KickassRadio 5| 2026

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Vielen Dank an: Christoph a.k.a. Henk Van Hiijden http://www.henkvanhiijden.de Weitere Musik seiner Band Conny Trash: https://open.spotify.com/artist/2gaoVMYbChhq9eI44BBctT?si=8SGqzqOtSriIIe1y7dNobQ

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00:00:12: Hallo und herzlich willkommen zu unserer ersten Podcastfolge vom Kick-as-a-Radio-Podcast aus dem neuen Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus dem Jahr, aus aus Rosenheim Richtung Heidelberg gemacht hat und uns besucht.

00:00:44: Hi Louis, grüß dich.

00:00:45: Hi,

00:00:45: wie geht's?

00:00:46: Gut.

00:00:47: Und selbst?

00:00:48: Ich hoffe, du bist gut ins neue Jahr gestartet.

00:00:51: Sehr gut.

00:00:52: Die Rolle wird zwar langsam, langweilig, aber ich habe da was am Horizont, wo es ist, dann bald hingeht, wo ich dann endlich wieder im warmen Rad fahren kann.

00:00:59: Das heißt, jetzt nochmal der letzte Feinschliff hier bei KickS, bevor es dann ins Trainingslager nach Kapstadt geht.

00:01:05: Cool, sehr schön.

00:01:06: Du sprichst jetzt schon die ersten Pläne an, bevor wir mit deinen Plänen deiner Entwicklung vielleicht auch deiner Geschichte gleich in den Podcast rein starten.

00:01:14: Vielleicht magst du uns ganz kurz, wir beide, Lisa und ich, wir wissen schon, wer du bist.

00:01:19: Wir kennen dich schon eine ganze Weile.

00:01:21: Auch einige Menschen da draußen kennen dich schon eine ganze Weile.

00:01:23: Vielleicht magst du einmal nochmal kurz zusammenfassen.

00:01:26: Ich weiß es gar nicht so leicht, das kurz zusammenzufassen.

00:01:29: Aber kurz zusammenfassen, wer du als Person bist.

00:01:33: Okay.

00:01:34: Also, ich bin der Luis.

00:01:35: Ich mache circa seit eineinhalb oder ein bisschen mehr als eineinhalb Jahren Triathlon.

00:01:41: Und bin damals zu Kickass gekommen, eigentlich über eine ganz lustige Geschichte, weil ich am ersten Mal die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii angeschaut habe.

00:01:50: Und da gab es so ein kleines, ich glaube, ARD oder ZDF-Porträt über die Laura Philipp.

00:01:56: Seitdem hatte ich Kickass eigentlich auf dem Schirm und habe gesagt, irgendwann will ich das auch mal machen.

00:02:00: Dann hat sich das Ganze aber alles so ein bisschen verlaufen.

00:02:02: Ich bin dann viel Rad gefahren, war viel im Radsport aktiv, zwar nie irgendwie aktiv Rennen gefahren, aber echt viel gefahren.

00:02:08: Und im Jahr zwanzig, vierundzwanzig habe ich da... gemerkt, dass ich einfach gerade in so einer bisschen Abwärtsspirale drin bin und immer mehr und mehr gefahren bin, aber auch nicht wirklich besser geworden bin, sondern eher so fast schon zwanghaft unterwegs war.

00:02:21: Und zu dem Zeitpunkt habe ich mich dann an Kickass gewendet, an die Lisa und an den Philipp.

00:02:27: Und ja, seitdem trainiere ich bei Kickass und bin auch sehr, sehr happy damit, dass ich hierher gefunden habe und bin mal gespannt, wo das alles noch hinführt.

00:02:35: und ein bisschen zu meinem beruflichen Leben oder Privatleben noch.

00:02:40: Also ich teile meine ganze Reise auch im Triathlon auf Social Media.

00:02:43: Vielleicht kennt mich daher auch der eine oder andere.

00:02:47: Und das ist mittlerweile auch mein Job.

00:02:49: So kann ich ja auch relativ frei einteilen, wann und wie viel ich trainiere, was natürlich die optimalen Bedingungen sind.

00:02:55: Und ich versuche da meine Community, vor allem auch auf Instagram und YouTube quasi so mit durch mein Trainingsalltag zu nehmen und auch mit auf die Rennen zu nehmen, damit die ja so meine Triathlonreise mit begleiten können, dass ich da auch viele Leute inspirieren kann.

00:03:08: Das ist immer das Allerschönste zu sehen, wenn man dann auch mal das Feedback bekommt.

00:03:12: Hey, du hast mich zu dir zu dem Rennen oder zu dem Sport überhaupt inspiriert.

00:03:16: Das ist immer ganz, ganz schön zu sehen und auch der Austausch mit der Community macht echt eine Riesenfreude.

00:03:22: Cool, danke dir.

00:03:23: Erst mal kann ich dir sagen, du hast die Aufgabe sehr gut gemeistert in der Vorstellung.

00:03:28: Gerade Lisa und ich hatten speziell bei der letzten Folge, die mit Philipp aufgenommen haben, doch unsere Schwierigkeiten auch in der Beschreibung der eigenen Person, weil ... Es ist keine leichte Aufgabe, deswegen kann ich nur sagen, well done.

00:03:39: Es war eine schöne, gute und ich denke auch ehrliche Beschreibung, was du gerade machst, was dich auch zu uns gebracht hat.

00:03:46: Du hast jetzt gesagt, du bist seit ungefähr anderthalb Jahren so auch, dass du bei uns im Coaching bist, dass du bei Lisa im Coaching bist.

00:03:53: Das ist das Schöne heute im Podcast.

00:03:56: Seid ihr beide vor mir, die ihr mir gegenüber sitzt.

00:03:59: Und ich werde euch beide immer mal wieder unterschiedlich mit Fragen konfrontieren und natürlich auch mit Fragen über den jeweils anderen oder die jeweils andere.

00:04:08: Da bin ich auch mal gespannt und vielleicht sind auch die Zuhörer und Zuhörer bestimmt sehr gespannt, was dabei rauskommt, weil es natürlich auch voll um eure Coach-Atlet-Beziehung.

00:04:18: Dabei geht vielleicht, wenn wir nochmal zurückgehen, du hast gerade eben dein Leben beschrieben und auch dein Alltag beschrieben und auch, wie du selbst dein Geld verdienst.

00:04:28: Wenn man jetzt sagen würde oder wenn ich zu dir sage, du bist ein Influencer, magst du den Begriff oder ist es ein Begriff, mit dem du nicht so gerne umgehst?

00:04:37: Ich finde es völlig fein, weil letzten Endes ist es.

00:04:41: Genau das, mit dem was ich auf Social Mediatheil beeinflusst, ich letztendlich Leute, ich meine, ich würde teilweise auch so weit gehen, zu sagen, selbst wenn du in einer Freundesgruppe der bist, der halt die ganze Zeit mit einem Specialized Rad rumfährst, dann bist du letztendlich auch Influencer, wenn man streng nimmt, weil das bedeutet dieser Begriff und ich habe da überhaupt kein Problem damit, also der mag vielleicht ein bisschen negativ konnotiert sein der Begriff, aber... selbst kannst du mich gerne weiterhin inschlenzen.

00:05:06: Cool, sehr gut.

00:05:07: Ja, es geht mir dabei gar nicht so sehr um mich, aber einfach weil du sagst es schon, der Begriff sehr breit gefasst ist und es gibt Menschen, die mögen diesen Begriff oder haben kein Problem mit dem Begriff und andere Menschen, die finden den... Begriff nicht so passend und sagen selbst von sich gerne auch, wenn sie ihr Leben auf Social Media und Co.

00:05:24: teilen, dass sie sich selber nicht als Influencer sehen.

00:05:27: Und gerade im Sportbereich ist das ja was, was verschwimmen kann.

00:05:30: Auch der Profisport und das Teilen vom Leben im Profisport verschwimmt mit dem, was man auf Social Media teilt.

00:05:36: Das kennen natürlich alle.

00:05:37: Content creator.

00:05:38: Genau, richtig.

00:05:39: Content creator würde man das jetzt klassischerweise neu modisch, wahrscheinlich oder neu modischer als Influencer oder Influencerinnen nennen.

00:05:47: Wenn Du jetzt überlegst, ein normaler Tag von dir gerade, wie sieht er aus?

00:05:53: Ich würde sagen, ich stehe so circa zwischen sieben und acht auf, je nachdem.

00:05:59: Ich versuche es mir da auch immer so... einzuteilen, da ich halt die Freiheiten habe, dass ich sage, ich versuche zumindest auf acht Stunden Zeit im Bett zu kommen.

00:06:06: Das sind dann nicht immer ganz acht Stunden Schlaf, weil man auch oft eine halbe Stunde braucht bis man endlich mal einschläft oder so.

00:06:11: Aber das versuche ich mir schon den Freiraum da einfach zu nehmen.

00:06:15: Dann gibt es meistens ein kleines Frühstück in der Früh, ein bisschen einmal kurz durchstretchen und dann geht es auch meistens schon in die erste Session.

00:06:22: Das kann sich auch manchmal ein bisschen nach hinten rauszögern, weil eben der Job des Content creators auch beinhaltet, dass man von dem ganzen Aufnahmen macht und das Ganze mit seiner Communityzeit.

00:06:32: Das heißt, es kann auch mal passieren, dass die Session sich dann eine halbe Stunde oder Stunde nach hinten verschiebt.

00:06:37: Aber da habe ich in den meisten Fällen auch einfach kein Problem damit, weil ich komme aus der Videografie und mir macht es auch einfach verdammt Spaß.

00:06:43: Also ich verliere mich dann teilweise auch so ein bisschen darin, dass ich dann Aufnahmen mache und dann hocke ich am Laptop und schneide die.

00:06:48: und merkt dann irgendwann, oh shit, ich muss jetzt einigmal mit der Session anfangen, aber da ich mir den Tag freigestalten kann, es ist in den meisten Fällen so, dass es jetzt zu keinen, ja, irgendwie Überschneidungen mit anderen Terminen kommt.

00:07:01: Na klar, gibt es das auch immer mal wieder, dass man da fixe Termine hat, aber so startet meistens mein Tag quasi mit der ersten Session.

00:07:08: Dann gibt es nach der ersten Session, je nachdem was es ist, ein zweites Frühstück, das ist immer so mit der Bestandteil.

00:07:15: Dann werden danach Mails beantwortet.

00:07:18: Ich muss dazu sagen, wenn ich eine lockere Einheit auf der Rolle zum Beispiel habe, werden da auch schon mal einiges an Mails und sowas beantwortet oder irgendwie Austausch mit der Community.

00:07:25: Das kann man auch immer ganz gut nutzen.

00:07:27: Direkt

00:07:27: kurze Rückfrage dazu.

00:07:28: Wie machst du es dann?

00:07:29: Machst du es am Handy oder am Rechner?

00:07:30: Am Handy,

00:07:31: am Handy.

00:07:31: Also, ich hock dann, ist vielleicht noch nicht optimal.

00:07:35: Ich hock dann halt einfach aufrecht auf dem Rad drauf, aber das geht auf der Rolle.

00:07:38: Als Bikefitter blutet mein Herz jetzt gerade auch so ein bisschen.

00:07:42: Ja, da kriege ich heute wahrscheinlich noch ein bisschen Ärger, wenn die meine Haltung nachher sehen, nachdem ich mir das mit etlichen Mail-Sessions auf der Rolle jetzt kaputt gemacht habe.

