KickassRadio 20| 26 - Kai Pflaume: Sein Weg zum London Marathon 2026
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Musik | Urheber
Vielen Dank an: Christoph a.k.a. Henk Van Hiijden http://www.henkvanhiijden.de Weitere Musik seiner Band Conny Trash: https://open.spotify.com/artist/2gaoVMYbChhq9eI44BBctT?si=8SGqzqOtSriIIe1y7dNobQ
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00:00:13: Guten Morgen, herzlich willkommen in deiner zweiten Folge des Kick Ass Radios.
00:00:17: Du hast unseren Podcast vor inzwischen zweieinhalb Jahren mit uns eröffnet und ich freue mich dich heute am ersten Mai im Kick Ass Radio wieder begriffen zu dürfen.
00:00:25: nach deinem Marathon in London!
00:00:27: Wie geht's dir?
00:00:28: Also vielen Dank erstmal dass sich wieder dabei sein darf und ich erinnere mich noch gut die erste Folge haben wir in St.
00:00:36: Moritz aufgenommen.
00:00:37: da war ich eine Woche ... bei euch im Sommer zu Gast und wir haben da ganz viel Sport zusammen gemacht, aber auch abseits des Sports viel miteinander unternommen und erlebt.
00:00:48: Ja!
00:00:48: Und jetzt sind in zwei Jahren eine Menge passiert und letztes Wochenende bin ich den London Marathon gelaufen was ein tolles Erlebnis war in vielerlei Hinsicht... ...und ja du hast einen entscheidenden Anteil daran.
00:01:04: Insofern ist ein bisschen die Frage der heutigen Folge Wer stellt wem die entscheidenden Fragen?
00:01:10: Aber da es dein und euer Podcast ist, gebührt dieses Recht natürlich dir.
00:01:16: Ich würde sagen ich darf heute dem Moderator die Fragen stellen und der Moderator geitet mich sonst ein bisschen wenn ich Fragen stellen wackeln möchte.
00:01:25: Ich habe mir mal so eine kleine Panschlein aufgeschrieben du bist im vergangenen Wochenende bist du nur drei acht sind zweiunddreißig gelaufen in London.
00:01:33: Eine neue persönliche Bestzeit, das muss man dazu sagen.
00:01:38: Jetzt kommen die Side Facts, die ich einfach mal als Opener mit reinnehmen möchte und zwar seitdem wir arbeiten.
00:01:44: seit dem New York Marathon deinem ersten Marathon bist du zweieinhalb Jahre älter geworden.
00:01:48: Du bist fünf Kilo schwerer geworden und ihr sage und schreibe fünfzehn Minuten schneller.
00:01:54: Ich würde mich gerne mit dir auf eine Spurensuche begeben, wie das Ganze zusammengekommen ist und was wir so seither getrieben haben und was vor allen Dingen du gemacht hast um in meinen Augen diesen phänomenalen Erfolg dabei für dich feiern zu können.
00:02:11: Und ja?
00:02:12: Was ist seither geschehen?
00:02:13: Wie hast du dich als Läufer entwickelt?
00:02:18: Ich glaube, ganz entscheidend ist.
00:02:19: Ich habe in dieser ganzen Zeit einfach immer gemacht was mein Coach mir gesagt hat und mein Coach bist du jetzt fast genau drei Jahre.
00:02:28: ich hab im April Anfang April zwei tausenddreiundzwanzig mit der Vorbereitung für den New York Marathon begonnen.
00:02:35: also da habe ich angefangen nach deinem Trainingsplan zu trainieren hatte mir für die Vorbereitungen für New York sieben Monate Zeit genommen Und muss auch dazu sagen, dieses Thema Gewicht das du gerade angesprochen hast hat zu diesem Zeitpunkt im Grunde genommen erst so Relevanz bekommen.
00:02:56: Denn ich habe vor dem New York-Marathon, vor der Vorbereitung tatsächlich eighty fünf Kilo gewogen und habe dann in der Vorberaltung auf den New York Marathon bis zum New York acht Kilo abgenommen und deswegen hatte ich dann nur noch siebenundsebzig Kilo am Laufwochenende.
00:03:16: Und das war mitnichten gewollt, das war einfach nicht zu verhindern und da kommen wir glaube ich später nochmal drauf.
00:03:24: aber drei Jahre Training ja zwischen dem New York-Marathon und London Marathon jetzt am vergangenen Sonntag liegen zweieinhalb Jahre.
00:03:32: und so wie du gesagt hast ich bin natürlich das konnte ich nicht verhindert zwei eine halbe jahre älter geworden Aber ich bin eben in dieser Zeit auch fünfzehn Minuten schneller geworden.
00:03:41: Und ich glaube, ich habe sehr viele spannende Erfahrungen gemacht und viele gelernt und am Ende wirklich im tiefsten Vertrauen in dich und deine Trainerqualitäten einfach immer gemacht was du gesagt hast.
00:03:57: Und gerade jetzt in der Vorbereitung auf London es waren genau achtundachtzig Trainings Tage weil ziemlich genau und detailliert dokumentiert.
00:04:07: Und auf meinem Instagram ja eben auch mit anderen geteilt.
00:04:13: Ja, kein Trainingstag ist ausgefallen!
00:04:15: Ich war nicht krank ich war nicht verletzt und das ist sicherlich besonders.
00:04:20: aber das zeigt natürlich auch dass du mich perfekt gesteuert hast auf dem Punkt genau eben auch am Rennsohn-Tag vergangenes Wochenende dann funktioniert hat.
00:04:36: Ich glaube als Trainer muss ich hier jetzt ganz ein bisschen den Ball zurück zu dir spielen, für mich ist es natürlich sage ich mal wirklich einen Glück wenn ich eine solche Compliance von einem Athleten bekommen darf und auch eine solche Lust Veränderung auf Neues, auf Coaching und gleichsam haben wir natürlich hier auch ein Teamplay-Anschlag gebracht.
00:04:55: Das heißt, natürlich habe ich jetzt hier mit der Trainingsplanung einige Sachen gemacht aber wir haben die Regeneration angeschaut.
00:05:02: Wir haben uns Blutbilder angeschauen.
00:05:03: Und wir haben Korrux und Hansi Friedl mit eingebaut und ich glaube da können wir jetzt mal einen Blick reinwerfen weil du hast es gut gesagt in New York Vorbereitung war halt auch in vielerlei Hinsicht einfach neuland für dich.
00:05:16: Insofern war zum Beispiel die Sache, du hast vorne weg über Covid, glaube ich eine ganze Menge Krafttraining auch gemacht und hast dich im Prinzip da auch schon auf ne Reise begeben.
00:05:26: Wie weit du zum Beispiel Muskelmasse ein bisschen aufbauen kannst.
00:05:29: Im Gleichsamen ist Krafttrainer natürlich immer eine Sache, ich werde ineffizienter dafür bekomme ich mehr Power also kann die frei setzen.
00:05:36: Und das hat uns in der Marathon Vorbereitung von New York, da konntest du gar nicht so viel essen wie du an Energie verbrannt hast Obwohl wir uns schon auch Gedanken um die Trainingsintensitäten gemacht haben, aber das ging einfach zurück und dann war auch die Verpflegung im Training noch gar nicht zu so einer Selbstverständlichkeit geworden wie es jetzt über die letzten zwei Jahre der Fall war.
00:05:57: Ich gehe nochmal nach New York machen.
00:06:00: Du bist drei, drei und dreißig, dreiunddreißig gelaufen.
00:06:04: Drei, drei, dreißzig, vierunddreißig!
00:06:06: Und das ist bis heute ein Thema.
00:06:10: Ich bin mit Philipp Flieger zusammen den New York Marathon gelaufen.
00:06:14: du warst ja auch mit der New York.
00:06:15: Wir haben das Wochenende da zusammen verbracht und bis heute habe ich ihn sehr häufig vorgeworfen Das ist eine Drei, Dreiein, Dreißig, Vierunddreißig war.
00:06:24: Weil ich immer wieder sage du hättest mich einfach nur einmal stoßen müssen über die Ziele.
00:06:29: Dann wäre es eine Dreiein-Dreißige, Dreien-Draißig gewesen.
00:06:32: das ist wie dreimal sieben an der Slotmaschine.
00:06:35: was war da los?
00:06:37: Aber naja!
00:06:38: Es ist ne Drei-, Dreien-,Dreizig,Vierund-Dréißig und in der Tat damals für den New York Marathon.
00:06:44: Ich glaube also wir haben so um die drei Dreißigs geplant Aber für mich war das ein optimaler Tag.
00:06:52: Das war ein gutes Rennen, ich war natürlich gar nicht erfahren was die Marathon Distanz betrifft.
00:07:01: Ich würde heute und habe heute einfach einen Sonntag einiges anders gemacht als ich es in New York gemacht habe aber trotzdem bin ich aus dem New York-Marathon rausgegangen.
00:07:11: War super zufrieden mit meinem Ergebnis hatte ein Wahnsinnserlebnis und habe eigentlich gedacht, dieses Erlebnis was ich dort hatte ist nicht mehr zu toppen.
00:07:22: Und eigentlich möchte ich es auch nicht beschädigen mit versuchen noch schneller zu laufen unter die Drei-Dreißig zu kommen weil natürlich ganz viele Leute dann eben auch zu mir kamen und sag ja jetzt im September Berlin Valencia im Ende des Jahres irgendeinen der ganz schnellen Kurse.
00:07:43: Aber man muss immer wieder sagen, zu einem perfekten Lauf gehört eben auch ein perfekter Tag.
00:07:50: Da gehört das Glück dazu gut drauf zu sein gute Beine zu haben.
00:07:55: Tagesform spielt einfach eine große Rolle.
00:07:58: Ja und dennoch hatte ich New Yorkland anscheinend ja irgendwie so gekitzelt dass du gesagt hast hey der Ausdauersport ist irgendwie Teil von meinem Leben geworden Und du hast da weiter gemacht?
00:08:11: Wann wurde denn für dich klar dass du es nochmal auf der Marathon-Witternproduktion gelaufen bist.
00:08:16: Du bist immer mit Wings for Life Run, du hast das Radfahren zu einem Teil deiner Sommerhalbjahres gemacht.
00:08:23: Ich glaube auch beim Radfahren ist eine spannende neue Sportart entdeckt für dich.
00:08:28: und ja, wann wurde denn für dich klar?
00:08:31: Ja ich laufe vielleicht oder ich gebe dem Ganzen noch ein Go weil du hast dir doch durchaus auch gesagt, ich bin diesen einen Marathon gelaufen und das ist gut so!
