KickassRadio 31| 26 - Gesichter des Engadins
Shownotes
Semira Bontongnali https://semibonto.ch https://www.instagram.com/homeoftriathlon/reels/
Severin Beier https://www.linkedin.com/in/severin-beier-560542180/
Filip Zuan https://www.filipzuan.com https://www.instagram.com/filipzuan/?hl=de https://www.youtube.com/watch?v=VMKXqinAyS4
Daniel Holinger https://chesamadrisa.online
KickassSports | Training, Education, Community
Coaching the human behind the athlete.
Kickass Website: https://kickasssports.de/ Kickass Educations: https://kickasssports.de/education/ Kickass Training: https://kickasssports.de/training/kickass-tri-training/ Kickass zum Tragen: hier gehts zum Shop - https://shop.kickasssports.de/collections/all
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Musik | Urheber
Vielen Dank an: Christoph a.k.a. Henk Van Hiijden http://www.henkvanhiijden.de Weitere Musik seiner Band Conny Trash: https://open.spotify.com/artist/2gaoVMYbChhq9eI44BBctT?si=8SGqzqOtSriIIe1y7dNobQ
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00:00:12: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Tickets Radio Sportplatzes, Gespräche für alle und keinen.
00:00:19: Heute nehme ich mir zum ersten Mal eine Region zum Anlass ein Podcast aufzunehmen.
00:00:24: Nämlich das Engadin – ein einzigartiges Hochteil in der Schweiz,
00:00:27: in das es viele Athleten zieht um wie im Müll drinnen klar uns wachzulieren.
00:00:33: Laura & Ich haben
00:00:33: beispielsweise unseren ersten Urlaub hier verbracht damals noch mit großen Mountainbikes, mit großen Federwegen.
00:00:40: Seit nunmehr
00:00:41: fast fünfzehn Jahren
00:00:42: sind wir hier unterwegs zum Urlaub machen, aber auch seit fast zehn Jahren ganz gezielt zum Training.
00:00:50: Ich möchte vier unterschiedliche Menschen vorstellen diesen Orten leben.
00:00:55: Vier Gesichter, vier Köpfe des Engerdienstes die wir innerhalb der letzten Woche kennen und schätzen lernen durften.
00:01:02: Viel Freude bei dieser anderen Form des Podcasts!
00:01:08: Vielen Dank für die Einladung.
00:01:13: Schön, dass du hier bist!
00:01:14: Hast du Lust dich einmal kurz selbst vorzustellen als echte Engadinerin?
00:01:20: Sankt Moritzerin?
00:01:21: Ja sehr gern!
00:01:22: Trainerin?
00:01:24: Mama?
00:01:27: Alles drum und dran... Ich bin Simira Bontoniali.
00:01:30: Bin aufgewachsen oder geboren in Samaden in der Schule in Sankte Moritz noch ein Jahre.
00:01:35: Hab meine Berufslehre Im Engadin absolviert und bin inzwischen Berufstrainerin im Engadin.
00:01:44: Und das im Tretlun-Bereich.
00:01:48: Ich frage einfach mal ganz neugierig, soweit ich weiß hast du als Jugendliche wie alle hier am Engadin irgendwas mit Skisport gemacht?
00:01:55: Genau bis zum vierzehn war ich im Ski Nachwuchskader Und habe aber nebenbei immer geschwommen, bin sehr aktiv fahrrad oder laufen hab das alles auch nebenbei gemacht.
00:02:11: Aber war eigentlich wirklich im Nachhochskader.
00:02:14: Jetzt musst du mir das ein bisschen erklären.
00:02:15: was treibt eine vierzehnjährige hier weg vom Alpine-Ski, vom Langlauf-Schi.
00:02:22: Weil mich zieht es eigentlich prima wegen der Ski ins Enger Lied zumindest im Winter.
00:02:29: und wenn ich mir das als Jugendlicher vorstelle wäre es ein Gefühl im Paradies groß geworden zu sein.
00:02:35: was ist denn bei dir passiert?
00:02:38: Es war so dass ich mich entscheiden musste Zwischen Skifahren und Triathlon.
00:02:45: Ich habe mit acht meinen ersten Triathlons in Kur.
00:02:49: nebenbei, dadurch dass ich am Schwimmclub war, bin ich da an die Startlinie und hab dann immer wieder, war auch im Sommer, im Sommercamp ... Und dann war es so, dass die Ski oder der Skikader hat mir dann wie die Limite gesetzt.
00:03:05: Du kannst nicht mehr beide Sportarten machen im Sommer Triathlon und im Winter Ski.
00:03:10: Du musst dich entscheiden!
00:03:11: Dann war es für mich klar okay ich kann beim Triathlon drei Sportarten ausführen, beim Ski nur eine und war auch erfolgreicher zum diesem Zeitpunkt bei dem Triathlon.
00:03:24: Das war ein bisschen der Punkt... vom Wechsel.
00:03:29: Und ich muss sagen, ich mag den Winter aber ich mag halt den Sommer auch sehr und deswegen hat es mich dann in den Driertel- und Sport reingezogen.
00:03:39: Ja mega cool!
00:03:40: Weil das ist ja schon anspruchsvoll denn du hast ja eigentlich die Hälfte Winter und die hälfte Sommer überhaupt nur hier?
00:03:46: Es ist jetzt zum Teil relativ schwierig wie... Wie packen wir das ganze Training im Winter?
00:03:54: Dass es nicht nur Indoor ist, dass wir auch draußen trainieren und von der Kälte unter dem Ganzen.
00:04:00: Also es ist schon eine Challenge aber umso schöner ist dafür im Sommer auch hier zu trainieren.
00:04:08: Du sagst, es ist wunderschön hier zu Trainieren!
00:04:10: Das ist deine Heimat St.
00:04:11: Moritz des Engadin.
00:04:14: Kannst du mal aus deiner Perspektive beschreiben was macht für eine echte Engadinerin, die Heimat des Engadin aus.
00:04:22: Oder heute lebst du in Maloja an dem westlichen Ende des Engadins und ich glaube, du brennst für deine Heimat?
00:04:33: Nimm uns doch mal mit was das alles für dich ausmacht!
00:04:35: Ja, ich bin wirklich eine Engadinerin und wenn es länger als drei Wochen weg vom Tal ist dann habe ich auch wirklich eine Heimweh-Engadinerinn.
00:04:46: Und für mich ist es so, dass es so abwechslungsreich ist.
00:04:50: Du hast so viele Möglichkeiten über die verschiedenen Trails beim Laufen und dann beim Biken oder Gravel oder Strassen.
00:05:02: Also du kannst wirklich alles ausführen.
00:05:05: Es sind so viele schöne Aussichtspunkte.
00:05:10: Es ist sogar als Engadiner steht man manchmal da und denkt wow das ist so schön bei uns im Tal!
00:05:17: Das macht es aus, aber auch die Ruhe.
00:05:19: Du hast zwei bis drei Monate, da ist sehr viel los und das ist hektisch im Tal.
00:05:26: Aber die Zeit, die sonst wieder meint er jetzt kommt oder der Herbst – das ist wunderschön!
00:05:34: Es ist einfach nur als Engadiner eine Oase, ein Ort des Friedens, der Ruhe und auch eine Geborgenheit.
00:05:47: Ich finde es total spannend, als jemand davon ausgekommen ist.
00:05:49: Ich habe mich auch ein Stück weit hier in die Landschaft verliebt und in die Möglichkeiten, die es für mich gibt.
00:05:57: Und ich finde den Kontrast total spannend denn wenn jetzt die meisten unserer Zuhörer werden erstmal mit St.
00:06:03: Moritz diesen Luxus assoziieren ja?
00:06:06: Den gibt es ohne Frage!
00:06:08: Auf der anderen Seite ist aber der viel größere Teil eben die Natur das Gelände, das Terrain der Spielplatz in Berlin den ich so wunderbar und spannend finde.
00:06:19: Und wegen dem glaube ich auch so viele Sportler hier hochkommen.
00:06:24: Du hast als Sportlerin irgendwann einen Seitenwechsel gewagt.
00:06:28: du hast den Switch gemacht von der aktiven Athletin hin zur Trainerin.
00:06:36: Wie ist es passiert?
00:06:37: was hat sich da vielleicht auch in dir bewegt?
00:06:40: Erzähl doch einfach
00:06:42: Der Switch war nicht direkt von der Athletin zu den Trainerinnen, sondern da liegen ein paar Jahre dazwischen.
00:06:51: Ich habe wirklich mit dem Tritonsport aktiv gestoppt und bin dann erstaunlich ins Kitesurfen.
00:06:57: Ich hab da drei Jahre wie eine Pikete gekeitet – auch hier wunderschön im Tal!
00:07:06: Dann hat es mich plötzlich wieder zum Drittlohn hingezogen und den Wechsel auf die andere Seite als Trainerin.
00:07:15: Und das ist so ein bisschen das Vermitteln der Leidenschaft oder der Passion, die ich lebe für den Sport an die Jugend, an die Kinder- und Junioren weiterzugeben.
00:07:27: Das hat mich dorthin bewegt.
00:07:31: Du bist jetzt da auch, sag' ich mal wirklich... Ganz krass eingestiegen, denn hier ins Tal ist Brad Sutton gekommen.
00:07:37: Glaub ich zu dem, wenn ich das richtig so ungefähr auf dem Schirm habe?
00:07:41: Ein mega erfolgreicher aber auch in Teilen umstrittender Coach.
00:07:45: Du hast ihn kennengelernt du hast glaube ich auch bei dem gelernt.
00:07:49: Was hast du von dem gelernt und was machst du vielleicht auch heute anders?
00:07:54: Ja das war eigentlich ganz eine spezielle Situation.
00:07:58: Ich hab nebenbei Ich bin hundertprozent in einem Sportgeschäft, habe eine Filiale gefügt und habe nebenbei Kinder im Schwimmen unterrichtet.
00:08:08: Und dann kommt Bretz hatten zu mir und sagt er möchte mich als Trainerin ausbilden.
00:08:14: Dann schluckt man mal kurz weil es ist schon ... Er hat seinen Namen und er hatte seine Geschichte.
00:08:22: Und dann ist Nikola nach mir gekommen und Reto aus Nicolas Spirig und Etto Hug und haben auch mit dem Projekt für die Kinder wollten sie mich da reinholen.
00:08:33: Dann habe ich gesagt, okay...
00:08:34: Machen wir vielleicht noch ganz kurz Stopp?
00:08:36: Prezzatten haben wir vorgestellt, Nikola Spirigg.
00:08:38: Nehmen wir nachher!
00:08:40: Die erfolgreichste Schweizer Triathlete nehmen Daniela Rief.
00:08:44: Olympia, Nikin, Mama, Reto wahrscheinlich derjenige, der noch ... davor noch ein Tag, ein älter.
00:08:52: Ich glaube er war auch einer der Olympischen Distanz-Atleten die als ich das durch die ersten Triathlon Zeitung geblättert habe sehr erfolgreich war.
00:08:59: und die treffen sich hier oben eben alle.
00:09:02: Das kann man vielleicht noch so beschreiben.
00:09:03: wahrscheinlich hast du zu denen auch aufgeschaut als du in jungen Atleten warst?
00:09:07: Ja
00:09:07: genau und ich bin mit denen natürlich Daniela rieft alle.
00:09:12: bei Brett waren diese natürlich beim meinem Jahrgang und durch das war ich auch im Kontakt mit all den Athleten und mit Brett.
00:09:19: Und so habe ich dann wirklich von einer Saison auf die anderen entschieden, okay stopp mit meinem Job und wag den Schritt in Richtung Triedlung.
00:09:32: Vor allem im Inkatein ist das ja auch der Schwimmunterricht.
00:09:37: Das ist die Entwicklungshilfe für dich, aber es hat ... Potenzial, weil im Sommer alles fokussiert sich auf den Winter und sehr wenig auf den Sommer.
00:09:50: Und so habe ich wirklich den Schritt in diese Lücke, die es hier oben gibt, gewagt.
00:09:58: Mittlerweile fünf Jahre da dabei.
00:10:03: Es wächst das Wächsten!
00:10:04: Das ist einfach auch schön zu sehen.
00:10:07: Und von Brett, muss ich sagen, habe ich sehr viel mitgenommen... Ich gehe aber mit der Zeit mit.
00:10:17: Da mache ich viele Sachen noch anders, aus meiner Sicht bin ich auch kritisch und sehe gewisse Dinge.
00:10:24: Das mache ich jetzt nicht so wie Bretters macht, was aber auch er immer sagt, weil neue Jungen Coaches müssen mit derzeit mitgehen.
00:10:35: Ja, das funktioniert und es ist sehr erfüllend für mich.
00:10:40: Ich habe mir mal notiert.
00:10:41: also ich beobachte dich ja und wir sehen uns ganz häufig beim Training und du bist Vorsitzende vom Sankt Moritz-Zertriathlonverein Home of Triathlon?
00:10:50: Du hast die Kinder- und Jugendgruppen Genau.
00:10:52: Du hast lange den Philipp Bosshardt begleitet, den man vielleicht auch wirklich soweit kennt.
00:10:56: Der hat eine krasse Brandverletzung gehabt und hat sich hin zum Challenge Rot gearbeitet.
00:11:01: Da kennen ihn einiger aus unserer Kickers Community.
00:11:03: Ja.
00:11:04: Du betreust doch noch Erwachsener-Athleten?
00:11:06: Ist das korrekt?
00:11:07: Das ist massiv viel!
00:11:12: Was macht denn das Kinder-und Jugendtraining hier oben aus?
00:11:14: Ich glaube dass Kinder- und Jugendtrainig das Herz vom Triedlohn zu... starten oder zu aktivieren.
00:11:28: Das Einzugsgebiet für Erwachtende Age-Gruper ist relativ klein, aber dass wir das grössere und attraktiver machen, habe ich mit dem Kindertraining, Jugendtraining, Junior-Training gestartet und es wächst immer mehr.
00:11:47: Wir sind mittlerweile in der Schweiz von Switzerland auch an Regional Regionalzentren oder wenn man eine Basis ist.
00:11:56: Wir haben Athleten, die kommen von der Ostschweiz und trainieren mit unserem Team.
00:12:02: Es ist so ein bisschen die Zentrale.
00:12:06: Das andere sind auch die Edge-Gruppe.
00:12:09: Wenn die Profis hier oben sind und Brad nicht da ist, darf ich einen Auge auf sie werfen.
00:12:15: Also es ist das Gesamtpaket.
00:12:17: Ich glaube auch für mich als Trainerin ... oder darf ich in jedem Bereich dazulernen und mit ihnen wachsen.
00:12:28: Es kommen auch immer mehr Profisportler, als auch Ambitionierter Altersklassenathleten im Sommer ins Engadin zum Trainieren oder im Winter zum Schielang laufen.
00:12:37: Was würdest du dir empfehlen, der hier hochkommt?
00:12:40: Gast im Engadin ist
00:12:41: es!
00:12:43: Ich würde ihm erstens empfehle... Kommt nicht im Juli-August, sondern kommt im Juni, September, Oktober in diesen Zeiten.
00:12:53: Dass ihr das Tal erlebt und auch genießen könnt.
00:12:57: Und dass man alles mitnehmen kann.
00:13:01: Im Juli August ist es sehr voll.
00:13:04: Das sind wirklich alle Athleten da.
00:13:06: Über Läufer oder Radfahrer... Ruder?
00:13:11: Alles ist da!
00:13:12: Dann ist es auch relativ ... Es ist schön, wenn der Track voll ist oder das Pool.