00:07:50: Nee, aber das immer mal zwischendrin ist auch eine ganz gute Abwechslung und die Sessions vergehen dann auch ein bisschen schneller.

00:07:57: Ja, genau, dann gibt es danach, wie gesagt, zweites Frühstück und dann mache ich meistens so... zwei bis vier Stunden, das variiert immer auch so einen Arbeitsblock, wo ich dann einfach fokussiert, Videoschneide, E-Mails, Beantworte

00:08:10: etc.,

00:08:11: alles was halt so ansteht.

00:08:13: Und dann geht es meistens in die zweite Session, sofern eine ansteht.

00:08:19: Genau, und dann... Wiederholt sich das Ganze eigentlich immer so von vorne.

00:08:23: Also im Großen und Ganzen dreht sich mein Alltag schon um das Training herum.

00:08:27: Also das ist für mich auch immer die allererste Priorität oder ich setze das Ganze nach vorne.

00:08:32: Das heißt, ich versuche mir das auch alles so zu legen, dass ich mein Training auch immer so gut wie möglich umsetzen kann.

00:08:38: Cool, das heißt auch so ein bisschen, wenn ich das richtig raushöre, das Training gibt Ihnen eine gewisse Struktur im Alltag und sorgt dafür, dass der Alltag planbarer wird, vielleicht auch für dich.

00:08:46: Auf jeden Fall, auf jeden Fall.

00:08:48: Also es ist quasi so... das Fixe, was immer am Tag gesetzt ist und alles andere baut sich so drum herum, wie du gesagt hast.

00:08:55: Also

00:08:56: hilft dir das dann auch für dein eigenes Business, wenn man es mal so bezeichnet, auch wirklich da das so strukturiert einplanen zu können?

00:09:04: Ja, wobei ich auch dazu sagen muss, ich bin jemand, gerade wenn es um Contentplanung und sowas angeht, der das Ganze immer recht spontan macht.

00:09:12: Natürlich gibt es Kooperationen und fixe Sachen, die man dann immer einplanen muss.

00:09:17: Aber ich merke es auch immer, Lisa fragt immer, ja, wie sieht es aus?

00:09:20: In nächster Zeit hast du gerade viel zu tun, steht viel an.

00:09:22: Und ich kann dann immer nicht so direkt eine Antwort darauf geben, weil ich halt oft einfach noch gar nicht weiß, hey, was mache ich jetzt morgen oder in zwei Tagen?

00:09:29: Ich sage, ich mache es spontan.

00:09:30: Und das ist halt auch gerade das, was mir am allermeisten Spaß macht.

00:09:32: Deswegen liebe ich das Ganze so.

00:09:34: Und ich glaube, wenn ich mich dazu verkopfen würde, das zu stark vorplanen würde, dann wäre es auch einfach nichts für mich.

00:09:39: Dann würde mir die Abwechslung irgendwie verloren gehen.

00:09:42: Und ja, so handhab ich das eigentlich für mich.

00:09:45: Eine Frage, die ich dir noch nie gestellt habe, aber unterscheidest du in deinem Kopf zwischen Wochenende und Wochentag?

00:09:53: Ich unterscheide insofern, dass am Wochenende immer keine Emails reinkommen oder so.

00:09:58: Das ist das Einzige, was sich dann verändert, aber sonst unterscheide ich eigentlich gar nicht.

00:10:04: Weil klassischerweise unterscheiden wir mit unseren Athleten ganz stark zwischen Wochentag, wenn die meisten arbeiten und Wochenende.

00:10:10: Bei dir ist es immer so, dass wir eigentlich den Montag als Ruhetag setzen.

00:10:13: Irgendwie klassischerweise, weil wir es sonst auch sehr häufig so machen.

00:10:17: Aber das ist schon spannend, weil dein Alltag halt so komplett anders ist, wie von den meisten Athleten oder von den meisten Personen und auch von uns, weil wir arbeiten ja auch Montag bis Freitag und am Wochenende nicht.

00:10:29: Also schon spannend, sowas auch mal zu erleben.

00:10:31: Ja Lisa, du sprichst ja jetzt meine nächste Frage eigentlich so ein bisschen an, nämlich wie du dann jetzt auch als Coach dahinter damit klarkommst oder zurechtkommst, dass natürlich die Wochenstruktur vom Luis ganz anders ist als von jemandem der, also was heißt normalen Job, der einen Job hat, Montag bis Freitag, nine to five zum Beispiel oder... acht bis sechzehn Uhr, zehn bis achtzehn Uhr sowas um den Dreh und dann auch die Trainingszeiten unter der Woche eingeschränkt sind.

00:10:58: Wie ist es für dich in der Planung?

00:11:00: Hat es ein bisschen gedauert, bist du damit besser zurechtgekommen bist?

00:11:03: Ja, auf jeden Fall.

00:11:05: Und man muss sogar dazu sagen, dass die meisten unserer Athleten und Athletinnen eher sogar sind, die nicht klassisch nine to five, sondern länger arbeiten.

00:11:13: Also da ist eher die Kunst, wirklich das Training so zu gestalten, dass es besser im Arbeitsalltag reinpasst und man Alle möglichen Lücken aufdeckt, weil noch Familie und so weiter da ist.

00:11:22: Und Louis ist eigentlich genau das Gegenteil dazu.

00:11:24: Er hat immer Zeit und sein Job ist eigentlich das Sportler da sein und daraus generiert sich ja auch der Content.

00:11:33: Also das ist ganz klar, wie du auch gesagt hast, die Prio liegt auf dem Sport, aber der Sport ist auch das, was irgendwie ja deinen Lebensunterhalt finanziert.

00:11:42: Und das ist sehr, sehr viel Freiraum, was die Gefahr mit sich bringt, viel zu viel Training zu machen.

00:11:49: Also mein Hauptjob ist eigentlich immer zu bremsen.

00:11:51: Wirklich.

00:11:52: Ich weiß noch ganz am Anfang, als Luis zu uns kam, war auch, glaube ich, dein erster Eindruck.

00:11:56: Ich so, was machen die da?

00:11:58: Weil die sagen immer langsamer, langsamer, weniger.

00:12:01: Und dieses sehr viel Offenheit in der Tagesstruktur zu haben, macht fürs Training auch erstmal viel Offenheit.

00:12:08: Aber wir wissen ganz klar eigentlich, was die Ziele sind und dass das weniger als mehr Prinzip da auch gilt.

00:12:15: In der Wochenstruktur sind wir sehr flexibel und auch sehr frei.

00:12:19: Und du hast ja auch alle Möglichkeiten von dem besten Indoor-Trainer-Setup, was es eigentlich so gibt.

00:12:26: Jetzt nochmal abgegraded.

00:12:28: Zugang zu Kraftraum, Schwimmbad und so ist alles immer möglich.

00:12:32: und diese Freiheit.

00:12:34: Die meisten kennen es, man sucht sich irgendwie ein Schwimmbad raus, dann ist da ein Schwimm, kommt man nicht rein.

00:12:39: Kinderschwimmen ist sehr limitiert und du hast halt die besten Möglichkeiten.

00:12:43: Das ist für mich auch sehr, sehr gut, weil ... Wenn ich dann Luis fragt, was steht an und er sagt nichts, habe ich völlig freie Spielwiese.

00:12:50: Ja, das ist super cool.

00:12:52: Für mich ist es spannend, das auch mit zu beobachten, weil ich kriege natürlich durch dich, Lisa, mit, was bei Luis passiert.

00:12:57: Ich sehe es bei Luis dann auch auf den sozialen Medien.

00:12:59: Oder wenn wir beide mal zwischendurch irgendwann mal wieder eine kurze Nachricht austauschen, die ist dann meistens oder eigentlich immer sehr losgelöst von Training, sondern mehr mit irgendeinem Quatsch, den wir dann untereinander austauschen.

00:13:10: Die Frage, die ich jetzt an euch beide habe, Erste Frage an Luis.

00:13:13: Luis, wann denkst du dir jetzt im Trainingsalltag so, oh, Lisa, echt jetzt?

00:13:23: Wenn zwei Restays drinstehen nach dem Trainingslager oder so.

00:13:28: Ja, es ist für mich halt schon, also auf der einen Seite ist die Freiheit natürlich total schön und manchmal ist es dann aber auch irgendwie wieder schwierig, weil man sich halt die Struktur auch selber geben muss.

00:13:38: So diese erste Einheit fällt immer leicht, aber wenn dann zum Beispiel so ein Schwimmen am Nachmittag ansteht und man halt irgendwann gehen kann, dann ist das Einzige, was mich aktuell so ein bisschen Struktur gibt, dass halt bei uns im Schwimmbad nur zwischen vierzehn und siebzehn Uhr frei ist und sonst ist Chaos.

00:13:52: Das ist dann schon wieder gut.

00:13:55: Aber ich mag es dann schon, wenn Lisa mir halt wenn so viele Sessions wie möglich drin stehen, weil es mir dann eben halt dieses Grundgerüst gibt und ich fühle mich dann halt auch oft so ein bisschen verloren, da es halt viel ausmacht.

00:14:05: Also es ist halt gerade so eine Phase, wo ich halt rein theoretisch kann, ich weiß nicht, ob man das professioneller Athlet nennen kann, weil letztendlich verdiene ich ja mein Geld in gewisser Weise mit dem Sport und das ist halt immer so ein bisschen schwierig, da den richtigen Mittelweg zu finden.

00:14:25: Ja, mach gern mal weiter, Lisa, bevor ich was dazu sage.

00:14:28: Was waren deine Frage?

00:14:29: Wann denkst du dir im Training bei Lewis?

00:14:32: Boah, Lewis, echt jetzt?

00:14:35: Ganz einfach zu beantworten, wenn Lewis zu viel oder zu schnell unterwegs ist.

00:14:41: Da laufen wir manchmal in die Gefahr, würde ich sagen.

00:14:43: Ich spreche jetzt von wir, weil nur so viel Input, wie ich auch gebe, kannst du es auch gut umsetzen.

00:14:51: Jeder weiß, das macht einfach Bock, mal schneller zu fahren, meiner Gruppe schneller zu fahren, mal mehr zu machen, wenn man sich fit fühlt vor allem.

00:14:58: Und dieses im Training ruhig zu machen, ermöglicht halt super viel Freiraum nachher im Wettkampf und in der Wettkampfleistung.

00:15:05: Aber das zu akzeptieren, vor allem, wenn man halt so viel Zeit und eigentlich sich das ganze Leben nur um den Sport dreht und man sich dabei auch sehr gut spüren kann und eben auch fühlt, was da eigentlich dran ist.

00:15:17: Also ich glaube, das ist sehr herausfordernd, auch jetzt gerade in Bezug auf das wieder ein Alltag gestaltet ist, Luis, weil halt so viel sich nur um den Sport dreht, dann immer auf die Bremse zu drücken und sagen, ich warte ab, ich warte ab, ich mache wirklich eine GE-Einheit, dass sie wirklich eine GE-Einheit ist und ich gefühle nur durch einen Nasenlochatmen.

00:15:36: muss, weil daraus metabolisch das meiste angesteuert wird und auch energetisch du einfach im Lot bleibst, weil wir kennen das beide, wie oft dann auch für lockendem Trainingslager es ist, drüber zu gehen und dann halt nach Hause zu kommen und eine Verletzung in Gefahr droht oder eine Verletzung kommen kann oder eben erstmal Krankheit.