00:08:42: Im Grunde genommen war das erst mal für mich so das Fazit nach New York, dass ich gesagt habe es war perfekt.
00:08:48: Ich hab mega gut trainiert und ich hatte das Glück gehabt verletzungsfrei durch die Vorbereitung gegangen zu sein.
00:08:55: Ich hatte einen hervorragenden Tag wir hatten bestes Wetter in New York!
00:08:59: Die Stimmung unglaublich.
00:09:01: also es gab viele Sachen von denen ich erstmal gesagt habe diese sind schwer zu toppen und dann knapp ist Ja halbis, ja also im vergangenen Jahr.
00:09:13: Ja, zwei fünfundzwanzig war das dann.
00:09:15: Im Frühjahr kam jemand auf mich zu und sagt, ah ich will jetzt im April meine ersten Marathon laufen in Paris und ich habe mich mit einem Freund zusammen darauf vorbereitet.
00:09:29: und jetzt hat der Freund sich verletzt und jetzt hab' ich niemandem mit dem ich es laufen kann und jetzt werde ich's alleine laufen.
00:09:36: Ich habe mich da auch gar nicht aufgetränkt ganz im Gegenteil, aber ich hab dir nur gesagt also Marathon alleine zu laufen ist sowieso nicht so ein schönes Erlebnis und dann den ersten Marathon allein zu Laufen vielleicht schon gar nicht.
00:09:51: Und naja und dann hieß es auf einmal naja du willst ja nicht mehr?
00:09:59: In diesem besonderen Falle würde ich es mir vielleicht noch mal überlegen.
00:10:03: Und das war, ich glaube so acht Wochen vor dem Paris-Marathon.
00:10:07: und dann habe ich dich angerufen und hab gesagt Philipp was hältst du davon?
00:10:12: Wenn ich in acht Wochen Paris laufen würde und jemand da begleite auf seinem ersten Marathon und vielleicht so mit einem ähnlichen Ziel, so drei dreißig, drei fünfunddreißig ... Und dann hast du gesagt, ja nach allem was ich so sehe und ich war ja in dem Moment in keinem kontinuerlichen Vorbereitungsprogramm.
00:10:32: Wenn wir das jetzt acht Wochen anpassen, dass Training bis dahin kann das schon gut funktionieren?
00:10:38: Dann würde ich das machen.
00:10:41: und dann haben wir ein bisschen das Training angepasst, ein bisschen intensiviert.
00:10:45: und dann bin ich mit diesen acht Wochen Vorbereitung den Parismarathon gelaufen.
00:10:50: Wir haben das sehr gut gemeinsam gefinischt mit drei Stunden, thirty-fünf.
00:10:57: Und ja ich bin da rausgegangen und hatte so das Gefühl.
00:11:02: Also das war heute keine ganz große Anstrengung.
00:11:07: Ich bin das gut durchgelaufen.
00:11:10: Ich hatte keine Tiefs oder wir haben super verpflegt.
00:11:17: auch keine körperlichen Beschwerden.
00:11:19: Ich bin glaube ich zwei Tage später wieder normal weiter gelaufen, also auch wieder gejocked, gerun... Also gelaufen.
00:11:27: und ja und von daher hatte ich so das Gefühl krass!
00:11:32: Da ist offensichtlich ein Potenzial entstanden jetzt über die Zeit was vielleicht danach schreit doch nochmal die Bestzeit anzugreifen.
00:11:41: und dann habe ich zwei Wochen nach Paris die Übertragung aus London gesehen, weil mein Lieberfreund Amanal-Petros da gelaufen ist.
00:11:53: Und dann habe ich so diese Begeisterung entlang der Strecke gesehen und dann hab' ich diesen unglaublichen Zieleinlauf vor dem Buckingham Palace gesehen.
00:12:02: Dann habe ich gedacht oh ja also vielleicht... Ist das meinen Ziel für in einem Jahr den London Marathon zu laufen?
00:12:10: Und wirklich nochmal das Ziel anzugehen und klar definierte Ziel war unter drei Stunden, dreißig.
00:12:17: Und so sind wir in die Vorbereitung reingegangen.
00:12:19: und ja also ich glaube das war so der Hauptpunkt der Motivation.
00:12:25: Ja und ich fand die Motivations wieder mega cool weil im Prinzip ist es zu hast bei diesem Paris Marathon auch die Verpflegung gemacht.
00:12:33: Ich weiß dass du Händevideos gemacht hast.
00:12:37: Im Prinzip hast du es wirklich locker angehen lassen und das ist dir leicht gefallen.
00:12:42: Ich weiß noch, wie der Anruf war als du mich dazu angerufen hast nach dem Rennen und gesagt hast du ich bin das ganz einfach durchgelaufen.
00:12:51: Das war aber kein Problem.
00:12:53: Und damit haste auch mal einen richtigen Long Run da eingebaut und
00:12:58: ich war
00:12:58: gespannt, dass du auf einmal gemerkt bist.
00:13:00: das Radfahren, was ich jetzt eben auch noch so für mich mit aufgenommen habe.
00:13:05: Versetzt mich in die Lage und das ist glaube ich wichtig, metabolisch mir da solche Sachen zu erlauben.
00:13:10: also ich kann mich verpflegen, ich kann die Energie so freisitzen und ich kann drei Stunden unter fünf und dreißig laufen ohne dass es mich wirklich fertig macht.
00:13:19: Klar müde, eine körperliche Mütung ist immer dabei aber das ist per se so möglich.
00:13:26: Und just war das, glaube ich, das Jahr
00:13:27: v.a.,
00:13:28: aber für dich ein richtig intensives Arbeitsjahr ganz gleich, ob du die Hochzeitsserie aufgezeichnet hast auf unterschiedlichen Kontinenten oder uns auf Hawaii besucht hast mit Julian.
00:13:38: Das war dann ja in dem... Ich als Trainer manchmal gesagt habe Popla da sind aber echt viele Reisen und da sind viele Jet Legs und hat gesehen, du nutzt den Sport immer wieder um Kraft auch für dich so tankend, um Auszeiten zu haben.
00:13:53: Und gleichsam war es spannend, du hast dir über dieses Jahr v.a.
00:13:56: im Prinzip angeeignet wirklich auch eine hohe Kohlenhydratmenge beispielsweise oder eine höhere Kohlen hydratmenger als noch in New York möglich war ja im Prinzip zu Verstoffwechseln aufzunehmen.
00:14:07: und ne andere Sache die glaube ich noch deutlich intensiver mit drin war.
00:14:12: Du bist sehr regelmäßig nach Etling bei Wasserburg gefahren und hast dich von Hansi Friedl bei Koroks verhandeln lassen und gleichzeitig hast du dort das Athletiktraining sehr klar durchgezogen und ich glaube, schwannend war.
00:14:25: Dass dadurch eine Stabilität entstanden ist, die wirklich bewundernswertes und stark ist.
00:14:32: Und das hat dazu geführt, dass sich gesagt, ja komm, lass uns das Marathon-Projekt dann auch ab dem Jahreswechsel fünfundzwanzig auf sechsund zwanzig
00:14:40: angehen.".
00:14:42: Ja, ich glaube es waren so die Key Facts, also der Koroks Hansi Friedl und das gesamte Team.
00:14:49: Da bin ich jetzt seit drei Jahren, also seit wir mit der Marathon-Vorbereitung für New York begonnen haben.
00:14:56: Ich glaube entscheidende Punkt ist... Wir haben ja damals schon gesagt die Vorbereitung soll natürlich gesund sein, die soll verletzungsfrei sein.
00:15:07: Ich soll den Marathon am Ende auch gesund und verletztungsfrei laufen können überstehen.
00:15:12: Und ich kann einfach sagen, ich habe seit drei Jahre seit ich in diesem Training bin keinelei Verletzungen gehabt.
00:15:19: Ich bin wirklich super, super selten krank und habe auch keine längeren Ausfälle gehabt, krankheitsbedingt.
00:15:28: also wieder Sport noch im Beruf Und das sind natürlich alles super positive Entwicklungen.
00:15:36: Das andere ist
00:15:38: Wenn ich dir da ins Wort fallen darf, würde ich sogar gerne noch verstärken weil wir haben im Prinzip ist es so dass wenn die Gesundheit in die Priorität kommt und die Stabilität haben wir eher sogar im Training hier und da zurückgezogen.
00:15:50: Und dann gesagt, hey, wir lassen die Intensität weg oder ich habe gesagt, das war vielleicht mal jetzt eine Runde zu motiviert bei den Sachen und priorisieren die Gesundheit?
00:16:03: Wenn ich den Blick draufnehme, hat dir das... ...viel Spielraum gegeben weil du zum Beispiel mit der Daniela Gleiser Radfahren gehen konntest und das war dann vielleicht auch mal intensiver aber Sie im Prinzip easy wegstecken können, weil du wie so eine große Komfortzone entwickelt hast.
00:16:23: Das war sozusagen das Sprungbrett für diese Vorbereitung die wir jetzt gemacht haben.
00:16:29: und wenn ich also die Arbeit von Hansi und seinem Team habe... Er auch immer von außen mitverfolgt und gleichzeitig gab es ja noch so ein paar andere Indikatoren.
00:16:40: Dein Wupp hat dich jünger gemacht, die Jünger geschätzt auf diesem Weg.
00:16:45: Die zweite Sache, die ich dann ganz augenscheinig und spannend fand dabei ist du benutzt ja also ein sogenanntes Neurobiologym aber auch das hatte ich immer jüngern gemacht.
00:16:55: Und dann haben wir der ganze Sache noch eine Krone aufgesetzt.
00:16:58: Wir haben einen Blutuntersuchung über die Du auch innerhalb deiner nachtzig Tage da berichtet hast gemacht wo auch die Blut-Analyser, also es ist im Prinzip eine sehr gut abgesicherte Studie.
00:17:08: Blut und
00:17:09: Urin?
00:17:10: Ja genau,
00:17:10: Blut & Urin aber die dann auch noch mal gezeigt hat du bist auch noch... Also da haben wir keine Referenzwerte vorne weg gehabt.
00:17:17: dabei haben wir mit der Limbach Gruppe zusammen diese Blutuntersuchung gemacht und die eben auch zeigt, wow!
00:17:24: Du hast durch die Kombination aus dem Athletiktraining einer guten Regeneration usw.
00:17:29: geschafft in Position zu kommen die insgesamt stärker, obwohl du zweieinhalb Jahre älter geworden bist, bist du tendenziell in den Sachen jünger geworden.
