KickassRadio 7| 26 - Leistungssport nachhaltig leben mit Leon Kaiser

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Vielen Dank an: Christoph a.k.a. Henk Van Hiijden http://www.henkvanhiijden.de Weitere Musik seiner Band Conny Trash: https://open.spotify.com/artist/2gaoVMYbChhq9eI44BBctT?si=8SGqzqOtSriIIe1y7dNobQ

Transkript anzeigen

00:00:03:

00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Episode vom KickS Radio Podcast.

00:00:17: Diese Woche im Februar sitze ich hier in unserer Mute-Kabine, in unserer Stummbox, in der wir unseren Podcast aufnehmen und habe jemanden zu Gast aus einem ganz anderen Bereich aus... über den wir sonst zu sehr häufig sprechen.

00:00:31: Ganz häufig spreche ich mir über den Tretland Sport.

00:00:33: Heute habe ich jemanden mitgebracht aus dem Profi-Ratsport und auch nicht aus dem Profi-Straßen-Ratsport, sondern aus dem Profi-Mountainbike-Sport.

00:00:42: Lieber Leon, schön, dass du heute da bist.

00:00:45: Herzlich willkommen.

00:00:46: Vielleicht magst du dich gerne mal kurz selber vorstellen.

00:00:49: Ja, hallo.

00:00:50: Ich freue mich sehr, dass ich hier sein darf.

00:00:53: Ich stelle mich kurz vor.

00:00:58: Wie Jan gerade schon gesagt hat, ich bin Mauenbiker, mache eigentlich als Hauptdisziplin olympisches Koskantri, also die olympische Disziplin.

00:01:06: Können wir vielleicht auch nachher noch mal eben darüber, was

00:01:10: da ist.

00:01:10: Sollten wir definitiv.

00:01:11: Genau.

00:01:12: Und zu mir, ich bin sechsundzwanzig Jahre alt, wohne in Freiburg, studiere noch Maschinenbau, was glaube ich auch noch, ja.

00:01:22: Zwar auch schon seit längerem, aber ich glaube, das gehört ein bisschen zum Sportler als Dasein dazu.

00:01:27: Und ja, es gibt es auch noch zu sagen.

00:01:34: Ich glaube, man kann definitiv sagen, du trainierst jetzt schon mit Philipp zusammen seit, wir haben gerade eben drüber gesprochen, seit ungefähr drei Jahren.

00:01:41: Ja.

00:01:42: Bist du bei ihm in der eins zu eins.

00:01:45: Betreuung auch und auch schon viel von... Deinem Werdegang, wie es bis jetzt geworden ist, hast du gemeinsam mit Philipp erlebt.

00:01:54: Und auch gerade diese, da kommen wir denke ich auch noch mal später im Gespräch auf jeden Fall zu, was auch für Dinge sind, die du gelernt hast in der Zeit, weil ja auch klar ist, dass du nicht erst seit drei Jahren in dem Sport bist, sondern dass du schon viel länger.

00:02:10: in dem Sport bist.

00:02:11: Aber vielleicht gehen wir noch mal zurück zu deiner Vorstellung von gerade eben.

00:02:14: Ich würde einmal noch mal für alle Zuhörerinnen und Zuhörer den ganzen Namen von dir einmal sagen, dass nämlich zu Gast haben wir heute den Leon Kaiser.

00:02:23: Für alle, die jetzt auch interessiert sind, wer denn nur Leon ist.

00:02:27: Das ist Leon Kaiser, der in Freiburg seinen Trainingsrevier hat.

00:02:34: Er ist seit mehreren Jahren eben im olympischen Cross Country Mountainbiken.

00:02:38: seine Heimat gefunden hat, denke ich, kann man sagen.

00:02:42: Was dir nicht nur am meisten Spaß bereitet, sondern wo du auch deine Stärken gut ausspielen kannst.

00:02:50: Aber vielleicht dazu direkt, was bedeutet denn olympisches Cross Country Mountainbiken?

00:02:55: Weil die meisten, die Ahnung haben vom Mountainbike Sport, die denken, ja ok, dann fährt man halt mit dem Mountainbiken mehr Gründe und das war's.

00:03:03: Manchmal gibt es noch den Vergleich zum BMX, wie es aus diesem BMX ist.

00:03:07: Im Prinzip ist Cross Country das alles zusammen, was man sich nach Montenberg vorstellt, aber eben auch noch mit Berghof fahren.

00:03:20: Ich glaube, ich finde es ganz lustig, wenn Jan mal aus seiner Sicht erklärt, wie er das beschreiben würde.

00:03:27: Sag ich, ich aus meiner Sicht sehe.

00:03:30: Das wäre jetzt gut, weil ich natürlich mehr aus der Straßenradsport-Ecke komme.

00:03:34: Ich habe zwar auch schon Erfahrung im Mountainbike-Sport selber mal gesammelt bei dem einen oder anderen Rennen, was ich zum Spaß mitgefahren bin.

00:03:40: Aber das ist natürlich in keinster Weise damit zu vergleichen, was du tagtäglich im Training machst oder was auch im Wettkampf für dich passiert.

00:03:49: Also wenn ich es beschreiben müsste, wäre es eigentlich, dass es ein Rennen ist auf einem Rad.

00:03:56: das wirklich vorne eine große Feder gabelert.

00:04:00: Dann gibt es nochmal einen Dämpfer im Rahmen, je nachdem welche Strecke man fährt, weil dann kommen wir nämlich schon zur Strecke.

00:04:07: Und zwar ist das ein Rundkurs, der absolviert wird.

00:04:12: Und dieser Rundkurs wird meistens sprechen wir da so über sechzig bis neunzig Minuten.

00:04:19: Zirka am Renndauer, die davon starten gehen.

00:04:22: Und da gibt es auf diesem Rundkurs dann sehr technische Abschnitte, in denen es darum geht, um Trail zum Beispiel im Wald runterzukommen.

00:04:31: Und andersrum dann auch mal vielleicht Kurze Asphaltstücke, die man dann bergauf fährt.

00:04:35: Tendenziell aber eben dieser klassische Mix aus sehr technisch anspruchsvollen Backup-Passagen und dem bergauf Passagen, die natürlich auch sehr technisch anspruchsvoll sind.

00:04:46: Aber wie ein Anspruch ein bisschen verlieren, weil das Tempo langsamer ist.

00:04:52: Ja, würde ich sagen, das ist gut beschrieben.

00:04:55: Ich würde sagen, also du sagst jetzt viele große Fehlergabel vorne.

00:04:59: Wenn man in Montenberg, wenn man jetzt in die Enduro oder Downhill fahre, fragen würde ich sagen, das ist sehr wenig.

00:05:06: Also... Wobei sich das jetzt die letzten Jahre auch echt entwickelt hat.

00:05:11: Wir fahren jetzt mittlerweile, also ich fahre mittlerweile auch mit hundertzwanzig Millimeter Federweg vorne und hundertfünfzehn Millimeter Federweg hinten und auch immer nur mit Fully, also Hard Hales sieht man bei uns so gut wie gar nicht mehr.

00:05:28: Dem geschuldet, dass die Strecken auch einfach immer technisch anflussvoller werden.

00:05:33: Und ja, im Prinzip, wie Johannes beschrieben hat, das ist meistens so eine Drei bis vier Kilometer Runde.

00:05:41: Höhenmeter pro Runde sind es schon so in die zwei Hundert.

00:05:44: Also schon sehr, sehr ordentlich.

00:05:46: Genau, es ist ein Massenstart, was auch besonders ist, dass man, wenn man, sag ich mal, in der Mitte oder hinten vom Feld startet, sich da erst mal durchkämpfen muss, wenn es dann zu den ersten Engstellen kommt.

00:06:01: Und ja, dann ist im Prinzip wirklich achtzig, neunzig Minuten Vollgas.

00:06:09: dann irgendwie versuchen sie in diesen technischen Abfahrten mit Sprüngen, mit Steinfeldern.

00:06:14: Also die Strecken sind auch viel, viel gebaute Strecken, also weg von diesem natürlichen, also rein natürlich, weil es einfach da die, das Spektakuläre nicht ganz so bietet.

00:06:26: Es ist immer mehr auch an Sprüngen und technischen Sachen geworden, die man halt einfach mit, also nachdem man irgendwie ein, zwei Minuten an Schlagberg hochgefahren ist, dann auch noch unterkommen muss.

00:06:36: und sich eigentlich auch eher erholen muss, weil nach drei Sekunden geht es halt wieder ein, zwei Minuten vor Gasbecken.

00:06:42: Genau, geht es wieder berghoch.

00:06:43: Richtig.

00:06:45: Ja, das war glaube ich nochmal eine treffendere Beschreibung auch, als ich sie gegeben habe.

00:06:48: Aber ich glaube zusammen haben wir das ganz gut hingekriegt.

00:06:51: Aber wir sind jetzt schon supertief eingestiegen eigentlich direkt gleich.

00:06:55: Ich würde gerne nochmal darauf zurückkommen.

00:06:59: Wir haben vorhin darüber gesprochen, du machst den Sport nicht erst seit drei Jahren, auch nicht erst seit vier Jahren, aber wann kamen denn deine ersten Kontaktpunkte?

00:07:08: War es irgendwie auch in der Family so, dass schon jemand da war, der im Sport war?

00:07:13: Oder wann kam der erste Zeitpunkt, dass du gesagt hast, Boah, Radsport, das ist was, was für mich ist?

00:07:19: Also Sport war eigentlich schon, ja, eigentlich, also gefühlsalig denken kann.

00:07:23: Thema bei unserer Familie.

00:07:25: Also ich bin mit einer Zwillingsschwester und einem jüngeren Bruder aufgewachsen und woran ich mich erinnern kann, ist dann mein Vater halt immer Mountainbike, Marathonrennen gefahren ist.

00:07:38: Und so kam es, dass ich eigentlich mit sechs, glaube ich, sogar auch mein erstes Rennen gefahren bin.

00:07:43: Das jegeweise war meine Schwester schneller als ich.

00:07:48: Das hat mich danach...

00:07:50: Das wird sich dir bis heute vorhalten.