00:15:56: Das heißt, Ich bin da inzwischen auch sehr penibel, einfach zu sagen, Louis, langsam, nochmal langsamer.

00:16:03: Das sind dann die Einheiten, wo ich mir denke, hey, Louis, du weißt es eigentlich, aber ich kann es auch nachvollziehen, dass es dann nicht so einfach ist, oder?

00:16:10: Ja, ich gerade, ich meine, wir sind ja alle irgendwie so ein bisschen geschädigt, sage ich jetzt mal durch Social Media, weil wir uns halt in gewisser Weise viel zu viel damit beschäftigen oder es viel zu viel irgendwie als Vorbild nehmen.

00:16:24: Es ist halt einfach irgendwie so ein... Ich teile nur authentischen Content, aber es ist halt auch nur ein kleiner Ausschnitt aus meinem Leben.

00:16:29: Und man sieht halt immer, hey, der macht gerade was.

00:16:32: Und genauso sehe ich, wenn ich auf Social Media bin, hey, der und der ist gerade da gelaufen, Rad gefahren und man vergleicht sich da natürlich.

00:16:38: Und wenn man halt diese ganze Zeit hat, dann zu sagen, hey, ich trete jetzt auf die Bremse und mache mal nix, weil es mir eigentlich besser tun würde, ist halt dann oft auch schwer.

00:16:45: Und das ist, glaube ich, so der Punkt, wo es mir manchmal nicht so leicht fällt und man halt doch ein bisschen zu viel macht oder gerade wie die Lisa gerade gesagt hat im Trainingslager dann halt mal den ein oder anderen Kilometer mehr fährt als eigentlich im Plan.

00:16:58: Schön, das war jetzt super gut ehrlich von euch beiden und passt auch super gut zusammen.

00:17:02: Ich kenne natürlich jetzt Lisa's Perspektive sehr gut.

00:17:05: und was dann ganz gerne mal passiert, wenn Athletinnen und Athleten beim Training ein bisschen überdrehen, dann passiert es eigentlich immer, dass man mal auf den Tisch schaut und sich denkt, oh Mann, warum?

00:17:13: Weil man natürlich mit im Team ist und mit fühlt oder mit weiß, was in dem Moment passiert.

00:17:18: Einerseits, was die Risiken sind dafür, dass es passiert.

00:17:22: Heißt, dass man sich einfach gut fühlt im Training, dass man Energie hat, weil man sich gut verblickt hat, dass man Energie hat, weil man sich vorher die Tage an das ruhige Training gut gehalten hat.

00:17:31: Und dann wirklich merkt, hey, der Körper er will eigentlich, aber sich dann zu zügeln schwerer fällt.

00:17:36: Das ist die große, große Kunst.

00:17:38: Und wenn wir vielleicht mal ein aktuelles Thema aufgreifen, was zumindest mir jetzt in den sozialen Medien ganz enorm auffällt, ist das gerade auf dem Fahrrad, auf dem Rad und dem Indoor-Trainer, weil sich das Rad von Generalna sehr großen Bubblegerade erfreut, die immer größer wird, was ich jetzt auch als Radfahrer schon seit ein paar Jahren sehr gerne sehe.

00:17:59: Was echt cool ist, dass so viele Menschen sich dafür öffnen und darauf Bock haben.

00:18:03: Aber ein Modell, nämlich das FDP-Modell, die Functional Freshhold Power, wie man es klassischerweise bezeichnen würde.

00:18:11: Wir haben zuletzt auch in unserem Podcast zur Dritt, Philipp Lieson, ich mal drüber gesprochen, wie sehr dieses Konstrukt eigentlich outdated und vor allen Dingen aus gesundheitlicher Sicht echt kritisch ist.

00:18:21: Das erfreut sich gerade auch wieder so ein bisschen der Popularität, weil es eine einfache Möglichkeit ist, an eine mathematische Zahl ranzukommen, die aber nicht in der Lage ist, gesundheitlich das Training so zu steuern.

00:18:33: Weiß nicht, ob dir das auch auffällt oder ob du auch vielleicht mal an deine Beginne zurückdenken kannst, wie du versucht hast, am Anfang Training zu steuern, auch ohne Coach, ob das auch eine Rolle gespielt hat.

00:18:42: Ja, also ich kann mich noch ganz genau sogar an den Tag zurück erinnern, als ich meinen ersten FDP-Test gemacht habe.

00:18:47: Ich glaube, das war so im Jahr zwei Tausend achtzehn.

00:18:49: Da habe ich mich nicht dazu entschlossen, mit meinem Vater auch im Winterrat zu trainieren.

00:18:53: Also ich habe im Jahr zwei Tausend achtzehn mit Rennradfahren angefangen.

00:18:56: Und ich weiß noch ganz genau, wie beim Fitnessstudio in dem Spinningraum saßen nur zu zweit, dreißig Spinningbikes.

00:19:01: Ich habe mich auf die diesen Protest gehockt, wo der Trainer normalerweise sitzt gegenüber von ihm, dann haben wir uns da gegenseitig angeschrien und einen FDP-Test gemacht.

00:19:09: Cooles Setting.

00:19:11: War schon lustig.

00:19:13: Und ja, darauf habe ich dann eigentlich mein Training aufgebaut, wobei das jetzt mit wenig Struktur war.

00:19:17: Ich hatte dann aber auch nicht, ich hatte keinen Watt-Bedal oder irgendwas, sondern ich bin teilweise nach Geschwindigkeitsschnitt gefahren, halt immer die gleiche Strecke.

00:19:25: Es hat irgendwie funktioniert, also als ich dann irgendwann mal eine Rolle hatte, ich war da damals echt fit.

00:19:30: Aber ja, dieser FDP-Test ist einfach gerade jetzt auf solchen Medien, wie du schon gesagt hast, einfach so ein Ding.

00:19:36: Das ist halt irgendwie wie, wenn jemand mit seinem Kontostand angibt, hier guck mal her, was ich für einen tollen FDP hab.

00:19:44: Und ist halt relativ leicht vergleichbar, aber dieser leichte, naheliegende Vergleich macht nicht wirklich Sinn, weil halt noch deutlich mehr dahinter steckt und das geht halt meistens unter Beziehungsweise, wollen sich, glaube ich, viele auch einfach nicht damit beschäftigen.

00:19:56: Und das ist halt schwierig und endet dann halt häufig wahrscheinlich auch darin, dass manche Leute ein bisschen zu viel Gas geben und dann auch vielleicht im Übertraining enden.

00:20:04: Genau, richtig.

00:20:05: Und vor allen Dingen kann ein FDP-Wert ja auf jeden Fall eine Sache nicht mit abgreifen, gerade in der heutigen Zeit, in der die Energie verfügbarkeit beim Training deutlich besser erforscht ist als noch vor zwanzig, dreißig Jahren und wir deutlich mehr... breitere Kenntnisse über eine große Menge an Menschen auch haben und das deutlich besser zugänglich ist.

00:20:24: Gerade da versagt es halt nochmal umso mehr, weil nicht klar ist, wie ist der Energieverbrauch von einer Person.

00:20:31: Und ich nehme da ein nettes Beispiel, bevor ich es Lisa gleich aus dazu sagen lasse.

00:20:34: Als du das erste Mal bei uns warst, saßen wir nach dem Bikefitting abends auf dem Rollentrainer hier und sind zu zweit parallel Zwiftrennen gefahren.

00:20:42: Und wenn man sich jetzt das FDP-Modell anschauen würde, wäre es so, dass wir zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich bei einem relativ ähnlich gewicht ungefähr da reingegangen sind plus minus würde ich sagen und einem ftp wert bei dem du deutlich deutlich höher unterwegs bist als ich aber in dem rennen selbst dann für dich deutlich sichtbar war dass die hohen leistungsspitzen nicht so gut umsetzbar sind wie in der konstante gleichbleibende Leistungen zu fahren.

00:21:08: Ja,

00:21:09: da gibt es ein YouTube-Video dazu.

00:21:13: Genau.

00:21:14: Wir leihen auf jeden Fall beide sehr.

00:21:16: Aber da sieht man noch mal ganz deutlich, was da für Unterschiede passieren und das auch gerade dann es notwendig ist, das Training individuell anzupassen.

00:21:24: Aber da lasse ich jetzt Lisa einmal was dazu sagen.

00:21:29: Ich glaube, das ist ein ganz, ganz spannendes Thema, was wir beide, Louis, über die letzten anderthalb, fast zwei Jahre, sehr viel erarbeitet haben, weil du ja als du zu uns kamst mit Einheiten, Verpflegen und so weiter sehr vorsichtig unterwegs warst und das noch nicht so gut gemacht hast, wie du es jetzt kannst.

00:21:46: Also das ist wirklich auch eine große Kunst, die du hast, das sehr, sehr gut und wirklich auch sehr viel Carps aufzunehmen.

00:21:55: Weil dein Körper es auch braucht.

00:21:56: Und das ist was, wir haben schon sehr viele Leistungstests jetzt auch zusammen gemacht, wo wir einfach sehen.

00:22:02: in der Weiterentwicklung, dass dein Körper auch wirklich gelernt hat, Energie zu verstoffwechseln.

00:22:07: Und das ist eigentlich das, was dich auch so stark gemacht hat und was deine Leistung soweit nach vorne getrieben hat, dass du so viel Energie quasi aufnehmen kannst, aber die auch wirklich ins Pedal oder das ist ja auch beim Laufen der Fall, also wirklich da ordentliche Leistungen rauskommen.

00:22:22: Was aber uns nur möglich war, weil wir aus den Diagnostiken gesehen haben, wie viel Energie verbrauchst du wirklich in welchen Bereichen?

00:22:30: Und es schon so ist, dass wir auch jetzt, wenn wir dieses Jahr anschauen und das Saisonziel einfach die WM ist.

00:22:37: Da wollen wir noch mal einen guten Schritt machen und es muss einfach im Detail auch erarbeitet werden.

00:22:41: Wie viel Energie verbrauchst du wo?

00:22:44: Werden wir dann nachher an Anstiege gehen und so weiter, ist das für unser Pacing ganz wichtig.

00:22:48: Weil wenn wir damit nur einem Wert reingehen und nur diesem FDP-Modell, würden wir da sehr viel über und teilweise auch unterschätzen, was dein Körper eigentlich verarbeiten kann.

00:22:58: Wir wissen ziemlich genau, was für ein Glycogen-Speicher Luis hat und wie viel quasi wie voll der Tank ist.

00:23:04: Und dann können wir sehr genau das auch alles berechnen.

00:23:07: Wir machen ein einfaches Beispiel.

00:23:09: Wir gehen davon aus, nach dem FDP-Modell würde Louis seinen Grundlagenbereich in einem Bereich fahren, wo er pro Stunde ca.

00:23:15: hundertfünfzig bis hundertsechzig Gramm Kohlenhydrate verbraucht.

00:23:18: Was aus metabolischer Sicht viel zu hoch ist für wirklich das... Die wohnen fürs unteren Grundlagentraining auch die Stoffwechselanpassungen so zu haben, wie sie adäquat haben wollen.

00:23:29: Wenn wir mit einer Metabolix wirklich da reingehen, schaffen wir es, ihn so zu steuern, oder du Lisa, ihn so zu steuern, dass er in einem Bereich von siebzig bis achtzig Gramm Kohlenhydrate verbraucht und die Wattleistung mal mit Sicherheit dreißig, vierzig, fünfzig Watt geringer ist, als das das FDP-Modell vorschlagen würde.