00:17:38: Und das ist tatsächlich auf drei unterschiedlichen Messsystemen finde ich dabei total cool und glaube jetzt ein eindrückliches Beispiel dass es dir gelungen ist, dass du damit eine schöne Breite erreicht hast, dass Du Dinge tun kannst, auf die Du Lust hast ja stärker geworden bist und das möchte ich hier ganz besonders Highlight'n zu einer Stärke geführt hat.
00:18:05: Und aus dieser Stärke heraus haben wir uns im Januar dann im Prinzip in deine Marathonvorbereitung
00:18:10: reinbegeben.".
00:18:13: Ja, das ist natürlich was auch in meinem beruflichen Leben eine große Rolle spielt muss ich ja auch sagen.
00:18:20: Auch da braucht es ja diese körperliche Stabilität, da brauche ich Konzentration, da brauchte ich oft bei langen Shows auch Kondition und ist es natürlich sehr zuträglich.
00:18:35: Also ich trainiere für ein sportliches Ziel, aber alles was ich damit körperlich erreiche bietet mir natürlich auch einen deutlichen Mehrwert in meinem Beruf und im ganzen beruflichen Umfeld.
00:18:51: Wo merkst du das ganz besonders?
00:18:53: Naja, ich habe ja schon einen großen Workload in einer bestimmten Zeit also jetzt gerade auch in der Marathon-Vorbereitung für London, die habe ich ja eigentlich in meiner arbeitsintensivsten Zeit gemacht.
00:19:07: Das heißt... In der Produktion von Wer Weiß denn sowas zum Beispiel?
00:19:11: Dann bin ich vier fünf Tage in Hamburg und dann hab' ich natürlich vier fünf tage auch Trainingsplan.
00:19:19: aber an diesen vier oder fünf Tagen zeichne ich im Anschluss an meinen Training dann ja auch noch drei Sendungen auf.
00:19:27: also das alleine reicht wahrscheinlich vielen dann schon mal und das bringt ja immer noch mit sich, um das alles auch im Tag unterbringen zu können.
00:19:37: Dass ich sehr früh aufstehe.
00:19:40: Ich bin in der Regel dann um sechs Uhr aufgestanden.
00:19:43: Bin kurz nach sieben zum Training je nachdem wie lang die Einheiten waren.
00:19:49: Dann muss ich danach duschen, dann ganz wichtig eben auch für mich aus den vorhin genannten Gründen.
00:19:54: Danach Frühstücken, dann fahre ich ins Studio und dann beginnt die Vorbereitung auf den Studiotag.
00:20:00: Da gibt es natürlich immer noch Themen drumherum, die schon wieder andere Projekte betreffen, die noch ein bisschen weiter in der Zukunft liegen.
00:20:08: Und dann bin ich so unter Regel um neunzehn Uhr dreißig fertig im Studio.
00:20:12: Dann gibt's noch was zum Abendessen.
00:20:15: Dann bin ich häufig ein, zwanzig, einzwanzig dreißig ins Bett gegangen.
00:20:21: Weil ich ja wusste morgens früh sechs Uhr klingelt wieder der Wecker weil dann beginnt das wieder von vorne.
00:20:25: also das ist ein Commitment weil es natürlich auch ein bisschen Disziplin erfordert dass dann so durchzuziehen.
00:20:32: und B ist das natürlich in Summe schon eine größere körperliche Belastung.
00:20:38: Und du hast ja vorhin Regeneration angesprochen.
00:20:40: die ist da natürlich extrem wichtig denn ich muss mich ja von all dem immer wieder erholen können, um dann die nächsten Einheiten und die nächste Trainingswoche auch wieder angehen zu können.
00:20:53: Ja!
00:20:55: Und in dem Zug ist glaube ich auch eine Sache sehr spannend.
00:20:59: Einmal ist es tatsächlich sehr beeindruckend wie du deinen Arbeitsalltag dann strukturierst oder disziplinierst bei den Sachen durchziehst?
00:21:06: Ich glaube, das eine Sache die wirklich positiv reingesteht hat ist dass du dieses Jahr in dem ersten Quartal zumindest nicht ganz so viele Auslandsreisen hast.
00:21:12: Keine!
00:21:15: Ja genau ja aber ich meine es ist ja anspruchsvoll.
00:21:18: trotzdem wenn noch dazu ein Zeitschiff mit reinbekommst und ähnliche Sachen und dich dann eben extrem gut organisiert bei den Sachen.
00:21:30: Wir haben neben der Regeneration Hansi Friedl Und Korox ist eben noch eine Sache mit reingenommen.
00:21:37: Das heißt, wir haben jetzt auch früher nochmal ganz bewusst auf die Lauftechnik mit drauf geschaut.
00:21:42: Das hatten wir bereits in der ersten Vorbereitung gemacht und da ist es so dass glaube ich durch die verbesserte Athletik und Athletik in dem Sinne von Kontrolle deines Rumpfes.
00:21:52: Wenn der Rumpff besser unter Kontrolle ist kannst du die Extremität... Darf
00:21:55: ich dazu ganz kurz einen Satz sagen zum Thema Lauf-Technik?
00:21:59: Da können wir später nochmal darauf eingehen.
00:22:00: aber das passt gerade sehr gut!
00:22:02: Weil ich bin ja in London mit Katja Fischer und Felix Blinke gelaufen, die mich begleitet haben.
00:22:07: Beide extrem gute und sehr schnelle Läuferinnen-Unläufer!
00:22:12: Und mit Felix bin ich auch schon das eine oder andere Mal gelaufen... ...und wir kamen dann eben auch auf das Thema Lauchtechnik.
00:22:19: Dann habe ich gesagt, ich hoffe wenn der Coach jetzt im Anschluss an den London Marathon ein paar Videos sieht dass er dann mit mir zufrieden ist weil ich hatte das Gefühl, dass sich heute sehr viel ... besser im Punkt der Lauftechnik unterwegs war, sauberer bis zum Schluss durchgelaufen bin.
00:22:36: Und dann hat er gesagt ja also ich kann das bestätigen du läufst jetzt deutlich besser und schon lange nicht mehr wie so ein Fußballer.
00:22:45: Also er hat wirklich unterstellt... Das was er davor von mir gesehen hatte weniger mit Laufen zu tun.
00:22:53: Das waren eher andere Sportarten die man da erkannt hätte.
00:22:59: Ja, das muss ich gar nicht so sagen.
00:23:01: Ich glaube, spannend ist, dass du einfach sehr, sehr gut bist groß und du bringst auch ein gewisses Gewicht mit und das Schwannende dabei ist und das Gewicht ist auch gut.
00:23:10: Nur das Schwanne dabei ist tatsächlich die Lauftechnik.
00:23:13: Man denkt ja immer, dass laufen kann jeder bei den Sachen.
00:23:17: Ist aber so deutlich, dass wir viel sitzen im Alltag
00:23:19: usw.,
00:23:20: dass man diese Lauf-Technik gerade lernen muss.
00:23:22: Und jetzt bei dir ganz besonders ging es um das Thema Frequenz, dass du eben nicht nur Sprint und ganz locker hast, sondern dass du tatsächlich also eine Frequenz beispielsweise von hundert bis jetzig bis hundred achtzig Schritten pro Minute weg hier rein zu bekommen.
00:23:37: Und wir sagen immer der Oberkörper regiert dann die Beine nach unten durch und da hat natürlich das Team von Hansi einfach die Vorarbeit gemacht und ich hoffe damit dir halt daran schrauben, dass du die Wahrnehmung von der Frequenzen auch tatsächlich so hast und immer wieder nachregulieren kannst um drinnen zu bleiben.
00:23:54: Und das ist glaube ich schon cool, weil es tatsächlich auch nochmal den Geist beschäftigt wenn du unter Ermütung läuft.
00:24:01: Also dass du so drei vier Knotenpunkte oder mentale Bilder hast die es dir ermöglichen dann in der Ermüdung wie eine kleine Meditation zu haben die Lauftechnik aufrecht zu
00:24:10: machen.
00:24:11: Das kann ich allen nur empfehlen.
00:24:12: also ihr bietet ja auch über kick ass Laufseminare an und Lauf-Technik Seminare unglaublich, wie viel mehr Effizienz man auch beim Laufen erreichen kann mit der richtigen Technik.
00:24:28: Also dass die das Energieverlust einfach durch falsche Technik minimiert wird.
00:24:34: und ich habe jetzt eben beim London Marathon das erste Mal wirklich auch gespürt.
00:24:39: und durch diese Lauchtechnik Übungen, die wir gemacht haben habe ich immer wieder ein Handwerkszeug gehabt, mich während des Laufens daran zu erinnern.
00:24:51: Und das ist das Entscheidende dann, dass ich mich selber still daran erinnere, schließt die Armbäuge und nutze die Arme nach hinten wird gezogen, nach vorne locker durchschwingen lassen mach dich groß, bleib aufrecht.
00:25:09: Kopfposition den Kopf nicht zu weit in den Nacken setzt den Fuß gut unter den Körper halt die Frequenz hoch und gerade im Moment wo es dann vielleicht auch mal anstrengender wird.
00:25:19: also wir sind ja nach hinten raus in London schneller geworden.
00:25:22: natürlich habe ich die zweite Hälfte als anstregender empfunden aber ich hab im Nachhinein auch gesehen warum.
00:25:29: weil wir deutlich an Tempo zugelegt haben in der zweiten Hälfte.
00:25:33: Das ist ja das, was ich im Grunde eigentlich jeder wünscht und was so selten gelingt – um mir vorher eben auch noch nicht gelungen ist auf der Halbmarathon-Distance schon aber auf der Marathon Distanz ist das dann nochmal eine große Herausforderung.
00:25:45: und da spielt Lauftechnik glaube ich eine ganz entscheidende Rolle.
00:25:48: und in dem Fall jetzt meine dann hoffentlich verbesserte Lauf Technik mit den ganzen Übungen die wir gemacht haben.
00:25:58: Ja, ganz klar.
00:25:58: Also würde ich auch genau so unterschreiben dass du das auf jeden Fall... weißt man sieht es?
00:26:04: Dass du leichter läufst und das ist super!
00:26:06: Und das freut mich halt hinter ganz ungemein wenn das gelingt.
00:26:10: Ich mache einen Sprung mehr in die Trainingsinhalte.
00:26:14: Der Sprung ist glaube ich spannend denn Du hast dich dazu entschlossen Die Vorbereitung in diesen Daily Videos zu machen.