00:07:53: Und es war auf jeden Fall auch nicht das einzige Rennen, wo es danach auf einen Dauer vorgekommen ist.

00:07:58: Und die Jahre danach, also ich bin auch mit sechs war es ungefähr mein erstes Mournberg-Rennen gefahren.

00:08:06: Ich habe auch meinen ersten Triathlon gemacht.

00:08:08: Und hätte man mich dann mit acht neun gefragt, was ich werde, dann hätte ich gesagt, ich werde Triathlet.

00:08:15: Krass.

00:08:16: Und also meine Vorbilder waren, dem Alter waren auf jeden Fall... Daniel Unger, Jan Frodeno, wie seit dem Jahr das Jahr ist, Jan Frodeno, Olympiasieger geworden.

00:08:28: Das waren da meine Idule und Montenberg war mehr so ein Hobby nebenbei.

00:08:34: Kann man eigentlich fast sagen, es war so, was wir im Urlaub gemacht haben und abends auch vielleicht mal ein, zwei Rennen.

00:08:40: dazu habe ich auch noch Jude gemacht.

00:08:43: Also ich bin wirklich mit Sport aufgewachsen und da irgendwie so so reingerutscht, weil dann Man gemerkt hat, okay, die Wettkämpfe, ja, man

00:08:54: ist da vorne

00:08:54: dabei, gewinnt vielleicht auch mal ein oder ist ein oder andere Rennen.

00:08:58: Und dann bleibt man irgendwie dabei.

00:09:02: Cool.

00:09:03: Ja, cool, es hört sich gut an.

00:09:06: Wie kam es dann, dass du also mit welchem Alter genau kam da wirklich der Sprung zum von Judo weg oder von auch mal dem einen oder anderen Tretlern machen, wirklich zu einem Training?

00:09:20: Auch im Mountain-Bike-Sport.

00:09:24: Ich würde sagen, Judo ist dann so als erstes weggefallen.

00:09:26: Also ich habe im Judo auch Wettkämpfe gemacht, aber das war dann nur so

00:09:32: Spaß.

00:09:33: Kreisliga bzw.

00:09:34: Liegerniveau.

00:09:35: Also Judo war an sich auch eine Familie und Sportart bei uns.

00:09:39: Also mein Onkel hatte quasi ein eigenes Judo-Studio und auch Fitnessstudio und da haben wir halt... Das war fast was für ein Pflicht, dann da auch hin zu gehen.

00:09:52: Also ich würde sagen, das hat mich irgendwie auch geprägt, aber das war dann doch die Sportart, die als erstes irgendwie weggefallen ist.

00:09:58: Und dann hat sich das irgendwie so entwickelt, dass, ich würde das sagen, es ging so Richtung, dreizehn, vierzehn, dass ich langsam im Mountainbike-Sport dann doch, also so von meinen Gefühlen habe ich da nie so wirklich viel trainiert.

00:10:16: Aber

00:10:17: ich wurde irgendwie in den Weltkämpfen besser und habe gemerkt, für Triathlon muss ich schon sehr viel Trainingsaufwand reinstecken, um auf dem Niveau mitzuhalten.

00:10:29: Und dann weiß ich, okay, Triathlon und noch eine andere Sport, da geht auf jeden Fall nicht.

00:10:34: Und der entscheidende Punkt für mich war dann, dass ich mit, jetzt muss ich kurz überlegen, das war Anfang, also in die U-septien rein, also mit fünfzehn.

00:10:47: bin ich dann in so ein Nachwuchs-Nationalkader im Mordenbeck gekommen.

00:10:51: Und das war dann so der Punkt, wo ich dann gesagt habe, okay, dann wird's nur das Mordenbecken.

00:10:58: Da bin ich jetzt schon weiter und, ich sag mal, im Triathlon hab ich grad so am NRW-Kader-Niveau gekratzt.

00:11:05: Ich hab da aber auch schon vom Landesstrainer im Triathlon gesagt, okay, also, wenn du jetzt hier im Triathlon vernünftig machen willst, dann musst du das Mordenbecken auf jeden Fall...

00:11:15: sein lassen.

00:11:18: Aber wie gesagt, da war für mich, ich glaube, ich bin da in diesem Art Nationalkader.

00:11:25: Dann ist es dann doch gläucht das, was ich machen will.

00:11:27: Cool,

00:11:27: okay.

00:11:27: Also schon, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist hier, du bist

00:11:44: hier, du bist

00:11:44: hier, du da an die Sache rangegangen.

00:11:47: Das Schöne ist, dass wir es eben auch schon von deinen Geschwistern gesprochen haben, die auch Sport machen.

00:11:52: Ich kenne es deinen jüngeren Bruder, ganz gut, der auch nicht weit von Heidelberg hier wohnt.

00:11:57: Der Nico, der auch Ratsportler, auch Mountainbiker ist, den du bestimmt auch ein bisschen mitgezogen hast, oder auch vielleicht mit überzeugt hast.

00:12:11: Rennen zu fahren oder auch gemeinsam zu trainieren.

00:12:14: Da schließt ihr direkt meine nächste Frage an.

00:12:17: Habt ihr dann auch, wenn du sagst, in der Family war Sport schon immer ein großes Ding?

00:12:21: Habt ihr dann früher auch viel Zeit mal abgesehen vom Urlaub zusammen beim Sportmachen verbracht?

00:12:26: Oder schon eher jeder, jede von euch im jeweiligen Verein und dann eher in den einzelnen Sportgruppen?

00:12:33: Nee, es war schon auch so.

00:12:35: Wochenende war es meistens dann... Also vor allem mit unserem Vater zusammen unterwegs und dann Radtouren.

00:12:43: Aber wir waren auch viel in den Verein.

00:12:47: Also ich war eben TSV Bayern und für Leverkusen.

00:12:50: Das war mein Triathlonverein.

00:12:53: Ich habe gesagt, ich bin im schönen Mon haben wir im Rhein aufgewachsen.

00:12:57: Das liegt genau zwischen Düsseldorf und Köln.

00:13:02: Und wie gesagt, der nächste Verein war so Leverkusen.

00:13:06: Und deshalb war ich da im Verein, hatte da so meine Trainingsgruppe.

00:13:12: Und aber so im Radschwort, das war dann eher immer mit der Familie, wobei ich dann auch zum Verein bin nach Essen, weil es so der, ich sag es mal mit der größte Verein in NRW war oder so der Nähe, das war zwar auch ein bisschen weg von uns, aber dann wurden wir da auch immer für den Samstag zum Training.

00:13:35: hingefahren.

00:13:38: Und teilweise im Winter bin ich dann nachmittags noch zum Lauftraining.

00:13:41: Okay krass.

00:13:43: Also erst morgens, wie zehn bis zwölf, zwei Stunden Mountmag-Training in Essen und dann nachmittags hatten wir den letzten Time-Stunt in der Leichheilig-Halle und dann gab es dann nochmal anderthalb, zwei Stunden Lauftraining.

00:14:00: Ja, ich weiß ja jetzt heute von der heutigen Trainingsplan.

00:14:03: Ganz manchmal gibt es auch noch ein bisschen Laufen drin.

00:14:06: Gerade Tennisel eher in den Wintermonaten natürlich.

00:14:10: Das Laufen ist noch so ein bisschen drin, aber mit Sicherheit deutlich weniger als damals.

00:14:16: Ja, es war sonst auch mal Traditionen, Winterlauf-Serie in den Akkusen zu machen und sowas.

00:14:25: Ich glaube, die letzte Saison, wo das noch... Ich muss mir überlegen, ob es zu dem Jahr zebzehnt oder zu dem Jahr achtzehn war.

00:14:33: Da bin ich deutscher Meister im Kostdurtland noch geworden.

00:14:37: Ich glaube, es war zu dem Jahr zebzehnt, also nicht, ich weiß nicht, welche Altersklasse, ob das dann auch um neunzehnt war.

00:14:44: Bei Diertlern war es ja ein bisschen anders.

00:14:49: Müsste der Jugendtitel gewesen sein.

00:14:55: Ja, dann hatte ich zumindest auch eine DTU-Medaille.

00:15:01: Ja, dann hast du ja eigentlich, bevor du richtig durchgestattet bist im Mountainbike-Sport, eigentlich das Kapitel Tretler noch so wirklich, ich will nicht sagen abgeschlossen, aber auf jeden Fall noch auf so einen Niveau angehoben, dass du mit mehr als erhoben im Haupt dann sagen konntest, hey, ich fokussiere mich jetzt auf das, was mir noch mehr Spaß macht, nämlich dem Mountainbike-Sport.

00:15:22: Cool.

00:15:23: Wenn du jetzt überlegst, nach dem Dann kam der Titel im Cross-Do-Hut-Lon.

00:15:31: Wie hat sich dein Training gestaltet in den Jahren vor der Zeit, bevor du angefangen hast, mit Philipp zu trainieren?

00:15:38: Ich war sonst, habe ich eins, zusammen mit meinem Vater gemacht.

00:15:44: Ich würde sagen, es hat auch so eine Jugend gut funktioniert.

00:15:49: Eigentlich fing das dann auch an, dass ich mit ... Mit sechzehn bin ich sogar auch dann deutscher Meister geworden, also es war dann um siebzehn.

00:16:02: Und dann ging es im Marnberg eigentlich so ganz gut weiter.

00:16:11: Mit den Jungen ist es so, dass dann auch erstmals alles internationaler wird.

00:16:15: Es gibt so Junior Series Rennen, wo es dann zwar noch europäisch ist.

00:16:21: Aber zumindest die besten in Europa sind meistens, weil die sind drin da.

00:16:26: Aber konnte dann meiner zweiten Union-Saison auch dritter bei der EM werden, auch wieder Deutscher Meister und einer, immer noch meiner meiner wichtigsten Erfolge, zweiter bei der Union WM.

00:16:40: Und ja, zwar, ich hab' fand's jetzt nie so als irgendwie besonderes Training, oder was heißt es zweimal, so.

00:16:50: Mein Vater hatte parallel einfach seine Trainerscheine gemacht, sich selber ein bisschen angelesen, angeeignet und uns da so reingewachsen.

00:17:00: Und so haben wir dann eigentlich das Training gemacht bis ich dann im Jahr zwölfundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund

00:17:17: Deiner, er ist euer Vater, ja.