00:23:47: Was ganz klar ist, das ist das, wo ich wieder die Bremse bin, weil Luis könnte natürlich viel mehr fahren.

00:23:53: Das ist unsere Grauzone, diese Zone drei, wie wir es ganz gerne nennen.

00:23:57: Er ist bei uns auch alles gelb abgebildet, dass es eher abschreckend ist.

00:24:01: Ich mag es ganz gerne, wenn Luis in der grünen Zone unterwegs ist, also wirklich den Grundlagenbereich.

00:24:06: Wo wir es eben schaffen, die Kapitalisierung auszubilden, den Fettstoffwechsel zu triggern und so weiter.

00:24:11: Und das geht nur, indem wir wissen, hey, Luis ist ein bisschen ein Energiemonster.

00:24:15: Das klingt sehr negativ, ist es aber nicht, weil diese Fähigkeit, Energie wirklich zu Verstoff wechseln und nachher auch auf die Straße zu bringen, eine sehr, sehr gute ist, gerade auch auf dem Weg zu einer Mitteldistance.

00:24:28: Und wir es dann schaffen, eben genau die richtigen Bereiche anzutriggern und den Leistungszuwachs zu machen.

00:24:33: Schön, wir haben jetzt schon so ein paar positive Punkte aus der Reise, die Louis mit dir und mit uns gemacht hat aufgezählt.

00:24:40: Wenn du selbst nochmal überlegst, Louis, seit Beginn, seit vor anderthalb, zwei Jahren ungefähr, ist ganz spannend.

00:24:46: Wir haben zu einem ähnlichen Zeitpunkt hier angefangen.

00:24:48: Ich arbeite hier, du arbeitest mit Lisa zusammen.

00:24:52: was so deine größten learnings vielleicht sind.

00:24:55: oder auch einfach wenn du erstmal wirklich auf die positiven dinge schaust was ist dir gut gelungen im verlauf dieser anderthalb zwei jahre oder wo siehst du auch wirklich eine große weiterentwicklung?

00:25:06: also ich denke Gerade dieses Thema, was wir gerade angesprochen haben mit dem ganzen Fueling und halt basierend auf diesem metabolischen Profil einfach den Körper richtig zu verpflegen, das ist, denke ich schon, der größte Gamechanger, den ich da in den letzten eineinhalb Jahren lernen durfte.

00:25:21: und was auch den größten Unterschied macht, also wenn ich mich zurück erinnere, da diese Zeit, bevor ich mit dem Coaching angefangen habe.

00:25:27: Da war das halt irgendwie quasi noch die alte Schule, wo man mal vier Stunden mit einer Banane gefahren ist.

00:25:34: Und wenn die dann, wenn man heimgekommen ist und die Banane war noch in der Trikotasche, dann war das eher so ein Zeichen von Stärke, so ungefähr.

00:25:41: Nette Anekdote dich dazu.

00:25:43: kurz einwerfen möchte.

00:25:44: Auch selbst kenne ich diese Phase sehr gut und ich erinnere mich dann noch sehr gut an eine Regenausfahrt.

00:25:49: Es waren nicht ganz vier Stunden, es waren nur drei Stunden vor sechs, sieben Jahren, bei der ich eine halbe Banane dabei hatte und irgendwann ist mir diese halbe Banane aus dem Trikot gerutscht und ein Auto ist drüber gefahren und ich hatte noch fast zwei Stunden bis nach Hause und es war wirklich mit Abstand die schlimmste Erinnerung, die ich an einer Radfahrt jemals habe.

00:26:07: Auch andere Sportler oder ich kann das sehr gut nachvollziehen, dass es das am Anfang mal gegeben hat.

00:26:12: Ja, ich merke es auch heutzutage noch.

00:26:14: Also ich war jetzt letztes Jahr im Oktober mit meinem Vater mal auf Mallorca und dann, ich bin eh schon alles alleine gefahren, aber dann in der Früh, wir haben gemeinsam gefrühstückt und dann sind wir beide auf unsere Touren aufgebrochen.

00:26:24: Er halt alleine mit einem Kumpel von ihm, weil sie bei mir im Windschatten nicht ganz mithalten konnten.

00:26:30: Und dann habe ich halt auch gefragt, hey, wie habt ihr jetzt nichts dabei?

00:26:34: Ja, nee, nee, wir fahren ja nur drei Stunden und dann, ja.

00:26:38: zu viel dazu.

00:26:39: Also das ist leider noch weit verbreitet, aber für mich war es definitiv das größte Learning und ich versuchte es auch immer irgendwie nach außen zu teilen, auch wenn ich noch davon entfernt bin, das perfekt zu machen.

00:26:49: Da ist bestimmt noch ein langer Weg und das ist auch nicht immer einfach.

00:26:54: Ich habe da auch eine schwierige Vergangenheit damit, gerade mit dem Thema Fueling, da vielleicht nochmal mehr dazu in irgendeiner anderen Folge oder auch mal in einem eigenen Podcast.

00:27:04: Aber es fällt mir immer leichter und ich merke auch einen riesen Unterschied.

00:27:08: Und gerade auch im Rennen, auch wenn es für die einen oder anderen vielleicht im Anfang immer irgendwie krass klingt, du nimmst jetzt irgendwie hundert, dreißig, hundertvierzig Kohlendhydrate pro Stunde auf dem Rad zu dir.

00:27:19: Das hört sich für viele extrem viel an.

00:27:21: Aber wenn man das halt wirklich tatsächlich umsetzen kann und damit auch lernen, damit umzugehen und das dann auch auf die Straße zu bringen, fühlt sich verdammt geil an.

00:27:27: So viel kann ich auf jeden Fall dazu sagen.

00:27:31: Und das war mit Abstand das größte Learning, was aber auch über die eineinhalb Jahre sich als Learning oder als als sehr, sehr schön herausgestellt habe, war, finde ich, diese Athleten-Trainerin-Beziehung, weil das extrem viel wert ist.

00:27:45: Also am Anfang, Lisa hat es vorhin gesagt, war ich da auch noch oft skeptisch.

00:27:49: Und auch wenn es heute manchmal immer noch so ist, sehr, sehr beleidigt, wenn ich gebremst worden bin.

00:27:55: Aber einfach dieses Gefühl sich da zu zu Hundertzehn Prozent verlassen zu können, dass das jetzt gerade richtig für einen ist.

00:28:03: Das ist schon extrem viel wert und dann Dinge auch gar nicht erst hinterfragen zu müssen.

00:28:07: Klar ist es mal gut, wenn man sich irgendwie erkundigt, hey, wieso machen wir jetzt das so und so?

00:28:11: oder dann halt auch Rücksprache hält, dass man sich gerade so und so fühlt und das vielleicht gerade nicht so super reinpasst.

00:28:16: Aber im Großen und Ganzen eigentlich immer zu wissen, das macht gerade Sinn für mich und ist das Beste für mich, um meine Ziele zu erreichen.

00:28:22: Das ist was, was sich auch als extrem positiv herausgestellt hat über die letzten eineinhalb Jahre.

00:28:29: Das ist jetzt richtig schön.

00:28:30: Ihr macht das beide richtig gut.

00:28:31: Die Themen, die ich mir vorhin schon für den Podcast überlegt habe und auch die Fragestellung, die greift dich schon so ein bisschen selbst mit auf, in vorherrigen Fragen.

00:28:38: Das heißt, wir können damit mal wirklich weitermachen, weil nächste Frage oder nächstes große Thema wäre jetzt einmal, wie ihr selbst auch die jeweils.

00:28:48: Und jetzt erstmal Lisa dann bitte, wie ihr wirklich diese Coach-Atlet-Beziehung seht.

00:28:55: Ich sage sonst immer ganz gerne Coaching und Athlet-Beziehung, um das ein bisschen besser greifbar zu machen, wie ihr das selber erlebt und was das für dich als Lisa bedeutet.

00:29:09: Danke erstmal, Luis, weil das kann ich auch nur zurückgeben.

00:29:12: Und ich glaube, das Wichtigste in so einer Coach- oder Coach-In-Atlet-Beziehung ist im Dialog zu sein.

00:29:19: und wie kann man es beschreiben?

00:29:23: Es ist einfach, je mehr ein Athlet einem auch mitteilt und quasi gibt, würde ich das so jetzt mal bezeichnen, umso mehr kann ich auch zurückgeben und umso individueller wird das Ganze.

00:29:37: Also bei Luis und mir ist es so, dass wir fast jede Woche eigentlich einmal telefonieren.

00:29:41: Es

00:29:41: gibt keinen festgesetzten Termin, aber wir tauschen uns sehr regelmäßig aus, auch über Chat-Nachrichten und so weiter, weil alles, was auf Instagram ist, würde ich manchmal sogar gerne vorherwissen.

00:29:53: Ich sehe dort sehr viel, aber es passiert doch noch viel, viel mehr außen rum.

00:29:58: Und das ist, glaube ich, auch ganz wichtig, diese Beziehung hinten oder zwischen uns zu bewahren, weil nach außen eben nicht alles getragen wird.

00:30:06: Und wir uns auch sehr früh über irgendwelche Probleme unterhalten können und sehr früh dann gegensteuern können.

00:30:12: Und das finde ich super wertvoll, dass wir einfach es geschafft haben, auch wenn der Anfang, würde ich sagen, nicht leicht war, vor allem für dich.

00:30:19: Und auch nicht für mich, muss ich sagen, weil man... natürlich sehr empathisch in solchen Situationen reagiert und dann denkt, ach komm, dann darf er halt ein bisschen mehr fahren.

00:30:29: Nein, ich muss dann schon auch hart bleiben und das ist sehr schwierig in manchen Momenten, weil man eben sehr mit führend ist.

00:30:37: Würde ich trotzdem sagen, dass wir das gut geschafft haben, vor allem den Anfang so zu schaukeln, dass wir sehr schnell Vertrauen da auch aufbauen konnten.

00:30:45: Und ich dich jetzt auch einfach, wie zum Beispiel ein Trainingscamp schicken kann und weiß eigentlich, macht dir das schon richtig gut.

00:30:51: Und vor allem finde ich ab noch mal bewundert, weret wie reflektiert Louis Dain zwischen auch rangeht und eigenständig, dass auch selber wirklich gut einschätzen kann und richtig macht.

00:31:03: Das ist schon was, wovon man sich viel klauen kann oder abschauen kann, weil das verwundert mich immer in so einem jungen Alter.

00:31:13: Da bin ich auch ganz ehrlich, dachte im Anfang okay, Luis hat kein Studium oder kein abgeschlossenes Studium, denn wie es mal so hat, genau, ein Semester, arbeite eben nicht in so einem normalen Setting, nine to five ist da so ein bisschen Content Creator und so, alles wäre frei, wie funktioniert das?

00:31:31: Und das funktioniert richtig krass gut, weil es einfach so diszipliniert ist.

00:31:35: Ich glaube, der Sport gibt da sehr viel Disziplin.

00:31:37: Und das ist auch so was.

00:31:39: Deshalb ist es so eine Beziehung auf Augenhöhe, würde ich sagen, weil jeder von jedem etwas lernen kann und da eben sehr eng zusammenwachsen kann.

00:31:47: Und was für mich dann eben, wenn jetzt Philipp hier wäre, würde er das Skin in a Game nennen.