00:13:17: Aber man hat dementsprechend nicht so viel Platz.
00:13:21: Und sonst empfehle ich einfach wirklich die Landschaft zu genießen.
00:13:24: Das Training jedes Trainings gibt so viele verschiedene Orte, die man erkunden kann.
00:13:33: Das ist sicher das was es ausmacht.
00:13:36: Was ist die schönste Ratua in deinen
00:13:38: Augen?
00:13:40: Machen wir on-road und off-road.
00:13:41: Okay machen wir ... On-Road würde ich empfehlen, der Julier Albula.
00:13:48: Zuerst den Julier hoch und dann runter Richtung Tiefenkastel Albola La Ponte und zurück.
00:13:54: diese Runde also dem Julier Albulalup Und dann Offroad.
00:14:00: da würde ich in Siva Plana starten Dann Richtung Pontresina ins Valrossec Den ganzen Weg am innen entlang bis Schampf und auf der anderen Talseite wieder zurück.
00:14:14: Dann hat man wirklich fast alles gesehen.
00:14:18: Ja, das sind meine zwei Favoriten.
00:14:21: Mega cool!
00:14:24: Du hast noch mehr Sachen auch deine Fänger mit drin?
00:14:26: Ihr habt letztes Jahr zum ersten Mal... Also ihr habt natürlich schon immer den Kinder- und Jugendcup im Silverplaner mit dabei vom Swiss Triathlon.
00:14:33: Aber
00:14:34: er hat letztes ja zum ersten mal das Jan Frodeno Gravel Event Scrail in Silver Planner gehabt.
00:14:41: Da hast du auch deine Finger im Spiel?
00:14:43: Genau, ja!
00:14:43: Und
00:14:46: was wächst dort?
00:14:49: Ich glaube das ist schon ein bisschen im September für alle die mal kommen wollen eine spannende Veranstaltung.
00:14:54: Ja und wir haben noch stattplätze frei.
00:14:56: also falls ihr Lust habt dass Engadin wirklich erleben und sehen möchtet dann ist es eine gute Chance.
00:15:05: Der Scrail für mich war so, ich wollte unbedingt noch einen Erwachsenen-Weckkampf in Singadine bringen.
00:15:13: Und mich hat sogar die Challenge angefragt und ich habe einfach hin gesagt es war eine Challenge in Davos.
00:15:21: Es ist sehr schwierig hier ein Weckkampf auszuführen... Mit der Straßensperrung.
00:15:30: Das bekommt man fast nicht hin, weil das ist die Hauptstraße und die Kantonstraße.
00:15:34: Wir sind abhängig von dieser Straße, dass man sie sperrt oder zuteilt.
00:15:38: Es macht es sehr schwierig, wenn man mit so viel Athleten auf die Strasse geht.
00:15:43: sehr auch zu einem Risiko.
00:15:45: Und deswegen war man in meinem Hinterkopf, wir könnten was anderes.
00:15:49: und dann sind Mario und Daniela zwei gute Freunde bekannte vom Triathlon.
00:15:55: Sie haben auf mich zugekommen und gesagt, hey Semira wie wär's wenn wir den Scrail ins Engadin holen?
00:16:01: Ich war natürlich von der ersten Sekunde an Feuer um Flamme und habe gesagt machen wir los!
00:16:07: Wir haben perfekte Streckend perfekte Atmosphäre mit dem ganzen, was wir anbieten können von der Natur und Landschaft.
00:16:20: Letztes Jahr war es der Erste und das war sehr erfolgreich.
00:16:24: Wir hatten zum Glück Glück mit dem Wetter und hoffen, dass es dieses Jahr genau so wird!
00:16:31: Dadurch, dass das manchmal auch nicht ganz so ernst ist im Raisen.
00:16:34: Ist es möglich um eine Jacke drüber zu ziehen?
00:16:37: Wenn's kälter wird Anfang September?
00:16:39: Genau.
00:16:42: Wir haben verschiedene Optionen, wenn das Wasser die Temperatur in der Früh hat und die Außentemperatur recht kühl ist ... hat man auch das Gefühl, okay, das Wasser wird kühler.
00:16:54: Aber im September ist das Wasser eigentlich wärmer als im Juni und deswegen ist es sicher ein gutes Rennformat.
00:17:04: Man kann sich Zeit nehmen nach dem Schwimmen in der Wechselzone, man kann sie nicht anziehen, man kannt sich bei den Bepflegungen also so ein bisschen eine lockere Atmosphäre für diesen Bereich.
00:17:17: Ja und ich glaube man kann ja fairerweise sagen, dass es Engadin nicht das Monster Gravel-Terras ist.
00:17:21: Sonst aber jetzt mit dem Rennen habt ihr eben auch die Möglichkeit, dass Gravelfreunde mal auf ihre Kosten kommen können.
00:17:27: Ja, sehr gerne!
00:17:28: Sonst ist es eher Mountainbike und Straße.
00:17:31: Und ich glaube, das ist mega spannend... Es liegt leider noch so, dass ich nicht dran teilnehmen
00:17:37: kann.
00:17:38: Ja vom Datum her.
00:17:40: Wir müssen halt das Datum nehmen, wo es noch Platz hat.
00:17:44: Das ist ein Eis auch nicht Challenge weil...
00:17:46: Ja bitte war man sehr ist natürlich mega wichtig!
00:17:48: Im Juni wird das schon richtig kernig sein.
00:17:50: Ist viel zu kalt ja.
00:17:53: Ich habe vorhin noch einen Loop ausgelassen den Philipp Bossert.
00:17:56: Den hatten Teile von unserer Kickers Community schon mal kennengelernt.
00:17:59: der war bei unseren Rathausfahrten mit dem Rot dabei.
00:18:02: Ich finde, das ist eine mega krasse Story.
00:18:05: Von einer krassen Brandverletzung hast du ihn zum Ironman begleitet.
00:18:11: Diese Brandverlettung hat dazu geführt, dass er einfach nicht die Wärme loswerden kann und nicht zu schwitzen kann.
00:18:18: Wie hast du das über so eine Zeit aufgebaut?
00:18:21: Und ich glaube auch als Trainerin etwas super Spezielles, so etwas begleiten zu dürfen.
00:18:28: Ja es war sehr speziell... Weiß noch, als er mich kontaktiert hat, habe ich mit Brett oder sehr lange darüber diskutiert ob ich überhaupt schon so weit bin für so einen Athleten.
00:18:42: Weil es eine Herausforderung ist mit einem Körper der nicht schwitzt zu arbeiten und habe dann entschieden dass ich mit ihm starte.
00:18:53: wir haben über fünf Jahre zusammen trainiert und er ist auch in Stahl ins Engadin Hoch von Zürich in Sengadin-Hoch gekommen, hat sein Mondsitz gewechselt und so.
00:19:09: Dass er einfach nur schon die Temperatur zum Trainieren optimiert oder ist optimaler hier oben, dass es nie über fünfundzwanzig Grad ist.
00:19:18: Und ich muss sagen, ich habe in diesen fünf Jahren so viel mit ihm über den menschlichen Körper und über den Athleten lernen können was mich sehr weit als Trainerin oder viele große Schritte weitergebracht hat in meinem Trainer, das ein heute.
00:19:37: Ja und ihr habt jetzt erfolgreich die Langstrecke?
00:19:39: Genau wir haben die Langstrcke.
00:19:40: ich weiß noch das erste Mal aus dem Pool war habe ich gedacht okay du möchtest einen Ironman machen Das ist ein langer Weg aber wir schaffen das und er hat zweimal die Challenge rot absolviert und mit dem grandiosen Publikum ist es einfach noch einmal speziell.
00:20:04: Ja und das ist ja wiederum auch ein Rennen, was nicht auch dafür bekannt ist dass es eben im deutschen Sommer stattfindet in Flachland.
00:20:10: Da wird es richtig schön warm und einfach total beeindruckend.
00:20:15: Wer Interesse hat zu allen Punkten die wir glaube ich gesprochen haben machen wir das einfach die längste in die Show Notes und vielleicht auch dazu zum Projekt dass man das einfach mal sieht und was ihr da zusammen geschaffen habt über diese Jahre.
00:20:30: Cool, dass du als Trainerin damit so wachsen durftest als Projekt.
00:20:33: Ja sehr und ich muss noch mal sie hier erwähnen.
00:20:35: also die Challenge Road hat uns das natürlich auch ermöglicht weil er braucht einen ganz anderen Support mit Kühlung und allem.
00:20:41: und die Challenge road hat von Anfang an mit mitgezogen und gesagt hey Semira du darfst überall rein du darf über alle in die Strecke Du darfst ihn verpflegen du darf sich kühlen und es war schon ein Riesen plus.
00:20:56: Ich denke, bei Iron Man haben wir die Verpflegung nie so gut hinbekommen wie bei der Challenge.
00:21:03: Das war schon ein grandioses Erlebnis für beide Seite Athleten, aber auch für mich als Trainerin.
00:21:12: Ja, und irgendwie halt auch mega krass was der menschliche Körper dazu leisten im Stande ist auf einem ganz anderen Level nämlich in der Regeneration, dass dort aus einer krassen Verletzung eine krasse Leistung entstanden ist.
00:21:23: Also da Schapo ich habe das nur von außen beobachtet und das war ja mega cool!
00:21:29: Dann würde ich gerne noch mal den Move auf deinen Sport zu machen.
00:21:32: Du hast über's Keil zu offen gesprochen.
00:21:34: Ich weiß, dass du ne gute Skifahrerin bist.
00:21:37: Wenn man jetzt hier oben vom Winter und Sommer noch mal weiter reinschaut, welche Sportarten sind deine Lieblingssportarten in Engadin außer Schwimmradfahren?
00:21:51: Meine Lieblinsportarten sind definitiv im Winter langlauf.
00:21:55: Ich bin sehr oft unterwegs auf den Langlauf-Ski.
00:21:59: auch Skitouren Jetzt mittlerweile mit zwei kleinen Kindern ist es schwieriger zu organisieren und man kann nicht nur kurz schnell rauf, weil da ist ein bisschen mehr Aufwand dahinter.
00:22:10: Und im Sommer bin ich auch gerne einfach mal zu Fuß auf dem Berg unterwegs.
00:22:16: Alles was so ein bisschen den Kopf lüftet und befreit sind meine Aktivitäten.
00:22:23: Würdest du für jede Aktivität auch mal vielleicht deinen Hiddenspot hier ... Preis geben.
00:22:31: Nein, ich verrate
00:22:35: mich nicht!
00:22:36: Du hast mir einen Verraten, wenn es wirklich gut ein Powder hat, dann muss man einen Schlepplift leuchten
00:22:41: und das ist beispielsweise
00:22:43: etwas... Ich glaube das kennen nicht viele?
00:22:44: Das kennen nicht viel.
00:22:45: Das ist wirklich ein Highlight, wenn's ganz viel Powder hat.
00:22:49: Wo ist die beste Langlauflage?
00:22:52: Mittlerweile, würde ich auch sagen in Maloya gibt es wunderschöne Ecken.
00:22:58: Aus dem Weg kann zu Türen raus und bald so hoch.
00:23:01: Und das ist wunderschön oder weil Fex ist wundertschön?
00:23:05: Und dann gibt's von Sankt Moritz nach Sivablana auch noch ganz viele kleine Läupen die oben langführen, die auch so ein bisschen versteckt sind.
00:23:18: Ich sage jetzt dann, ich gebe nicht alles Preis.
00:23:22: Die Läufen kann man ja in den Läupen fahren finden?
00:23:24: Welche Ski-Tour?
00:23:25: Ski Tour fahre ich gerne nach Bivio zum Darrichtung a Rokabella.
00:23:32: Das gefällt mir sehr gut.
00:23:34: Ein bisschen weg vom Tal oder was auch schön ist bei uns direkt wieder von Maloya hoch zum Lungin, wo der inspringt das ist eine wunderschöne Tour.
00:23:46: Das ist auch echt eine anspruchsvolle Mountainbike-Tour, wenn man von BVU hoch fährt und dann über die Passlung gehen.
00:23:53: Also ich fahr's nicht!
00:23:54: Zurück gedenken mit deinem Durst!
00:23:58: Aber auch wunderschöne Tour oder nur schon zu Fuß?
00:24:01: Ja.
00:24:02: Bewanderung – auch wundertschön.
00:24:04: Und jetzt noch deine Top-Wanderung?
00:24:08: Meine Top- Wanderung….
00:24:10: Da muss ich
00:24:11: kurz
00:24:11: ….
00:24:15: Marnia hoch?
00:24:16: Das ist wunderschön.
00:24:17: Letzten Sommer haben wir mit einem guten Freund den Bizcash gemacht, ein Bergführer auch Philipp Bossert war dabei.
00:24:25: das war auch wunderschön.
00:24:27: ja
00:24:27: es gibt so viel.
00:24:29: Ich glaube, das sind zwei super coole Berge.
00:24:30: Weil sie zwei völlig unterschiedliche Perspektiven auf die Engadine ermöglichen.
00:24:34: Das ist ganz wichtig.
00:24:35: der Pizmania ganz prominent im Westen und ihr könnt wahrscheinlich auch mega cool in Richtung Berg-Elschaun oder auch Richtung Badile.
00:24:41: Das stelle ich mir extrem gut vor.
00:24:43: Wunderschön!
00:24:44: Und der Cash geht in unteren Gadin und dann ein bisschen die andere Ecke raus.
00:24:49: Wir machen hier schon einen kleinen Touristenführer.
00:24:51: Ja absolut ja
00:24:54: Mega cool.
00:24:56: Was steht für dich dieses Jahr noch an?
00:24:58: Für mich dieses Jahr ist es wirklich voll fokussiert auf die Junioren und Kinder.
00:25:05: Und ich mache den Abschluss im Berufstrainer, oder ja starte mit dem ganzen Voll jetzt.
00:25:15: Das steht an.
00:25:16: Das sind so meine Highlights dieser Sommer.
00:25:23: Dann habe ich noch eine Frage.
00:25:25: Du bist glaube ich auch dafür bekannt dass du alle Profiatleten hier oben Irgendwo in
00:25:29: Wohnungen vermittelt.
00:25:31: Ja, wir dürfen nicht zu viel Werbung machen Philippe bitte weil mein Handy das brennt.
00:25:40: im Moment mit all den Anfragen von allen Profi-Athleten sind wir spannend.
00:25:46: und ja...
00:25:47: Max würdest du davon eine Geschichte preisgeben nämlich die Profiatleten hier oben alle Mengadin unterzubringen?
00:25:53: Das ist glaube ich schon auch ein sehr spezieller Job.
00:25:55: einmal lernst du sehr viele dadurch kennen.
00:25:57: der Netzwerk ist unglaublich Und andererseits ist es, glaube ich auch schon.
00:26:01: Also ich glaube was man auch sagen darf dass einige Profiatleten gehörige Kaoten sind.
00:26:06: und aber die Profiateleten bewohnen die Appartements der Skilehrer aus dem Winter?
00:26:12: Genau die Profi-Atleten.
00:26:13: da haben wir das Glück, dass die Ski-Schule sehr viele Wohnungen frei haben im Sommer und das Sportgeschäft, das Ski Service Corvert auch sehr viele Appartments und so kann ich die Atleten dort einquartieren Und auch gewisse Hotels haben sie immer zur Verfügung.
00:26:30: Es ist nicht ein Challenge, aber wir kommen meistens hin und da gibt es die eine andere Story von den Athleten, die ich manchmal ... Ich bin nicht nur die Wohnungsvermittlerin, sondern auch die Mama.