00:17:19: Weil ich gehe davon aus, dass er nicht nur sich dann auch um dein Training gekümmert hat, sondern auch um das Training für den Rest der Familie.

00:17:29: Wie war das dann auch für ihn vielleicht oder für euch auch, weil es ja sind ja zwei Rollen, die ja dann passieren.

00:17:36: Das ist einmal die Trainerrolle und die Vaterrolle so ein bisschen.

00:17:39: Und manchmal kann sich das überschneiden oder manchmal sorgt es vielleicht auch für Reibereien.

00:17:45: Also das ist, ich glaube das war auch mitten einer der Gründe, warum das dann, wie ich gesagt habe, ja ich möchte es in anderen Trainer haben, weil das einfach, ja, ich glaube, dass es wirklich ein schwieriges Verhältnis werden kann zwischen Trainer, Vater, Sohn, weil, also, ja, es ist, ja, wie soll ich sagen, speziell es wird.

00:18:12: ... beim Emotionaler ... ... und ... ... wo man dann auch sagen muss, okay ... ... ja ... ... dann ... ... bin ich so selber.

00:18:22: Es hat auch etwas gebraucht, ... ... bin ich gesagt habe, okay, nee ... ... ich glaube, ich ... ... ich brauche jemand anderen.

00:18:31: Weil es natürlich auch eine ... ... schöne Konstellation ist, so ... ... also auch, sagen wir mal, ... ... man hat schon ... ... ein paar Erfolge gefeiert zusammen, aber ... ... dann vor allem so in meiner Verlauf ... ... und rein so eine ganze Zeit ... ... habe ich dann schon gemerkt, okay.

00:18:46: Ich glaube, es war dann auch ... ... dem geschuldet, dass man auch gemerkt hat, ... ... es wird extrem professionell.

00:18:53: Die anderen haben wirklich ... ... ja, trainieren alle auf Top-Niveau ... ... und da braucht man halt jemanden, der ... ... das quasi als ein Hauptjob macht und ... ... mein Fall hat eine eigene Firma.

00:19:09: Also mit Heilbau.

00:19:12: Und ja, es ist halt dann einfach, also ich, mittlerweile kann man sagen, dass so ein Trainer sein ist, so sein Hobby.

00:19:23: Und über die letzten Jahre ist er auch vom ersten Landestrainer und jetzt seit letztem Jahr ist er auch Junior- und Bundestrainer, hat da auch seinen Weg gemacht.

00:19:33: und ja, also ... Ich sehe das immer noch schwierig.

00:19:37: auch, dass er Bundestrainer ist, auch wenn er jetzt nicht mein Bundestrainer ist, sondern nur für die Union.

00:19:45: Fand ich im ersten Moment nicht so gut, weil es dann wieder, wenn wir zusammen bei WMS oder so sind, ist er wieder, es überschneidet sich wieder die Rolle

00:19:55: Vater-Trainer.

00:19:58: Aber ich glaube, das ist dann auch so ein bisschen, dass man lernt, was hat er auch gesagt, was für ihn Das, wie soll ich sagen, ihn erfüllt, was mir Spaß macht.

00:20:11: Und das ist, glaube ich, schon was, was darauf genau zutrifft.

00:20:16: Und wo man jetzt, mit diesem einen Jahr, kann ich sagen, er hat einfach schon, dass mit mir, meiner Schwester, mit meinem Bruder, ist er diese ganze Phase durchlaufen.

00:20:30: Und ich hoffe, was er da gelernt hat, ist, glaube ich, für so Union-Sportler.

00:20:34: Ich sag, für die ist auch Training wichtig, aber ich glaube, dass man

00:20:39: da

00:20:40: gewisse Werte den Sportlern mitgibt und auch sagt, okay, Schule ist schon wichtig.

00:20:45: Es wäre gut, wenn du es machst.

00:20:46: Ja, absolut.

00:20:48: Oder andere Dinge und auch vielleicht die Eltern ein bisschen von den Sportlern löst und sagt, lass die Sportler mal diesen Weg gehen.

00:20:58: Ich glaube, dass mein Vater das auch so ein bisschen lernen musste.

00:21:03: und das vielleicht jetzt auch anders sehen kann und den Eltern sagen kann, ja ich war auch mal in eurer Situation, aber es ist vielleicht besser, wenn ihr ein bisschen Abstand halt oder nicht vielleicht überall mit reingrätcht.

00:21:17: Cool, das war jetzt eine richtig gute, richtig ehrliche, richtig offene Beschreibung eigentlich von dem, was im Verlauf von ein paar Jahren passiert ist oder wo auch die Schwierigkeiten liegen, weil was man ja... Auch sagen darf, ist, dass gerade dieser Rollenwechsel von Eltern, Trainer, weil Eltern sind immer, unsere Eltern sind immer Personen, denen wir uns öffnen wollen, denen wir uns öffnen können.

00:21:43: Und auch gerade dann, wenn es im Sport vielleicht nicht so gut läuft.

00:21:47: Weil auch dann hat man jemanden auch, wir sind jetzt in einem ähnlichen Alter, aber wenn wir mit unseren Eltern sprechen, wissen wir, die sind schon seit es uns gibt, gibt es die noch mal doppelt so lange.

00:21:57: ein bisschen kürzer, ein bisschen länger, je nachdem.

00:22:00: Aber trotzdem sind es einfach so Bezugspersonen, mit denen wir über alles sprechen können.

00:22:05: Und gerade eben diese Rolle, wenn man im Training so auf Performance auch aus ist, weil es auch Teil des Jobs dann später wird oder auch Teil der Entwicklung für Sportler sein muss.

00:22:16: Dass halt diese Rollenvermischung echt ein gutes Maß an Kommunikation braucht von beiden.

00:22:25: Und dass nicht immer leicht ist.

00:22:28: Und du hast jetzt auch schön beschrieben eigentlich das Verständnis, was du auch dann für einen Vater hast.

00:22:34: Das ist auch für ihn gar nicht leicht, diese Rolle zu sehen, mal nur als Trainer oder nur als Vater.

00:22:41: Und was glaube ich ja super schön ist.

00:22:43: Letztes Jahr war ich mit Philipp gemeinsam auch beim Wettkampf, den du gemacht hast.

00:22:47: Beim Bike The Rock in Heubach, dank sehr, in der Nähe von Schwäbisch-Gmünd.

00:22:56: Und euer Vater war auch dort.

00:22:58: und war natürlich auch mittendrin im Geschehen und ist, glaube ich, mehr in der Zeit, an der ich dann an einem Punkt am Anstieg stand und mir regelmäßig angeschaut habe, wenn ihr wieder gekommen seid, ist er fünfzehnmal hoch und runter gerannt und stand immer bereit mit Ersatzreifen mit Trinkflasche und Co.

00:23:15: und glaube ich gerade, dass er ja, er mag diese Rolle auch ausführen, weil er auch Junior- und Bundesdrehner ist.

00:23:24: Und weil er da auch die Verpflichtung hat, aber ich bin mir ziemlich sicher, er würde das auch trotzdem machen, selbst wenn er nicht Unionbundens Trainer wäre, dass er einfach zu den Rennen, zu denen er kommen kann, dass er dort mitkommt.

00:23:34: Ja ja, auf jeden Fall.

00:23:35: Aber genau das, dass er da halt hoch und runter rennt, ist halt auch, da habe ich so einen Punkt.

00:23:41: Wenn die Eltern vor dem Rennen nervös sind, als man selbst, dann ist das vielleicht auch nicht hilfreich.

00:23:46: Das stimmt.

00:23:46: Das

00:23:48: merkt man dann schon auch.

00:23:49: Oder das war auch dann teilweise, was ich gemerkt habe, wenn die Anspannung einfach bei beiden sehr hoch ist.

00:23:55: Das ist Konfliktpotenzial.

00:23:58: Und wo dann irgendwann auch sagen muss, okay, es ist so schwierig zu trennen.

00:24:04: Und ich glaube, wenn dann waren es verschiedene Punkte, wo wir dann gesagt haben, Es war dann vielleicht auch mehr meine Entscheidung, mit der er sich dann auch abfinden oder anfreunden musste.

00:24:18: Aber es ist dann einfacher, das ein bisschen zu trennen und

00:24:31: nicht diese starke Vermischung einfach zu haben.

00:24:35: Du hast es eben auch sehr schön gesagt, da sprechen wir als Coaches jetzt hier bei Kickers auch ganz oft drüber.

00:24:41: Das geht nicht nur um Leistung, sondern auch um Wertevermittlungen.

00:24:46: Du hast es gerade eben schön gesagt, gerade vor allen Dingen im junioren Sport ist Trainingsziele so haben wichtig.

00:24:55: Klar, weil es geht in der Richtung, die professionell werden soll.

00:24:58: Dafür sind auch die Nationalkarte da.

00:25:01: Aber eben auch ganz viel um Wertevermittlung und Entwicklung der jungen Menschen, die dort sind.

00:25:08: Und das Autos Beispiel landet mit, dass eine Ausbildung nicht unwichtig ist, weil vorbereitet zu sein für den Zeitpunkt, wenn eine Karriere vor der Tür steht im Profisport, es kann trotzdem immer diese Karrierewunsch oder diese Karrieremöglichkeit kann relativ schnell vorbei sein.

00:25:26: Weil ja auch, das wissen wir auch, es gibt sowas, das nennt sich die Sporthilfe.

00:25:31: Die Sporthilfe ist immer noch stark dafür verantwortlich, dass viele Profisportler sich ihr Profisportler dasein finanzieren können.

00:25:38: Ja, und nicht nur alleine, weil sie bei jedem Wettkampf genug Preisgeld abgreifen, sondern das passiert bei den wenigsten Wettkämpfen dann ja auch, dass man dann der Lage ist, sich von dem Preisgeld zu finanzieren.

00:25:50: Das sehen wir ja bis, das sieht man jetzt in allen Sportarten.

00:25:54: dass das so passiert, aber heißt, dass es eine ganz wichtige Komponente eben sich auch Gedanken zu machen über eine Ausbildung oder über eine Möglichkeit, wenn das mal endet, dass die Profi-Karriere doch nicht möglich ist.