00:31:53: Es ist eben nicht nur so, dass ich ein Trainingsplan schreibe, Louis das absolviert und dann selber sein Wettkampf macht.

00:31:58: Für mich ist auch ganz wichtig, was da eben passiert und nicht nur die Leistung, die dann nachher dort stattfindet, sondern wie sich der Athlet dann auch dabei fühlt.

00:32:08: Und ich weiß, dass dir sehr, sehr viel oder gefühlt fast alles an dem Sport liegt.

00:32:14: Und dass es für mich auch sehr wichtig ist, dass es einfach gut funktioniert und du dich dabei weiterhin gut fühlst.

00:32:20: War super schön, letztes Jahr bist du am Kreichgau gestartet, das mitzuerleben, auch wenn es vielleicht nicht der erfolgreichste Wettkampf war.

00:32:28: Aber dann haben wir uns auch noch in Zell am See gesehen und das war für mich auch super schön, weil wir arbeiten sehr viel remote zusammen.

00:32:35: Und natürlich sprechen wir regelmäßig, aber sich dann auch wieder zu sehen und das mitzuerleben, wenn dann eben so Wettkampftage sind und es erfolgreich ist, gibt da man auch sehr, sehr viel zurück und das ist dann echt richtig schön.

00:32:48: Schön, das war jetzt eine lange und sehr, sehr schöne Antwort.

00:32:51: Ich auch erst mal danke dazu sein.

00:32:53: Ja, ich glaube, ihr dürft euch auf jeden Fall gegenseitig danken und ihr habt beide jetzt einen ganz wichtigen Punkt angesprochen, nämlich gegenseitiges Vertrauen und auch Vertrauen nicht nur in der Hinsicht, dass man der Person als Person selbst vertraut, sondern auch so, dass man wirklich die Inhalte, die vorgeschlagen werden, annehmen kann und dass man selber so viel Vertrauen aufgebaut hat, dass man es schaffen kann, eine Veränderung herbeizuführen.

00:33:19: Weil auch Weiterentwicklung bedeutet immer, sich auf neue Dinge einzulassen, auszuprobieren, zu scheitern, auch immer wieder.

00:33:27: und zu spüren, was macht das mit mir, was passiert mit mir, was funktioniert gut für mich, was funktioniert nicht so gut für mich.

00:33:35: Und auch dieses Thema, was ihr beide jetzt wirklich angesprochen habt, dieser enge Austausch und dieses wirklich, ihr kennt euch beide sehr gut.

00:33:42: Und ich weiß jetzt auch von außen betrachtet wieder, ich kenne Lisa im Coaching auch einigermaßen gut und weiß, wie sie mit ihren Athleten und Athletinnen kommuniziert und weiß, dass sie auch sehr viel Wert darauf legt, dass der aus Torsch regelmäßig ist und dass auch das Alltagslebende eine Rolle spielt.

00:33:58: Nicht nur weil sie neugierig ist, das eine, das ist ein Grund, aber vor allen Dingen auch weil es eine große große Rolle dafür spielt, was im Training passiert, wenn dich los im Alltag was beschäftigt und das dann automatisch einen Einfluss aufs Training hat und du aber andersrum nicht mit Lisa darüber kommuniziert, wird sie auch die Drehungsanpassungen ja nicht da hingehend ausrichten können.

00:34:19: Und das ist, glaube ich, wahrscheinlich was, was für dich am Anfang auch nicht leicht war, sich darauf einzulassen, wirklich Dinge, die man vorher oder die du vorher nicht geteilt hast, auf einmal mit einer anderen Person zu teilen.

00:34:31: die dann sehr eng auch an dir dran ist.

00:34:33: Das

00:34:33: ist in gewisser Weise, glaube ich, kein einhundertprozentiger Ersatz, aber es hat schon was von Therapie auch so ein bisschen.

00:34:40: und da braucht man ja, wenn jetzt Leute schon mit Therapie Erfahrung hatten, dann wissen die es.

00:34:45: Man braucht auch immer erst so ein bisschen Zeit, um halt mit einer Person logischerweise warm zu werden und der sich auch voll und ganz an zu vertrauen, aber dieser Prozess, der wird eben von Tag zu Tag besser und formal zu mal besser und man vertraut sich halt gegenseitig dann einfach zu ein hundert Prozent.

00:35:03: Ja, zum Beispiel in Kreichgau, wie du es vorhin angesprochen hast, da hat es dann eben nicht geklappt.

00:35:06: Aber ich wusste auch warum, weil ich halt davor vielleicht die eine oder andere Stunde zu viel auf dem Rad im Trainingslager war.

00:35:15: Aber selbst verschuldet und nicht, weil es mir Lisa aufgetragen hat.

00:35:18: Und beim nächsten Mal weiß ich dann, OK, ich halte mich dran.

00:35:20: Und wenn ich mich dran halte, dann klappt es halt wie dann zum Beispiel in Zell am See Ende des Jahres.

00:35:26: Und ja, so entwickelt sich da einfach diese Beziehung und wächst immer mehr und mehr.

00:35:30: Und auch ich, wenn ich mich jetzt daran erinnere, wie ich das erste Mal hier im Kickass-Office war und wie ich jetzt heute angekommen bin, das ist auch einfach dieses Freundschaftliche und so.

00:35:38: Das ist einfach extrem vielwertend.

00:35:41: Ich kann es jedem nur ans Herz legen, das selber für sich auch mal herauszufinden und zu erfahren.

00:35:45: Also ich bin da sehr, sehr glücklich damit.

00:35:48: Schön.

00:35:49: Du machst das wieder gut.

00:35:51: Als nächstes wäre ich auf das Thema gekommen, das du uns ja auch regelmäßig besuchst.

00:35:55: und gerade auch der erste Termin, bei dem du da warst und wir ein Bike-Fitting gemacht haben einmal.

00:36:00: Wir sind abends das Zwischstrennen auch gemeinsam gefahren und haben gemeinsam abends auf dem Rollentrainer gelitten.

00:36:05: Zwischendurch hast du aber ganz viel Zeit mit Lisa verbracht, einmal um drüber zu sprechen, wie läuft eure Zusammenarbeit generell gerade, um da auch so wirklich diese Reflektion, die Lisa eben angesprochen hat, einmal durchzugehen für euch beide.

00:36:18: und auch um an der Laufausbildung und der Athletikausbildung zu arbeiten und vielleicht auch eine erste Stellschraube zu drehen bei eurem ersten gemeinsamen Termin hier.

00:36:29: Hat sich für dich auch von dem Vertrauen, vielleicht von dem Gefühl vom Coaching nach vor dem Termin, du hast es nach dem ersten Termin ein bisschen was geändert.

00:36:39: Also jetzt bezogen gerade auf diese Lauf- und Athletik-Sachen, vor allem die Athletik-Sachen, kann ich jedem schon mal sagen, der irgendwann zu Kickerst kommt, dass es so sein wird, dass man sich erst mal denkt, was ist denn jetzt los?

00:36:51: Was mache ich hier eigentlich?

00:36:53: Was für ein Hampelmann bin ich jetzt?

00:36:55: Was mache ich da für Übungen?

00:36:56: Und das macht vielleicht im ersten Moment auch nicht so wirklich Spaß, aber ich kann euch versprechen, das wird besser.

00:37:01: Uns macht sehr viel Spaß.

00:37:04: Ja, und vor allem, wenn es unfaire ist, Lisa kommt aus dem Voltage-Schirm.

00:37:08: und ist halt doch überdurchschnittlich beweglich.

00:37:12: Und die macht sich dann auch den anderen Spaß raus, wenn sie einem Übungen vormacht, die man danach machen soll und die halt nicht ganz so leicht sind.

00:37:19: Darunter haben wir alle zu leiden.

00:37:20: Ja.

00:37:22: Ne, und da denkt man sich dann im ersten Moment vielleicht, was mache ich ja eigentlich, aber ja, gerade über die Dauer und jetzt auch gerade in den letzten ein, zwei Monaten merke ich krass, was es mir bringt.

00:37:34: Ich hatte jetzt nach Zell am See leider verletzungsbedingt mit der Chiliszeneprobleme.

00:37:38: und hatte da eigentlich eineinhalb Monate Laufpause, aber ich bin jetzt wieder zurück ins Laufen eingestiegen und ich würde sagen, dass mir laufen so viel Spaß wie noch nie zuvor macht, weil ich halt eben aber auch strukturiert dieses Athletikprogramm durchgezogen habe, was ich damals beim ersten Treffen im Kickers-Office ja quasi gezeigt bekommen habe.

00:37:57: und jetzt merke ich halt die positiven Auswirkungen davon.

00:38:01: Lisa, wenn du jetzt überlegst, das erste Treffen, als Louis hier vor Ort auch war und für dich ja gerade, Philipp und ich, oder gerade Philipp, sagt natürlich auch immer so ein bisschen, Athletik ist ein Steckenpferd.

00:38:12: Pferd im wahrsten Sinne des Wortes.

00:38:13: Jetzt passend zum Wollte-Jähr-Sport.

00:38:15: Ich hoffe, ich kriege jetzt keine miesen Kommentare ab, weil es zu naheliegend ist.

00:38:20: Aber nein, Spaß beiseite.

00:38:23: Wie hast du das wahrgenommen, den ersten gemeinsamen Termin und dann auch, wie was dich vielleicht danach verändert hat?

00:38:29: Also ich glaube, dass es unheimlich wertvoll sich wirklich in Person hat.

00:38:34: kennenzulernen, weil man dann noch viel mehr über die andere Person rausfindet, egal ob es kleine irgendwelche, ja, was auch immer ist und einfach auch die direkte Antwort auf etwas.

00:38:46: Also man spürt viel mehr und nimmt viel mehr wahr.

00:38:50: Und... Es ist niemals so im Detail möglich, über ein Online-Coaching herauszufinden, wie ist die Lauftechnik, die Athletik und so weiter.

00:38:58: Man kann zwar Videos zuschicken, was schon mal ein kleines Tool ist oder einfach in einem Videocall-Dinge herausfinden.

00:39:05: Aber das macht so unheimlich viel vor allem auf diesem Level, in dem Lewis jetzt das Ganze betreibt.

00:39:13: Da sind es so feine Stellschrauben.

00:39:14: Also natürlich beim ersten Termin haben wir sehr viel Basisarbeit auch im Lauf nun in der Athletik gemacht.

00:39:21: Aber inzwischen, wir haben uns ja jetzt noch, heute ist das vierte Mal, glaube ich, dass du hier bist.

00:39:27: Genau, schon drei Mal quasi zuletzt getroffen und da auch im Detail in der Athletik noch viel gemacht.

00:39:33: Ja, ich mag das sehr, sehr gerne.

00:39:35: Und der Teufel liegt da wirklich im Detail, weil wenn wir uns dann Wettkämpfe anschauen, wo die Laufgeschwindigkeit beispielsweise sehr hoch ist und das ist eben die letzte Disziplin im Dreadlorn, ist es so unheimlich wichtig, gut aufgestellt zu sein.

00:39:49: Wir haben auch noch die Stellschraube so gedreht, dass Luis jetzt gerade auch sehr viel mit wirklich Gewichten arbeitet, was metabolisch natürlich einen Effekt macht, aber auch für die Athletik ganz viel Zugriff ermöglicht.

00:40:02: Das ist eben was, was wir nur schaffen, wenn es hier vor Ort ist.