00:26:44: Du lernst Athleten um den ganzen Chloros kennen?
00:26:47: Es ist spannend.
00:26:48: im Winter kommen die Wintersportler ja zum Teil auch wirklich Nationen, denen du gar nicht so im Wintersports erst mal vermutet hast Und auf der anderen Seite im Sommer wirklich ein immer breiterer Misch aus Ausdauer-Athleten, aus unterschiedlichen Sportarten.
00:27:04: Die hier ins Dorf kommen und ins Tal kommen und hier ihren Sport machen.
00:27:08: Du bist eben die Einflugschleise für viele!
00:27:13: Ich finde das ganz besonders weil es im Prinzip eine Sportförderung ist.
00:27:17: Dass du einen Netzwerk hier was sich eigentlich über den Winter gebildet hat für die Skilehrer... ...im Sommer für Profi-Atleten zur Verfügung steht, neben den normalen Tourismus wegen die vielleicht eben nicht für jeden Sportler leistbar sind.
00:27:31: Das finde ich eine megacoole Tätigkeit.
00:27:33: und auch das Netzwerk was daraus entsteht, sind ja wirklich Menschen die mehrfach Olympiamedalen gewonnen haben, die plötzlich Weltrekorde laufen?
00:27:44: Ja es ist schon so mittlerweile auch so dass in meinen Kontakten sehr viele Weltmeister und Olympiasieger drin sind.
00:27:53: Zu sagen ist, dass die G-Schule oder auch der G-Sales Corvatch das ermöglicht.
00:27:59: Dass sie sagen, hey komm wir vermieten das an die Athleten und bauen dadurch auch ein Netzwerk auf und können etwas ... Sie könnten die Wohnungen auch anders vermieten aber es ist jetzt wirklich so, dass für Athleten spezifisch ... Also wird's angeboten, es wird nicht ausgeschrieben oder so.
00:28:18: Sie müssen wirklich über mich oder dann... Von der Skischule direkt oder von den Hotels, so die Unterkünfte buchen.
00:28:27: Ja mega cool!
00:28:31: Ich sage schon ganz herzlichen Dank für den tiefen Einblick in Dein Tun.
00:28:35: Deine Leidenschaft hier für das Engadin und ja... Ganz herzliche Dank für deine Zeit.
00:28:42: Die Sachen, die du erwähnt hast können wir vielleicht wirklich noch an den Shownotes verlinken?
00:28:47: Vielen dank
00:28:49: Mega
00:28:49: cool.
00:28:51: Ja, schönen Tag.
00:28:52: Bis bald!
00:29:02: Hey, Severin.
00:29:03: Herzlich willkommen im Kick-as-Radio
00:29:05: Podcast.
00:29:06: Ich stelle dich ganz
00:29:07: kurz vor... ich habe mir in den nächsten Engadiner ein zugezogene Engadine, glaube ich darf nicht sagen, tätig bei Sankt Moritz Schwartz als Head of Sports und Wellbeing hier und wir sind dadurch in Kontakt gekommen miteinander.
00:29:23: erstmal herzlich willkommen.
00:29:25: Besten Dank für die Eingaukung, Philipp.
00:29:28: Ich fahre einfach mal mit der Tür ins Haus.
00:29:32: Du bist in das Engadin gezogen?
00:29:33: Ja, was macht für dich das Engdin aus?
00:29:37: Schönster Spielplatz für aktive Menschen!
00:29:41: Und was spielst du am liebsten?
00:29:43: Was ich im Liebsten spiele... Das Diverse-Spiel ist im Sommer vom Trailrun über ein Morning Swim im Lederstaat oder St.
00:29:56: Moritzerssee Bist du ein Enduro-Bike, Tour und im Winter Cross Country Alpine und Touring Ski?
00:30:08: Und nebenbei spiele ich noch Hockey.
00:30:10: Was, wo du uns schon lange besuchen solltest am Montagabend?
00:30:15: Das ist tatsächlich mein Fail!
00:30:17: Ich habe jetzt Schlittschuhhunde in einem Stock.
00:30:20: D. h., ich glaube im nächsten Winter kann ich besser aufschlagen.
00:30:24: Ich hab hier ein paar Mal an der Eiserie in den Sack Muritz gespielt dass ich nicht ganz Bambi und Eis bin.
00:30:36: Du machst schon die Vielfalt auf, lass uns mal ein bisschen weiter eintauchen.
00:30:43: Dein Job ist es hier sich tatsächlich um Sport, Infrastruktur, Athleten usw zu kümmern.
00:30:49: Ich glaube St.
00:30:49: Moritz ist natürlich dafür bekannt für den... Luxus-Skiort auf der einen Seite und du bekümmerst dich eigentlich um diese andere große Seite mit dem Sport.
00:30:57: Darüber sind wir auch in Kontakt gekommen.
00:31:00: Wie viele Profiatleten kommen denn hierher?
00:31:02: Das hat sich jetzt zu einer richtig großen Trainingsdestination entwickelt, hier bereiten sich Top-Atleten auf die olympischen Spiele wie letztes Jahr in Paris vor.
00:31:10: Auf der anderen Seite kommen aber glaube ich immer mehr Altersklassenatleten, Hobby-Ateleten.
00:31:17: Erzähl doch mal über die Vielfalt des Angebots.
00:31:20: Darf ich vielleicht Vorher ganz kurz öffnen, was wir generell mit St.
00:31:26: Moritz Tourismus bespielen und was im Pfeilersport und Well-Being passiert.
00:31:34: Also grundsätzlich steht St.
00:31:37: moritz für Dinge, es hat eine Historie und wir bespieren eigentlich zu den drei Pfeiler.
00:31:44: oder wie gehen die drei Pfiler an?
00:31:46: Das ist einerseits das Porzen Well-being Das Zweite ist Culture, also die ganze kulturelle Art und Kultur.
00:31:55: Und drittes, wir nennen das mal Lifestyle.
00:31:58: Es geht von Auto-Automativ bis zu Elektrofestivals...
00:32:07: Was übrigens auch mega cool war, das Sanais Festival.
00:32:09: Warst du?
00:32:10: Ich war einmal oben.
00:32:11: Ja
00:32:12: okay ja!
00:32:13: Und das spielt halt auch.
00:32:14: Da sieht man wieder die Diversität.
00:32:16: Also es ist nicht nur das eine, ein Auto auf dem See oder Pferde auf dem see oder festival am berg sondern es haben galerieren.
00:32:26: wir haben einen breiten sport angebot so dass zur grund also zu Grundregeln legen eine grundlegende ausrichtung und dann im bereich in die bereiche spurt.
00:32:45: der bereich ist ja sehr, sehr breit.
00:32:51: Ich denke, dass einer der größten USP die St.
00:32:58: Moritz hat oder die gesamte Region hat, das Oberengadin ist die geografische Lage – also die Höhe auf einem Plateau zu sein, das eine Achtzehnhundert Meter über dem Meer ist!
00:33:13: Und da liegt es nahe, dass wir gerade in den Sommermonaten das Thema High Altitude Training sehr stark spielen.
00:33:21: Deswegen sind ja Laura, du und dein ganzes Team seid auch oft bei uns auf Besuch.
00:33:34: Du hast mich gefragt wie viele Athleten da sind?
00:33:40: Wir wissen natürlich, wir registrieren Wir haben nur
00:33:44: die
00:33:44: Kenntnis von den Leuten, die sich über unsere Plattform registrieren und von den Benefits profitieren, die sie dann bekommen.
00:33:53: Und das sind im Schnitt, muss ein bisschen unterscheiden zwischen ist es ein olympisches Jahr also Zyklus jedes vierte Jahre und da noch in Europa oder ist es nicht ein olympisches Jahr?
00:34:08: Und bei der Nicht-Olympischen Jahren Registration von etwa zwei Tausend dreihundert Personen.
00:34:16: Athletinnen und Athleten, inklusiv Tier-Philippe.
00:34:21: Also Staff?
00:34:22: Staff!
00:34:23: Genau.
00:34:24: So von der... Ja, von der ähm... Und dann gibt es natürlich eine unbekannte Grauzahl.
00:34:33: Da kommen Athletin und Athletien die treffe ich unten auf dem Track oder sehe ich am Morgen im Lederstaatsdischwimmern und sagten ha, die oder er ist auch im Trainieren mit Weltformat, aber ich habe ... Unseres System weiß das nicht.
00:34:50: Und das ist halt die Grauzahl und die weiße nicht wo sich die bewegt zwischen zehn oder tausend.
00:34:57: Ich glaube das Besondere ist tatsächlich einfach die Infrastruktur und hauptsächlich natürlich Leichtathletik und Laufen, die hier oben natürlich wie du gesagt hast auf dem Plateau halt optimale Bedingungen vorfinden.
00:35:08: eine moderater Höhe mit Ja natürlich, manche Athleten wollen noch höher.
00:35:14: Wir müssen dann im Diaboletzer Berghaus zum Beispiel übernachten oder so.
00:35:18: aber dadurch hat sich schon einfach wahrscheinlich hier ein Sport in Mitteleuropa gebildet der von der Lage einzigartig ist weil es nicht so ein Kessel ist wie Livinio oder andere Höhenorte die weit weniger Vielfalt anbieten weil beispielsweise das ist möglich bis Zenets ja auch weiter auf Höhe zu fahren, auf der anderen Seite bis mal euer und damit als Radfahrer eben auch tatsächlich die Chance haben lange Zeit und eine flache Trainingseinheit trainieren zu können.
00:35:53: Das Sparren ist ja ihr Fördert das ganz gezielt.
00:35:56: Kannst du da mal so einen kleinen Überblick geben welche Einrichtungen es für die Athleten gibt?
00:36:01: Welche Optionen es gibt?
00:36:04: Ja
00:36:05: klar!
00:36:08: Wie du sagst, neben die Höhe selber ist das Talent.
00:36:13: Da haben wir alle nichts dafür und das haben wir irgendwie in die Wegen bekommen.
00:36:18: Und jetzt probieren wir das Tal möglichst passend für die Zielgruppe zu bestücken.
00:36:26: Das fängt natürlich an, sie sollen irgendwo schlafen Die sollen bezahlbar irgendwo schlafen.
00:36:36: Das sind wir sehr stark, das ist ein großes Thema eines der großen Herausforderungen.
00:36:41: aber da entstehen verschiedene sehr spannende Projekte und Ansätze weil die Leistungsträger die es anbieten verstehen den Mehrwert von der Gästegruppe auch dass es nicht nur in Anführungszeichen Personen sind, die im Kreisrennen schwitzen und immer nur selber kochen.
00:37:06: Das ist die Sensibilisierung, die wir seit je mehr in den Jahren machen, die greift jetzt und trägt auch Früchte.
00:37:17: Neben dem ist die Sportinfrastruktur wie ein Track-and-Field, das ist wahrscheinlich einer der ... stark frequentierten auf der Höhe Juli-August.
00:37:33: Das sieht man Olympiasiegerinnen, Olympiasiegern und Iron Man Winnerinnen und Ironman Winner sagen sich hallo.
00:37:41: Und natürlich aufgeladen mit Chims und ein Pool, also einen ... von einem... von einem ... von dem Fünfundzwanzig Meter Pool, das jetzt wieder nächsten Mittwoch seine Türen öffnet.
00:37:55: Sportshops Leichtungsdiagnostik ist von der Lokal-Klinik, wurde stark ausgebaut und investiert.
00:38:04: Dass die von Blut wohl oben testen über sämtliche Laktate und alles, dass man das da unten auf einer sehr professionellen Art und Weise anbieten kann
00:38:22: Das ist mega cool und ich glaube dabei, es ist spannend dass da neben diesen absoluten Profis auch immer mehr Altersklassenathleten hier oben ihren Weg herfinden können.
00:38:32: Ich habe das mal als Coolcation gehört nämlich Menschen können aus Italien hierher flüchten oder aus dem Unterland oder gar auch aus Deutschland.
00:38:41: Natürlich auch eine ganz Besonderheit heißt, dass es in Juli und August einfach nicht diese absoluten Hitzebedingungen gibt.
00:38:47: Und dass das auch immer mehr Leute hier hochtränkt, merkt ihr das?
00:38:49: Dass der Sommer – also bekannt ist ja als Wintersportort!
00:38:53: Aber dass der Sommer immer weiter boomt?
00:38:56: Das werkt mir ganz stark die.
00:38:59: Die letzten Jahre will ich da nicht sagen, dass die ganze Entwicklung von unserem Klima etwas Positives hat.
00:39:08: Aber in unseren Mikro- oder Makrokosmos da oben und nur für uns denken ist es wahrscheinlich ein Spiel, das uns in die Karte spielt ohne das große Ganze zu denken.
00:39:19: Und deswegen spielen wir ja den Sommer auch sehr stark weil da noch viel Potenzial ist.
00:39:26: Der Winter Wir hatten uns im Vorgespräch, arbeiten wir auch.
00:39:33: Und arbeiten wir nicht zu wenig und alle unsere Partner links und rechts von uns.
00:39:40: Aber es ist ... Der ist wie kuratiert.
00:39:43: Also der ist etabliert.
00:39:46: Und da ist das Potenzial relativ klein nach oben was das angeht.
00:39:53: Aber im Sommer sehen wir noch unglaublich viel Potenzials von den Monaten Juni bis Ende November.
00:40:05: Und deswegen klammer auf, haben wir letztes Jahr die Kampagne gestartet, Sankt Summer Die Marke ist wie genau gleich, wie St.
00:40:13: Moritz haben wir die schützen lassen?
00:40:17: das eigentlich wie so der überspitzt gesagt, der Sommer-Tourismus in den Alpen gehört St.Moritz Stecken sehr viele Ressourcen in den Sommer.
00:40:29: Lass uns mal reinschauen, welche Ressoursen findest du im Kultus?
00:40:32: Jetzt haben wir über den Ausdauereistensport gesprochen aber das geht ja megabyte wenn man durchs Tal einmal marschieren vom Segeln über Surfen oder klettern im Bergell Gleitschirmfliegen Golfen Reiten ganz klassisch Wandern Mountainbiken Segel fliegen Polo?
00:40:57: Richtig.
00:40:58: Was habe ich noch,
00:40:59: ein
00:41:00: Cricket.
00:41:01: Es gibt
00:41:02: wahrscheinlich wenige Sportarten die du nicht ausüben kannst also den ganzen Tennisplätzen und die ganze Bewegung von den anderen Racketsportarten wie Paddell und all das...
00:41:17: Das
00:41:17: findet man!
00:41:20: Ich finde das so spannend weil es eigentlich alles ist.
00:41:22: Ich kann mit dem Auto hier herfahren, ich lasse mein Auto stehen Und kann das alles zu Fuß erreichen, genau diese Sachen.
00:41:27: Ich kann theoretisch zu Fuß zum See gehen und dort keiten.
00:41:31: Das Gleiche kann ich zu meinem Trailrun.
00:41:33: in drei Minuten bin ich im Abhilfe der mich fordern wird Was ist deine Lieblingssportart da drin?
00:41:40: Im Sommer wenn du jetzt unterwegs sein darfst.
00:41:42: Du hast vorhin so viele Sportarten schon genannt
00:41:45: Enduro Biking Ja
00:41:48: was wäre deine favorite Enduro Tour die du hier preis geben willst?
00:41:52: Die preisgeben würde?
00:41:54: Ich frage auch gleich nach der, die du nicht preisgibt.