00:26:10: Ja, also für mich war das so, wo das mir auch in meiner Familie eigentlich, sei mal,

00:26:19: Schule,

00:26:20: Schule ist das Wichtigste, ohne Schule, wenn die Schule nicht läuft, dann läuft das mit dem Sport nicht.

00:26:27: Und das war glücklicherweise eher so, ich hatte, ich war nicht auf einer besonderen Sportschule oder so, aber wir hatten sechzig Minuten Stunden und ich hatte irgendwie, ich weiß nicht, wie, aber dadurch haben wir es irgendwie so hinbekommen, dass ich eigentlich fast nie, also so gut wie nie, nachmittags ein Gericht hatte.

00:26:46: Und ja, ich kann auch sagen, dass mir dann so ... Naturwissenschaftliche Fächer-Matte ist mir dann tendenziell auch eher leicht gefallen.

00:26:56: Deswegen auch das Maschinenbau-Studium,

00:26:59: sodass ich da glücklicherweise ganz gut durch meine Schulzeit durchgekommen bin.

00:27:04: Aber entsprechend auch so mit dem Gedanken ins Studium rein bin und dachte, das Ding mache ich jetzt hier in drei Jahren runter.

00:27:13: Und auch die Profi-Sportkarriere, nebenbei

00:27:16: werde ich Profi.

00:27:18: Ich geh jetzt mal chronologisch so weiter.

00:27:20: Ich hab dann den Maschinenbaustudium in Aachen angefangen, weil es durfte dann nicht auch nur irgendein Maschinenbaustudium sein, sondern ich hatte natürlich auch einen gewissen Anspruch, wollte an einer der Unis in Deutschland

00:27:33: Maschinenbaustudien.

00:27:36: Hab dann aber nach dem ersten Semester relativ schnell gemerkt, das ist nicht wie in der Schule und so bisschen Profisport und bisschen Studieren.

00:27:47: Das funktioniert so nicht und hab dann in meinem ersten und rein zwanzig Jahr war dann das Jahr, also zwanzig Neunzehn, so ein bisschen, es war jetzt auch nicht schlecht, aber man hat auf jeden Fall gemerkt, okay, so diese Parallelbelastung, so wie ich das gemacht habe, hat auf jeden Fall nicht funktioniert und das du hast es auch vorhin angesprochen.

00:28:14: mit der deutschen Sporthilfe.

00:28:18: Ich bin jetzt seit neun Jahren im Förderpool von der Sporthilfe und es ist, wie du gesagt hast, in vielen Sportarten ermöglicht, erst den Sport überhaupt den Sport zu machen.

00:28:39: Im Radsport kann man das also.

00:28:41: zum einen hängt es dann auch noch davon ab, ob die Sportart olympisch ist oder nicht, die nachdem ich viel unterstützt, wenn man bekommt.

00:28:47: Da bin ich im Cross Country vielleicht nach ein bisschen Glücklicher dran, als mancher langen Distanz, mittel Distanz dreht,

00:28:56: lebt.

00:28:57: Ja, definitiv.

00:28:58: Weil was bei mir dann auch noch dazukam, war, zw.

00:29:01: zwanzig bin ich in die Sportfördergruppe der Bundeswehr.

00:29:07: Und das war am Anfang nur so, ja, Ich mach das mal, aber je länger ich da in der, also

00:29:16: diese

00:29:17: Vorzüge genießt und kann das so mehr weiß ich das zu schätzen, weil also ich hatte selber auch vorher Vorbehalte gegen die Bundeswehr und war jetzt nicht so der größte Fan davon.

00:29:33: Aber wenn man sich damit beschäftigt, wie das ganze Sportfördergruppensystem entstanden ist, dass es nicht die Bundeswehr gesagt hat, Wir möchten Sportler fördern, sondern dass auch quasi die Bundesregierung sich gedacht hat, wir müssen Sportler fördern.

00:29:50: Aber wir können jetzt nicht einfach so Geld überweisen, wobei das jetzt auch über die Sporthilfe ein bisschen anders geregelt ist, dass man nicht unbedingt solche Sportförderstellen haben muss, die es auch noch bei Polizei und Zoll gibt.

00:30:07: Es war für mich einfach eine sehr gute Entscheidung, was ich gemacht habe, weil nachdem ich dann doch noch ein paar Jahre mein Studium versucht habe, aber bin ich vor zwei Jahren eine Fern-Uni gewechselt.

00:30:22: So eine Fern-Uni kostet aber extrem viel Geld und da habe ich das Glück, dass das eben die Bundeswehr.

00:30:27: übernimmt, weil wie für alle anderen Soldaten auch, sie sich quasi drum kümmert, was ihre Soldaten nach dem Dienst und mein Dienst ist quasi meine Sportkarriere, was sie da machen und so, ja genau, da schliegt sich wieder der Kreis, dass ich da seit ein paar Jahren schon, aber immer noch dabei bin, mein Maschinenwagenstudium zu betreiben.

00:30:51: und ja.

00:30:52: Ja, vielleicht haben wir ein paar Leute da draußen, die schon mal irgendwann in ihrem Studium mit ein bisschen Mathematik, Technischer Mechanik und Co.

00:30:59: beschäftigt waren.

00:31:01: Ich selbst auch, ich weiß, wie hart es ist, und weiß, wie hart die Prüfung sein können, gerade wenn man an eine der Unis geht, wie du es auch so schön beschrieben hast.

00:31:10: Und man stellt sich das am Anfang dann häufig leichter vor und merkt dann, Scheiße, das ist ganz schön tough.

00:31:16: Und es ist auch wirklich richtig, es ist harte Arbeit.

00:31:20: Das zu tun.

00:31:21: und vor allen Dingen ist es, Arbeit, die Zeit nimmt.

00:31:25: Und da kommen wir natürlich zu der Komponente im Profisport.

00:31:27: Ja.

00:31:28: Braucht der Körper und der Mensch dahinter auch Zeit zum regenerieren, Zeit zum trainieren.

00:31:34: Und da hilft entsprechend dann natürlich die Sporthilfe sehr viel weiter.

00:31:39: Und gerade auch, dass es das System gibt, ist natürlich grundsätzlich erst mal gut.

00:31:43: Man kann sich jetzt darüber streiten, wer dort alles reinkommt und wie leicht es ist, dort reinzukommen.

00:31:48: Weil auch da gibt es natürlich, das kennst du auch, gibt es Hürden dafür, um dort in die Förderung reinzukommen.

00:31:54: Und es ist nicht einfach so, dass man sich meldet, hey, ich mach Sport, ich würde gerne reinkommen.

00:31:58: Und es war's, sondern es erfordert ein bisschen mehr.

00:32:01: Vielleicht für alle, die da draußen jetzt auch um Hellhöriger geworden sind, die sich... Die Lust haben sich darüber mal zu informieren.

00:32:07: Ich glaube, wir sollten jetzt nicht den ganzen Prozess dazu erklären, weil der ist auch relativ langwierig bzw.

00:32:13: beinhaltet auf jeden Fall auch ein paar Dinge.

00:32:17: Der kann sich auf jeden Fall mal informieren, was das eigentlich bedeutet.

00:32:20: Im Profisport sich um die Förderung der Sporthilfe auch ein bisschen zu bewerben oder auch darum zu kümmern, das überhaupt zu bekommen, weil das auch ein Stück Arbeit ist.

00:32:32: Das muss man definitiv auch sagen.

00:32:36: Wenn wir jetzt mal überlegen, wir haben vorhin drüber gesprochen, die Trinnertätigkeit deines Vaters für euch und dann die Übernahme von Philipp.

00:32:49: Wie bist du auf Philipp gekommen bzw.

00:32:51: wie seid ihr damals in Kontakt gekommen?

00:32:52: Weißt du das noch?

00:32:53: Ja, also ich hätte mein Ventiertalon Background und zwar so, dass Philipp damals mit Therysia Schwenk zusammengearbeitet hat.

00:33:03: ... die als Nordergerin unterwegs war und dann ... ... ja, ich ... ... mich halt dann ... ... es ... ... bei mir war es also okay, es war jetzt nicht von ... ... jetzt auf gleich, es war schon so ein ... ... längerer Prozess ... ... und dann habe ich gesagt, okay, jetzt ... ... möchte ich das machen.

00:33:21: Hat mich bestellt, okay, welche ... ... Option habe ich denn an Trainern.

00:33:26: Und die Option, die es jetzt so in Deutschland gab ... ... oder das, was ich da hatte, war irgendwie nichts.

00:33:31: Also ich sag jetzt mal von so Rhein-Morden bei Trainern, wo ich irgendwie gedacht hab, okay, das ist ein Match.

00:33:39: Und vor allem ist es auch so, ich dachte okay, wenn ich, ich möchte schon jetzt einen Trainer haben, der gut ist.

00:33:47: Also nicht gut ist, sondern der richtig gut ist.

00:33:49: Weil ich sehe das immer auch eigentlich als langfristige Arbeit, die man dann zusammen startet.

00:33:59: Und das sollte dann passen und sollte auch jemand wirklich... kompetentes sein.

00:34:03: Und ich dachte, okay, diesen Triathlon-Backround, den ich habe, der eben auch noch verbindet, dass ich eigentlich, wenn Winter immer viel gelaufen bin und so Alternativ-Sportarten gemacht habe oder ja nicht nur Rad gefahren bin, dass das halt mit Philipp ganz gut vielleicht passen könnte und habe dann über die Theresia eben angefragt und so kam der Kontakt dann zum Philipp zustande und Dann kam raus, dass der Film auch noch ein Mountain-Bag-Fan ist oder selber gerne Mountain-Bag fährt.

00:34:37: Und ich glaube, das hat dann bei ihm auch so ein bisschen eingekitzelt, dass der da...

00:34:43: Ja, definitiv.

00:34:43: Ich glaube, wir kennen beide das Gesicht, wenn Philip Mordenbeik fährt.

00:34:46: Aber das ist sehr, sehr einprägsam.

00:34:48: Ich habe letztens, ich glaube, vor zwei Wochen, als ich mit Philip gesprochen habe, in der Aufnahme, mit ihm auch drüber gesprochen, über seinen Sportgesichten nicht immer ganz gerne.