00:40:05: Und ich würde sagen, es war schon erst mal komisch, weil Luis kam sofort mit der Kamera in der Hand, hat zwischendrin auch noch ein ASMR gedreht, in Schuhe vorgestellt und so weiter, was wir bisher nie kannten und wir sind da auch wirklich nicht so affin mit diesen ganzen Sachen.

00:40:22: Also ja, wir filmen hin und wieder, aber für uns ist das halt alles ein bisschen fremd.

00:40:26: Das ist komisch.

00:40:27: Kein Alltag, ja.

00:40:29: Beispielsweise auch die Situation in Zell.

00:40:31: Ich begrüße Luis und da ist sofort eine Kameradate.

00:40:33: Das ist für mich völlig atypisch, aber ich glaube, weil halt alles so authentisch ist, kann man sich auch einfach normal verhalten.

00:40:40: Und das ist auch das Schöne, dass es nichts gestellt ist, sondern alles in der Situation.

00:40:44: Und das ist was, was ich da kennengelernt habe und für mich inzwischen dann auch normal ist.

00:40:48: Und ich glaube, dieses regelmäßige Treffen eben ganz, ganz viel zu dieser guten Beziehung beiträgt.

00:40:55: kann ich auch aus Außenwahrnehmung von eurer Coaching und Athletenbeziehung nur so bestätigen.

00:41:02: Auf jeden Fall das und kenne selbst auch von Athleten, die ich selbst betreue und Athletin.

00:41:06: Wenn man jemanden persönlich trifft, das ist nochmal eine ganz andere Basis und sorgt auch dafür, dass man nochmal mehr Vertrauen aufbaut und auch im Nachgang des Coachings ganz anders läuft und nochmal viel feinere Stellschrauben gedreht werden können.

00:41:23: Vielleicht auch nochmal von uns aus, die eins zu eins Sessions, wie wir sie ja dann auch gerne nennen, dann vor Ort, die haben ja einen gewissen Ursprung.

00:41:32: Wir haben ja unsere Educations, über die wir sonst gerne sprechen oder jetzt auch Lisa, Philipp und ich im letzten Podcast drüber gesprochen haben.

00:41:40: Und unsere Eins zu Eins Sessions entstehen wirklich oder haben ihren Ursprung in unseren Educations und unserer Ausbildung.

00:41:49: unserer Bewegungsausbildung und unserer Sichtweise auf das Lernen.

00:41:54: Wir zu dritt, Lisa Filp und ich haben jetzt vor Weihnachten schon mal das große Fasslerntheorie so ein bisschen aufgemacht.

00:42:02: Auch das, Louis, war bestimmt was für dich, was am Anfang ungewohnt war, weil im ersten Moment einstellen auf den Coaching.

00:42:08: Man denkt sich, okay, ich werde erst mal ein bisschen mehr und noch ein bisschen intensiver trainieren, als ich es selbst gemacht habe.

00:42:13: Aber es schaut halt jemand drauf und der oder die wird mich richtig ans Limit bringen.

00:42:18: So war es nicht ganz.

00:42:20: Eher andersherum.

00:42:22: Eigentlich wurde mal alles so auf den Kopf gestellt gerade auch am Anfang.

00:42:28: Mittlerweile bin ich es gewohnt und ich finde es halt auch gerade spannend zu sehen, weil eben dieser Ansatz so anders ist, gerade wenn ich mich jetzt auch in dieser Social-Media-Welt mit anderen vergleich, die auch teilen, wie sie trainieren oder ihre Wege teilen.

00:42:42: Sieht es bei vielen anderen doch anders aus, aber ich weiß mittlerweile, warum ich die Dinge mache oder warum Lisa mir die so in den Plan schreibt und warum es vielleicht immer erst mal ein Step back braucht, um dann im Nachhinein zwei Schritte nach vorne zu gehen.

00:43:00: Das finde ich auch so spannend dabei, weil es halt nicht irgendwie, wie du gerade gesagt hast, immer da höher, schneller, weiter ist und einfach draufhauen, draufhauen, draufhauen und das wird schon klappen.

00:43:09: Sondern der Ansatz ist halt eigentlich ein ganz anderer.

00:43:12: Und das finde ich auch das Spannende daran, braucht natürlich Zeit, um sich damit irgendwie abzufinden und das zu verstehen.

00:43:18: Aber wenn man es dann mal verstanden hat oder dabei ist es zu verstehen, dann macht es auch umso mehr Spaß.

00:43:25: Ja, Lernen bedeutet immer natürlich auch wieder sich einlassen auf das Neue.

00:43:29: Und auch wenn man jetzt mal darauf schaut, wie du dich weiterentwickelt hast, auch wieder von mir als Außenstehender zu eurer Coach in der Athletbeziehung.

00:43:39: Aber jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht verrutschen mit den Worten.

00:43:42: Sieht man sehr deutlich, dass gerade auch natürlich deine Athletik sich verbessert hat, deinen Lauf.

00:43:49: Bild, einmal rein von dem, wie wir ein Technikleidbild auch weitergeben möchten, sich deutlich verbessert hat und dann eine sehr, sehr positive Entwicklung da ist.

00:43:59: Und für alle Menschen da draußen, die sich jetzt sagen, boah ja, mein Laufen fühlt sich auch vielleicht eher unrund an oder ich mache mir mal Gedanken darüber, wie mein Fuß aufs Satz ist, aber kann es nicht so richtig korrigieren, kann oder können wir euch eigentlich nur empfehlen, schaut mal bei uns vorbei, wir haben wieder eine große Reihe an Education-Terminen, ist auch fürs Frühjahr.

00:44:18: die nicht nur hier an den Heidelberger Ort gebunden sind, sondern auch Frankfurt und Köln beispielsweise, wo wir auch gerade an der Lauf- und Athletikausbildung mit euch da draußen gemeinsam arbeiten wollen und vielleicht euch auch dadurch Wege zeigen möchten, wie ihr an die Problemstellen, die ihr gerade spürt oder die Themen, die ihr gerade spürt, wie ihr darauf in Zugriff bekommt, sie zu lösen, ohne selbst direkt an Ort und Stelle das Problem anzusetzen, sondern ganzheitlich wirklich vorzugehen.

00:44:45: Ja, kann ich wirklich nur jedem ans Herz legen.

00:44:48: Also ich wurde jetzt hier nicht gepreift, das zu sagen, aber anstelle euch vielleicht mal den nächsten Laufschuh zu kaufen, kommt hierher, macht mal einen so einen Wochenende Coaching mit und dann fühlt sich es an wie der allergeilste Laufschuh danach.

00:44:59: Also so viel kann ich schon mal dazu sagen.

00:45:02: Ich kann mich noch daran erinnern, wir haben, das war glaube ich, das ist jetzt auch schon wieder fast ein Jahr her, als wir das gemacht haben, aber nach diesem, wir hatten ja noch eine Stunde zusammen, weil wir da zeitlich ein bisschen eng eingespannt waren, aber ich freue mich schon darauf, das morgen wieder zu machen, weil ich halt damals gemerkt habe, wie krass der Unterschied dann einfach danach war.

00:45:18: Klar, muss man das auch immer wieder auffrischen, weil das verläuft sich dann so im wahrsten Sinne des Wortes mit der Zeit auch immer wieder.

00:45:24: Man muss sich das immer wieder in den Kopf holen, dass man da die ganzen Aspekte auch immer wieder beachtet, aber es macht einfach einen riesen Unterschied darauf zu achten.

00:45:31: Deswegen probiert es einfach mal aus.

00:45:35: Luis, was ist das, worauf du am laufenden meisten achtest?

00:45:41: Achtung, gefährliche Frage ist von der Trainerin.

00:45:43: Alles.

00:45:45: Ja, ich kann mittlerweile einfach die Sachen einfach viel bewusster ansteuern.

00:45:49: Gerade das Thema des Hüftbeugers ist, glaube ich, vor allem bei mir, aber ich glaube auch bei vielen, das ist

00:45:54: für sehr viele da draußen.

00:45:56: Ja, es ist so ein Ding, weil viele denen einfach nicht richtig ansteuern können.

00:46:00: Das war ein langer Prozess, das erst mal überhaupt zu lernen und ich glaube, da ist auch noch ein weiter Weg bei mir, wenn ich mir meine Laufform so anschaue.

00:46:06: Es war auf einem guten Weg, aber da ist noch jede Menge rauszuholen, was mich aber auch sehr positiv stimmt, weil ich das einfach geil finde, da zu sehen, hey, da ist noch so viel Potenzial da und es macht dann einfach umso mehr Freude, versuchen dann noch das letzte Prozent rauszukitzeln oder die letzten Prozente eher.

00:46:23: Und genau, also Thema Hüftbeuger ist glaube ich so das größte Thema, aber halt auch generell die komplette Ansteuerung vom Körper bewusst, sich vor Augen zu fühlen und dann aber auch umsetzen zu können.

00:46:33: Also es ist ja schön und gut zu wissen, okay, die Hüfte muss jetzt weiter nach vorne, aber wenn der Kopf sagt mach, aber der Körper macht es dann nicht, dann ist halt doof.

00:46:41: Und das dann halt so Stück für Stück mehr und mehr in die Läufe mit einzubauen und dann auch zu merken, dass es halt einem leichter fällt, das ist schon ganz cool.

00:46:49: Weil ich würde sagen, wir haben damit angefangen, die Frequenz.

00:46:53: Maximal nach oben zu bringen, weil Louis echt groß

00:46:55: ist.

00:46:55: Ich erinnere mich ja.

00:46:57: Und jetzt dann erst Zugriff auf die Hüfte zu bekommen, aber was man schon sieht ist einfach, dass innerhalb der letzten anderthalb Jahre auch metabolisch natürlich sich einiges getan hat, aber in der Lauftechnik so viel, weil das sieht man auch im Wettkampf am Ende noch, dass es ein guter Laufstil ist, dass wir, wir sind fast eine Minute in der Pace, in der Grundlage nach oben gegangen, oder?

00:47:16: Ja,

00:47:17: schon.

00:47:18: Ich kann mich auch apropos Wettkampf, als du mir nachzellern im See gebeichtert, als ich in der ersten Runde vorbeigelaufen bin und du dir ja gleich gedacht hast, das schafft er nie.

00:47:28: Ja, solche Gedanken passieren auch irgendwann im Kopf von der Trainerin.

00:47:32: Irgendwie

00:47:32: hat es dann funktioniert.

00:47:34: Ja, also den Unterschied merke ich auf jeden Fall krass.

00:47:38: Ja, wie du gesagt hast, also ist glaube ich nicht ganz eine Minute, aber ich bin jetzt mittlerweile glaube ich knapp unter einem Fünfer-Pace und als wir angefangen haben, stand da schon eher irgendwie fünf, dreißig bis sechs Minuten auf dem Plan, was mir damals auch extrem schwer gefallen ist, muss ich dazu sagen, weil ich halt so, ich kam vom Radfahren, bin ein, zwei Mal die Woche laufen gegangen und dann immer so ein Zehner mit vier, zwanziger bis vier, dreißiger Pace.

00:47:59: Jetzt übrigens witzige Situation.

00:48:01: Mein Bruder ist genau eigentlich in der gleichen Situation.

00:48:03: Der ist mittlerweile schon über dreißig und wundert sich dann immer, dass ihm die Knie wehtun.