00:26:19: Am Anfang habe ich auch ein Video gemacht.
00:26:21: Du hast mich damit ehrlich gesagt aus meiner Kondition heraus geholt.
00:26:26: Eins, ja.
00:26:27: Und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich damit noch nicht warm geworden bin.
00:26:33: Aber ich glaube sehr viele Menschen haben dir dabei sehr genau zugeschaut und ich würde da gerne mit denen in die Trainingsinhalte einmal ein bisschen reinschauen weil ich habe auf meinem Instagram Account zumindest wahrgenommen das Menschen das mitprotokolliert haben was du trainiert hast und das auch verglichen haben mit ihren Sachen und dass da auch teilweise eben Fragen zu aufkommen Und ich habe mir einfach noch mal ein paar Sachen daraus notiert, was die längste Woche war.
00:27:02: Welche Stundentechnische die längst waren?
00:27:04: Welche Laufkilometer technisch die längsten Woche war und wie wir das so ein bisschen aufgebaut haben.
00:27:11: Das würde ich gerne einmal mit meinem Außenblick und deinem Gefühl abgleichen.
00:27:16: Wir haben gesagt bis Ende Januar sind wir in einem Muster von dem wir wissen dass es sehr gesund ist nämlich ein bipolares Muster also kurze Intensitäten sehr intensiv zu trainieren oder sonst wirklich abgesichert in dieser Zone zwei zu bleiben.
00:27:30: Das war zunächst noch der Aufgelob im Jahr, weil du im Prinzip ab Weihnachten ein bisschen mehr Zeit zur Verfügung hattest und dann war glaube ich so der Startschuss der Silvesterlauf das man gesagt hat hey damit geht es dann eben auch wirklich los.
00:27:41: Wir haben den Januar wirklich noch in einem klassischen bipolaren Muster nennt man das Grundlagenphase.
00:27:48: hast du das glaube ich genannt?
00:27:52: Ja genau, das ist ja ein versuchten Muster wo ich die sonst auch über die nicht-Wettkampfzeit zu halten.
00:27:59: Und dann kommt da immer die Phase wo man sagt hey man möchte jetzt wirklich Form aufbauen und eine sogenannte Schwellenleistung, eine Dauerleistung nach oben pushen.
00:28:09: Das war dann ab Ende Januar Anfang Februar der Fall dass wir damit vorgegangen sind.
00:28:13: Ich habe mir für mich noch mal als Schlüssel aufgeschrieben Wir hatten eine Woche, die tatsächlich über zehn Stunden war.
00:28:20: Eine Woche hatte zwölf Trainingsstunden aber in dieser Woche bist du zweimal Rad gefahren da hat ich zweimal zwei Stunden drin das sind aber einmal eine Stunde und ein halb Stunden mit dem Rad unterwegs war.
00:28:33: Daraus hat sich die umfangreichste Woche ergeben sonst sind wir immer tatsächlich inklusive der Athletik deutlich unter zehn Stunden geblieben.
00:28:41: Die zweite umfangreiche Woche war dann mit neun Stunden und dreißig Trainingsdauer schon dabei und wir hatten uns einen Zwischenziel gesetzt mit dem Berlin-Halbmarathon, der auch dann eine sehr intensive Trainingswoche war.
00:28:56: Die nämlich dann die, sage ich mal fast die umfangreichste Laufwoche waren.
00:29:02: Wir hatten nämlich sixty acht Kilometer wo wir gesagt haben hey der kommt ein Stück weit aus dem Training raus ist kein volles Tape an und da bist du in einer neue Bestzeit gelaufen.
00:29:13: Und wenn man dann nochmal reinschaut, haben wir eine Woche leicht entlastet danach und die Folgewoche davon war dann die Peak-Woche im Laufen mit seventy drei Kilometer in der Vorbereitung.
00:29:23: Genau!
00:29:24: Ich glaube das spannende.
00:29:26: dabei ging es mir darum einen Trainingsplan zu schreiben.
00:29:30: Der ist nicht ein Bilderbuch-Training Plan sondern ein Trainings Plan, der zu deinem Leben passt.
00:29:34: Zu den Themen, die du hast und das ist glaube ich das was wir sonst nicht ganz so eng gepflegt haben.
00:29:40: Wir haben seit Anfang Januar tatsächlich so ein Day-to-Day-Training gelernt, da hast du mir einen Riesengefallen getan indem du mir immer am Wochenende quasi einmal geschrieben hast wie deine Folgewoche aussieht und ich daraufhin dir die Einheiten und ich kenne jetzt ein Stück weit deinen Alltag.
00:29:55: Ich habe gesagt hey das sind anstrengende Tage, da geben wir vielleicht ein bisschen ruhiger vor und dann kommt ein Wochenende bei dem ein bisschen mehr Raum ist um dann wirklich diese Intensitäten einzubauen.
00:30:06: Genau und du hast es da schon mal beschrieben, dass du da sehr gut für dich durchgekommen bist.
00:30:12: Kannst du mal sagen, welche Einheiten sich für dich herausfordernd angefühlt haben?
00:30:17: Wo du vielleicht gesagt hast auch Philipp, da schwinst du ein bisschen.
00:30:19: oder Philipp hier wünsche ich mir mehr.
00:30:22: Das würde mich interessieren.
00:30:23: Ich habe das jetzt aus der technischen Trainerperspektive bewegt.
00:30:28: Also ich war immer gespannt auf den Trainingsplan für die nächste Woche und habe dann so reingeguckt.
00:30:34: Und dann waren zum Teil natürlich auch Trainingsinhalte dabei, die kannte ich schon aus Vorwochen.
00:30:41: Die waren dann im Grunde genommen nur adaptiert in Länge, in Intensität... Anzahl der Intervalle, Tempo bei den Intervallen, so was.
00:30:52: Woran ich mich durchaus sehr deutlich erinnere ist dass sich in dieser Vorbereitung gier nun hauptsächlich auch in den Wintermonaten stattgefunden hat und deswegen sehr viel eben auch drinnen stattgefundet hatte.
00:31:05: also ich habe mindestens die Hälfte der Vorbereitungen auf diesen Frühjahrsmarathonen auf einem Laufband zugebracht.
00:31:11: also was die Lauffeinheiten betrifft Und ich wusste ab irgendeinem Punkt, Woche für Woche gibt es irgendeinen Tag.
00:31:20: Da warten sie wieder auf mich die Berganläufe auf dem Laufband.
00:31:25: Das war glaube ich ein sehr entscheidendes Training.
00:31:29: aber aus deiner Sicht und das waren dann... Insgesamt war das immer um eine Stunde, ein bisschen mit Warm-up und Cool-down.
00:31:36: Ein bisschen über eine Stunde.
00:31:38: Und dann ging es um dieses Berganlaufen bei vier bis fünf Prozent Steigung.
00:31:43: Dann gar nicht um ein explizites Tempo, sondern es ging immer um den Herzfrequenzbereich ja so dass ich während der Berganläufe mich in einem Herzfrequentzbereich zwischen hundredfünfundvierzig und hundertfünfundfünfzig bewege.
00:31:56: Das ist durchaus für mich gar nicht so einfach weil ich mittlerweile doch eher niedrigprösig unterwegs bin und dementsprechend muss ich da schon relativ flott laufen bei den vier bis fünf Prozent Steigung, um überhaupt in diesen Herzvergrenzbereich zu kommen.
00:32:14: Und diese Einheiten zum Beispiel waren dann eben auch unterschiedlich... Am Anfang waren es vier mal zehn Minuten mit kurzen Pausen dazwischen, dann waren's dreimal zwanzig Minuten, dann war es zweimal dreißig Minuten dann waren es irgendwie mal vierzig Minuten am Stück und jetzt zum Schluss glaube ich sogar mal fünfzehn Minuten am Stück berg anlaufen.
00:32:38: Aber ich glaube, das sind genau diese Einheiten gewesen die dann auch entscheidend dafür waren für den Marathon die sogenannte Tempo härter aufzubauen.
00:32:48: also dieses Gefühl wirklich ich kann Leistung bringen und das am Stück über längere Zeit.
00:32:56: Und ich glaube, da kannst du als sportwissenschaftliche Sicht wahrscheinlich noch mehr dazu sagen.
00:33:00: Da geht es ja dann auch immer ein bisschen darum die Laktatschwelle natürlich vielleicht auch nach oben zu bringen.
00:33:09: Die hat sich bei mir wahrscheinlich im Laufe der drei Jahre Training jetzt auch nochmal verändert.
00:33:15: Das heißt dass man am Ende natürlich mehr Leistungen bringen kann.
00:33:20: Und das Gefühl hatte ich natürlich dann auch vergangenen Sonntag in London und das ist natürlich das erklärte Ziel gewesen.
00:33:29: Ja, ich glaube für mich war die spannende Frage wie ich die Intervallstruktur setze und dadurch dass ich dich jetzt schon eine ganze Weile kenne als Athlet ist es spannend zu sagen hey wie kriege ich die Effizienz dahin?
00:33:41: Dass der Marathon eben wirklich schneller sein kann und dazu habe ich mich eigentlich so einem also habe ich drei Elemente im Laufen genutzt.
00:33:48: Und zwar einmal, wie gesagt wir brauchen einen Tempowechsellauf den du glaube ich jetzt in allen Varianten Kilometer schnell, Kilometer locker und so weiter leicht über Rayspace und immer wieder diskonsolidierende laufen wieder zurück in die Grundlage.
00:34:01: das haben wir eigentlich einmal pro Woche durchgesogen.
00:34:04: dann haben wir einen Grundlagenlauf gehabt der immer wieder so intermettieren sogenannte Abläufe oder Steigerungsläufer hatte, wobei ich einen ganz klaren Technikfokus hatte.
00:34:12: Also nach zwanzig, nach vierzig oder nach sechzig Minuten.
00:34:14: Nicht oder und mit
00:34:16: schlechter Technik?
00:34:17: Also dreimal nicht oder ich konnte es mir nicht aussuchen ob nach zwantig, vierzig oder sechszig.
00:34:24: Nein, also damit sechs mal diese hundert Meter um tatsächlich das Nervensystem in eine höhere Geschwindigkeit hinein zu bringen.
00:34:32: Genau ich sage immer dass es kein Sprint sondern es ist quasi ninety-fünf Prozent deiner Geschwindigkeiten.
00:34:36: Ach okay, das wusste ich nicht.
00:34:38: Ich hoffe, dass ein Arme aufgehen oder du festwirst ja genau dabei.