00:34:56: Aber dass man die Freude, gerade beim Mordenbiken speziell, sehr, sehr deutlich ansieht.

00:35:02: Und ich denke, aber mit dir und deinem Bruder hat schon das eine oder andere Mal auch gemeinsam Mordenbiken.

00:35:07: Und du kannst es bestimmt bestätigen, dass sie die Freude ist wirklich sehr, sehr stark.

00:35:12: und spür, was ja richtig cool ist.

00:35:16: Was hat sich denn, nachdem ihr dann begonnen habt, für dich im Training geändert?

00:35:21: Weil ich denke, es war ja auch für dich auch erstmal eine Umstellung, eine Sache von Einlassen auf neue Dinge, die vorher nicht so da waren, die ungewohnt waren.

00:35:32: Wie war das für dich?

00:35:35: Ich würde sagen, es war jetzt schon deutlich strukturierter.

00:35:38: Ich glaube, das war auch, also ich hätte teilweise mein Training auch selber gemacht.

00:35:44: Ja, und

00:35:45: es war

00:35:46: einfach ein bisschen chaos drin.

00:35:47: Also es war ja ein bisschen chaotisch, kann man sagen.

00:35:53: Und das war jetzt halt dann deutlich strukturierter.

00:35:58: Was bei mir auf jeden Fall und auch noch teilweise zu anderen Mauenwerk-Atleten.

00:36:02: anders ist, dass ich häufig so zwei Einheiten am Tag trainiere.

00:36:08: Das war offenbar auch noch ein großer Unterschied.

00:36:16: Es war deutlich strukturierter, wissenschaftlicher, mehr testen, mehr Geräte im Training genutzen.

00:36:31: Das war genau das, was ich mir vorgetaucht hatte, wenn man sieht, wie viel sich da in den letzten Jahren getan hat, was es mittlerweile alles für Geräte gibt.

00:36:45: Von Moxi bis selber Laktatmessen, von gewissen Leistungsdiagnostiken bis was auch ein großes, also das war bei Philipp klar das Training war ein der größten Unterschied, aber Philipp ist auch an dieses Gesandepaket drin gegangen.

00:37:07: Du zum Beispiel nicht richtig gesund bist oder deine Mikronährstoffe nicht stimmen, dann bringt das bei der Training nichts, sondern es ist halt immer dieses gesamte System betrachtend.

00:37:18: Und ich glaube, das waren große Veränderungen.

00:37:24: Ich würde nicht sagen, dass das vorher irgendwie komplett schief lief da mir oder zum Glück.

00:37:29: Aber ich glaube vor allem in dem Sport oder in dem Leistungsniveau, wo ich dann mich bewege, sind solche Basics einfach extrem wichtig.

00:37:38: Also ich habe quasi bei Philipp erst nochmal gelernt, die Basics richtig zu machen.

00:37:44: Ja, das hast du ja schön beschrieben, dass wir auch intern ganz häufig drüber bei uns bei KickS über dieses Gesamtsystem und nur ein gesunder Körper wird in der Lage sein, um zu performen und Leistung zu bringen.

00:38:01: Und ich glaube auch dieses Thema, das ist jetzt schon angeschaut mit zwei Einheiten am Tag.

00:38:07: Das geht mir jetzt gerade auch, selbst ich eine Profiratsportlerin betreue auch so.

00:38:12: Für die ist es auch eine große Umstellung, auf einmal jetzt zwei Einheiten am Tag zu haben und nicht mehr nur eine längere.

00:38:20: Aber für diese zwei Einheiten gibt es natürlich einen ganz klaren Grund, aber ist natürlich eine Umstellung.

00:38:27: Einer der Gründe, die dahinter liegen, um es nur ein von wenigen zu nennen, ist natürlich die energetische Komponente, weil ja gerade auch im Provisport, wenn der Leistungsniveau eine gewisse Ausprügung hat, auch Trainingsbereiche, dafür sorgen, dass ein ziemlich hoher Energieverbrauch da ist.

00:38:44: Das kennst du auch, ja.

00:38:45: Du wirst den ganzen Tag im regulären Training eigentlich gefühlt mit Essen, Trinken beschäftigt sein, um adäquat die Nährstoffe, die Kohlenhydrate, das Protein.

00:38:57: die Mikronährstoffe, wie du es eben auch schon gesagt hast, reinzukriegen, damit dein Körper gesund bleibt und auch beim Training leistungsfähig bleibt, hat sich denn für dich vielleicht auch vom Fueling im Training selbst was geändert, nachdem du angefangen hast mit viele Obbetten.

00:39:11: Ja,

00:39:11: genau, das ist auch, ich will sagen, ich weiß nie der Typ, der im Training nichts gegessen hat, aber ja, das wurde auf jeden Fall nochmal auf ein neues Niveau gehoben und auch nochmal... Also, ich würde sagen, das hat sich über die letzten Jahre nochmal mehr gefestigt, dass ich wirklich eher ein bisschen zu viel fühlen muss, auch so von meiner natürlichen Gegebenheit, die ich habe, bin ich eher so eine Energiefahr-Vernichtungsmaschine und nicht so eine Effizienzbombe.

00:39:50: Das

00:39:51: bringt ja auch Vorteile mit für dich in dem Sport, den du machst.

00:39:53: Und weil es dir auch immer wieder ermöglicht, kurze Zeiträume mit sehr hohem Energieaufwand, kurze Zeit viel Energie raus schleudern, bedeutet auch wieder immer, kurze Zeit viel Energie ins Pedal bringen, bedeutet hohe Leistungen, die ins Pedal kommt, was ja auch, was ja Positives ist.

00:40:09: Also ich glaube auf jeden Fall, Energiefresse in der Hinsicht durchaus als positive Komponenten in der Leistungsfähigkeit, weil sieht ihr eben ein sehr breites Spektrum.

00:40:21: auch an Leistungen ermöglicht.

00:40:23: Aber gewisser, da kommen wir wieder zurück zu eine Massenstart bei einem Rennen.

00:40:29: Wenn du aus der zweiten, dritten Reihe startest und erstmal den Weg nach vorne kämpfen musst und erstmal ganz viel Energie dafür verrauchen musst, dann bist du natürlich zum Zeitpunkt, zu dem du vorne ankommst, erstmal energetisch ganz schön vorermüdet.

00:40:42: Und musst ganz schön darum kämpfen, dass du vorne dabei bleibst.

00:40:46: oder es kann sich zu einem späteren Zeitpunkt im Rennen auf jeden Fall auch auswirken, weil du schon so viel Energie verraucht hast.

00:40:53: Heißt, da kommt auch so ein bisschen dazu, es ist nicht nur aufs Pedaltreten und los gehts und versuchen da vorne zu kommen, sondern auch zu wissen, dass es vielleicht auch dieses Gesamtpaket, von dem du gesprochen hast, auch einfach zu wissen, was kann mein Körper leisten.

00:41:08: Wozu bin ich in der Lage?

00:41:10: Wird es mich weiterbringen, direkt vom Start vollgaslos zu feiern und dann nach Runde zwei abgehängt zu sein?

00:41:17: Oder muss ich das Rennen vielleicht anders angehen?

00:41:20: Das ist wahrscheinlich, könnte ich mir vorstellen, kannst gerne auch gleich mal sagen, wie du das siehst, auch eine Komponente, die ihr bestimmt auch nochmal häufiger durchgesprochen habt.

00:41:29: Ja, aber genau das ist noch so.

00:41:32: zum Teil das Problem.

00:41:33: oder in dieser Zwickmilie, wo ich gerade stecke, weil ich das da... Ja, schon ein bisschen aufpassen muss, weil, ja, ich bin, ich würde mir jetzt beschreiben, dass ich noch auf dem Weg in die, in die Weltspitze bin.

00:41:49: Heißt, ich muss halt irgendwie so Startpositionen, vierzig, fünfzig immer starten oder bin jetzt die letzte Saison da immer gestartet.

00:41:59: Und da heißt es halt einfach, ich muss erstmal starten mit den anderen und alle wollen nach vorne.

00:42:08: Und zum einen muss man das Tempo aber dann auch mitgehen, aber auch halt nicht

00:42:12: zu viel

00:42:15: mitgehen, also nicht überziehen, weil es gibt auch einige Daten, die halt dann überziehen und wie du gesagt hast, dann nach der zweiten Runde den Parkschein ziehen.

00:42:24: Genau, richtig.

00:42:26: Aber ja, das ist halt genau das Besondere von Koskantri.

00:42:32: Wir haben noch eine Sache, das ich bei der Beschreibung von meiner tollen Sportart vergessen, im Weltcup-Format.

00:42:39: Also genau, wir haben das olympische Koskantri geschrieben.

00:42:42: Aber der Weltcup besteht auch noch aus einem Qualifying, kann man sagen.

00:42:48: Das ist irgendwie

00:42:51: ein Tag oder zwei Tage vorher und das ist eigentlich das Konstantikrennen in einem Kurzformat.

00:42:55: Über zwanzig Minuten, kleinere Runde, meistens auch ein bisschen nicht ganz so technische Runde, dass alles ein bisschen taktischer ist.

00:43:03: Und dieser Short Track bestimmt dann die Startreihenfolge für die ersten drei Reihen.

00:43:10: Aber es dürfen nur die Top-Fürzig starten und da habe ich es jetzt zum Ende der letzten Sorge halt zum ersten Mal reingeschafft.

00:43:19: Und das ist zum einen auch was, was mir eher liegt.

00:43:23: Und mir dann auch, ja, ich hoffe, dieses Jahr ein bisschen häufiger, die Möglichkeit gibt, auch von ohne zu starten.

00:43:29: Ja, da kommen natürlich die Fähigkeiten von dir als Energiefresser dann perfekt zum Tragen.

00:43:37: Diese Tätigkeit als Energiefresser, wenn wir es so einmal nennen wollen, die ist eigentlich eine sehr gute Überleitung.

00:43:43: zu einem anderen Thema.

00:43:45: In deinem Trainingsplan spielt nicht nur das Radfahren Rolle.

00:43:49: Klar, du wirst die meisten Stunden pro Woche im Training auf dem Rad verbringen.