00:41:56: Nein!
00:41:59: Ich würde... ich würde preisgeben dass es sich lohnt entweder frühmorgens mit der ersten Bahn Korvatsch auf die Mittelsstation zu fahren von da aus Richtung Sils also über Marmoré Richtung Sills und dann zurück nach Silvaplanen und weiter nach St.
00:42:29: Moritz oder von St.
00:42:32: moritz aus über Silberplanen auf den Korvatsch hochtrampeln, was meine bevorzugte Version ist und dann der gleiche Loop wo du am ganzen Tag an der Talkette fährst Du eigentlich ähm.
00:42:46: ich nenne die zweite Ebene.
00:42:49: irgendwie ist achthundert Meter oberhalb des See.
00:42:53: fährste vorbei Ist gut, wenn du technisch versiert bist.
00:43:00: Muss man hinterradversetzen können dafür?
00:43:01: Ja.
00:43:02: Perfekt!
00:43:03: Super cool.
00:43:05: Ich hab auch ein paar Lieblingstrails.
00:43:08: Manche muss man tatsächlich hochtragen.
00:43:10: Ich finde nach wie vor die Abfahrt vom Long Ward einfach cool mit dem Mountainbike aber da muss man auch ein bisschen versetzen können.
00:43:16: ich finde auch einen Besuch im Harnensee und dann in Prinzip nach Surley rein zu fahren ist auch ein wunderschöner
00:43:21: Trail.
00:43:21: Klockig.
00:43:22: Nackig, aber schön.
00:43:25: Aber das sind Dinge, die eigentlich weg von der St.
00:43:27: Moritzer Seite sind?
00:43:28: Das
00:43:29: wollte ich.
00:43:30: Und die St.-Moritzer-Seite ist mehr mit den Flowtrails ausgestattet und ... Ja
00:43:36: aber da kann man sehr gut verbinden.
00:43:37: also wenn wir haben in Sankt Maritz es wurde regional so bestummen dass man sagt hey die gebauten Trails, die gemachten Trailes befinden sich am Hausberg von Sankte Maritz auf der Corvillia.
00:43:57: Und jetzt gibt es ganz viele Gäste, wenn man das beobachtet und auch befragt gibt es viele Gääste die kommen gehen hoch und fahren ausschließlich die Twells da die verschiedenen von Olympia bis zu WM von Pettas wie alle heißen fahren die ganzen Tag mehrere Tage hintereinander und haben unglaublich viel Spaß!
00:44:17: Jetzt gibt's andere
00:44:19: die
00:44:23: sagen hey Ich gehe hoch und nehme die Flowtrails mit.
00:44:30: Mein Gelände ist der Pizzenär auf drei Tausend Meter, da werden wir uns wahrscheinlich den Sommer mal treffen.
00:44:38: Das ist unsere Welt!
00:44:40: Und wenn ich unten ankomme, dann nehme ich den Flowtrail mit.
00:44:43: Und das gibt auch wieder, hast du eigentlich auch wieder das Diverse vom Hochhalbhinen?
00:44:49: Das ist eben nicht rein... Von mir so, das sind nicht offizielle Namen von mir benannt.
00:44:59: Da hast du das Hochalpine und unten kommst du in die Floatrace rein, die sehr ... Die sind sehr niederschwellig und das macht es eigentlich aus.
00:45:12: Ich glaube,
00:45:13: das Spannende ist trotzdem dass wenn du da reingehst und du kannst da trotzdem auch Nino Schotter an Flüggi treffen die der Folge aus durchschießen und dann halt eine Welle dabbeln im Zweifelsfall damit das irgendwie auch abgeht.
00:45:26: Aber sie sind mega cool gebaut und ich glaube das ist etwas... Ja also das sind sensationelle Murmelwaren würde ich das mal nennen.
00:45:33: Apropos Nino, ein Schulter hat uns immer wieder befasst.
00:45:37: sich durfte bei mir erst vom Trail durchsicht dabei sein.
00:45:40: Da war ich noch nicht beim Tourismus, sondern mit der Schaufel, noch mehr mit der schaufeln unterwegs und wir haben den trail gebaut mit mit Expertise von amerikanern und da kam Nino jeweils meistens mit dem gravel bike ist er den trail gefahren.
00:45:58: immer das stück dass wir gebaut haben hat uns Hat uns immer die direkten Feedbacks gegeben, wo die Kurve wie die Anleger das nun kleiner Auszug zum Float Trail...
00:46:12: Ja und trotzdem ist ein Trail für jedermann geworden.
00:46:14: Voilà!
00:46:14: Also vom Olympiasieger bis zum Jedermann, der das Ding fangen.
00:46:18: Ich frage ein bisschen neugierig weiter, was ist deine Lieblingswanderung hier oben?
00:46:23: Wenn du für jemandem sagen, zu jemandem eine Wanderung empfehlen müsstest, darf gerne anspruchsvoll sein.
00:46:28: Eine Wanderungen, die das Engadin repräsentiert
00:46:34: Via Injadina.
00:46:35: Ja?
00:46:37: Du fährst mit dem Engen-Deanbus, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Maloja steigst du aus, fühlst deine Flasche mit dem Wasser von Maloyabrunnen voll und läuft die via Injada linke Teilseite abwärtschauend.
00:46:58: Die ganze Kette, wenn du Bock hast bis nach Österreich.
00:47:04: Mega cool
00:47:05: Nicht anspruchsvoll im Sinn.
00:47:08: Ich muss auf allen Vieren gehen oder es ist gut, wenn ich einen Seil dabei habe oder sonst ein Werkzeug.
00:47:14: Aber er zeigt das Tal... Ich glaube, wie es kein zweites Mal zumindest in Europa gibt?
00:47:27: Ja also diese Kombination aus Wasser, Bergebene und alle Sachen sehr, sehr eng beieinander.
00:47:35: Jetzt haben wir zu Fuß auf dem Rad.
00:47:38: Was machst du am Wasser?
00:47:40: Am
00:47:40: Wasser?!
00:47:41: Hey!
00:47:42: Tatsächlich, ich mache Wassersport.
00:47:45: Wasserspot mache ich keinen außer Schwimmen.
00:47:48: Also klassisches Schwimmen!
00:47:50: Ich keite nicht... Es ist vor der Hau.
00:47:54: Wenn ich langsam gehe, habe ich eine Minute und zwanzig zum Wasser.
00:48:00: Und ich mache weder Kiten noch Surfen noch Segeln.
00:48:07: Stand-up-Haddle habe ich Höhenangstgefühle.
00:48:10: Ich fühle mich einfach extrem wohl Schwimmend.
00:48:15: Okay, dann muss ich dich nur noch irgendwann zum Kalten bringen?
00:48:24: Ich lass das mal vor dem Rahmen stehen.
00:48:26: Wunderbar!
00:48:31: Nein, ich finde das extrem spannend weil ich glaube dass du selbst hier oben so verwurzelt bist und so eingebunden, dass du eben ein authentischer Botschafter für das Engadin bist und Du hast es gerade schon so wunderbar preis gegeben.
00:48:45: also wenn die Vielfalt des Sommers ja Das, das zu leben und die Sachen dabei zusammenzubringen.
00:48:54: Vielleicht kannst du da noch mal mitnehmen was macht der Wechsel der Jahreszeiten?
00:48:59: Weil wir haben jetzt ja eigentlich wirklich wenn man so will ab Anfang November bis Ende April ist hier wirklich Winter.
00:49:06: Ja klar Jetzt ist es auch schon so dass es wirklich schön warm ist dass man tagsüber wenn die Sonne da ist Auch die Kraft des Frühlings spürt.
00:49:13: Und auf der anderen Seite hast Du wirklich Eigentlich sechs Monate winter Sechs fünf bis sechs monate Sommer.
00:49:20: Du kommst Nicht von hier, damit hast du das so nicht erlebt.
00:49:25: Erzähl doch mal über die Qualitäten davon oder vielleicht auch die Sachen ... Wird der Winter irgendwann lang?
00:49:31: Und jetzt ist er Ende der Saison.
00:49:33: Musst du jetzt mal weg?
00:49:35: Ganz wichtig!
00:49:37: Es ist ein ganz spannendes Thema.
00:49:41: Ich kam heute Morgen früh von Zürich zurück und hatte mich gestern spontan mit einem Freund getroffen unten.
00:49:48: Wir hatten das Thema auch
00:49:51: Und
00:49:52: wie du gesagt hast, der Winter fängt irgendwie Ende Oktober an.
00:49:56: Anfang November fängt es an und dann legt sich das weiße Kleid im besten Fall über das Tal oder über Sankt-Marit und über das ganze Engadin-Hochthal.
00:50:11: Und mit all den ist es intensiv.
00:50:16: Also intensiv vom vom Arbeiten intensiv sind die Temperaturen, also glücklicherweise haben wir viele Tage oder immer noch Tage und Nächte, die minus zwanzig waren.
00:50:28: Aber es kann am nächsten Tag wieder fast plus gerade sein.
00:50:31: Also es zert.
00:50:33: Tage sind kurz das ist wie ein anderer Norden auch.
00:50:37: Und
00:50:37: dann kommt die Zeit in der wir heute sind.
00:50:42: Das ist die nach Osterzeit bis es wieder losgeht so richtig losgeht im Juni.
00:50:51: Und die Zeit
00:50:53: ist
00:50:54: meines Erachtens unglaublich wichtig.
00:50:57: Einerseits, man riecht wieder anders, man sieht wieder anders.
00:51:03: Im Winter riechst du Weiß, das sind keine Geschmäcker.
00:51:13: Einzelne schon von ein paar Flugzeugen oder so... Aber auch das Auge ist weiß und blau, unfassbar schön.
00:51:26: Aber irgendwann komme ich wieder zu Diversität.
00:51:30: Und dann verabschiedet sich der Winter so langsam mit dem traditionellen Jalanda-Marzbrauch.
00:51:38: Jetzt lehrt sich das Tal... ...und die Vegetation kommt so langsam wieder.
00:51:47: Ich merke das den Menschen an die den Tourismus und das Leben da oben möglich machen.
00:51:56: Also ohne die Menschen, die auch heute leben ist es nicht möglich.
00:52:03: Es gibt keinen Skifahren, kein Essen oder nichts.
00:52:09: Die brauchen das, die Ruhe.
00:52:11: Und dann braucht man ganz sicher die Natur einfach mal, dass sie so wie sie ist und sie atmet durch bevor dann wieder der, ich sage das überspitzt, der Rummel im Uni kommt.
00:52:28: Und ich denke auch die
00:52:30: Infrastruktur
00:52:31: muss auch vordermann gebracht werden.
00:52:34: Die brauchen ein Facelifting und einen Umbau was auch immer.
00:52:38: und deswegen
00:52:39: ist...
00:52:39: ...und ich nenne dass das wieder so ein Ausdruck von mir, den yearly lockdown.
00:52:45: Das ist nicht mal negativ impregniert.
00:52:49: Im Mai haben wir immer so die Zeit, da passiert nicht viel.
00:52:55: Und jetzt hören das nicht alle Touristikerinnen und Touristikern gerne was ich jetzt sage?
00:53:01: Aber das ist auch okay wenn nicht viel passiert im Mai.
00:53:06: Danach darf wieder viel passieren.
00:53:07: aber der Mai, der ist da zum Atmen.
00:53:11: Das sind
00:53:11: eure Sommerferien
00:53:12: oder?
00:53:14: Sind unsere Frühlingsferien, die heiligen Mai-Ferien gibt es drei Wochen Urlaub.
00:53:21: Und weil halt die, meistens die Eltern der Kinder dann die Möglichkeit haben um Urlaub zu machen und wenn andere Urlaub haben im Juli-August.
00:53:37: Dann sind die Eltern von den Kindern halt die Leute an Bedienen, die da Urlaub machen.
00:53:45: Das ist auch ganz wichtig dass man Ende Saison also Ende Winter Saison Die einen haben das Bedürfnis größer und anderen ein bisschen weniger groß.
00:53:58: Raus, um zu atmen.
00:54:02: Ich sage mir, dass Taulet nicht breiter ist.
00:54:04: Irgendwann falten sich die Berge bei mir zumindest.
00:54:07: Und ich muss dann zwei, drei Wochen raus.
00:54:11: Finde ich total spannend, weil wir genießen es gerade die Zeit hier zu verbringen jetzt im April.
00:54:15: Wir haben mega Glück mit dem Wetter dass wir schon so den Sport machen können und auf der anderen Seite ist das jetzt auch genau diesen Wand und wir haben jetzt innerhalb einer Woche erlebt sie sehen von geschlossener Eisdecke hin zu Eis weg unterwegs waren.
00:54:29: Es ist so, als ob alles erwacht und auf der anderen Seite es ist so ruhig dass man wirklich halt auch in Ruhe Rad fahren kann auf den Straßen.
00:54:36: eine ganz spannende Zeit und ich glaube das dieser Wechsel der Jahreszeiten natürlich hat man denn jetzt auch in Deutschland aber in dieser Extremform mit diesem echten Winter und einem echten Sommer ist es selten so zu erleben.
00:54:49: und tatsächlich wie du sagst, dass das etwas auch mit den Menschen macht ja ist total spannend weil Der Winter wird wie eine Durststrecke.
00:55:01: Im Unterland hast du jetzt ja auch schon ein, zwei Monate wirklich das Aufkämen der Natur und es passiert jetzt hier wie in so einem Zeitraffer.
00:55:08: Es geht extrem schnell.
00:55:09: Das heißt die Wiesen werden von Tag zu Tag einfach grüner was in einer Geschwindigkeit passiert wie man das unten vielleicht nicht kennt und deswegen finde ich das ganz besonders unexponiert.
00:55:20: Ja, also die Geschwindigkeit.
00:55:21: Wir hatten es vorhin von den Track-Hunden oder der Vierhundert Meter Bahnen.
00:55:24: Wir haben geplant eigentlich noch einen Kurz um den Sommer so langsam zu promoten und der Außenwelt zu kommunizieren.
00:55:35: hey langsam geht der Schnee kommt hoch und trainiert auf der Bahn.
00:55:40: Haben wir ein kleines Fotoshooting mit dem Athleten geplant und das Ziel war eigentlich der freigefrästen Vierhundert Meter Bahn laufen zu lassen und rundum ist alles noch weiß.
00:55:55: Zwischen Anruf, Fotograf und Athlet bis zum Shooting ging es irgendwie vier fünf Tage.
00:56:04: beim Anruflag halbemeter Schnee.
00:56:08: Und am Shooting selber sind noch einzelne Flecken vom Schnee da und das zeigt eigentlich was du erwähntest.
00:56:18: die Geschwindigkeit also irgendwann macht Tag und dann kommen die anderen Farben wieder zur Erscheinung.
00:56:27: Mega cool!
00:56:30: Wenn du jetzt jemanden hast, könntest eine Werbung machen dafür.
00:56:36: Du brauchst keine wirkliche Werbung, das ist mir klar.
00:56:38: aber wenn jemand den Sommermengadin verbringen wollte... ...wenn du das kurz zusammenfassen würdest was wäre dein... Was wäre dein Werbespruch dafür, vielleicht?
00:56:51: Wenn du sagst hey komm hier hoch und erlebe das.
00:56:54: Du hast schon ganz viel dazu gesagt.
00:56:56: aber was wäre so das Kernding, was macht für dich den Sommer aus?
00:57:02: Wenn wenn du jemanden in einem Satz erklären müsstest was das ja ausmacht.