00:34:44: und dann dieser Berganlauf hat das Thema, dass wir den Impact reduzieren.
00:34:49: Also wie haben die Herzkreisaufbelastung?
00:34:51: haben eine intensive Herz-Kreislaufbelastung über einen relevant langen Zeitraum.
00:34:55: Und auf der anderen Seite ist der Impact, den normales Laufen auf die Straße oder auch auf dem Laufband hat bei Null Grad oder null Komma fünf Grad der unterstützt.
00:35:05: also das Boden ist sicherlich belastender für die Muskulatur und du kannst dich da sicherlich auf einem Laufwand wirklich dann auf dieses Thema der Belastung dich da auch voll hineingeben ohne dass ich Sorge habe, dass der Impact zu hoch marschiert.
00:35:19: Das war eigentlich der Dreiklang aus den Laufeinheiten, die ich mit dir verfolgt habe jetzt während der Zeit.
00:35:24: Und das Rad von hat einzig und allein die Funktion von additiven Volumen gehabt.
00:35:29: Das heißt damit kann ich natürlich extrem, wenn du auf Swift trainierst, die Intensität so vorgeben, dass du auch wirklich ganz niedrig und intensiv unterwegs bist.
00:35:40: Und du hast alle Verpflegungen zur Verfügung.
00:35:43: Das heißt wir konnten damit sehr klar solche Intensitätsbereiche ansteuern.
00:35:47: und dann sind wir wieder dabei.
00:35:48: das was ich wo ich ja am Anfang gesagt habe als Coach ist, dass es die Sache die Du als coach wirklich dem Athleten übereignest.
00:35:54: Es ist tatsächlich gegen die Durchführung.
00:35:56: und da wenn man sich als Lehrer in den Schulnoten trücher hat mit einem Glatter ein, nämlich in der Durchführungsqualität Deiner Einheiten.
00:36:05: Da konnte ich wirklich überall so ein Häkchen dahinter machen, hat alles gepasst und du hast tatsächlich in dieser Zeit wirklich alle Einheiten absolviert.
00:36:12: Das ist aber auch noch mal einen Punkt... Ich habe ja auch ein paar Fragen die bei mir aufgelaufen sind und die eine Frage ist natürlich was ist denn der Vorteil wenn man einen Coach hat gegenüber einem Trainingsplan den mir meine App, meine Lauf-App vorgibt oder denen ich über KI generieren kann?
00:36:33: Und ein ganz klarer Vorteil ist natürlich Punkt eins, dass der Coach eben Rücksicht nehmen kann auf den öfters sonstiger Lebensumfeld, Arbeitsumfeld.
00:36:44: Weil das können Trainingspläne die du erstellt bekommst, die du über KI bekommest natürlich nicht.
00:36:50: Die sind sicherlich auch gut aber der Rückkanal fehlt natürlich weil du siehst ja auch meine Ergebnisse und aufgrund der Ergebnisse passt du den Trainingsplan für die nächste Woche dann wieder an Und das kann in alle Richtungen gehen.
00:37:04: Du kannst mal aufs Gas gehen, du kannst aber eben auch mal Gas rausnehmen und von daher ist es natürlich sehr individuell, sehr personalisiert was du dann eben an Trainingsplan da anbietest.
00:37:18: Das andere war die zweit oder vielleicht war das sogar die am häufigsten gestellte Frage.
00:37:25: Machst du eigentlich nie lange Läufe?
00:37:27: Denn jeder, der in der Marathon-Vorbereitung ist oder schon mal war oder jemanden kennt, der das macht, weiß ja mindestens einmal eine Woche.
00:37:39: für viele meisten Sonntags kommt dann der Tag.
00:37:42: Heute ist Long Run Tag und Long Run heißt dann immer mindestens mindestens dreißig Kilometer, also irgendwas so zwischen dreißzig und... Ja, das ist für die meisten dann so.
00:37:56: Die Distanz und viele machen das dann auch noch häufiger als einmal in der Woche.
00:38:01: also das heißt sie kommen auf viel mehr Wochenkilometer als ich das jetzt zur Vorbereitung gemacht habe Und ich kann ja wirklich sagen dass es eben das Verrückte.
00:38:10: Ich habe bis heute in meinem Leben nur fünf Läufe gemacht, die länger waren als dreißig Kilometer.
00:38:18: Ich bin drei Mal Marathon gelaufen.
00:38:20: Ich bin in der Vorbereitung auf Paris, das weiß ich noch sehr genau.
00:38:24: Hattest du mir irgendwann mal ein zweieinhalb Stunden Dauerlauf im Plan geschrieben?
00:38:29: Und dann kam ich irgendwie nach Hause und bin da, weiß ich nicht mehr, irgendwas zwischen dreißig und einundreißig Kilometer gelaufen in diesen zwei eineinhalb
00:38:37: Std.,
00:38:38: und es war natürlich viel zu schnell für das was du mir vorgegeben hattest und damit eben auch am Ende in der Distanz viel zu lang.
00:38:45: Das hat sich halt daraus ergeben und dann habe ich im vergangenen Jahr einen Trailrun gemacht, wo ich dreißig Kilometer mit zwei tausend Höhenmetern gelaufen bin.
00:38:54: Und das war es an langen Läufen!
00:38:56: Jetzt in der Vorbereitung auf London war mein längster Lauf siebenundzwanzig glaube ich.
00:39:02: Das hat sich aus einem langen Tempointervall ergeben Und ansonsten hatte ich natürlich immer mal wieder so zwanzig, einundzwanzig.
00:39:10: Das waren dann meistens die zwei Stunden Einheiten aber viel länger ist es nie geworden und das ist im Grunde genommen Was für mich nach wie vor wirklich verrückt ist.
00:39:22: und wann immer wir ja auch darüber gesprochen haben, schon beginnend in der Vorbereitung auf den New York-Wart von vor drei Jahren.
00:39:29: Hast du immer gesagt, mach dir keine Gedanken die langen Sachen machen wir alle auf dem Fahrrad?
00:39:34: Und das war natürlich jetzt im Winter häufiger dann eben auch auf dem Swift also Indoor aber jetzt zunehmend im Frühjahr dann eben draußen auf dem Rennrad Und das sind lange Einheiten, wenn ich dann drei Stunden, dreieinhalb Stunden vier Stunden mit dem Rennrad unterwegs bin.
00:39:52: Die könnte ich ja so gar nicht laufen und von daher ist es auch eine Form und eine Dauer des Trainings, die vielleicht einen anderen Effekt hat?
00:40:03: Ich glaube dabei... also ich muss zweiteilig antworten!
00:40:05: Ich muss einmal auf den Long Run antwortet und auf der anderen Seite den Start von Diameter Kaid.
00:40:11: Ich glaube tatsächlich einmal die Sache, was ist die Besonderheit?
00:40:13: oder was kann vielleicht eine KI von einem Trainer noch nicht leisten.
00:40:17: Ist glaube ich das spannend?
00:40:18: Tatsächlich dieses Thema der Individualisierung und dass wir jetzt über lange Zeit deinen Metabolismus im Prinzip auf Ausdauersport trimmen durften.
00:40:27: Das ist eine Sache und tatsächlich diese Aerobe Leistungsfähigkeit nach oben bringen und auch das Verschaufwechsel von Kohlenhydranten unter Belastung.
00:40:34: Das is'eine ganz wichtige Sache!
00:40:36: Die zweite Sache – Was kann eine KI gut?
00:40:39: Temporär, die die Schwelle nach oben buschen.
00:40:40: Das macht es sehr gut, weil sie nach sogenannten Verteil oder Normalverteilungssachen agiert.
00:40:47: Das heißt, die wahrscheinlichste nächste Antwort wirst du dort erst mal bekommen.
00:40:51: und wir haben jetzt wirklich gesagt Wir priorisieren die Gesundheit da drin und das ist für uns ein ganz elementarer Punkt, dass es uns eben gelingt, das nach oben zu treiben und dass das zur Leistungsfähigkeit führt.
00:41:02: Und das habe zumindest ich in den KI versuchen, die ich natürlich selber neugierigerweise mache ... noch nicht in dem Maße gesehen.
00:41:11: Und dann ist es, glaube ich der nächste Teil den einen Mensch besser kann als eine Maschine... ... ist tatsächlich zu fragen wie geht's dir dabei?
00:41:16: Weil technische Auswertung von einem Training ist eben eine Sache und die andere Sache ist ein empathisches Gespräch wo wir das festlegen.
00:41:24: Ich glaube dass da natürlich die Beauty liegt von so etwas des Guidings.
00:41:29: Und zumindest
00:41:29: so wie ich ticke.
00:41:30: Warte ganz kurz!
00:41:31: Zumindest so wie Ticke Es ist ja immer auch so gewesen bei jeder Trainingseinheit wusste ich hier Du wirst, wenn ich das Training abgeschlossen habe.
00:41:41: Das Ergebnis sehen!
00:41:42: D.h.,
00:41:43: wenn ich sage, boah komm eine Stunde reicht auch muss ja nicht ne Stunde zehn sein dann wirst du da sehen und auch in der App über die wir dann ja arbeiten steht eben bei Erfüllung des Trainings es ist dann nicht grün sondern nur gelb.
00:42:02: Und das hilft mir auf jeden Fall, also diese Verpflichtung ich spüre dann auch eine Verpflichtungen gegenüber dem Coach und das zieht sich bis in den Wettkampf für mich jetzt in den Marathon hinein.
00:42:15: Also da ist vielleicht jeder anders.
00:42:17: aber ich möchte dann dass der Coach am Ende des Tages auch stolz auf mich ist und sagt dieser ganze Aufwand hat sich gelohnt ist ja jetzt in unserem Falle, da können wir ja nachher noch kurz drüber sprechen.
00:42:30: Sogar noch ein bisschen besser ausgefallen als vorgegeben und als prognostiziert und von daher freut mich das dann ganz besonders.
00:42:39: und für mich persönlich freut es mich nur weil ich mir quasi diese Enttäuschung selber erspart habe.
00:42:47: Jetzt hab' ich so viel getan und mich so lange vorbereitet und jetzt habe ich heute einfach keinen guten Tag gehabt.
00:42:52: also klar!
00:42:54: Ja, gut.
00:42:55: Ich glaube aber, dass du trotzdem so gut kenn ich dich jetzt.
00:42:57: Es geht nicht um Vermeidung von Misserfolg sondern du bist schon dem Erfolge
00:43:03: total.
00:43:04: Deine Motivation ist nicht die Vermeiderung vom Misservolk.