00:43:53: Aber auch diese Gesamtgesundheit von deinem System kann nur gewährleistend sein, wenn auch die Muskulatur an deinem Körper alles an Ausdauertraining puffert.

00:44:02: Weil irgendwann kommt es uns das Problem, dass dein Herz-Kreislaufsystem natürlich super und point ist.

00:44:07: Aber der Muskelband-Apparat am Körper, gerade der Muskelapparat, dann gar nicht bereit dafür ist, so viel Last im Training auch zu bewältigen.

00:44:17: dieser, sag ich mal, Fähigkeit des Energiefressens, die wird bei einem klassischen Krafttraining, wenn du das machst, sehr regelmäßig noch weiter ausgeprägt.

00:44:26: Deswegen ist ja dein Trainingsplan gar nicht so voll mit einem hochintensiven Krafttraining, wie das vielleicht viele von außen denken würden, sondern das spielt nämlich eine ganz andere Komponente.

00:44:38: Wir nennen es immer gerne, dass die Kick-Ass-Atletics oder das PNF, das spielt auch bei dir eine große Rolle.

00:44:46: Und ich weiß nicht, wie oft machst du es aktuell pro Woche?

00:44:49: Zweimal, auf jeden Fall zweimal.

00:44:50: Ich hatte auch teilweise, habe ich Phasen mit dreimal die Woche, aber teilweise baue ich so ein Mini-Kursprogramm auch noch vor Trainingseinheiten ein.

00:44:59: Sehr gut.

00:45:01: Und das war der sehr außen Punkt, der auch noch so ein, also ich habe häufig Krafttraining gemacht und auch Athletiktraining, aber ja, dieses klassische Kick-Ass-Athletics, was ich mit Philipp gemacht habe.

00:45:15: ist auch so was, seitdem habe ich schon auch deutlich weniger Rückenschmerzen.

00:45:21: Das auch was, was bei Marenwecken ist einfach durch die ganzen Schläge.

00:45:26: Das ist Belastung ganz viel.

00:45:27: Das ist Belastung,

00:45:29: ja merkt man das dann schon häufiger irgendwie im Rücken.

00:45:33: Und grundlegend, also bei mir war oder ist, ich würde nicht sagen, dass wir haben es im Griff des Problems, aber es ist einfach ganz klar.

00:45:42: Die ganze Power muss halt auch von der Hüfte gehalten werden und bei mir war es tendenziell die Hüfte ein bisschen schwach.

00:45:50: Das heißt, ich habe ordentlich Power in den Oberschenkeln, aber wenn halt die Hüfte das Ganze nicht hält, dann wird das zu Problemen oder kann...

00:45:59: wo allen den geht länger, du dann auch auf dem Rad sitzt und die länger du in der Lage sein musst, hohe Leistungen auch zu gehen.

00:46:04: In einer halben Stunde wirst du es nicht merken, sobald es dann über die halbe Stunde hinaus geht oder bei einem längeren Training.

00:46:10: Ja, definitiv.

00:46:13: Genau.

00:46:13: Also das war, ist wie seit Grundlegend, weil bei mir macht Krafttraining schon auch Spaß, weil ich das also, passt zu meinem Körper, Profil oder meinen

00:46:29: Er ist natürlich, weil du die Kapazität hast, viel Energie in kurzer Zeit zu verrauchen, macht es natürlich auch Spaß, wo er sich entsprechend auch gut anfühlt und ja auch schnell Fortschritte möglich sind dann.

00:46:40: Genau,

00:46:41: aber ich habe auch festgestellt, dass es selbst ohne so viel Krafttraining bei mir, also im Sprint wie eine Tausend, fünfhundert Watt im Peak zu fahren, klappt auch so ohne Krafttraining ganz gut.

00:46:57: Ja, ich glaube, das ist jetzt eine gute Message an alle da draußen.

00:47:01: Krafttraining hat definitiv auch eine Daseinsberechtigung, aber gerade im Ausdauersport, wenn wir in eine gewisse Komponente, nämlich den Kohlenhydratverbrauch oder eine VLA, heißt eine Laktatbildungsrate, die unmittelbar verantwortlich ist dafür, wie effizient oder ineffizient jemand mit den Kohlenhydraten, die sie zu verfügen hat, umgeht, sowohl im Training als auch im Wettkampf.

00:47:22: Wenn die so ein bisschen in den Schach gehalten werden will, dann ist natürlich Ein Krafttraining eher viel am Platz, gerade ein Krafttraining, was dann immer wieder über kurze Zeiträume sehr hohe Lasten bewegt, was dann Richtung maximal Krafttraining geht, weil dadurch die Bildungsrate noch weiter nach oben abrauscht und dadurch der Energieverbrauch, trotz all dem Training, was wir im Ausdauerbereich machen, eigentlich ähnlich bleibt, wenn nicht sogar noch ineffizienter wird und du noch eher in der Lage bist.

00:47:52: Kurz über wiederholte Zeiträume Energie zu verrauchen und gar nicht in der Lage bis immer einen langen Zeitraum viel Energie zur Verfügung zu stellen, um anstatt eben diese submaximalen Energie verbräuchten, immer drin zu haben.

00:48:09: Kann ich auch nur bestätigen als Radfahrer jetzt für alle, die dem Podcast zuhören.

00:48:12: Auch für mich im Training sind die Kickers Athletics oder das PNF ein ziemlich starker Game Changer.

00:48:20: Deswegen auch ja alle, wir bieten das ja auch aus Educations an, so wie du das damals mit Philipp im eins zu eins gemacht hast und er dir die ersten Übungen gezeigt hat und du am Anfang auch nach dem ersten Mal mit Sicherheit ordentlich Muskelkarte hattest.

00:48:35: Obwohl,

00:48:36: das ist, wenn man sich das das erste mal macht, denkt man sich was mache ich hier eigentlich, das ist doch kein Training, das ist, das ist, also eigentlich fühlt sich teilweise an wie Yoga, so von der Vorstellung.

00:48:46: und Ja, aber es ist wirklich, es macht auch, man muss auch lernen, sich selber die Bewegungen richtig auszuführen, zu fühlen, dass man es richtig ausführt, weil es da auch ganz viel um die richtige Ansteuerung geht, den Muskeln.

00:49:08: Und ja, wie gesagt, da braucht man schon ein bisschen, ein, zwei, vielleicht auch drei, vier Sessions, die man mit Willi gebraucht.

00:49:18: oder Es ist immer noch so, dass es mit Unterbeobachtung von Philipp, ich mein, heute war ich auch wieder bei Philipp Oges gemacht haben, dass das einfach nochmal unterschiedlich macht, immer wieder da halt ein Update drauf zu liefern, dass da auch eben richtig ab, richtig arbeitet und eben nicht verfälscht.

00:49:41: Ja, weil auch da natürlich, wenn man Kompensationsmechanismen selber drin hat, die wird man auch bei den Übungen dann leichter.

00:49:49: Gefahr laufen, dass man sie nutzt.

00:49:53: Für uns sind die Kickers Athletics natürlich elementare Teil auch von unserem Coaching im Individualbereich, weil Philipp und Laura das natürlich auch an uns weitergegeben haben, was sie zusammen dann auch mit dem Chris damals wirklich entwickelt haben.

00:50:08: Und die Idee dahinter ist ja wirklich auch nicht nur, den Körper zu kräftigen und einem Maximalkraftdrehenden so nah zu kommen.

00:50:18: wie möglich, ohne eben maximale Lassen zu bewegen, sondern auch vor allen Dingen die muskuläre Ansteuerung zu erlernen.

00:50:25: Weil wir auch durch unseren Sitzenden Alltag, ich meine, wir sitzen jetzt auch hier in der Kabine seit einer Stunde ungefähr an ordentlich Stelle, ohne uns großverwegt zu haben.

00:50:32: Wir werden gleich aufstehen oder gleich bei dir das Bike Fitting machen, was jetzt gleich ansteht.

00:50:35: Aber brauchst du auch erst mal, bevor wir Beweglichkeit testen, zehn, fünfzehn Minuten bis in Warm fahren, dass du besser durch Blut bist.

00:50:42: Aber das hat natürlich dann auch wirklich da das Ziel, das Dinge wie eine Hüfte, die hohe Leistung dann irgendwann nicht mehr supportet, dass die on-point ist und dann auch langfristig die hohen Leistung supporten kann.

00:50:56: Weil sobald dann zum Beispiel der Hüfte ist, ist das auch ein ziemlich häufiges Phänomen bei vielen Fahrern und Fahrerinnen im Straßenradsport, dass sie dann eher auf die Satellnase abkippen, das Becken stark kippt und dadurch die Aktivierung oder die Last auf der hinteren Kette komplett wegfällt und alles noch aus der vorderen Uberschenkelmuskulatur kompensiert werden muss.

00:51:17: Und das ist natürlich relativ endlich, weil die dann irgendwann ziemlich flott überlastet ist.

00:51:21: Und dann auch alle Stoßbelastung, zum Beispiel im Mountainbike

00:51:25: Sport.

00:51:26: Nicht mehr von dem Gesamtpaket am Muskulatur, was du am Körper hast gepuffert werden können, sondern nur von einem Teil.

00:51:33: Und gerade dann können natürlich auch Schmerzen im unteren Rücken und Kohle leider auftreten.

00:51:40: Was wir natürlich nicht wollen.

00:51:41: Oder was du speziell auch nicht willst.

00:51:44: Ich finde, du hast gerade auch noch mal einen ganz wichtigen Punkt angesprochen bezüglich jedes Update, das ihr zusammen macht, weil das Coaching bedeutet ja auch, dass ihr euch regelmäßig seht.

00:51:53: Ja, das heißt nicht, dass ihr euch jeden Monat zweimal seht, aber das hier regelmäßige Update-Termin nur so wie heute.

00:51:59: Heute ist ein großer Update für dein Termin für dich.

00:52:02: Heute Morgen war Leonies erst bei Philipp und Laura zu Hause, hat da noch ein paar Tests gemacht.

00:52:08: Jetzt darf er hier einmal mit mir im Podcast sein und dann ... Warten gleich hinten in der Halle auf uns vier Räder, die gefittet werden wollen.