00:57:05: Das ist nämlich gar nicht so einfach.
00:57:07: Warum?
00:57:08: Also ihr Top of the World sagt Moritz es ist der Werbespruch einerseits Ja und andererseits ist dass die viele wissen wir sind jetzt wirklich in diese Vielfalt abgeschweift.
00:57:21: Was ist das, was diesen Anziehungseffekt macht?
00:57:28: Es sind ... es ist neben der Vielfalt an Möglichkeiten und das wirklich losgelöst vom Sport auch.
00:57:40: Also über den Sport hinaus gedacht
00:57:45: ist es
00:57:47: ein Klima.
00:57:52: Das Klima, dass du davor findest in den Sommermonaten.
00:58:01: Ich kann's nicht so.
00:58:02: Ich
00:58:03: möchte nicht, dass
00:58:04: ich
00:58:05: kühle Nächte heiße Tage ...
00:58:07: Ja.
00:58:08: Ich will das nicht zuhause lagen oder so ein Ding.
00:58:11: Es ist Vielfalt
00:58:14: und
00:58:15: es sind die Temperaturen, die ich redet, wie es mal gewachsen ist, es ist unaushalbbar da in den Cities.
00:58:23: Also es geht doch nicht mit fünfundreißig Grad.
00:58:27: Vielleicht gewisse Körperhaushalte mögen was händeln aber Aber ich glaube, das ist was er ausmacht.
00:58:36: Das bringt es nicht zu.
00:58:41: Nein, andere
00:58:43: Fragen!
00:58:43: Wir haben es sowieso schon rund.
00:58:46: Ich sage ganz herzlichen Dank für den intensiven Einblick ins Tal und danke für deine Perspektive da drauf.
00:58:53: Schönes
00:58:54: Kick-as-Reiho
00:58:54: zur Gäste.
00:59:11: Herzlich Willkommen
00:59:11: im Kick-As-Reio.
00:59:13: Philipp Zuhann, Fotografer von CSR.
00:59:15: Magst du dich
00:59:16: ganz kurz vorstellen?
00:59:17: Ja, hallo!
00:59:18: Danke für die Einladung.
00:59:19: Schön, dass ich dabei sein bin.
00:59:21: Ich bin der Philipp in Medellin aufgewachsen geworden und lebe hier.
00:59:26: Ich war ein Geschichtenerzähler, ich bin Fotograf, komme vom Design her und mache viele Stories im Bereich Tourismus mit Sportlern und im Lifestyle-Bereich.
00:59:39: Ja, megacool.
00:59:40: Ich durfte dich eher durch einen Zufall im Engadin kennenlernen weil wir auf einer Veranstaltung von St.
00:59:45: Moritz uns einmal über den Weg gelaufen sind und ich darf sagen dass es sich mega sympathisch fand wie du dir deine Region selbst in Szene setzt.
00:59:54: Und deswegen habe ich vielleicht meine erste Frage.
00:59:57: Hast du einen unfairen Vorteil, weil du mit dem geilsten Backdrop, den sich ein Fotograf wünschen kann, aufgewacht?
01:00:04: Ja das ist vielleicht so!
01:00:06: Nein, der Sengadin ist natürlich einer dieser magischen Orte auf der Welt.
01:00:10: Das ist wirklich eine einzigartige Location, ein einzigARTiger Setting.
01:00:15: für mich ist es halt zu Hause.
01:00:16: Für mich ist das Home, sind Routes, wo ich herkomme... dass richtig anfühlt und einfach alles einfach ist für mich.
01:00:25: Ja, vielleicht ein kleiner Vorteil schon!
01:00:28: Aber es ist wirklich einfach einzigartig vom Sendingen.
01:00:31: Das Spannende, so sagst du bist hierhergekommen?
01:00:33: Wann ist dir das aufgefallen, dass das so besonders
01:00:35: ist?
01:00:36: Ich war schon immer gerne da.
01:00:40: Ich war auch schon immer der, der gerne gegangen ist aber bin auch der gewesen... und gerne zurückgekommen ist.
01:00:45: Es hat sich immer gut angefühlt, hier zu sein.
01:00:48: Mit der Familie fühlt es sich gut an.
01:00:50: Ich gehe immer noch gerne weg ... ich muss auch weg!
01:00:53: Das Engadin wird aber schnell eng.
01:00:56: Aber zurückkommen fühlt sich sehr gut
01:00:57: an, ja.
01:01:00: Ich würde mich gern auf die Suche machen.
01:01:02: wie wird man Fotografer im Engadin?
01:01:06: Bei mir hat's ziemlich früh angefangen.
01:01:09: Ich hatte schon eine Kamera im Schlepptau.
01:01:12: Das hat sich irgendwie so ergeben.
01:01:13: Das Objektkamera war für mich immer wahnsinnig interessant, das Objekt hat mich als immer angezogen.
01:01:19: diese ganzen verschiedenen Ausführungen von den Kameras und auch das Fotografieren selbst hat mich schon sehr früh angezogen und das Bild war bei mir schon immer sehr präsent, dass Visuellen früher durch Skateboard fahren eine Kultur die halt sehr raffinisch auf das ganze Visuelle des Videos, die Fotografie Musik Das hat mich schon immer angezogen und da ist es schon visuell affin.
01:01:41: Ja, das hat mich so ein bisschen reingezogen in diese ganze Fotowelt.
01:01:46: Hast du deine Ausbildung dazu gemacht oder wie hast du dich der Sache angenehren?
01:01:50: Du sagst, du kommst ein bisschen Design-Wachheim
01:01:52: hatte.
01:01:52: Genau!
01:01:53: Also dann mag ich angezogen mit... Ich habe dann mit den Kumpels eine kleine Kleidermarke gegründet und da war dann der Neat, diese Designs umzusetzen.
01:02:04: Diese Graphics für die Shirts umzusetzten.
01:02:07: Da kam auch das Design ins Spiel und hab mich ziemlich auf das Design eingefahren.
01:02:12: Es hat mir gefallen damals mit dem World or Drexel-Wars noch ein bisschen rumzuspielen und zu schauen wo man hinkommt.
01:02:20: Und später habe ich dann Grafikdesign studiert in Barcelona Und das Bild ist natürlich im Design immer präsent und das ging natürlich immer Hand an Hand.
01:02:27: Also von dem her Fotografie studiert in diesem Sinn nicht, da bin ich autodetakt aber vom Design her natürlich eben diese Affinität oder dieses Zusammenspiel von Bildern-Design
01:02:38: ja.
01:02:40: Wenn du dich jetzt auf den Weg begibst und wir sind ein bisschen auf Spurensuche im Engadin was ist das besondere im Bild hier oben?
01:02:52: Ja es gibt natürlich viele Facetten.
01:02:53: Das Engadin ist schon geschichtlich ein sehr spezieller Ort, wo sehr viele Künstler und Maler ihre Inspirationen gefunden haben.
01:03:03: Für mich ist es ganz klar in der Varietät auch diese Saison sind für mich einzigartig was wir in einem Jahr hier oben machen dürfen.
01:03:11: Es wird einfach einzigertig nie langweilig.
01:03:14: Diese Varietäte macht
01:03:15: das
01:03:15: spannend und das Licht ist wirklich ein spezielles Licht hier oben.
01:03:22: Ist es der besondere Licht-Einfall oder sind das die Berge, die das Licht brechen?
01:03:26: Oder ist es dieses Zusammenspiel, was ist das, was dir am meisten geschieht.
01:03:31: Ja da bin ich immer noch auf Spuren suche!
01:03:35: So genau kann ich's nicht pinpointen aber das ist wirklich einfach... wenn man hier oben draußen ist, es wird nie alt.
01:03:40: Also ich lebe jetzt wirklich schon seit über vierzig Jahren hier und ich entdecke immer wieder neue Sachen und neue Aktivitäten, neue Ecken, neues Licht, neue Süges.
01:03:50: Es ist einfach für mich unendlich und das macht sich auch spannend.
01:03:55: Ich würde gerne auf mehrere Werke von dir eingehen aber ich glaube du halt.
01:03:59: also das was ich von dir als erstes gesehen habe war tatsächlich diese Alpernfragments die im Prinzip dort an der Wand hängen in den Seidmaritz-Tourismus.
01:04:08: Wie bist du auf diese Idee gekommen und wie ist diese Zusammenstellung entstanden?
01:04:14: Ganz wichtig für alle, die jetzt zuhören.
01:04:15: Wir verlinken das einfach in den Shownouts deiner Website so dass ihr das auch finden könnt.
01:04:19: über das was wir jetzt sprechen Das ist eine Bilderserie, die in einem relativ kleinen Format gedruckt ist, da gibt es auch einen in dem Buch.
01:04:28: Im Prinzip sind das Impressionen des Berges im Winter Und diese Impression werden einfach so stehen gelassen glaube ich.
01:04:39: Blick durch so ein Guckloch für einen Augenblick, ist das richtig beschrieben?
01:04:43: Das ist sehr richtig beschriebene.
01:04:45: Ja die Alpine Fragments ist ein spezielles Projekt, das mehr so per Zufall entstanden ist oder ich glaube diese Bilder haben mich gefunden und nicht dich die Bilder.
01:04:55: normalerweise ist bei mir die Vision ziemlich definiert oder im Vorfeld eigentlich klar.
01:05:01: Diese Alpinefragments sind so entstanden dadurch dass sich wirklich immer Mit coolen Leuten, mit interessanten Leuten an wunderschönen Orten bin.
01:05:10: Sei es im Engadin oder über die Grenzen des Engadins hinaus... Ich war nie der typische Landschaftsfotograf.
01:05:17: Ich kann das zwar schätzen aber es war immer was für mich.
01:05:20: Für mich war immer dein Mensch in der Landschaft interessant.
01:05:23: Der Sport, die Aktivität.
01:05:25: und irgendwann habe ich dann zu mir gesagt ja diese Landschaft, das kann's ja nicht sein jetzt bist du in unglaublichsten Orten bei den besten Nichtverhältnissen.
01:05:35: Ja, dann hab ich mal angefangen diese Serie anzudenken und Sachen mitzunehmen.
01:05:39: Und step by step hat sich dann dieser Serie ergeben.
01:05:41: Aber die Alpine-Fragments kommen zu mir ... Ich geh nicht raus und suche die per se.
01:05:47: Die kommen zu mich.
01:05:48: Das ist das Spezielle, wie du sagst, dass sie stehen da ja?
01:05:52: Es kann während dem Shooting entstanden sein.
01:05:54: Du schaust nach rechts und siehst okay.
01:05:56: Wow!
01:05:56: Bernkograt sieht mega cool aus in den Wolkenloch.
01:06:00: Genau oftmals, ja.
01:06:02: Sieh auch um Momente... in denen die Berge eine gewisse Sensibilität zulassen, die kannst du nicht erzwingen.
01:06:10: Du musst ja einfach da sein.
01:06:11: Das ist ja das
01:06:12: Spannende.".
01:06:15: Vielleicht erzähl noch ein bisschen davon, wo es vielleicht gewisse Dinge entstanden, die du besonders fandest oder vielleicht ein Bild von dem du eine Geschichte erzählen kannst?
01:06:29: Ja, ich glaube einfach, dass draußen sein ist der Spannend.
01:06:34: Für mich ist es einfach unterwegs sein in den Bergen wie das Spannde Diese Stimmung, ich bin gerne bei schlechtem Wetter draußen.
01:06:43: Das fühlt sich lebendig an.
01:06:46: und da diese Stimmungen, die da entstehen, das ist ein Windkino.
01:06:50: Ich war letztens auf die Avaletza oben ... Und das war ein Wind Kino!
01:06:53: Du konntest hinschauen, fünf Minuten später war es anders.
01:06:58: Die Zeit steht einfach still und das entsteht ein Süßes.
01:07:02: Du kannst nicht anders.
01:07:03: Es ist wunderschön zu zuschauen.
01:07:07: Mir geht es immer wieder so, dass Berge unterschiedliche Charaktere bekommen.
01:07:10: Also wenn ich sie mit dem Bike fahre, wenn ich die mit den Skiern gehe oder wenn ich wandere... Gut, Gleitschernfliegen habe ich mir noch nicht erarbeitet und möchte aber gerne unbedingt.
01:07:20: Aber das ist das Faszinierende, was mich an dieser Serie so fasziniert.
01:07:28: Dass du die Bilder, die Berge so zeigst auf wenn ich den Moment nicht erlebt habe wie ich sie immer wieder wahrnehme.
01:07:35: Bei mir ist es so, dass ich häufig in die Berge gehen kann.
01:07:39: Wenn mich meine Sportler nicht brauchen und ich selten bisher unabhängig vom Sport hier war ... Dann kannst du geplant bei gutem Wetter einen Ski-Tour machen.
01:07:52: Ich habe ein Zeitfenster und kann los.
01:07:55: Mich hat das irgendwie deshalb begeistert diese kleinen Einblicke weil damit auch Landschaften immer wieder... Ganz anders wahrnehme und auch diese Stimmungen, die dann entstehen.
01:08:06: Die am Berg entstehen aber die er vornehmlich in einem selbst entstehen.
01:08:11: also wenn der berg bedrohlich wirkt wenn das Auch wie des Selbstgespräch von mir dann wandelt wenn ich an der natur unterwegs bin.
01:08:18: kennst du es?
01:08:19: Ja mega schön ja klar ja das sind Persönlichkeiten das sind Charaktere oder und auch eines der Ideen mit dem fragments ist ja fragments sind ja teile von den Bergen oder Und auch mit denen In den ersten Serien, die Alpine-Fragments sind ja dann ziemlich schnell auf Instagram gewandelt in der Anfangszeit von Instagram und weil das eine coole Plattform war diese zu vertreiben.
01:08:43: Und ich habe dann die erste Ausstellung war auch wirklich diese Fragment zurückzugeben an die Leute.
01:08:48: Das war die Idee, dass die Leute wieder ein Stück dieser Berge diesen Alpinefragments nach Hause nehmen können.
01:08:56: Die erste Serie, die Eins bis Hundert haben wir so gemacht.
01:08:59: Das ist Pay What You Want.
01:09:00: Da war eine Ausstellung und da konnte jeder kommen und was mitnehmen.
01:09:03: Das war ein ziemlich cooles Format um eben diese Fragments, diese Teile wieder nach Hause zu nehmen oder zu teilen in dieser Berge weil das sind ja für
01:09:10: alle da.
01:09:10: Ja, das finde ich eine wunderbare Idee dabei.
01:09:14: Machen wir ne kleine Rolle vorwärts in den Sommer.
01:09:18: Trail Met, das ist der nächste Projekt von dir?
01:09:23: Was hat's mit dem Weg für dich auf sich?
01:09:27: Ich glaube, da hat sich ein Fotograf auf den Weg gemacht im besten Sinne des Wortes.
01:09:33: Dieses Projekt ... Hat manchmal auch erst mal wenn man das einen Bild davon sieht?
01:09:38: Das ist ja eine ganz schnelle Pfad am Werk!
01:09:42: Nimm mich doch mal damit in deine Gedankenwelt.
01:09:45: Sind diese Trailmeters alle Mangelien entstanden?
01:09:48: Was ist in den Seitentelern
01:09:49: entstanden?!
01:09:52: Und was ist vielleicht dein schönster Weg, den du fotografiert hast?
01:09:56: Ja, bei mir geht es immer darum auch mich selber meine Fotografie und die Art wie ich Geschichten erzähle zu Challengen um diese zu drehen.