00:43:08: Genau!
00:43:09: Aber natürlich, das ist spannend und ich kann als Trainer natürlich sagen, dass ich dich immer eher zurechnen muss als dich antreiben.
00:43:16: Von daher, dass es auch ein ganz wichtiges Element ist.
00:43:20: Ganz kurz noch zu der Sache mit den langen Läufen, weil diese Frage tatsächlich ja natürlich auch ankam.
00:43:25: Es ist so das natürlich auch ein gewisses Gewicht und ich glaube dass das Gewicht ist positiv wenn man wieder die Gesundheitsthematik angeht und eine gute Body Composition dabei zu haben.
00:43:36: und auf der anderen Seite geht es dann immer wieder um dieses gesundes schnell Und ich kann und du bist es gewohnt zu performen.
00:43:44: Ich glaube, es ist schön aufgeregt zu sein.
00:43:46: Es ist schön sich auch so ein Tag vorzubereiten.
00:43:48: Deswegen kann man an einem solchen Tag auch mal dann zehn, zwölf Kilometer länger laufen als man das gewohnte ist.
00:43:53: Aber man macht das eben nur singulär oder ein paar Mal und nicht immer wieder in diese extreme Ermüdung zu gehen weil natürlich brauche ich dann auch wenn du zwei drei Also wenn drei Stunden gelaufen wird, brauche ich ganz andere Regenerationszeiten.
00:44:07: und fast immer weiß ich ja.
00:44:08: Da steht der nächste Flug nach Hamburg an um dann zum Beispiel ins Studio zu kommen usw.
00:44:12: Und wenn ich dann überschalke, da mache ich ihn aber richtig gut müde und die Sachen leer.
00:44:17: Und dann habe ich vielleicht ein Open Window was sich unnötigerweise zu weit öffnen.
00:44:22: Deswegen ist die Kontinuität und die Konsistenz hier in diesem Training für mich Das ist eine absolute Maxime.
00:44:29: Und die erreiche ich, indem ich dann ja klar könnte sagen du musst für die Birne noch mal ein Dreißiger laufen.
00:44:34: Musstest du aber eben nicht weil ich weiß dass du dich auf dieses London auf das Erlebnis so und freust?
00:44:40: Und dann geht es darum, dass du den Impact abkannst, dass Du darauf vorbereitet bist.
00:44:44: und Ja!
00:44:44: Ich glaube du hast so ein spaßiges Instagram Video gemacht wo du erst die Treppe runter holen willst und da ganz locker flockig die Treppen herunter joggst und das zeigt's glaub ich Dass du da sehr gut durchgekommen bist, und dann hast du eben an dem Sonntag mal über die Strenge geschlagen.
00:44:59: Und bist schneller als unser Plan gelaufen.
00:45:01: Wir hatten gesagt Best Case ist Drei-Zwanzig den wir haben.
00:45:04: Du hast den Best Case übertroffen oder neunzehnneinundfünfzig warst glaube ich in unserer Vorbestreichung dass das unser Best Case Szenario für den Tag ist und es ist noch besser gelaufen.
00:45:18: In dem Fall bin ich da sehr froh und ich glaube, damit können wir vielleicht auch mal ein Sprung in diese Unmittelbarung Vorbereitung von einem Halbmarathon bis hin zum Marathon machen.
00:45:26: Also du hast den halben Marathon ja mit der Zeit.
00:45:30: Das hat schon ein bisschen Rückenwind
00:45:31: gegeben.
00:45:32: Ja total!
00:45:32: Auch das war so.
00:45:34: wie du gesagt hast, den bin ich ja aus einer vollen Trainingswoche herausgelaufen.
00:45:39: Ich hatte dann an der Woche Freitag einen Rest Day.
00:45:44: Samstag gab es natürlich dann den üblichen Shake Out Run.
00:45:48: Dann habe ich natürlich auch also zumindest ein bisschen Karbo-Loading am Samstag für den Halbmarathon betrieben, mich ansonsten aber eher ausgeruht an diesem Tag.
00:45:59: Aber ich habe mich vor allen Dingen auf das Rennen auf dem Halbmarrathon, auf den Start in Berlin gefreut und auch das war ein toller Tag.
00:46:09: Ein sonniger Morgen, es war relativ kalt an diesem Tag Ende März in Berlin.
00:46:15: Also wir sind ja bei vielleicht acht, neun Grad gestartet und viel wärmer als zehn, elf, vielleicht zwölf Grad ist dann auch gar nicht geworden.
00:46:25: Es war wenig Wind.
00:46:27: Ich bin da mit Leni der Ingerliner Schönburg-Heug gelaufen die mich perfekt begleitet hat und eben auch aufs Pacing geachtet hat.
00:46:37: Und auch da sind wir im Verlaufe des Halbmarathons, wenn wir auf die fünf Kilometer Splits geschaut haben.
00:46:44: Immer schneller geworden und ich bin dann am Ende einen Schnitt von vier, siebenundzwanzig gelaufen und damit habe ich mich tatsächlich selber überrascht weil das war schneller als die schnellen Intervalle, die wir im Training gelaufen sind.
00:46:59: Die lagen ja immer so bei vier, dreißig.
00:47:02: Ja, das war glaube ich noch.
00:47:04: Da habe ich am Abend vorher gesagt hey bitte lauf mir nicht so langsam los da wolltet ihr zu defensiv losgehen?
00:47:08: Das ist was Einzige Mal dass ich ja gepusht habe in dieser Vorbereitung.
00:47:13: Ich glaube die Halbmarathon Sache ist spannend auch von der Trainingsnatur weil wir haben in der Woche vor dem halben Marathon tatsächlich Montag Dienstag jeweils Läufe gehabt von, äh, vierzehn halb und zwölf Kilometer.
00:47:27: Mittwoch eine so ein Halbeentlastungstag mit einer Stunde Rad am Donnerstag tatsächlich noch mal einen Dauerlauf von vierzehnhalb Kilometer.
00:47:34: dann den Freitag und Samstag gleich entlastet Berlin-Halbenrad und in Bestzeit.
00:47:39: Und jetzt, jetzt kommt es eigentlich ganz spannend.
00:47:41: Du warst da natürlich direkt.
00:47:43: Montag Dienstag haben wir natürlich entlastet, auch Dienstag wieder nur mit einer Radeinheit.
00:47:49: und dann kommt eine spannende Sache.
00:47:51: Wir haben nämlich in der Woche das Halbmarathon stundenmäßig mit nur sechs Stunden dreißig relativ wenig Training gehabt.
00:47:59: Und die Woche drauf war dann die umfangreichste Woche, die im Sommer auf zwölf Stunden eben kommt.
00:48:04: aber jetzt ist es das Spannende.
00:48:06: Wir hatten ein Dauerlauf direkt, aber dann an dem Donnerstag und am Sonntag Waren jeweils längere Radeinheiten, aber es ist nämlich eben diese besagte Einstunde von forty-fünf und vier Stunden.
00:48:16: sieben, zwanzig war auf dem Rad unterwegs.
00:48:18: Und nur an einem Freitag und Samstag hatten wir jeweils Läufe drinnen die dann wieder drin waren.
00:48:27: so hattest du glaube ich dort eine sehr coole.
00:48:30: oder ist es uns gelungen auch Arbeit und Belastung so gut zu verteilen dass immer wieder doppelte Ruhetage drin hat damit wieder energetisiert was der Impact vom Bewegungsapparat runter war und dann, dass man dann doch so drauf gehen konnte im Training.
00:48:44: Das glaube ich ist eine coole Sache gewesen von der Belastungsverdämmung.
00:48:48: Und auf diese umfangreiche Woche setzt sich dann deine umfangreichste Laufwoche mit diesen seventy- acht Kilometer.
00:48:54: Genau!
00:48:55: Und das war ja schon in der unmittelbaren Marathonvorbereitung.
00:48:58: Ich glaube was ganz wichtig noch zu sagen und das betrifft Halbmarathon wie Marathon gleichermaßen die Möglichkeit, das auch körperlich sehr gut zu durchstehen und auch im Nachgang weniger Verlust der Leistungfähigkeit zu haben liegt natürlich auch ein bisschen darin dass wir während der Läufe sehr sehr gut verpflegt haben.
00:49:21: Also das ist auch natürlich ein Learning.
00:49:24: Du hast ja vorhin schon gesagt ich kann heute über das Training der letzten Monate sehr viel mehr Kohlenhydrate pro Stunde aufnehmen, als ich das vielleicht noch vor zweieinhalb Jahren in New York konnte.
00:49:36: Ich bin natürlich auch erfahrener geworden, das dann wirklich zu beherzigen und ich glaube es hat sich jetzt im Optimum in London gezeigt Denn ich habe jetzt in London auf den zweiundvierzig Kilometern mit hundertzwanzig Gramm Kohlenhydrate pro Stunde verpflegt, was glaube ich schon relativ viel ist.
00:49:58: Das heißt, ich habe alle zwanzig Minuten ein klassisches Ministry Mango GL-Fürzig genommen.
00:50:08: Das sind ja vierzig Gramm Kohlenhydrate das natürlich dann immer entsprechend Wasser nachgetrunken.
00:50:15: Dann hatte ich zwei Koffeingilts die hab' ich aber erst relativ spät eingesetzt bei fünfundzwanzig und fünfunddreißig Kilometer und dann bis zum Schluss durchgezogen.
00:50:26: Und das weiß ich noch, dass hast du mir irgendwann mitgegeben.
00:50:29: Du hast gesagt nicht, dass bei Kilometern, ich denke jetzt bin ja schon fast im Ziel.
00:50:33: Jetzt muss ich nicht mehr verpflegen sondern wirklich bis zum Schluss die Gels genommen, Wasser getrunken sehr früh angefangen zu kühlen.
00:50:43: Weil es wurde in London dann doch wärmer als gedacht also keine Bedingungen wie man sie auf Hawaii hat aber trotzdem warm zum Laufen und dementsprechend natürlich auch ein wichtiger Punkt dass man sehr früher anfängt den Körper zu kühlen.
00:50:57: und das hat hervorragend geklappt und ich hatte null Kommando Magen, Verdauungsprobleme in irgendeiner Form.
00:51:04: Sondern konnte aus der Verpflegung heraus meine Energielevel einfach bis zum Schluss sehr hoch halten was vielleicht eben auch dann darin niedergeschlagen ist dass wir die letzten drei Kilometer waren ja dann die schnellsten in Summe.