00:52:16: Mal schauen, was da dann auf mich gleich wartet.

00:52:19: Muss

00:52:21: ich kurz erklären, jetzt fragt sich der einen, okay, wofür brauche ich vier Fahrräder?

00:52:25: Stimmt.

00:52:26: Ja, ich hab das, muss ich schon sagen, ein bisschen aus Stolz auch kurz was zu sagen, dass ich gestern meine neuen Räder für die Saison abgeholt habe.

00:52:41: für dieses Jahr mit Erwohner, einer noch sehr jungen Radmarke aus Deutschland.

00:52:46: Ich habe das Glück, dass ich zusammen arbeite und die gestern auch noch mal persönlich kennenlernen durfte und wirklich sehr überzeugt von dem, was sie machen.

00:53:03: Und für mich als Maschinenwörchstudent eine sehr faszinierende Ja, junge Marke sind, die, glaube ich, sehr viel Know-how aus der Radindustrie mitbringen.

00:53:16: Und jetzt sitze ich eigentlich schon seit gestern Abend auf Glühendenkohl,

00:53:21: weil ich endlich auf diese Räder

00:53:24: steigen will.

00:53:24: Wie gesagt, das Mountainbike, das kenne ich schon.

00:53:28: Das bin ich jetzt schon ein halbes Jahr gefahren und zwar auch von denen.

00:53:31: so, ja, wir geben das mal, fahren mal damit.

00:53:35: Wenn sie gefällt, dann kannst du das Rest der Saison behalten.

00:53:38: Und ja, so ein Ansatz war für mich dann auch neu von der Marke.

00:53:44: Und ja, dann habe ich jetzt gesagt, okay, ich brauche jetzt auch noch einen Gravelrad

00:53:49: und ich brauche jetzt auch noch einen Rennrad.

00:53:51: Und ja, das bin ich sehr, sehr happy mit dieser Zusammenarbeit.

00:53:59: Und damit das eben auch vernünftig, da bin ich auch vernünftig draufsitzt, habe ich gesagt, okay, dann Einmal mit allem zum Bike-Fitting.

00:54:10: Ja, da freu ich mich schon gleich im Leben, wenn wir uns die vier Rede anschauen.

00:54:13: Vielleicht darf man da auch noch erklären, dass ja viel von deinem Training auch gar nicht nur auf dem Mountainbike stattfindet, sondern auch einfach um zum Beispiel zu gewährleisten, dass du mal ein längeres Training im Grundlagenbereich wirklich fahren kannst, du dich auch aufs Straßenrad schwingst und dann die Zeit auf dem Straßenrad wirklich draußen verbringst, einfach weil du dich da deutlich besser kontrollieren lässt, als wenn du einen Trail hoch oder runter fährst.

00:54:39: Und natürlich auch ein bisschen mehr Strecke möglich ist, was auch mal eine ganz gute Abwechslung ist, weil im Mountainbike die durchschnittliche Geschwindigkeit ja deutlich geringer ist und du dann in einem Training auch nicht so weit kommst.

00:54:52: Denke ich auch sagen.

00:54:55: Wenn wir jetzt mal überlegen, das Jahr hat gerade angefangen, das heißt so langsam geht es immer mehr Richtung erste Weltkämpfe.

00:55:03: So langsam bist du wieder heiß, dass du endlich Rennen fahren darfst.

00:55:07: Ich weiß nicht, wie lange war die Pause jetzt seit dem letzten Rennen?

00:55:09: Ähm, letzten Rennen war so Anfang Oktober.

00:55:13: Also schon jetzt drei Monate.

00:55:15: Genau.

00:55:15: Beziehungsweise fast vier Monate dann, wenn wir den ganzen Oktober noch reinnehmen.

00:55:20: Was steht denn jetzt als Nächstes an?

00:55:22: Ich hab, ähm, das sag ich, ich brauche auch das Glamourrad, weil ich gesagt hab, ich, ähm... Ich möchte auch mal ein Gwelle-Rennen fahren und das hat sich jetzt angeboten, weil wir mit den Nationalmannschaft auch ein Trainingslager in die Rhona machen.

00:55:33: Da füge ich jetzt am neunten Februar hin.

00:55:37: Und zufälligerweise ist am vierzehnten, fünfzehnten Februar ein Gwelle-Rennen.

00:55:44: Das ist das Santa-Wall, das halt auch bei John Rhona direkt ist.

00:55:49: Und genau, das ist dann so mein erstes Rennen, wobei ich da mehr nach Lust und Laune oder... Einfach so mal fahr.

00:56:00: Ich hab, glaub ich, auch in der Startliste gesehen, dass Vincent Louis startet.

00:56:05: Ich glaub,

00:56:05: der ist sehr krass

00:56:06: auch gestartet.

00:56:08: Bin ja auch ein kleiner Fan von ihm.

00:56:14: Den sollten jetzt hoffentlich alle kennen, die den Podcast hören.

00:56:17: Ich weiß nicht, genau.

00:56:20: Und der macht das ja auch jetzt nur so.

00:56:22: zum Just for Fun.

00:56:25: Bei mir konnte ich auch hinzu, ich habe auch einen Kumpel und auch, ja, bei seinen Podcast-Kollegen.

00:56:32: Im Modus Offroad heißt unser Podcast.

00:56:34: Der ist schon, sagen wir mal, ein bisschen professioneller im Driver unterwegs und wir haben uns früher im Mountainbäcken battelt und seit, jetzt haben wir, glaube ich, belegt seit fünf, ne, sechs, fünf, sechs Jahren ist das erste Rennen, dass wir dann wieder gegeneinander fahren werden.

00:56:49: Und da freue ich mich sehr drauf.

00:56:52: Cool, ja.

00:56:52: Du hast es schon in der Sache angesprochen, nämlich deinen Kollegen oder auch Sportkollegen, den Tim, mit dem du oder mit dem ihr dann euren eigenen Podcast habt.

00:57:01: Aber du hast nämlich deutlich mehr Erfahrung im Podcast als ich auf jeden Fall.

00:57:05: Aber weil ich glaube, ich weiß nicht, ob es, bestimmt an die zwanzig Folgen wird es mir Sicherheit schon von durchgeben.

00:57:11: Roundabout, wenn ich sogar schon mehr, aber heißt für alle Zuhörerinnen und Zuhörer da draußen, die auch mal Lust haben, sich über den Radsport im Gravel-Bereich speziell und im Mountainbike-Bereich speziell, sich auch mal mehr anzuhören.

00:57:27: von zwei Jungs, die einfach gerne darüber sprechen, was sie in ihrem Alltag im Training machen und was der Sport auch für sie bedeutet, kann ich nur die Empfehlung aussprechen, da auf jeden Fall auch mal reinzuhören.

00:57:38: Ich kann sie auch guten Gewissens aussprechen, weil ich selbst auch schon die eine oder andere Folge gehört habe, weil mich der Radsport natürlich stark interessiert und auch uns hier der Radsport stark interessiert vor Ort.

00:57:50: Hörte auf jeden Fall mal rein und hat mal ein bisschen Teil auch von dem Leben von jungen Sportlern und von allen lustigen Gesprächen und auch allen ernsten Gesprächen über Wettkämpfe, die vielleicht auch nicht so gelaufen sind.

00:58:05: Du hast es vorhin, als wir zu zweit drüber gesprochen haben über das Santa Wall, das Gravel-Etappen-Rennen kann man ja so gesehen sagen, weil es jetzt zwei Etappen sind am Samstag und Sonntag.

00:58:15: werde ich auch sehr speziell ganz genau verfolgen.

00:58:18: dann, weil ich auch eine Sportlerin habe, die dann dort startet, die startet nicht im Rennenvideo, aber dann im Frauenrennen und dann werde ich mir natürlich auch mal ganz schnell die Ergebnisse vom Männerrennen anschauen, bei dem du dann auch mit fährst.

00:58:35: Du hast gesagt, du hast da relativ wenig zu verlieren und das ist eigentlich eine Position, die auch ganz angenehm sein kann.

00:58:43: Gerade natürlich jetzt im direkten Duell, wie du es eben so schön gesagt hast mit deinem gelegentlichen Tim.

00:58:50: Wie sehr spielt Druck vor einem Rennen für dich eine Rolle, dass du dir selber Strategien zurechtlegst, mit diesem Druck umzugehen?

00:58:59: Ich

00:59:01: will mich sogar beschreiben, bei mir ist er so, ich brauche auf jeden Fall Druck.

00:59:06: Das geht sogar über den Sport hinaus, bei mir ist so... Ich muss nicht Eifel klauseln, anmelden, sonst mag ich nicht anzulernen.

00:59:12: Ähm, ähm, äh, ja, ähnlich ist es, also ich, ich muss so aufgeregt sein.

00:59:17: Ich muss auch einen gewissen Druck schon irgendwie verspüren und auch so ein bisschen, also meistens war es so, dass mir der Druck eher geholfen hat, über mich hinauszuwachsen.

00:59:30: Das war ich dann auch über dieser Wettkampftyp, das ich, ähm, was ich einfach so gelernt habe.

00:59:37: Ähm... Tendenziell ist bei mir auch so Weltmeisterschaften, wo so der Druck da nochmal größer ist, klappt meistens ganz gut.

00:59:48: Aber

00:59:50: es ist dann schon auch manchmal, dass dieser Druck, es muss der richtige Druck sein, es muss so ein positiver Druck sein, so eine positive Erwartungshaltung und nicht so dieses, okay, ich muss jetzt, sondern ich kann und ich will vor allem.

01:00:10: Ich will es mir selber zeigen.

01:00:12: Natürlich will ich es auch anhand zeigen.

01:00:15: Ich liebe es auch gegen andere zu fahren.

01:00:17: Ich glaube, ich bin kein guter Einzelzeitfahrer.

01:00:21: Ich liebe so direkte Battles gegen andere.

01:00:27: Aber ich glaube, das war auch so etwas über die letzten Jahre, was ich in gewisser Weise lernen musste.

01:00:37: Seien teilweise auch Dinge neben dem Sport richtig, richtig einzuordnen, den Fokus richtig zu legen.