01:10:06: Und vom anderen Blickwinkeln und andere Layers reinzubringen.
01:10:10: also ich bin da ziemlich drauf bepocht immer innovativ weiterzudenken.
01:10:15: das Trail Matters entstand dadurch dass sich viel Mountain Bike fotografiert hat dann viele in der Mountain Bike Szene mit Brands einen Tourismus gemacht habe Ich immer wieder an diese Wege und an diese Trails ran gelaufen bin, und diese einfach wunderschönen Ausschauen ohne Person drauf.
01:10:36: Und das hat mich immer fasziniert, habe es auch dann angefangen wie zu fotografieren.
01:10:42: Ich glaube dass man ja auch so der Surfer hat die Welle ohne Surfer Das ist doch ein Bild was sich reinzieht und es lässt viel Platz zum Träumen für die Imagination, für die Vorstellung und zum Reintauchen.
01:10:56: Und das hat mich immer fasziniert weil du erzählst seine Geschichte ohne dass du keine Geschichte zeigst.
01:11:02: Das ist immer spannend auch in der Fotografie.
01:11:04: wie kann ich das machen?
01:11:09: Viele sagen vielleicht.
01:11:10: es ist meine... Ich bin sehr geometrisch und grafisch reduziert auch in meinen Bildern.
01:11:17: Ich suche immer diese Linien und vielleicht ist es auch meine Art, diese Linie in der Natur zu suchen.
01:11:22: Aber das hat mich immer angezogen.
01:11:23: Ich habe dann so kleine Serien angefangen zu machen.
01:11:26: Das waren die Trail-Matters und diese Trails in allen verschiedenen Hochalpinen, Gesteinen ... Also in allen verschiedene Varianten.
01:11:33: Und ich hab das immer cool gefunden aber habe irgendwie nichts daraus gemacht.
01:11:37: Dann haben zwei Deine Kollegen das mal gezeigt gehabt und gesagt, das muss ein Buch werden!
01:11:41: Ich war da immer sehr unsicher ob das jetzt genug war für den Buch Und ich habe das ein bisschen gepusht, und so ist am Ende
01:11:49: wirklich
01:11:50: das Buch daraus entstanden.
01:11:53: Ich finde es unheimlich spannend, was du sagst, dass im Prinzip da eine Leerstelle entsteht wie in der Literatur.
01:11:58: Also die Leerstellung ist das, was das Gehirn zu füllen hat.
01:12:03: Was betracht das?
01:12:05: Das hat tatsächlich damit, wie so einen poetischen Charakter.
01:12:08: das Bild plötzlich... ...und das finde ich daran genial!
01:12:17: Die für viele Menschen etwas es gibt, dass die Berge eine Art Sehnsuchtsort sind.
01:12:23: Warum ist das so ein Sehmsuchts-Ort?
01:12:26: der Berg?
01:12:30: Das hat viele Layers und einen eigenen.
01:12:34: Bei mir ist es wirklich einfach, dass draußen sein ist.
01:12:37: Es ist Klischee, was ich gesagt habe, aber es ist abschalten weg.
01:12:41: Das Mobile kommt weg mit freundlichen Bewegungen raus.
01:12:46: draußen sein, also es gibt nichts besseres als irgendwo im Wald da diese Energie abzudanken oder irgendwo auf dem Gipfel.
01:12:55: Das ist einfach Gold wert und du kommst nach Hause und das ist wie in einer Ferien.
01:12:59: Es war drei Stunden weg und es fühlte sich nach Ferien an.
01:13:02: Es ist wirklich Regeneration, es ist glaube ich auch diesen Kontakt zur Natur, den zum Teil viele Leute vielleicht verloren gegangen sind oder vergessen geraten sind.
01:13:13: Wir sind privilegiert, dass wir diese Nähe zu Natur noch haben und leben.
01:13:17: Und das ist wirklich ... Ja, für mich ist es ein Daily, dass ich probiere einfach rauszugehen, zu bewegen und draußen zu
01:13:25: sein.
01:13:26: Ich glaube, dass die Nähe zur Natur ... Dass sie so entscheiden, auch für die Wahrnehmung von der Vergänglichkeit.
01:13:33: Das ist fürs Bewusstsein und fürs Entwickeln von etwas so wichtig.
01:13:37: Und ich glaube, was ganz Eingangs gesagt hat, Zum einen Maler gibt die hergekommen sind, Schriftstelle.
01:13:45: Bis heute Galerien das Stadtbild Dorfbild von St.
01:13:49: Moritz Pregen und dass Menschen, die eigentlich kreativ arbeiten wollen, die Einfachheit in den Rückzug der Berge brauchen um den Space wieder zu finden, um da drin zu arbeiten.
01:14:05: Das finde ich unheimlich spannend.
01:14:08: Das ist sozusagen dein Zuhause, das eigentlich der perfekte Ort um sich als Künstler zurückzuziehen.
01:14:16: Das finde ich unheimlich interessant!
01:14:18: Jetzt würde ich gerne noch einen Bogen schlagen und zwar du bist ja eben jetzt hier auch zu Hause.
01:14:23: Ich habe schon versucht den Vorräten so ein paar von ihren Secrets zu entlocken.
01:14:29: Wenn du sagen würdest Natürlich gibt es die bekannten Sportsachen hier.
01:14:34: Ich weiß aber, dass du auch in den weniger bekannte Ecken unterwegs bist.
01:14:39: Du musst nicht deine Secret-Secret-Sachen verraten, aber vielleicht mal deine Top Mountain-Viketour im Engadin?
01:14:50: Ja, da geht's unzählig
01:14:52: viel.
01:14:52: Gut,
01:14:55: ja!
01:14:55: Es gibt wirklich verschiedene Sachen.
01:14:56: Eines was ich cool finde ist einfach auf der Fugellas oben durch, also von Caravaggio Fugelloys drüber... Das ist eine landschaftlich unglaublich coole.
01:15:04: Die Trails sind wirklich einfach top zum Fahren, die Saubfahrt und die Aussicht ist einzigartig zu verstehen über dieses Hochplateau immer auf der Höhe hoch und runter.
01:15:15: Das ist wirklich einfach
01:15:16: Top!
01:15:17: Und in letzter Zeit habe ich auch viel Spaß gefunden da im Wald ganz kleine Trails zu connecten.
01:15:27: Hört sich nach wenigen an, macht extrem viel Spaß.
01:15:30: Also ganz kleine Trails überall im Ball zu connecten und da draus Lines zu machen, das macht sehr viel Spaß.
01:15:36: Wenn wir es ins Wandern übertragen?
01:15:43: Die
01:15:44: Top-Einswanderung ohne Liftaccess Jetzt der Co-Watches Liftacces
01:15:54: oder
01:15:54: Hiddensport.
01:15:56: Ja ja
01:15:56: klar ich finde diese Nades und den Gletschen finde ich immer sehr interessant.
01:16:00: Das suche ich auch immer.
01:16:02: Das zieht mich schon an, diese magische Gletscherwelt, dieses Hochalpine.
01:16:08: Von daher ist Pontosine das Tür zur Bergwelt und da gibt es unglaublich schöne Wanderungen.
01:16:15: Und ich glaube, dass macht eine Wanderung auch spannend.
01:16:18: Wenn du da diese Abwechslung hast – das Element Wasser im fließenden oder gefrorenen Zustand – dann geht es rund um die Gletschewelt des Pontosines.
01:16:26: Es gibt unglaubliche
01:16:26: Wandererungen.
01:16:28: Jetzt muss ich doch eine entlocken.
01:16:35: Hey, ich würde trotzdem wahrscheinlich irgendwie in Richtung Mordradschen und dann auf die Hütten hoch.
01:16:40: Wahrscheinlich nicht so?
01:16:41: Das wäre jetzt wahrscheinlich mein Tipp.
01:16:43: Also auf die Bo-Wahl?
01:16:44: Ja, das ist mal... also Klassik!
01:16:49: Klassiker aber gut.
01:16:50: Ich glaube es ist ein Klassick, aber trotzdem auch keine ganze Zeit verständlich war.
01:16:54: Die Alpinisten kennen das definitiv Aber das ist etwas was Auf jeden Fall nicht.
01:17:01: Ich glaube, der normale Weg geht in die Mitte des Motorradsches.
01:17:03: Und wenn du noch ein Special willst?
01:17:05: Bitzmagnia ist einfach immer magisch.
01:17:09: Muss ich fairerweise sagen... Manja Nord fehlt mir nach wie vor mit Schieren.
01:17:13: Ja
01:17:14: gut.
01:17:14: Ich warte immer noch auf die Bedingungen und habe diesen Winter einmal gezuckt einen älteren Herrn in St.
01:17:22: Moritz, den ich immer gerne frage, bevor ich irgendwelche wilderen Sachen mache und dann hatte er gesagt, ach warte lieber noch zwei, drei Tage.
01:17:30: wir waren dann am Berliner Amstadsalmaison oben.
01:17:33: aber ja Mania ist definitiv also im Sommer auch eine Highlight Absolut.
01:17:38: und aber die Nordseite im Winter natürlich auch bis ins Becken.
01:17:43: Und dann muss man sich da ein bisschen auf allen Vieren hoch arbeiten, aber eine sensationelle Skiafahrt.
01:17:48: Ich habe es tatsächlich vor zwei Wintern mal so richtig viel Schnee.
01:17:51: Dann haben wir uns sehr viel in Bernina ausgetobt, aber eben nicht... Da hab ich den Marnie etwas verpasst in Conditionsen.
01:17:58: Das ist einer meiner wichtigen Projekte!
01:18:01: Der kommt noch, der kommt noch!
01:18:03: Ja, bei Marnien mach' ich einmal.
01:18:05: Also versuche ich jetzt immer mit meinem Vater einmal im Sommer zu machen.
01:18:08: Und das ist wirklich auch von Panorama, diese Weite in aller Richtung ist Wahnsinn oder?
01:18:17: Ja und der Berg prägt das Tal.
01:18:19: Ich glaube dass es auch etwas... also wenn du auf dem Berg stehst hast du natürlich auch eine fantastische Übersicht in beide Richtungen und finde es interessant, dass du bereits uns bei Gell hin unterschauen kannst und in Richtung Badile.
01:18:34: Das ist natürlich auch, glaube ich eigentlich Alpine-Geschichte wenn man das sich vor Augen führt an welcher Stelle man dort steht.
01:18:43: Du hast gerade einen interessanten Stichpunkt gegeben.
01:18:46: Ich habe gehört dein Vater hat ein ganz besonderes Hobbys nämlich Schlittschuhfahren auf den gerade zugefrorenen Sehen.
01:18:55: Kannst du das mal für unsere Hörer illustrieren?
01:18:57: Das ist glaube ich eher eine Sportart die Einheimische hier betreiben?
01:19:02: Wie nennt man das genau und was für ein Reizsteck in dieser Schworte hat?
01:19:07: Genau, ja.
01:19:08: Das ist wirklich wahrscheinlich sehr lokal angebundenes.
01:19:13: Für mich ist es ... Was mir quasi in die Wiege gelegt worden ist, dass ich etwas, was in unserer Familie eine lange Tradition hat.
01:19:21: Mein Vater hat eine ganz große Liebe oder Passion fürs Schlittschuhlaufen auf den gefrorenen Seelen hier im Tal.
01:19:31: Es ist für mich einfach eines der schönsten Erlebnisse es gibt.
01:19:36: Das Schlittschuhlaufen auf diesen Seen mit einer dünnen Einschicht dazwischen, das ist wirklich einfach ein magischer Erlebnis.
01:19:43: Mein Vater muss immer eine der ersten auf den Seen sein bei ihm im Grain und dem Kopf.
01:19:54: Im November wird er nervös und ruft mich an.
01:19:56: Dieser See ist jetzt zugefroren, der beobachtet auch diese ganzen Sehnen und weiß genau, dieser Teil ist dann gefroren und dieser Teil es dann gefronen.
01:20:04: Da haben wir so viel Dicke da geht's nicht.
01:20:08: Auch diese Sicherheitsaspekte reinzubringen.
01:20:11: Und wenn du das hast, das ist einfach magisch!
01:20:13: Das ist wirklich eines der schönsten Gefühle, dass es gibt.
01:20:15: über dieses Eis zu gleiten auf diesen... paar Zentimeter dicken, Schicht über das Eis zu gleiten.
01:20:21: Das ist wirklich ein einzigartiges Erlebnis und du hast das Zeitfenstisch manchmal so klein bis es halt wieder drauf schneitern ist die ganze Magie wieder vorbei und das ist wirklich ...
01:20:32: Ich finde das Phänomen wunderschön.
01:20:33: ich habe es auch erst kennengelernt.
01:20:36: Ich habe seit diesem Jahr jetzt auch Schletschuer eher für das Eishockey aber noch nicht für das.
01:20:40: Also schwarz-Eis heißt das Phenomen.
01:20:43: Es friert, bevor es Schneefall gibt und das heißt man braucht eine Trockenperiwoll.
01:20:47: Dass das Ganze funktioniert.
01:20:49: Wie dick muss das alles so minimal sein?
01:20:51: Ein Zentimeter.
01:20:52: Rein physisch ist mit vier Zentimetern sollte man einen Wagen draufstellen können.
01:20:59: Aber nein also klar... Also auch da ist Vorsicht zu genießen.
01:21:05: Das fühlt sich manchmal nach.
01:21:07: Wir gehen mal raus und schauen aber es ist nicht so.
01:21:10: Es ist sehr durchdacht und beobachtet.
01:21:12: Das Rest, ich vergleichse immer mit dem Freeriden.
01:21:14: Es hat die gleichen Komponenten oder?
01:21:17: Du triffst alle Maßnahmen und die Natur hat das letzte Wort.
01:21:20: aber ja auch da Vorsicht genießen und lieber mal einen Tag länger warten als ein Tag kürzer.
01:21:28: es ist auch wichtig dass du weißt wie es friert wo's friert.
01:21:32: das ist alles genau so dass du dir allen aneignet musst damit du einfach sicher unterwegs sein kannst.
01:21:38: auf dem Schwarz-Eis
01:21:40: Ja, also ich kann das nur vom Freerider wahrscheinlich.
01:21:43: Wenn es mit Wind friert wird das Eis weniger stabil?
01:21:45: Ist das korrekt?
01:21:47: Nein, beim Eis ist es schon solider oder du kannst da wirklich einen Loch machen und wenn es halt fünf Zentimeter halten hält diese Fläche aber Du musst halt schauen wo die Übergänge sind.
01:21:55: oder vielleicht ist ein Fleck gefroren und der andere Fleck ist aufgewindet oder es hat Löcher drin.
01:22:01: Das musst du wissen weil die Löcher sind vielleicht zwei Zentimetern das reicht dann vielleicht nicht.
01:22:06: Ja, da gibt es schon auch Reality-Checks, die nicht so schön sind.
01:22:10: Aber man muss immer das positive sehen und genießen.
01:22:14: Jetzt
01:22:15: habe ich mich gefragt, hast du das auch schon fotografiert?
01:22:17: Das Schwarz-Eis!
01:22:18: Genau, aber ich habe ja auch ein Buch gemacht.
01:22:19: Das war mein zweites Buch – das Nair.
01:22:23: Ich habe diese Kultur des Schlittschuhlaufens auch den Hochalpinzen dokumentiert, weil das war halt immer was Einzigeartiges.
01:22:32: Und wenn ich gereist bin oder irgendwo anders abroad war ... und die Leute gefragt haben, wo wohnst du?
