber auch ehrlicherweise sagen, sobald du ein Garmin-Endgerät nutzt, womit wir erst mal nichts zu tun haben oder andere Apple und so weiter, dann wird sie schon dünn.

01:05:30: Also dann weiß ich auch nicht immer, was mit den Daten genau bei den Unternehmen passiert.

01:05:33: Sie kommen dann ja über die Schleife zu uns.

01:05:36: Ich glaube, die Frage, weil wir die Frage schon häufiger bekommen haben, habe ich die auch immer entsprechend beantwortet, ob unsere Datenschutzbestimmung verwiesen.

01:05:42: Aber gleichzeitig auch dahin verwiesen, überprüfe doch mal, wie das mit den Daten ist, also mit den Endgeräten, mit denen du es überhaupt erst aufzeichnest.

01:05:51: Stichwort Dry Terror, wo wirklich alle Daten drauf zu laufen, zusammenlaufen auf dem kalifornischen Server.

01:05:57: Dennoch, glaube ich, ist das ein sehr, sehr spannendes Thema, wo die Sachen landen und indem ihr vorweg geht und die Sachen, einfach die ihr erhaltet, sauber stort, ist das schon ein erster Schritt und der wahrscheinlich noch immer relevante werden wird, was Cybersecurity und andere Sachen angeht.

01:06:15: Und am Ende Gesundheitsdaten, die eben genau und Bewegungsdaten, die da drauf einzahlen, aber das ist natürlich nicht Kern im Training, sondern tatsächlich ein relevantes Beilwerk.

01:06:27: Cool.

01:06:32: Wann geht's los?

01:06:34: Wir haben ja jetzt Ende, ja, fast Ende Oktober.

01:06:37: Ich hoffe, dass wir jetzt das relativ schnell das, wie sagt man, das Kind ins Trockne, sagt man das so?

01:06:42: Ich weiß nicht.

01:06:43: Dass das Kind dich in Brunnen fällt.

01:06:45: Ich weiß es ordentlich, wie man es sagt, bringt.

01:06:48: Also ich denke, dass wir jetzt im Laufe des Novemberes dann launchen, ist vielleicht für den einen oder anderen zu spät für die Vorbereitung.

01:06:54: Aber ich denke immer, man kann auch ein etwas längere Offsies machen.

01:06:57: Lohnt sich auf jeden Fall.

01:06:58: Und ich weiß nicht, wann der Podcast rauskommt oder rauskommen wird, wie auch wenn man rauskommen ist.

01:07:04: Aber ich denke, den Zeitraum werden wir dann auch live sein.

01:07:07: Cool.

01:07:08: Ich glaube, wir haben es rund.

01:07:10: Ich sage ganz herzlichen Dank für einen spannenden Einblick in die vielen Dinge, die du tust.

01:07:16: Wir haben noch gar nicht alles jetzt dabei umrissen.

01:07:18: Vielleicht müssen wir noch ein zweites Mal rein.

01:07:20: Ich habe einige Sachen noch mitgenommen, egal ob das jetzt... Kinder- und Jugendsport- und Sportförderung- und Unterbausen.

01:07:28: Das wäre, glaube ich, auch ein sehr spannendes Ding, was bei dir jetzt im Familienaktuell wird.

01:07:33: Aber wie wollen wir das gestalten?

01:07:35: Wie wollen wir zum Sporttreiben anleiten?

01:07:38: Welchen Wert hat das gesellschaftlich?

01:07:40: Das würde ich mir sehr gerne anschauen.

01:07:42: Und ich sage ganz herzlichen Dank für den Einblick.

01:07:47: Ich glaube, es lohnt sich vorbei zu schauen beim MADS World Class KI Coach.

01:07:52: Ja, herzlichen Dank für einen schönen Tag bei euch bei PA.

01:07:56: Ja, vielen lieben Dank auch noch mal für die Einladung hier zum Podcast, dass du vorbeigekommen bist und ja echt schöne Themenauswahl, die du getroffen hast und wo wir uns ein bisschen hintamen, treiben lassen.

01:08:04: Hat schon eine große Freude bereitet.

01:08:06: Genau, alle Themen, die wir angerissen haben, werden wir in den Shownots und drunter verlinken.

01:08:10: Genau, sagt uns gerne, ob es euch gefallen hat.

01:08:13: Wenn es euch gefallen hat, sagt es gerne weiter und herzlichen Dank.

01:08:16: Wenn nicht, dann nicht.

01:08:18: Dann würde ich sagen.

01:08:21: Danke fürs Zuhören.

01:08:23: Bis dann, ciao.

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