01:00:43: Ich arbeite dann auch, das lief dann auch, über einen Philipp mit einer Psychologin, Arjaschöpf zusammen, was auch mir viel, viel geholfen hat.

01:00:55: Einfach die Dinge vernünftig einzuordnen.

01:00:57: Und vor allem, was für mich auch ein großer Punkt war, so gewisse Stressfaktoren, die mich vor dem Rennen beeinflusst haben.

01:01:07: Zeit zu schieben.

01:01:09: Es waren auch so Stressthemen wie Sponsoren, kein Team oder solche Geschichten.

01:01:17: Selbst auch irgendwie in der Nationalmannschaft, vielleicht nicht oder vom Teammanager.

01:01:23: Nicht die Wertschätzung bekommen, die man sich vielleicht gewünscht hätte oder irgendwelche anderen Dinge, mit denen man einfach diesen ganzen Emotionen, die man als Leistungssportler oder... Profisport, den man da ausgesetzt ist.

01:01:38: Man kennt auf jeden Fall diese Höhen, die Dinge zu gewinnen, aber der Sport ist auch einfach extrem hart und man muss sich darauf einstellen, dass es auch Zeiten gibt, wo es nicht läuft und die richtig einzuordnen.

01:01:53: Da habe ich eben Hilfe geholt oder das dann genau professionell gemacht.

01:02:01: Der ist ja glaube ich auch eine ganz wichtige Message an viele da draußen, dass um mit Emotionen umzugehen.

01:02:07: Er fordert es auch, ein bisschen darüber nachzudenken.

01:02:10: Und das ist eben so schon bezeichnet als Einordnen.

01:02:13: Und gerade auch jemanden, jetzt auch die Kaischef, dann die Psychologin oder Sportpsychologin, die dann auch an deiner Seite ist, die ja auch eine ganz unbeteiligte Person ist.

01:02:25: Und das macht ja auch, dass ihren Job dann auch so aus, dass sie so unbeteiligt ist und du dann auch einfach das Gefühl, dass du bist dort.

01:02:34: an einem sicheren Ort und kannst diese erste Angst, die man auch hat in solchen Momenten, dann auch Teilen, mit denen man gar nicht Teil des Ganzen ist in dem Moment.

01:02:44: Was gerade zu Beginn, je besser man lernt, mit Emotionen umzugehen oder je besser man auch lernt, so was einzuordnen, ist super wichtig.

01:02:53: Emotionen können an sich so viel Energie und Kraft geben und ich würde mich selber auch eher als ruhigen Typ beschreiben, aber Wo, wo es dann manchmal auch so was ich gelernt habe gesagt, okay, manchmal muss das, muss ich das auch so ein bisschen, ich muss sich so ein bisschen hoch hypen vom Rennen.

01:03:12: Und das ist, glaube ich, genau warum mir das vielleicht eher geholfen hatte, sich ein bisschen Druck verspült, bisschen Aufregung, weil ich dann so ein bisschen mehr rausgekommen bin und dass ich da manchmal, manchmal habe ich es aber auch so, dass ich aktiver mich selber so ein bisschen hoch pushen muss.

01:03:29: Und dass das halt dann eben gut funktioniert.

01:03:35: weil ich dann eher so, also teilweise war es dann so, wenn ich

01:03:39: zu,

01:03:42: wenn ich sagen, unaufgeregt war, aber wenn ich auch nicht so eine klare Zielsetzung für einen Rennen habe, weil so von die ersten Jahre in der Elite im Backup, da sich halt ein Top Ten als Ziel zu setzen, ist zum Teil einfach unrealistisch, aber so einen Platz, thirty oder dreißig hört sich einfach nicht so cool an.

01:04:04: Aber dann trotzdem gewisse Ziele sich zu setzen, dafür sich so ein bisschen hoch zu hypen und diese Emotionen halt zu nutzen.

01:04:13: Und nicht so zu sagen, okay, jetzt fahre ich ja nur um Platz vierzig.

01:04:18: Ja, die Zufriedenheit mit der eigenen Leistung und zu wissen, man hat das, was man sich erarbeitet hat.

01:04:24: Man hat da das Maximum wirklich rausgeholt.

01:04:27: Und dann würde ich auch eine innere... wenn das dann wirklich auch gut gelaufen ist, eine innere Zufriedenheit zu verspüren oder auch, ich sage mal ganz gerne, in einem Rennen gibt es viele kleine Aufgaben und es gibt eine kleine Aufgabe davon, ist die Platzierung, aber es gibt noch so viele andere Aufgaben, die man sich selber auch fürs Rennen nehmen kann und die einem halt geben.

01:04:47: Das mag zum Beispiel sein, dass eine Verpflegung funktioniert hat.

01:04:51: Weil nur wenn die Verpflegung funktioniert im Rennen, wirst du auch in der Lage sein, eine Platzierung zu erreichen.

01:04:55: Weil die Platzierung mag dann zwar das Endziel sein, aber es gibt jede Runde zum Beispiel, oder mit dem Start geht es los.

01:05:02: Wenn du am Start die Energiefresser, aber Attacke immer raushaust, wirst du ganz vorne sein.

01:05:09: Aber dann haben wir das eben schon gesagt, Parkschein ziehen in Runde zwei, was dich dann nicht dem Ziel näher bringt am Ende.

01:05:16: heißt dieses wirklich auch das, was du ja ein bisschen beschrieben hast von der Arbeit von dir und Philipp gemeinsam, ist nicht nur ein gesundes Konstrukt, sondern auch, dass du immer besser verstehst, wie du dein Körper spüren kannst im Training und wie du mit dann den unterschiedlichen Emotionen dabei umgehst, dich dann auch mal vor einem Rennen hoch zu halten.

01:05:35: Ja, weil du weißt, ich brauche das jetzt, damit ich in der Lage bin, zu performen oder auch einfach wirklich dieses realistische Umgehen mit der eigenen Leistungskapazität.

01:05:47: Und wenn wir jetzt noch ganz kurz über das Santa Ball gesprochen, über den Grable Rise und gar nicht eigentlich.

01:05:52: was so, die Hauptwettkämpfe jetzt für dieses Jahr angeht, weil der ja auch, der wartet nicht nur zwei oder drei auf dich, sondern der wartet ein ganz toller Weltkapp auf dich.

01:06:01: Genau.

01:06:02: Wie viele Rennen sind das?

01:06:03: Also der eigentliche Weltkapp-Block oder die Weltkapp-Rennen sind neun Rennen.

01:06:11: Neu ist in diesem Jahr Süg-Korea zum ersten Mal eigentlich seit sehr langer Zeit zumindest nach Asien oder wenn überhaupt das erste Mal, da hoffe ich, dass das funktioniert, dass ich da auch am Start stehen werde.

01:06:26: Genau, und dann fünf World Cups in Europa und dann am Ende vom Jahr nochmal zwar in den USA, wobei da auch schon wieder die Überlegung ist.

01:06:41: Vielleicht einen Weg aber auch auszusetzen, um eben eine gewisse Priorität auch auf die WM liegen zu können und sagen, WM ist das Wichtigste Rennen.

01:06:52: Wann ist die WM in diesem Jahr?

01:06:54: Die ist am letzten Augustwochenende in Italien, in Wallisolo.

01:07:02: Und sonst ist bei mir eigentlich so, ich fahre Ende Februar Anfang März, am ersten März, oder zweiter März ist das Rennen in Portugal, in Melgarco.

01:07:15: Ich weiß nicht, ob es richtig aussieht.

01:07:17: Ich kann es dir nicht sagen, ich weiß nicht, wo es liegt, ehrlich gesagt.

01:07:19: Also Portugal, ganz im Norden.

01:07:23: Da war letztes Jahr die EM, habe ich gute Erfahrungen mitgemacht und deshalb, das auch ausgewählt, als mein erstes Rennen, dann werde ich noch in einem Bundesliga und auch Continental Series in Obergesterthalten fahren.

01:07:37: Ja, im Bayern.

01:07:40: Umklappen ist das so Mitte von Bayern, kann man sagen.

01:07:45: Und dann geht es fast schon los mit den World Cups.

01:07:50: Also dann nutzt sich eher die Zeit noch für eine gute Vorbereitung.

01:07:59: Also ein Jahr, was natürlich auch voll ist mit einigen Rennen.

01:08:03: Und gerade jetzt die Vorbereitungsperiode, der für natürlich super wichtig ist.

01:08:10: Ich glaube, wir haben heute über ganz viele Themen geredet und wir könnten auch noch locker zwei Stunden weiter reden, um mal und tiefer reingehen.

01:08:18: Ich denke, wir haben eine sehr runde Folge für heute jetzt auch aufgenommen und würde gerade speziell jetzt erstmal dir mitgeben, viel Erfolg für dieses Jahr.

01:08:30: Ich bin mal gespannt, wir werden mit Sicherheit irgendwie im Austausch sein, mal im Laufe des Jahres, einerseits zu den Positionen, die wir jetzt beim Bikefitting auf dem Rad haben.

01:08:38: und finden.

01:08:39: Andererseits dann auch natürlich dazu, was in den Wettkämpfen bei dir passiert, ob ich es durch Philipp erfahre, durch dich oder durch sein Bruder.

01:08:49: Da bin ich auch sehr gespannt drauf.

01:08:51: Da dürfen, glaube ich, auch die Zuhörerinnen und Zuhörer sehr gespannt drauf sein.

01:08:55: Und weil du jetzt heute mein Gast warst, mache ich das klassischerweise immer so, dass ich dem Gast das letzte Wort gebe.

01:09:02: Ich bedanke mich sehr bei dir für die Folge heute.

01:09:05: Gibt es noch ein paar letzte Worte, die du an alle da draußen richten möchtest?

01:09:10: Ich hoffe, ich konnte für meine Sportart ein bisschen begeistern.

01:09:15: Ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere sich vielleicht die Weltcups anschaut, wie sie auch in dem Podcast mal rein hört, weil das... Ich finde, es ist eine sehr schöne Art und Weise, so ein bisschen einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen zu geben.

01:09:32: Ansonsten noch mal Danke, dass ich hier sein durfte.

01:09:36: Es war ein sehr angenehmes Gespräch und freue mich auf diese Saison.

01:09:43: Dankeschön.

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