01:22:39: Ich habe Bilder gezeigt oder Videos wie wir da auf diesen Seen Schlittschuh laufen.
01:22:42: Das war immer so, nein das gibt es gar nicht!
01:22:47: Ja also das Reisen hat mir dann diese Buchs sein für dieses Schlitt Schuhlaufen wieder ein bisschen aufgezeigt.
01:22:53: ich wusste schon immer dass das speziell war und das hat sich auch immer fühlt sich bis dato immer noch speziell an.
01:22:58: jetzt bringe ich meine Kids aus Eis aber wenn du das den Leuten zeigst ist halt schon... Was ganz, ganz Besonderes und Privileg glaube ich.
01:23:08: Mega cool!
01:23:11: Ich loop noch mal eine Idee weiter.
01:23:15: Ich glaube dass dein eigenes Sport treiben die Quelle auch oder eine Inspiration für Projekte sein kann.
01:23:23: Kannst du uns nochmal ein bisschen weiter mit in deinen Sporttreiber hineinnehmen?
01:23:26: Weil ich glaub das du hast einen unglaublich natürlichen Zugang zum sporttreiben.
01:23:32: was Ja, was treibt dich da drinnen?
01:23:35: Oder musst du überhaupt getrieben werden?
01:23:37: Also ein bisschen getrieben ist man natürlich.
01:23:40: Aber um diese Spielarten ... Wir haben jetzt schon übers Mountainbalken, übers Wandern, wir haben das Schlitzschuhfahren.
01:23:47: Wie gehst du davor?
01:23:49: Es ist alles Feeling!
01:23:53: Ich glaube bei mir suche ich immer das Feeling und es ist egal in welcher Sportart du suchst an dieses Gefühl von vom Spaß haben, von draußen sein wie wir es erwähnt haben oder von loslassen.
01:24:07: Oder mit Freunden was zu erleben das Erlebnis oder dieses Adventure dieses auch dieses lebendige fühlen.
01:24:17: und das format ist eigentlich egal.
01:24:20: Früher war Snowboarding immer noch, aber es wandelt und es geht.
01:24:25: Es nimmt verschiedene Formen an.
01:24:26: Ich bin da auch sehr neugierig, ich bin ja auch sehr offen.
01:24:29: Also ich gehe da wirklich in die Seißschlitzschule laufen.
01:24:32: Snowboarding, Biking, Running ... Das Format ist wie sekundär das Feeling, ich glaube.
01:24:39: Chasing that feeling ist das, was reduziert sich auf das.
01:24:43: Und das ist auch in der Fotografie wieder so.
01:24:46: Das ist ja auch ein Feeling.
01:24:48: Und oftmals, wie du sagst, das ist schon richtig, dass der Sport dann die Tür ist für die Fotografie oder das Bild umgekehrt.
01:24:57: Bei mir geht es manchmal in beide Richtungen.
01:25:01: Du hast so wunderbar erklärt!
01:25:04: Ich glaube wir haben jetzt hier einen ganz tollen Einblick von einem Engadiner bekommen im Tal und außerhalb des Tals.
01:25:13: Ich möchte mich ganz herzlich bei dir bedanken Philipp.
01:25:15: Wir verlinken deine Galerien, wir verlinken deinen Website.
01:25:21: Dass man dich finden kann!
01:25:22: Man findet dich in Pontresina aber wo man dich im Verb finden kann und ich sage ganz herzlichen Dank für die authentischen Einblicke.
01:25:30: Vielen lieben Dank dass ich da sein durfte und
01:25:33: gespalten habe.
01:25:33: Danke dir.
01:25:35: Machs gut und ein schönes Dankeschön.
01:25:55: Das ist für mich auch ein Novum.
01:25:58: Ich finde es megacool, ich stelle dich mal ein bisschen vor und korrigierst mich einfach immer wenn ich Fehler mache.
01:26:06: Ich habe mit Daniel Hollinger einen Gast hier im Kickers Radio der die erste Surfschule der Schweiz gegründet hat wahrscheinlich mehr Zeit seines Lebens außerhalb des Engardins verbracht hat als im Engadin.
01:26:24: eingeborene aus dem Tal hier.
01:26:26: Und er betreibt heute im Engadin die Chesa Matrice ein Hostel, einen Airbnb, ein Breakfast gibt es nicht aber ein Hostell in dem wahrscheinlich die namenhaftesten Sportler ein und ausgeht.
01:26:44: Du wirst wahrscheinlich die Namen deiner Kunden nicht verraten Aber ich kann sagen das hier von der Familie Brownlee über Ellish McCow, Hogan, Laura Muir.
01:26:54: Von britisch-athletischen viele Athleten aber auch so Menschen wie Laura Philipp oder Daniela Kleiser ein und ausgehen und dem Haus einen ganz besonderen Geist einhauchen.
01:27:08: Daniel was oder wie bist du auf die Idee gekommen dein Haus in einem Hostel?
01:27:13: Ein RWNB umzuwandeln?
01:27:17: Also erst mal, dass der Begriff Hostel trifft in dem Sinn nicht so ganz.
01:27:24: Es sind Ferienwohnungen unterschiedlicher Größe unter einem Dach und ursprünglich waren das Wohnen Personalwohnung.
01:27:41: Und zwar historisch Personalwohnungen oder Personalzimmer des benachbarten Hotels.
01:27:49: Stahlbad So hat das geheissen, weil es da eine Mineralquelle hat mit einem sehr hohen Anteil an FE-Ferrum.
01:28:02: Also an Eisen.
01:28:03: Eigentlich ja gut für die Athleten, wenn die Athletin das trägt.
01:28:07: Es ist zum Höhentraining eine schöne Ergänzung, wenn es eine eisenhaltige Quelle hat?
01:28:12: Die Quelle ist jetzt unten beim ... also hundertfünfzig Meter von unserem Haus entfernt bei Heilbad.
01:28:19: Da kann man einfach hingehen und ein Becher runterstellen, trinken.
01:28:23: Das habe ich schon getan?
01:28:24: Natürlich ist es Kohlensäure.
01:28:27: Also nicht so viel natürlich wie in einer Coca-Cola.
01:28:31: Aber ein wahnsinniger Erfrischendes Getränk.
01:28:36: D.h.,
01:28:37: um auf die Frage zurückzukommen ... das war, glaube ich, aus Australien zurückgekommen bin.
01:28:50: Da waren die Wohnungen, die hier im Haus sind eigentlich zum größten Teil Personalwohnung.
01:28:57: Von Leuten, die saisonal gearbeitet haben oder auch gewohnt haben.
01:29:05: Dauermieter.
01:29:07: und dann ist eine der Wohnungen ... Und da war die Fluktuation relativ hoch und das eine der Wohnung freigeworden.
01:29:14: Ich habe meinem jüngeren Bruder, der hier die Schreinerei hat immer ausgesagt Ich möchte einen Versuch machen mit einer dieser Wohnungen an Airbnb.
01:29:24: Ich habe das kennengelernt in Australien und dann haben wir die ausgebaut und auf Airbnb gestellt, und das ist sofort losgegangen.
01:29:38: wie verrückt!
01:29:42: Und das habe ich ein Jahr gemacht und es ist eine andere Wohnung frei geworden im Haus... ...und dann habe ich gedacht ja never change a winning team!
01:29:52: Machen wir das gleiche Spiel noch einmal.
01:29:55: und so ist ein Jahr für Jahr eine Wohnung dazugekommen, die ich auf Airbnb gestellt habe.
01:30:07: Und wie sind dir die Sportler zugelaufen?
01:30:10: Das ist eine lustige Geschichte.
01:30:14: eines Vormittags fährt ein Typ mit seinem Fahrrad da unten auf dem Parkplatz.
01:30:24: Ich war gerade am Fenster und habe ihn gefragt, ob er was suche.
01:30:30: Und dann hat er auf Englisch geantwortet, I'm looking for Daniel!
01:30:35: Okay, that's me... Das waren nicht Samuels, das ist der Mann von Sonja Samuelson.
01:30:44: Das war eine britische Mardonläuferin, die in Rio dabei war.
01:30:49: Die wohnten bei Bekannten von mir, hatten sie da ein Zimmer ... und haben ihr trainiert.
01:30:54: Das waren zwei Tausende.
01:30:56: Ich glaube, sechszehn, fünfzehn.
01:31:02: Und dann hat er immer erklärt, er könnte da nicht mehr dort wohnen, weil das Zimmer, das sie gemietet hatten, irgendwie anderweitig belegt wurde ob ich ihnen nicht etwas hätte.
01:31:13: Dann habe ich gedacht, ja, die kommen irgendwie normal rüber.
01:31:17: Ich zeige dem mal was ich habe und
01:31:21: dann
01:31:22: waren die zwei oder drei Wochen im Sommer hier.
01:31:26: Und das war eigentlich der Auslöser.
01:31:28: Alles, was nachher passiert ist auf der Basis von World by Mouth.
01:31:35: Das ist aber spannend weil jetzt inzwischen ich glaube wirklich auch hier an deinem runden Estisch oder...
01:31:40: Ja da sitzen alle
01:31:42: Da geben sich wirklich Top-Sportler die Klinge in die Hand und das gibt in meinen Augen ein coolen Spirit.
01:31:51: und so sind wir glaube ich auch Laura und ich in die Chesa Matrice gekommen.
01:31:56: Es ist eben so, was ich gemerkt habe.
01:31:58: Also den einen Namen kam ein Problem los, weil es schon fast historisch ist.
01:32:04: Die Elis McHolgen ist mal hier aufgetaucht und sie hätte gehört von Nick Sammels und Sonja.
01:32:15: Und dann hab' ich gesagt ja, das hätte Platz für Sie... ...und dann war die im ersten Sommer in den sieben, acht Wochen hier.
01:32:25: Die war komplett alleine hier.
01:32:28: Das war für die... Von außen gesehen wie in einem Closter.
01:32:32: Trainieren, essen, schlafen... Und ich hab sie dann mal gefragt, wo denn ihre Kolleginnen und Co-Competitors sein?
01:32:42: Die meisten von denen waren über den englischen Reichtathletikverband noch in Südafrika.
01:32:51: Sie hat gesagt ja, sie würde nicht gerne dort hingehen es sei einfach zu unsicher.
01:33:01: Sie musste immer die Begleitung rennen Und weil sie Langstreckenläuferin ist, sind das dann Distanzen.
01:33:08: Das ist nicht ohne Risiko und hier könnt ihr sie einfach so aus dem Haus.
01:33:14: Ihr kennt sie niemand.
01:33:19: Sie hat sich sicher gefühlt und wohlgefühlt.
01:33:22: Es ist ein paar Jahre immer wiedergekommen.
01:33:26: Auch dort, wie es so wie eine Lawine ist da entstanden ... Die haben dann gefragt, wo warst du?
01:33:32: Ja, aber das ist doch viel zu teuer!
01:33:36: Und dann hat sie gesagt, das ist ein bisschen ein falsches Bild von St.
01:33:41: Moritz, was ja ein interessantes Thema ist sowieso.
01:33:45: und dann sind die Nächsten gekommen... Ein Titel nach dem anderen ist hier aufgetaucht!
01:33:56: Ich war nicht wahnsinnig vernetzt in dieser ganzen Leichtathletik Szene.
01:34:02: Manchmal habe ich Leute erkannt weil Sagen wir aus Fernsehübertragung gesehen habe.
01:34:11: Aber sonst hat mir das nicht wahnsinnig viel
01:34:13: gesagt.".
01:34:14: Ja, ich darf aber sagen heute bist du ein leichter Athletic-Experte, entriert noch einen Expert an und hast natürlich... Also ich glaube natürlich ist es auch besonders schön dann mitzuführen wenn man die Menschen aus dem Leben kennt und wie sie hier viel Zeit verbracht haben unter Umständen zu Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften Diamond League Meetings usw.
01:34:37: Also das merke ich, hat sich für mich natürlich geändert in dem Sinne dass ich im Winter sind es eigentlich Ferngäste hier.
01:34:47: Die kenne ich nicht.
01:34:48: normal fall die kommen auch nicht wieder weil sie einmal hier in die Ferien gehen, einmal dort in den Ferien.
01:34:54: aber es gibt jetzt im Winter natürlich die Returners.
01:34:59: Aber im Sommer sind die Athletinnen und Athleten halt eben länger hier.
01:35:05: Die brauchen ja offensichtlich auch eine gewisse Zeit, um sich die positiven Nebenwirkungen des Höhentrainings da irgendwie ins System reinzuziehen.
01:35:16: Und das hat dann dazu geführt, dass wenn ich in den Medien gewisse Veranstaltungen mitverfolge... Das ist noch schöner zu sehen!
01:35:29: Ja, die kenne ich und den kenne Ich.
01:35:32: Dann fieberst du natürlich ein bisschen mit dem mit.
01:35:38: Ich mach mal einen kleinen Schwenk.
01:35:40: Du bist zum Engadin groß geworden?
01:35:43: Ja, ich bin hier aufgewachsen.
01:35:47: Und dann mit drei Zehn bin ich eigentlich aufs Gymnasium.
01:35:51: Das war noch im Tal und dann mit sechs Zehnen bin ich aus dem Tal raus auf das Gymnasum in Kuhr und immer weiter weg.
01:36:05: Wenn du nicht richtig bist ... Erste Surfschule der Schweiz am St.
01:36:10: Moritzesee?
01:36:11: Das ist so, das ist richtig in dreiundsebzig.
01:36:17: Und von dort bist du auch dann aus dem Engadin und ich glaube, dass es wirklich das Spannende ... Der damals junge Sport hat hier bereits früh hier ins Hochteil gekommen.
01:36:28: Heute ist eigentlich die Surf-Community am Silberplanersee zu Hause.
01:36:31: Das ist richtig
01:36:32: ja!
01:36:35: Du bist durch das Surfen sicherlich auch dann zum Weltreisenden geworden.
01:36:38: Ist das korrekt?
01:36:39: Das ist richtig, ja!
01:36:41: Also ich bin natürlich... Ich habe auch einen Wettkämpfenteil genommen nicht mit super Erfolg aber mit einem doch recht guten Erfolg.
01:36:50: und da kommt es einfach herum.
01:36:53: Zwei Winter war ich auf Hawaii, das war in den oneinzehnten und achtzig.
01:36:59: Genau.
01:37:01: Ja, und dann kommst du ein bisschen rum.
01:37:04: Hast du da Menschen wie Robbie Nash kennengelernt?
01:37:06: Ja, klar.
01:37:07: Das war ein Kind damals.
01:37:09: Der
01:37:09: ist zehn Jahre jünger als du ungefähr?
01:37:11: Der ist gut zehn Jahre junger als ich.
01:37:14: Ich erinnere mich nicht mehr genau an das Alter.
01:37:19: Ich finde es total spannend, weil du hast dort eine Kulturbewegung mit dem Windsurfen kennengelernen und eigentlich in Pionier darin, was dich dann zum Reisen gemacht hat.
01:37:34: Ich glaube, das Spannende ist.
01:37:35: Du hast dann auf Hawaii gewohnt?
01:37:38: Auf Tasmanien
01:37:39: gelehrt?
01:37:40: Ja in Australien.
01:37:44: Was zieht dich ins Engadin zurück?
01:37:46: Alles!
01:37:49: Egal wo ich war auf der Welt, ich verankerte.
01:37:53: emotional, psychologisch und kulturell bin ich hier.
01:38:03: Was ist das wenn du es beschreiben solltest?
01:38:06: Kannst du das beschreiben?