00:48:08: Dann sage ich ihm, hey, Junge, es macht keinen Sinn, wenn du halt einmal die Woche laufen gehst und dann halt zehn Kilometer Vollgas.

00:48:14: Deswegen versuche ich jetzt da, in die Rolle von Lisa zu treten und den da manchmal ein bisschen zurückzuholen.

00:48:20: Und da auch das, was ich gelernt habe, weiterzugeben.

00:48:23: Aber ja, da hat sich schon viel getan, auf jeden Fall.

00:48:26: schön, was ihr jetzt beide eigentlich so auch wieder Außenwahrnehmung sehr schön beschrieben habt, ist eigentlich so ein ganzheitliches Coaching da sein, Coaching und Athlet da sein, was wirklich von Beginn an aufgebaut wurde.

00:48:42: Wir sagen sonst immer ganz gerne vom Breiten gefächerten zum Engen gefächerten, also Schritt für Schritt wirklich mit den Grundlagen beginnen.

00:48:49: und die Grundlagen dafür, das Zugriff zum Beispiel auf die muskuläre Ansteuerung bekommt, ist metabolisch gut aufgestellt zu sein, in der Hinsicht, dass du genug Energie zur Verfügung hast.

00:48:59: Ist ein Energiemangel, da wirst du auch nie die Muskulatur, die du am Körper besitzt, so nutzen können.

00:49:05: Und das habt ihr beide eigentlich super schön beschrieben, dass diese einzelnen Schritte, die euch in dem Moment Wahrscheinlich dir, Louis, in dem ersten Moment gar nicht so sehr auffallen.

00:49:13: Lisa schon, weil ich natürlich auch die Arbeit von Lisa kenne und weiß, dass das große Ganze im Vordergrund steht und Entwicklung nicht von jetzt auf gleich passiert.

00:49:22: So sehr man sich es gerade auch im Sport natürlich wünscht, dass man idealerweise beim nächsten Wettkampf eine halbe Stunde schneller ist, als beim Wettkampf der zwei Wochen vorher ist, weil man oft dieses Wunder von sehr hoch intensiven Training hofft, dieses Wunder aber auf jeden Fall ausbleiben wird oder im schlimmsten Fall man noch schlechter performen wird als beim ersten Weltkampf, weil man so extrem überlastet ist von der Zeit auch schon.

00:49:46: Da auch nochmal gerade Bezugnahme zu diesem ganzen Athletiktraining und Krafttraining und im Zusammenhang mit metabolischem Profil, was ich da gemerkt habe.

00:49:53: Wenn es dann wirklich darum geht, da die ganz kleinen Details anzusteuern, macht es wenigstens solche Sessions irgendwie in der Früh nüchtern zu machen.

00:50:00: Weil Krafttraining ist glaube ich bei ganz vielen Leuten so ein Ding, wo man sagt, ja, mach ich in der Früh schnell, brauche ich nichts davor.

00:50:06: Aber da wenigstens mal irgendwie einen kleinen Riegel oder so davor zu essen, um dann halt auch wirklich, es macht einen Unterschied.

00:50:12: Man wird es merken, die einzelnen Sachen richtig ansteuern zu können und einfach die volle Brainpower zu haben.

00:50:18: Es macht einen Unterschied.

00:50:19: Das habe ich jetzt gerade jetzt diesen Winter, glaube ich, auch gemerkt, weil wir es halt verstärkt mit in mein Training eingebaut haben.

00:50:26: Man, viele haben vielleicht irgendwie die Angst zu, jetzt ich will eigentlich nüchtern trainieren, weil ich vielleicht noch das eine oder andere Kram abnehmen möchte, aber es macht keinen Sinn.

00:50:34: und ihr könnt dann auch umso mehr Gas geben in der Session und habt auch umso mehr Spaß dran, also da vielleicht beim nächsten Mal richtig verpflegen und nicht nüchtern ins Training gehen.

00:50:42: Genau,

00:50:42: ich sage dazu ganz gerne, gut verpflegt, ist halbtrainiert.

00:50:46: Da ist mehr dran, als man denkt oder vermutet, weil natürlich auch ein Fettverbrauch nur dann adäquat funktionieren kann, wenn die Kohlenhydratmenge gefühlt wird im Training.

00:50:56: Und auch ein Krafttraining, das dann in einzelnen Wiederholungen immer sehr intensiv wird, braucht eine Menge an Kohlenhydraten.

00:51:03: Mehr als man denkt, auch wenn die Herzfrequenz vielleicht nicht so hoch geht.

00:51:06: Und wenn man es gerade dann im Erdbeereich passiert, ist es sehr häufig, dass auch ein Krafttraining mit der Uhr getrackt wird.

00:51:11: Auch das sehen wir sehr häufig.

00:51:12: Und dann die Frage weiß, was ist wie.

00:51:15: Streckt man das Krafttraining, nutzt man die Herzrequenz oder nicht?

00:51:17: Und die Herzrequenz ist natürlich bei einem Krafttraining in keinster Weise adäquat, um einen Trainingsreiz zu beurteilen.

00:51:25: Wenn wir jetzt mal weitergehen und uns mal überlegen, nächste Saison hast du dir schon eine Planung gemacht, bevor wir wirklich über die Planung der nächsten Saison sprechen, vielleicht über Dinge, die du dir vorgenommen hast.

00:51:39: nochmal auf ein ganz anderes Thema hinaus, nämlich Emotionen im Sport.

00:51:43: Wir versuchen auch immer gerade, wir hatten jetzt letztes Wochenende unsere Rotgruppe, hier vor Ort.

00:51:50: Und auch da versuchen wir dann in der Gruppe immer wieder, das Thema Emotionen, Selbstwirksamkeit ein bisschen mehr mit reinzubringen.

00:51:57: Und das Nutzen von Emotionen, weil Sport ist mit sehr vielen Emotionen verbunden, weil Sport passieren sehr positive Emotionen.

00:52:04: Für manche ist es, ventil negative Emotionen loszuwerden.

00:52:08: Aber dieses Emotionsthema ist sehr, sehr wichtig.

00:52:11: Und gerade Lisa versucht auch, weiß ich, mit ihren Athletinnen und Athleten immer wieder, auch in das Thema Emotionen beim Sport reinzugehen, um es ein bisschen rauszustellen.

00:52:21: Warum tust du das eigentlich gerade?

00:52:24: Ich mache es auf jeden Fall.

00:52:26: Das ist bei mir unabhängig, ob es jetzt Sport ist oder war irgendwas anderes immer für einen selbst nie um versuchen.

00:52:32: Jetzt könnte man bei mir meinen, weil ich es eben auf Social Media Teilung irgendjemandem was zu beweisen oder so.

00:52:38: Und mir geht es auch irgendwie nicht darum, dass ich da Ich finde es einfach nur unglaublich spannend, zu was der Körper da in der Fähigkeit ist zu leisten.

00:52:54: Und das ist für mich eigentlich die Emotion, die damit verbunden ist.

00:52:57: die Freude daran, aber jetzt nie um irgendwie jemand anderem zu zeigen, hey, schau mal, wie krass ich bin, welcher Zeit ich das und das gemacht habe und was für Leistungswert ich habe.

00:53:07: Sondern diese Freude steht bei mir da schon immer im Vordergrund.

00:53:11: oder die Passion.

00:53:11: Das ist so mein Leidwort oder wie auch immer man das nennen mag dafür.

00:53:18: Ich würde gerne mal Lisa noch dazu dran lassen, was sie auch zum Thema Emotionen im Sport gerne weiter gibt oder auch nochmal Ideen dazu.

00:53:28: Ich glaube aber, Luis hat es auch schon sehr, sehr gut begonnen, dass die intrinsische Motivation ganz wichtig ist.

00:53:34: Und ihr hattest jetzt auch schon davon, dass nur durch genug Energie erstmal auch die Emotionen erlebbar werden.

00:53:41: Das ist was du hast es auch genannt.

00:53:43: Ja, und dann, wenn ich gut fühle, dann habe ich auch Spaß bei der Einheit.

00:53:46: Ich glaube, wir kennen es alle.

00:53:48: Ihr habt es vorhin auch beschrieben von eurer vier Stunden Radfahrt halbe Banane.

00:53:53: Das macht keinen Spaß mehr.

00:53:54: Und die Frage ist, warum macht man das dann?

00:53:56: Weil zum Trainingszweck auch nicht.

00:53:58: Also das kann man ganz klar sagen, das ist völlig ein Quatsch.

00:54:02: Und ja, Luis ist jetzt sein Beruf, ist eigentlich der Sportler da sein.

00:54:06: Wenn wir so wieder sagen, Arbeit macht nicht immer Spaß, aber der Sport, so eine V-II-Session macht vielleicht auch nicht immer Spaß oder Sprints, wie auch immer.

00:54:17: Trotzdem ist es im Zugang.

00:54:19: Und die Möglichkeit dazu haben, die Emotionen wirklich wahrzunehmen.

00:54:23: Und das ist was, nur durch ein Wahrnehmen und bewusst reflektieren kann man dann auch daran was drehen.

00:54:30: Ich glaube ein ganz wichtiger Punkt ist auch in der Inneren wirklich Stärke zu sein, wenn es in Richtung Wettkämpfe geht.

00:54:37: Eigentlich immer, aber dort ist es noch umso wichtiger, weil man dort das Maximale von seinem Körper verlangt.

00:54:43: Und wenn man nicht gut mit sich selbst ist, dann hat man dort auch nicht den vollen Zugriff zu seiner maximalen Leistungsfähigkeit.

00:54:49: Das ist was, was du, Luis, auch erlebt hast in im Kreichkau.

00:54:53: Da war es eben davor, das Setting nicht ganz so stabil.

00:54:57: Dann war der Wettkampf auch echt schwierig.

00:54:59: Und ich würde auch sagen, die Emotionen war dort nicht nur positiv.

00:55:03: In Zell war das ganz anders, wenn wir jetzt das nochmal so vergleichen.

00:55:07: Und da ist das Erleben von diesem Wettkampf auch ein ganz anderes.

00:55:11: Also vielleicht kannst du es nochmal ein bisschen beschreiben.

00:55:13: Das ist auch das, was man von außen sieht.

00:55:15: Und es ist erstmal wichtig wirklich.

00:55:18: Fuelling, genug Energie auch für Emotionen zu haben, die Emotionen zuzulassen, gut zu lesen, einen guten Reflexion zu bringen und dann auch zu lernen, damit umzugehen und vor allem die Leistung nicht an das persönliche Ich zu knüpfen, sondern das nochmal quasi so ein bisschen zu differenziert zu betrachten, um dann auch wieder Zugang zu dieser Freude zu haben.

00:55:40: Also wenn du nochmal beschreiben magst, dieses Wann fühlst du wirklich Freude im Wettkampf und Wann nicht?

00:55:47: Ja, also gerade in Zellamsee, da habe ich diese Freude im Vergleich zu Greifke halt krass gespürt, weil man hat auch gemerkt hat, dass das, was man wofür man im Training eigentlich gearbeitet hat, wo man ja die meiste Arbeit reinsteckt.

00:55:59: Ich meine, der Wettkampf ist ja dann letztendlich nur das letzte Null, ein Prozent am Ende dran, aber die, die neunundneunzig, neun Prozent, die, die investiert man schon davor.

00:56:08: Und dann merkt man aber wirklich die Freude, wenn, wenn man sieht wie alles einfach aufgeht, wie das dann klar ist.