00:51:19: Ich glaube vier und dreißig vier neunundzwanzig vier einunddreißig.
00:51:23: Und ja, die letzten drei Kilometer habe ich auch als intensiv wahrgenommen.
00:51:28: Aber ich hab im Nachgang natürlich dann auch gesehen, woran es lag, weil sie mir auch flott waren und deutlich flotter war als der gesamte Schnitt und auch als der vorgegebene Tempo.
00:51:43: Ja also ich muss sagen dass das einfach wirklich ein geniales Zeichen ist.
00:51:46: Negativstedt ist natürlich für mich als Coach ein Traum, dass das gelungen ist.
00:51:52: Ich glaube, da müssen wir auch einen großen Schautaus rüber.
00:51:55: Katja und Felix haben das wirklich mega gemacht!
00:51:58: Sie haben zehn Kilometer gebraucht um sich ein bisschen in das Split-Rechnen reinzubrellen.
00:52:05: Das habe ich am Tag.
00:52:06: Die hatten sich die Splitze auf die Hand geschrieben und die Zeiten und dann wird ja in London an der Strecke werden schon die Kilometer ausgewiesen aber natürlich auch die Meilen.
00:52:16: Und dann musste man, oder haben die beiden immer mal geschaut.
00:52:20: Haben sie jetzt die Splits auf Kilometer- oder Meilen gerechnet?
00:52:23: Ich habe von vornherein gesagt das macht ihr ich laufe also.
00:52:26: ich hatte zwar die Uhr um aber ich hab eigentlich sehr selten und glaube im zweiten Teil gar nicht mehr auf die Uhr geschaut.
00:52:34: und ich habe dann im ersten Teil immer nur so mitgekriegt dass sie dann so ja jetzt waren wir glaube ich zehn Sekunden zu schnell zu langsam und da meint sich auch manchmal nicht einig.
00:52:42: und dann habe ich gesagt Ihr könnt gerne weiterrechnen, ich laufe dann mal einfach.
00:52:48: Aber nein, die haben das in Summe super gemacht und auch diese Unterstützung zu haben ist natürlich hilfreich klar.
00:52:56: Das waren für mich dann auch Idealbedingungen.
00:52:59: Laufen musste ich trotzdem selber.
00:53:04: Da kommt niemand drum herum!
00:53:06: Ich mache noch einen letzten Loop weil wir, glaube ich, wir hatten gesagt, diese zwei Kilometer-Laufwoche war drei Wochen vor dem Marathon mich dann dazu entschieden, so über fast vierzehn Tage dich ein bisschen runter zu tapern davon.
00:53:19: Das heißt wir haben dann noch diesen inzwischen bekannten Weg-Anlauf nochmal sehr intensiv dabei gemacht, nochmal einen Tempowechsel der Vorwoche von dem Marathon und dann wurde es eigentlich schon über kleinere kürzere Läufe.
00:53:33: Es war kein komplett ermüdender Lauf mehr dabei und dann lief das Ganze in Richtung London hin.
00:53:39: Du hast noch zweimal ein Hansi gesehen, sodass du auch optimal im Prinzip Behandelt war es.
00:53:44: Ich glaube, das ist auch eine Sache
00:53:46: die
00:53:47: ja also wenn ich dahin gehe in der Priorität ist tatsächlich diese Gesundheit und da würde ich die Athletik ganz oben anscheinend lauftechnik und die Trainingsinhalt aber natürlich super cool Wenn man sich von den Therapeuten da auch begleiten lassen kann und hier und da eben wirklich noch mal gucken sind die Sprunggelenke so beweglich wie man möchte.
00:54:06: Und der Impact, den du eben sonst überarbeiten, da auch dir mit dem Körper gebracht hast.
00:54:14: Das zu nutzen und das hast du dir auch über die letzten drei Jahre gearbeitet.
00:54:17: Ich habe dich ein paar Mal dabei beobachtet wenn du weite Reisen hast, dass du direkt vom Flughafen quasi auf dem Heimweg noch den Hansi mit eingebaut hast also den Therapietermin um dann eben wieder bestmöglich unterwegs sein, wenn du so lange hast sitzen müssen.
00:54:33: Genau!
00:54:35: Gerade aus der Taperphase gehörte, glaub ich auch immer noch dann... Das ist auch so ein psychologischer Aufgelobt, glaube ich.
00:54:42: Wie hast du dich da vorbereitet?
00:54:46: Also ich hab am Ende das Gefühl gehabt und dass halt meine beiden Mitlaufenden, glaub' ich manchmal auch bisschen verrückt gemacht, dass die mich immer wieder gefallen haben, bist du gar nicht aufgeregt!
00:54:58: Und wie gesagt ja, es hält sich in Grenzen.
00:55:01: Ich habe hier erst mal ein gutes Gefühl, ich weiß, ich bin gut vorbereitet Ich habe keinerlei Pläsur, die ich jetzt gerade spüre.
00:55:10: Die mich unsicher werden lässt was den Marathon betrifft und dann ist das am Sonntag für mich so.
00:55:17: also würde ich da eine große Show moderieren für die ich auch lange vorbereitet und lange geprobt habe.
00:55:24: Und das Gefühl kenne ich ja und ich muss bei einer großen show anders liefern aber ich muss natürlich trotzdem auch on point meine Leistung erbringen.
00:55:34: Ich weiß, dass da eine gewisse Erwartungshaltung mit verbunden ist und dementsprechend war das ein sehr ähnliches Gefühl.
00:55:42: aber in diesem Falle ging es natürlich darum eine starke körperliche Leistung zu erbringen und da weiß man dann erst mal nicht was der Körper einem für Signale sendet und ich habe gut geschlafen in den Nächten davor also das kenne ich auch von meinen meinen Sendungen, dass mich das eigentlich nicht um den Schlaf bringt.
00:56:03: Ich bin da recht ausgeglichen.
00:56:05: Das ist schon mal sehr gut natürlich.
00:56:07: Wir haben ein sehr gutes Carbo-Loading betrieben und also wirklich intensiv und gute Sachen und glaube ich auch sehr viel.
00:56:15: Und ich habe sehr viel Wasser getrunken am Tag vorher.
00:56:18: Also auch das ist ein ganz wichtiger Punkt und hatte auch da so ein gutes Gefühl, also auch gut und frisch und gut aufgefüllt zu sein ... und bin mit einem guten Gefühl dann in den eigentlichen Marathon-Tag gestartet.
00:56:32: Und dementsprechend, ja war ich dann bereit.
00:56:36: Ich habe gesagt endlich jetzt geht es los!
00:56:38: Jetzt habe ich so lange trainiert... ...und so viel trainiert.
00:56:41: Jetzt will ich auch loslaufen.
00:56:43: Dann muss man sich aber trotzdem natürlich ein bisschen auch kontrollieren.
00:56:48: Das ist etwas was ich sicher auch gelernt habe in den vergangenen zweieinhalb Jahren seit New York,... Atmosphäre vom Adrenalin erst mal hinreißen lässt, gerade im ersten Teil zu überpäsen.
00:57:02: Das war sicherlich in New York noch ein anderes Thema.
00:57:06: Da sind wir weit unter dem vorgegebenen Schnitt die ersten fünfzehn Kilometer gelaufen und es einfach so cool war!
00:57:15: Jetzt war das sehr viel kontrollierter.
00:57:18: in London sind wir sehr gut ins Rennen gestartet und dann eben auch vielleicht deswegen sehr, sehr gut durchgekommen.
00:57:29: Ja ich glaube dass du als natürlich diese Dimension der Intensität aus deiner normalen Arbeit kennst und auf der anderen Seite glaube ich das genau etwas ist was er stohrt uns geben kann nämlich die Vorfreude auf etwas sich wirklich auf etwas zu freuen und sich auf etwas vorzubereiten was abseits des Alltags Ja einem wirklich eine Motivation gibt.
00:57:54: und das habe ich bei dir ganz besonders empfunden.
00:57:57: Und dass du das auch tatsächlich für dich positiv gedreht hast, weil es das gibt ja durchaus auch, dass man sage ich mal vor dem Elefanten steht und dass du aber dich da voll reingegeben hast in dieses leisten können und leisten wollen Und das hat mich von außen sehr gefreut.
00:58:14: Das ist natürlich auch so ein Punkt, dieses sich im Kopf darauf vorbereiten also das was ich versucht habe für mich diesmal noch intensiver zu tun.
00:58:25: Was kommt da auf mich zu?
00:58:27: Mich erwartet da offensichtlich eine unglaubliche Stimmung entlang der Strecke dass Aufsaugen das mitnehmen das als Motivation sehen die ... häufiger unterwegs gelacht, weil Katja ... ... wird dann irgendwie mal so aus dem Nichts aus der Seite sage.
00:58:43: Kai!
00:58:44: Siehst du das?
00:58:45: Diese ganzen Menschen hier... ... die sind nur für dich da und sind... Ja, genau.
00:58:52: Also was?
00:58:56: Das hat mich natürlich gefreut aber es war nicht so.
00:59:00: Und ich habe deutlich weniger... Personalisierte Ansprache vom Streckenrand gehabt, als ich das bei jedem Lauf in Deutschland habe.
00:59:10: Es waren deutlich weniger Leute die mich beim Namen genannt haben auch weil man in London keinen Vornamen auf der Startnummer hat aber sich so auf Sachen vorzubereiten.
00:59:22: Ich weiß ja um dieses Jahr.
00:59:24: bei Kilometer dreißig fängt der Marathon erst an ... bei kilometer thirty-five wartet der Mann mit dem Hammer.
00:59:31: Und auch das war ein Thema, auf die habe ich mich versucht vorzubereiten.
00:59:35: Ich wusste ja wir werden den ersten Teil des Marathons versuchen in einem soliden aber eben auch konstanten guten Tempo zu laufen.
00:59:45: Du hast eine absolutes Highlight bei kilometer twenty.
00:59:48: wenn du dann über die Tower Bridge läufst... Dann kommen zwölf Kilometer.
00:59:53: da geht es durch Ein Gebiet, was sehr kurvig ist.
01:00:00: Was eher unregelmäßig ist, ne?
01:00:02: Also so dass du so denkst, ja Canary Wharf ist jetzt nicht das Highlight des gesamten Marathons aber bei kilometer thirty-two kommen wir daraus.
01:00:13: dann sind es noch zehn Kilometer und dann geht's auf diese lange Straße entlang der Themse Richtung Ziel.
01:00:19: also ich habe mich gar nicht versucht mit kilometer treißig auseinanderzusetzen.