00:56:15: Es gibt manchmal Tage, da klappt es eben nicht so gut, aber wenn man dann merkt, hey, das funktioniert, was in Tellamsee auch witzig war, dass eigentlich die ganzen Paces, die du vorausgesagt

00:56:22: hast,

00:56:23: wirklich fast auf den Punkt so gekommen sind dann letztendlich und einfach dann, wenn es so wie geschmiert läuft, das da kam dann krass Freude drauf.

00:56:33: Das war im ersten Moment dann auch teilweise so ein bisschen, ja, passiert es gerade wirklich, ist das jetzt wirklich so der perfekte Tag gerade, aber Das ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl und war wunderschön

00:56:47: und

00:56:48: möchte ich noch ein paar Mal öfter erleben diese Saison oder auch die nächsten Saisons.

00:56:53: Schön, du hast jetzt auch noch mal gut selbst beschrieben, was man so klassischerweise dann auch als Flow beschreiben würde oder wir sprechen auch sehr oft vom Flow in den eigenen Flow kommt.

00:57:02: lernen und den eigenen Flow so ein bisschen mitzusteuern, weil wir können ihn eben mit beeinflussen.

00:57:07: Durch Fuelling, durch ein positives Selbstgespräch oder auch Philipp sagt ganz gerne ein inneres Gespräch, dass man mit sich führt, um dann eben dahin zu kommen, was sind Dinge, die positiv funktionieren?

00:57:19: und worauf fokussiere ich mich jetzt vielleicht in der Zukunft.

00:57:22: Wenn wir jetzt mal auf die Zukunft blicken, wir sind Anfang zwanzig sechsundzwanzig.

00:57:26: Du hast dir den einen oder anderen Wettkampf vorgenommen für dieses Jahr.

00:57:30: Ich glaube, wenn man sich wirklich anschauen möchte, welche Wettkämpfe du alle machst, dann sollte man mal bei dir vorbeischauen.

00:57:36: Aber vielleicht gibt es von euch beiden noch mal zum Abschluss unseres Gesprächs heute und dem Ausblick gerade.

00:57:43: Aufgaben, die ihr für euch, du für dich, Luis, du für dich, Lisa im Coaching mit Luis, die ihr für es ist.

00:57:53: Also für mich ist Also das ganz große Saisonziel, um das jetzt mal so am Ende des Horizons mal festzuhalten, ist bei mir natürlich die seventy drei WM, wo ich mich eben in Zell am See qualifiziert habe.

00:58:05: Falls euch der restliche Saisonplan interessiert, dann gerne auf Instagram mal vorbeischauen.

00:58:11: Ja, das ist mal so.

00:58:13: das ganz große Ziel, wo ich auf jeden Fall so gut performen möchte, wie es nur geht.

00:58:19: Und was ich mir vorgenommen habe, ist einfach vielleicht da wieder dieses Gewachsende oder das Vertrauen, was halt über die letzten eineinhalb Jahre so Gewachsen ist, noch mehr zu nutzen, um halt zum Beispiel jetzt so was zu vermeiden wie letztes Jahr.

00:58:33: Da war ich nämlich im März zwei Wochen lang in Mallorca oder man muss dazusagen, ich war davor zwei Wochen in Kapstadt im Trainingslager.

00:58:39: Das hat eigentlich top funktioniert, war dann kurz zu Hause und dann bin ich nach Mallorca und da ist das Ganze halt ein bisschen eskaliert.

00:58:46: Und ich glaube, wer das nicht passiert, dann wäre zum Beispiel Greiggaard deutlich besser gelaufen.

00:58:50: und ich werde jetzt dann, ich habe es ganz am Anfang der Episode schon gesagt, wieder einen Monat in Kapstadt verbringen und da halt einfach diesmal drauf zu schauen, da wirklich nicht drüber zu gehen und mich auch wirklich an das zu halten, da zu einhundertzehn Prozent zu vertrauen, da dann einfach zu merken, wie krass mich das nochmal nach vorne bringt.

00:59:09: und ich sehe da großes Potenzial auf jeden Fall, dass da diese Saison nochmal einiges weitergeht.

00:59:16: Danke dir.

00:59:19: Ich glaube, man darf da auch ganz ehrlich sein.

00:59:21: Je besser man wird, umso kleiner sind die Schritte, die man nach vorne gehend macht.

00:59:26: Aber wir haben uns beide letztes Jahr ja zusammengesetzt, ein großes Blatt Papier genommen und so den Saisonplan aufgemalt und ganz groß oben drüber geschrieben.

00:59:34: Das Schwimmen darf einfach stabiler laufen, sodass du mehr Vertrauen darin hast und energetisch effizienter da durchkommst, ohne dass es dich stresst, auch innerlich.

00:59:42: Also das ist was Stresses immer auch, was das Energie zieht.

00:59:47: Das war so eins der Ziele, dass wir die Athletik natürlich noch verschärfen, um Hüftbeuger Thema, was wir auch schon hatten, ganz klar.

00:59:55: Aber weil der Schedule auch echt teilt ist im Sinne von wir haben Zell und dann die WM, Regeneration mit vorne anzuschreiben und rauszufinden.

01:00:06: Das ist so ein kleines Projekt, das wir ja uns ja geschrieben haben.

01:00:09: Was hilft wirklich für Regenerationsmaßnahmen, um da Profileig wirklich vom einen zum anderen Wettkampf zu kommen?

01:00:16: Und ganz oben stehen natürlich verletzungsfrei zu bleiben.

01:00:20: Das bedeutet, die Intensitäten und den Umfang gut zu jonglieren, weil wir beide wissen, dass Luis' Füße sehr empfindlich sind.

01:00:31: Ich hab mir vor zwei Wochen meinen kleinen See an der Tür angehauen.

01:00:35: Der tut immer noch weh und ich weiß jetzt nicht, ob wir die Leistungstester wochen.

01:00:39: Wir müssen noch mal besprechen, ob das funktioniert.

01:00:41: Es ist nicht immer nur den Trainingsgeschulden, die die ganzen Verletzungen.

01:00:45: Aber ja, die Füße sind heilig und die müssen wir parallel zum Pferdesport.

01:00:49: Dort die Pferdebeine sind auch sehr heilig.

01:00:52: Pferdebein

01:00:52: oder Pferdefüße?

01:00:53: Beides.

01:00:56: Genau, so ehrlich.

01:00:57: Er hat sehr gute Schuausstattung, aber das ist halt nicht alles.

01:01:00: Und das ist wirklich das riskanteste, dass irgendwas wieder an den Füßen passiert und das dürfen wir vermeiden.

01:01:07: Aber sonst ist es einfach weiter wachsen, was immer gut funktioniert.

01:01:10: Also wo du ja sehr offen bist und wo wir auch einfach noch viel von alleine lernen dürfen.

01:01:16: Es gibt so viele Tools und Möglichkeiten, die dir einfach aufgetan werden und herauszufinden, was bringt wirklich was und was nicht.

01:01:23: Ich meine, heute das Bike-Fitting ist nur so was nachjustieren, aber es sind eben wieder neue Teile auch am Fahrrad dran.

01:01:30: Und das sind einfach die Feinheiten herauszufinden.

01:01:33: Taugt es was oder taugt es nichts?

01:01:35: Ja, eigentlich zusammengefasst wirklich kurz und bündig das gelungene Sichern, die kleinen Dinge, die man noch anpassen kann, versuchen.

01:01:45: zu verbessern, trotzdem aber immer wieder die positive Rückgesinnung auf die Dinge aus dem Großen Ganzen, die schon funktionieren, um wirklich Schritt für Schritt oder um auch Philips Wortes zu wählen in Tiny Steps oder in Tiny Little Steps to World Class wirklich anzugehen und sich frei zu machen von dem Zeitdruck.

01:02:10: Kleine Schritte, aber mit hoher Schrittfrequenz.

01:02:12: Genau, kleine Schritte, aber mit hoher Schrittfrequenz.

01:02:14: Das gilt jetzt auch für alle Zuhörerinnen und Zuhörer, kleine Schritte, aber mit hoher Schrittfrequenz.

01:02:18: Auch

01:02:18: beim Laufen, wenn ihr das gerade beim Laufen hört, vielleicht mal ein paar kleinere Schritte, aber dafür mehr zu machen.

01:02:23: Genau, schaut gerne mal bei einer unserer Educations vorbei.

01:02:26: Auch da wir freuen uns immer sehr, wenn wir euch dann auch die Menschen, die hinter unseren Medien stecken oder auch die hinter unseren Trainingsplänen stecken, auch persönlich mal kennenlernen.

01:02:37: Und es gibt zwar das Webinar, was wir... immer halten um neunzehn Uhr abends.

01:02:42: Aber es gibt ganz viele Menschen da draußen, die auch unsere Trainingspläne nutzen, die wir noch gar nicht kennengelernt haben.

01:02:48: Also schaut gerne mal vor uns vorbei.

01:02:50: Es gibt noch Plätze für die Educations.

01:02:52: Schaut euch das gerne mal an.

01:02:55: Ich würde sagen, wir haben jetzt eine Stunde Umgelabert.

01:02:59: Ich glaube, es ist auch ein bisschen ein ganz guter Inhalt entstanden, wenn ich das immer so sagen darf.

01:03:04: Ich möchte mich erstmal bei euch beiden bedanken, dass ihr mir als House Jesus Podcast die erste Folge, die ich alleine als House so gesehen übernehme, so leicht gemacht habt und wir so ein angenehmes Gespräch hier jetzt hatten.

01:03:19: Und für die Menschen da draußen, ich kann bestimmt schon mal verraten, dass Lewis irgendwann in der Zukunft vielleicht mal wieder hier vor Ort sein wird.

01:03:27: Das heißt, wenn ihr wünsche Themen zum Beispiel habt, auch für eine nächste Folge, die wir mit Lewis aufnehmen können, dann lasst es uns gerne wissen und teilt es gerne mit uns.

01:03:37: Wenn ihr sonst auch andere Themen habt, auch sehr gerne teilen.

01:03:41: Wir schauen mal, was die nächsten Monate.

01:03:44: Wir haben schon einiges geplant.

01:03:46: Vielleicht sind auch schon Themen, die ihr euch wünscht mit dabei.

01:03:49: So oder so kann ich nur sagen, ganz lieben Dank, ihr zwei.

01:03:52: Und jetzt geht's raus, ans Laufen, zum Bike Whittling und zur Athletik aus Bühlen.

01:03:57: Und Jan, wir haben vorher gesagt, wir machen eine Strichliste, wie oft du okay gut gesagt hast.

01:04:01: Ich glaube, es ist vielleicht einmal,

01:04:03: aber ich habe nicht

01:04:04: wirklich viel gezählt.

01:04:05: Das ist gut, dann habe ich ja noch mal mehr Glück gehabt, um es jetzt gut abzuschließen.

01:04:09: Gebe ich dem Los nach das vorletzte Wort.

01:04:12: Okay, gut.

01:04:13: Danke schön.

01:04:14: Okay, gut.

01:04:15: Das war's für heute.

01:04:16: Ganz lieben Dank, Louis.

01:04:18: Ich bedanke mich auf jeden Fall auch, dass ich dabei sein durfte.

01:04:20: Macht mir wirklich richtig, richtig viel Spaß, in so Podcasts dabei zu sein, weil es für mich das zweite Mal und, wie gesagt, gerne in Zukunft wieder.

01:04:29: Dankeschön.

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