01:00:23: Ich hab auch versucht Kilometer und dreißig komplett auszublenden, indem ich mich in der Zeit mehr auf die Meilen als die Kilometer konzentriert habe.
01:00:32: Bei welcher Meile sind wir?
01:00:33: Wie weit haben wir es noch?
01:00:35: Also ich hab Kilometer fünfunddreißig nicht wirklich unterwegs erlebt Und dann war für mich und das habe ich auch im Berlin muss ich sagen schon sehr gut geschafft.
01:00:45: Ich habe mich so versucht Auch in berlin Auf den ziel ein lauf zu freuen.
01:00:50: In berlin war ja klar irgendwann gehts Wenn wir am Fernsehturm vorbeikommen, geht es in die Straße unter den Linden und dann beginnt... Die längste Zielgerade eines Halbmarathons in Europa, zwei Kilometer unter den Linden durch Brandenburger Tour und dann ins Ziel.
01:01:08: Und darauf habe ich mich versucht zu freuen, wenn ich da erst mal angekommen bin und dann will ich nochmal Gas geben und das will ich genießen.
01:01:17: Das war in London genauso.
01:01:18: Ich hatte mir die Strecke immer und immer wieder angeschaut und ich wusste dann, wenn du an der Westminster Bridge bist oder wenn du Big Ben vor dir siehst, dann geht es rechts sondern sind es noch zwei Kilometer bis ins Ziel.
01:01:31: Dann kommt irgendwann links Buckingham Palace und dann biegst du in diese Zielgerade ein, die ich ja im Jahr vorher am Livestream schon gesehen hatte, The Mall.
01:01:39: das ist dieser lange Prachtstraße vor dem Bucking Ham Palace.
01:01:43: roter Boden, toller Zielbogen viele Menschen links und rechts, tolle Stimmung.
01:01:50: und da möchte ich nochmal Gas geben, da möchte als ich jetzt vor zweieinhalb Jahren in New York getan habe.
01:02:01: Boah, wenn ich dieses Video heute sehe wie zerstört, also körperlich auch von der Haltung, wie ich dann ziehe gelaufen bin das tut mir selber weh und das hat hervorragend funktioniert und ich hab mich dann wirklich so auf diesem Moment gefreut.
01:02:17: und ja und es war toll Klar spielt der Kopf immer eine große Rolle und die eine oder andere ist anfälliger dafür, an so großen Tagen vielleicht eben auch an der eigenen Erwartungshaltung ein Stück zu scheitern.
01:02:32: Und ich bin zum Glück sowohl beruflich als auch offensichtlich sportlich und privat dazu in der Lage diese besonderen Tage, diese besondere Momente eher noch mal zusätzlicher Energie umzuwandeln.
01:02:50: Genießen.
01:02:50: Ja
01:02:51: und vor allem in Freude, ich glaube dass das etwas ist, dass du da nicht... ja genau!
01:02:56: Und also das finde ich total bewundernswert.
01:02:58: Das hat mir in der Beobachtung der Begleitung total imponiert.
01:03:03: und ja ich glaube es ist eine Kraft auch sehr du das noch ziehen kannst nämlich du bist am Ende tatsächlich deutlich mehr.
01:03:09: Also du hast die Zeit die wir als Best Case angenommen haben eben deutlich unterboten und das ist ja quasi auch nochmal.
01:03:16: dann so sag ich mal Ja, nochmal an das I-Töpfelchen vielleicht.
01:03:22: An dem Tag, dass dann eben noch eine super gute Zeit mit rauskam und ich habe gelesen...
01:03:29: Die haben meinen Atem im Nacken gespürt und dementsprechend haben sie gedacht, sie geben noch ein bisschen mehr Gas.
01:03:36: Also ja, es war auch in jeder Form ein historisches Rennen zwei Läufergleich die unter zwei Stunden laufen Sebastian Saarwe mit dem neuen Weltrekord.
01:03:49: Das ist der größte Starterfeld, das es jeweils im Marathon gab.
01:04:00: Auch das ist jetzt ein Weltrekorder.
01:04:02: Ein zertifizierter, neunundfünfzigtausend Menschen sind in London gelaufen und ins Ziel gekommen.
01:04:09: Darum geht's ja dann vor allen Dingen.
01:04:11: Es gilt nicht nur um die, die gestartet sind, sondern wie viele haben gefinished?
01:04:16: Und von daher war das ein Lauf, der sicherlich für viele aber auch für mich ganz im Besonderen immer in Erinnerungen besonderer Erinnerung bleiben wird.
01:04:32: Ja mega cool!
01:04:34: Ich mach noch einen Blick nach vorne weil der ist natürlich auch immer da.
01:04:39: Da gibt es Leute die wollen dich in die Alte... außergewöhnlichsten, abenteuerlichsten Ausdauersport-Events jetzt reintalken?
01:04:46: Also
01:04:46: erst mal kann ich für mich festhalten und da möchte ich bitte immer dran erinnern werden dass sich das heute hier gesagt habe.
01:04:55: Die Jagd nach Bestzeiten ist für mich wirklich abgeschlossen.
01:05:00: Jetzt zu sagen ja jetzt will ich aber noch einmal unter drei Stunden fünfzehn laufen geschweige denn zu denken, ich könnte irgendwann mal noch mich in Richtung der drei Stundenmarke bewegen.
01:05:13: Ich habe jetzt in zweieinhalb Jahren es geschafft, mich um fünfzehn Minuten in der Marathonzeit zu verbessern.
01:05:20: Das sind Welten!
01:05:22: Das wirst du bestätigen können und ich bin ja in New York schon durchaus sehr gut eingestiegen Und ich werde natürlich auch in den nächsten Jahren immer älter werden.
01:05:32: das werde ich nicht verhindern können.
01:05:34: Ich werde versuchen, das biologische Alter weiter niedrigzuhalten.
01:05:38: Aber trotzdem werde ich alter und das heißt, ich werde immer und immer mehr auffahnt treiben müsste immer ein immer mehr aufahnt reiben um noch besser noch schneller zu werden.
01:05:47: Das möchte ich gar nicht.
01:05:49: dass wird sich auch mit meinem beruflichen Alltag Nicht vereinen lassen und da muss ich ganz klar sagen wofür.
01:05:56: ich habe eine neue Marathon Bestzeit für mich aufgestellt von der ich so gedacht habe, dass ich sie nie erreichen könnte.
01:06:03: Ich hab' eine neue Halbmarathon-Bestzeit aufgestellt die fantastisch ist... ...ich hab' ne Zehn Kilometer PB, die top is'.
01:06:13: Also damit liege ich in meiner Altersklasse sicherlich sehr weit vorne.
01:06:17: Damit bin ich aber auch glaube ich vielen Jüngeren um einiges voraus und insofern würde jetzt die Phase des Leistungserhals einläuten Wenn ich... Ich würde überhaupt nicht ausschließen, dass ich nochmal in Marathon laufe.
01:06:33: Aber dann vielleicht mit mehr Genuss und wenn dabei auch noch mal irgendwas um die Drei-Dreißig rauskommt hätte ich auch nichts dagegen und das ist sicherlich auch nicht ausgeschlossen Und genau so werde ich das angehen.
01:06:46: Ich werde jetzt in der Woche den Wings For Life World Run laufen.
01:06:52: Ansonsten hat mir das Trailaufen im vergangenen Jahr sehr viel Spaß gemacht.
01:06:56: Das könnte ich mir gut vorstellen, sowas nochmal zu machen.
01:06:59: Ich werde mit großem Spaß und großer Begeisterung weiterhin mit dem Rennrad unterwegs sein.
01:07:05: Und ja, das sind so die kurzfristigen Dinge.
01:07:08: Aber ich werde jetzt nicht anfangen irgendwelche Ultraläufe ins Visier zu nehmen.
01:07:14: Ich sage mal alles wo Ultra davor steht da bin ich per se raus und hoffe ansonsten lange gesund und fit sportreiben zu können, verletzungsfrei Sport treiben zu können.
01:07:26: Weil das ist ein großes Geschenk wenn man das vielleicht auch bis ins höhere Alter hinein kann.
01:07:32: Vor einiger Zeit, dass gerade jetzt drei Wochen her beim Mailand Marathon hat einen neunzigjährige Italiener den Weltrekord auf der Marathons Strecke in der Altersgruppe Ü-neunzig gebrochen.
01:07:47: es vier Stunden dreißig gelaufen Hat den alten Weltrekord um über eine Stunde verbessert und ich habe dazu nur kommentiert, Ich habe es mir mal notiert.
01:08:01: Also ich muss sagen deine Freude am Sport ist einfach ansteckend und ich glaube dass das der Weg, den du über die Gesundheit dahin eingeschlagen hast, dass das einfach total beeindruckend ist und dass es viel Freude man dabei zuzuhören mit welcher Begeisterung du das machst.
01:08:18: Damit möchte ich auch schon fast den Podcast schließen, nämlich mit einem ganz herzlichen Dankeschön für dein Vertrauen.
01:08:25: Für die Zeit hier im Podcast heute dass du auch so intensive Einblicke in deiner Leben da gegeben hast.
01:08:30: Und ja, ganz herzlichen Dank Kai.
01:08:32: Das ist wirklich besonders und ich hoffe dass ihr da draußen Freude hattet der Sache zuzuhören beizuwohnen den Erlebnissen.
01:08:42: Ich glaube es ist eine sehr plastische Erzählung die Kai uns da erlaubt hat.
01:08:46: Der Dank
01:08:46: geht natürlich an dich zurück also für die wirklich top Betreuung in den letzten Jahren, Monaten, Wochen jetzt auch speziell in der Vorbereitung auf den London Marathon Für dein ganzes Engagement und für eure Freundschaft, die darüber ja auch entstanden ist.
01:09:06: Ich kann allen nur empfehlen wenn ihr euch vielleicht ähnlichen Projekten widmen möchtet.
01:09:12: Schaut mal was kickerst da alles so anbietet und da ist für jeden etwas dabei egal welche Ziele ihr so verfolgt.
01:09:20: Das sagst du jetzt in deiner Bescheidenheit natürlich nicht.
01:09:22: Ich darf das und dementsprechend freue ich mich auf ein nächstes persönliches Treffen!
01:09:29: Und wünsche allen, die zuhören viel Erfolg beim Erreichen ihrer Ziele und bei den nächsten sportlichen Herausforderungen.
01:09:36: Vielen Dank!
01:09:37: Ja danke!
01:09:38: Ganz herzlichen Dank und einen schönen Wochenende!
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