01:38:07: Das ist wie ein Baum, der seine Wurzeln
01:38:09: an einem Ort hat.
01:38:11: Und das geht auch familiär.
01:38:12: Also mein Vater ist eigentlich hier zugezogen nach dem Krieg und meine Mutter ist hier aus dem Berg El und die Familie geht fünfhundert Jahre zurück.
01:38:25: Mein Blut geht da im Berg El seit fünfhundert Jahren Richtung Italien.
01:38:31: also ich bin einfach hier verankert.
01:38:36: wenn du Ja, neben diesen biologischen Wurzeln ist das schon auch ein besonderer Ort und du hast viele besondere Orte.
01:38:43: Wenn ich jetzt darüber nachdenke... Gerade die zwei Orte, die ich benannt habe oder du kennst eben auch viele andere schöne Orte auf diesem Planeten.
01:38:51: was macht diesen Ort hier zu einem neben deinem Geburtsort?
01:38:56: Zu einem Kraftort, zu einem magischen Ort der von Sportlern bis Künstler bis Reisende in seinen Band zieht?
01:39:08: Also was für mich wahnsinnig wichtig ist, ist das Licht.
01:39:14: Das ist für mich steht im Zentrum und dann kommt dazu die Temperatur also das Klima.
01:39:28: Es gibt sehr viele schöne Gebiete und Orte auf der Welt, die einfach zu Hause sind für mich.
01:39:37: Du kannst Thailand schön finden Aber man kann da nicht wohnen.
01:39:42: Ich kann doch nicht wohnen!
01:39:44: Mein ganzes System ist eigentlich eingerichtet, dadurch dass ich halt hier aufgewachsen bin auf eine gewisse Höhenlage, eine gewissen Temperatur, einen Wechsel der Jahresseiten.
01:40:00: also es schon die Umgebung und die Natur, die da eine wahnsinnig wichtige Rolle spielt.
01:40:14: Außen in der Wahrnehmung, ich glaube einmal die Schweiz.
01:40:19: Wir hatten gerade kurz vorne weg während dem Essen schon drüber gesprochen in Abgrenzung zu anderen Ländern wie zum Beispiel Demokratie hier funktioniert und wir sehen er anderen Ländern funktionierten.
01:40:30: auf der anderen Seite dann dieses sage ich mal vorurteile behaftete Sankt Moritz.
01:40:34: nein es ist kein Vorurteil sondern das ist eben auch ein Ruf des Ortes der über die Grenzen hinaus halt.
01:40:45: Wenn man jetzt da den Blick draufwendet, welche Stärken siehst du daran?
01:40:56: Und was hat dich das vielleicht in deinem Leben gelehrt, dass du auch das hier besonders liebst.
01:41:04: Ich glaube, man muss es auch ein bisschen historisch anschauen.
01:41:10: Dieses Gebiet und seine Entwicklung, das geht ja nicht vor dreißig Jahren angefangen.
01:41:18: Die ersten Leute, die hier dieses Tal besucht haben, kamen wegen der Heilquelle.
01:41:25: Also da, die ist von Paracelsus sogar erwähnt und damals das, ich sage das, siebzehnte, sechzehntes Jahrhundert ... Wer ist da gereist?
01:41:38: Das waren die Reichen!
01:41:42: Und das ist sofort müssen vor sich hingedümpelt bis in die zweite Hälfte des Neunzehnten, nehmen wir mal, als Ankerpunkt.
01:41:54: Das ist eigentlich die Zeitspanne, in der dann vor allem die Engländer Europa reisemäßig erobert haben.
01:42:06: Das gilt nicht nur für das Berner Oberland oder für Frankreich oder Italien sowieso sondern auch eben für dieses Gebiet hier.
01:42:17: und am Anfang waren es v.a.
01:42:20: Sommergäste.
01:42:22: Winter war für die Leute aus die in Städten gewohnt haben, wenn wir bei den Engländern bleiben.
01:42:29: Die englische Oberschicht ist im Winter nicht gereist, sondern im Sommer nach Frankreich und eben in die Berge.
01:42:39: Und der Winter ist hier eigentlich sehr spezieller Winter weil wir auf der alten Südseite sind.
01:42:46: Es ist ein trockenes Klima es ist schneesicher und das hat enorm viele Sonnentage.
01:42:53: Das haben die Leute natürlich nicht gewusst.
01:42:58: Hotel je es damals, der ein Hotel hatte für die Sommergäste, hat den Engländern eine Wette angeboten.
01:43:05: So geht die Sage!
01:43:07: Kommt im Winter... Ich werde euch in Hemzärmel begrüßen mit einer Sonnenbrille und wenn es euch nicht gefällt zahle ich euren Aufenthalt.
01:43:19: und wenn's euch gefällt, zahl dir und ihr kommt wieder.
01:43:24: Das ist so der Anfangsmütus des Tourismus.
01:43:29: Aber um zurückzukehren, dass man das geschichtlich ein bisschen anschauen muss.
01:43:37: Im Anfang war der Reichtum der Leute die hierher gereist sind und das Image, dass dieser Ort hat einen Ort der superreichen zu sein.
01:43:54: Das
01:43:54: stammt eigentlich aus den Anfängen des Tourismus.
01:43:59: also bis zum Ersten Weltkrieg waren hier Könige, Kaiser, Zahnen whatever, als Gäste.
01:44:06: Und dann ist diese Welt mit dem Ersten Weltkrieg untergegangen.
01:44:09: Diese politischen Systeme sind eigentlich untergegangene.
01:44:15: Nach dem Zweiten Weltkrig hat es wieder angefangen mit dem Wiederaufbau.
01:44:20: Da waren es ein bisschen Amerikaner da und vor allem Deutsche.
01:44:27: Die neu reichen Deutschen, die durch den Wiederaufbau zu Wohlstand gekommen sind Aber eben auch die Familien, die im Krieg ihren Reichtum in die neue Zeit gerettet
01:44:43: haben.
01:44:46: Und das Image, dass wir haben in St.
01:44:47: Maritz, das bezieht sich auf diese Leute von diesen Leuten lebst du nicht Die Leben in einer eigenen Welt.
01:44:57: Das ist eine verschwindende Minderheit, die sich an einzelnen Events und an einzelne Tagen hier im Winter
01:45:05: zeigt.
01:45:07: Und in den Mägen wird das dann natürlich millionenfach verdoppelt und verdreifacht.
01:45:17: Aber der Ort lebt eigentlich von sogenannten normalen Leuten.
01:45:24: Das sind Leute, die kommen während der Schulferien oder wenn sie andere Ferienzeiten haben auch anderen Ferien-Zeiten.
01:45:36: Man muss ein bisschen aufpassen,
01:45:38: dass
01:45:39: man nicht alles über diesen Oligarchen Maßstabbericht.
01:45:47: Und das Gleiche hat sich eben auch gespielt in der Diskussion mit den Athleten, weil that's too expensive, Sankt Moritz!
01:45:55: Ja wo gehen die sonst?
01:45:56: Sind ja irgendwo im Frankreich in den Pyrenäen.
01:45:59: Da müssen sie ein Auto haben da muss man hinfliegen Hier kannst du mit der Reisenbahn herfahren Ein Auto brauchst du hier nicht mehr.
01:46:07: Es ist so kleinräumig und Das hat sich dann eben schon weitererzählt.
01:46:17: Ich glaube, gerade mit dem Boom des Ausdauersports und einer extremen Leistungsentwicklung kommt eigentlich kein moderner Ausdauer-Sportler im Augenblick an Höhntraining vorbei.
01:46:28: Wenn er zum Kreis der Besten zählen möchte?
01:46:31: Es gibt natürlich Alternativen zu oberängern Ihnen.
01:46:34: Und ich nehme jetzt einmal die Region oder die trainieren ja nicht nur in der Ortschaftsank Moritz sondern da wird das ganze Gebiet abgeradelt und abgerannt.
01:46:49: Die Eile Schmerkholgen hat es auf einen Ende gebracht.
01:46:52: I do not feel safe in ... Wo auch immer die hingehen?
01:46:59: Sie gehen, die Briten gehen nach wie vor nach Südafrika
01:47:03: und leben
01:47:03: da mehr oder weniger in einem Kompound.
01:47:06: Und das ist
01:47:07: mir über wenige abgesichert, abgesperrt.
01:47:11: Hier gehst du bei mir aus dem Haus und dann spazierst du ins Café.
01:47:18: Niemand kennt dich!
01:47:20: Niemand will dich kennen, dass es ein bisschen eine spezielle Situation ist.
01:47:24: Uns interessiert der Weltmeister das letzte Sommer nicht.
01:47:30: Was soll ich mit ihm?
01:47:31: Der trinkt hier sein Kaffee und isst seine Cremeschnitte in.
01:47:35: That's It!
01:47:36: Das ist auch der Grund warum ... Ich mich von Name Drop in Komplett fernhalte.
01:47:43: Die Leute die hierher kommen wollen trainieren.
01:47:46: Sie wollen ein sicheres Umfeld haben.
01:47:52: Ich glaube, damit können wir es auch an der Stelle belassen.
01:47:56: Nichts zu fragen für Menschen die ins Ingerien kommen.
01:48:00: Die anderen Menschen mit denen ich mich aus dem Ingeriehen unterhalten habe nach ihren Lieblingsecken gefragt?
01:48:07: Die sage ich dir nicht!
01:48:09: Sonst
01:48:09: geht der Overtourismus morgen
01:48:11: dort hin.
01:48:12: Nein...
01:48:15: Wir haben hier relativ viele Gewässer Das ist auch selten oder in einem Hochdahl was den Talgrund angeht.
01:48:26: Und da haben wir Seen, also alles, was an den Seen liegt.
01:48:31: Größere Seen und kleine Seen.
01:48:33: Wenn ich spazieren gehe oder mit dem Fahrrad unterwegs bin immer die Seen entlang
01:48:39: Wasser.
01:48:41: Da zieht es dich hin?
01:48:42: Ja
01:48:42: Es ist auch wirklich spannend, dass ein Bergmensch wie du sich so zum Wasser hingezogen hast.
01:48:49: Also ich könnte nie an einem Ort wohnen und habe das auch nie längere Zeit, wo es kein Wasser hat.
01:48:57: Das ist für mich ein No-Go!
01:49:02: Wenn wir über dem Wasser sind brauchen wir doch einen oder zwei gute Tipps die du guten Gewissens...
01:49:07: Ja ja natürlich oben das Silzersee aber auch in den Seitentellen der Kavalotsche See dann die kleinen Badesee in Leymarschen und Lesstaats Aber auch im Fluss sind lang hat es da so unglaublich schöne biotopartige Räume.
01:49:30: Das ist Wien, ein Paradies!
01:49:35: Ich würde gerne einmal auf den Kavalorsch sehen.
01:49:38: Den kennen glaube ich wirklich nicht viele?
01:49:40: Das ist bei Maloja.
01:49:41: Also am oberen Ende des Obrengerdienstes geht's in südliche Richtung das Wall Forno.
01:49:50: Da hinten ist ein Fornogletscher also das ist dann Hochhaltbien da hinten Und da hat es einen See.
01:49:56: Super!
01:49:59: Vielleicht erkläre ich ganz kurz, wie er dort hinkommt noch?
01:50:03: Man kann entweder mit dem Bus ans Ende des Tales
01:50:06: fahren und
01:50:07: dann dorthin wandern.
01:50:09: Es ist doch gut mit dem Fahrrad von St.
01:50:10: Marcelreich.
01:50:10: Problemlos.
01:50:11: Erreichbar.
01:50:13: Das ist so bis Maloja komplett flach ist... ...und ab Maloya Steigt es wahrscheinlich um hundertfünfzig, zweihundert Höhenmeter an.
01:50:21: Genau so zu einer Stufe
01:50:23: kommt auf ein neues Hochplateau und dort oben ist eigentlich eine sehr ursprüngliche Landschaft mit eins zwei Bauernhöfen dem Kavalozzi Und glaube wirklich eine einmalige Ruhe die dort eingeht weil einfach kein Verkehr mehr dort ist.
01:50:37: Im Winter kann man das sogar mit Langlauchschieren erreichen.
01:50:41: Die Hundertzwanzig Meter sind dann nahehaft.
01:50:44: Das ist angestrengt.
01:50:45: Es ist einer der giftigsten Leuten vor allen Dingen, wenn es wirklich kalt ist in der Schneestumpf.
01:50:51: Ich kann mich daran erinnern, denn ich hab das mit meiner Frau mal gemacht beim Langlaufen und ich habe den Bus aus Maloya zurückgenommen.
01:50:59: Weil ich dann ... Das war kein Maloyawinz, sondern eben ... Der Wind kam
01:51:05: ausrichtend.
01:51:07: Nord-Ost eher?
01:51:08: Ja.
01:51:08: Und dann waren meine Energiespeicher dem nicht mehr gewachsen.
01:51:14: Aber das Gute ist eben, die Linie im Tal ist durch den öftlichen Verkehr super abgedeckt.
01:51:23: Da brauchst du kein Auto!
01:51:27: Daniel, ganz herzlichen Dank für die tollen Einblicke.
01:51:33: Vielleicht mache ich jetzt noch ein bisschen Werbung für dich?
01:51:36: Ich darf das... Die Chesa Matriza ist wirklich ein Raum für Wintersportler, Sommersportler Familienkinder direkt hinter dem Spielplatz im Sommer.
01:51:48: Zweihundert Meter bis zum Track, im Winter direkt an der Läupe gelegen und zu Fuß sind es fünf Minuten bis zur Signalbahn.
01:51:57: Und in Sichtweite zum Oververber, dem Hals-Fahrt.
01:52:00: hier
01:52:01: ist das wahrscheinlich der optimaler Ausgangskont für alle die ja das Engadin so erleben wollen wie wir's in den vergangenen Minuten beschrieben haben.
01:52:14: Ja, die Lage ist eigentlich eine glückliche Lage.
01:52:17: Das war früher in meiner Kindheit hier eher so ein bisschen ... Die dritte oder vierte Adresse von St.
01:52:27: Moritz, weil der Tourismus sich im Dorf abgespielt
01:52:30: hat.
01:52:30: Es ist im Winter fähreweise auch die kalte
01:52:32: Zeit?
01:52:32: – Das ist
01:52:33: so!
01:52:33: Weil es im Schatten des Metzi liegt und da kommt natürlich nicht zu viel Sonne hin.
01:52:42: Aber wenn es halt das Klimawand macht, ist da auch verdammt Schnee sicher mit den Leuten.
01:52:47: Ja man kann vodeln im Haus die Langlaufschere anziehen
01:52:50: und
01:52:51: los geht's!
01:52:53: Ich sage den Athleten auch im Sommer oder den Athletern, jeden Morgen musst du eine existenzielle Entscheidung treffen.
01:53:01: Gehe ich nach rechts oder gehe ich nach links?
01:53:05: Aber vielleicht ist auch genau diese Einfachheit, die du selbst beschreibst, nicht genau das was die Athleten wirklich besser machen, dass die Verlockung hier einfach
01:53:12: nicht.
01:53:16: Du hast, was du
01:53:18: brauchst
01:53:18: vor dem Haus.
01:53:21: Und du hast den Dach über
01:53:21: den Kopf.
01:53:24: Er braucht es nicht!
01:53:27: Das ist ein hervorragendes Fussball.
01:53:29: Daniel, ich danke dir von Herzen, dass du die Zeit gewinnen hast einen Einblick zu geben.
01:53:33: Vielen lieblichen Dank für dich.
01:53:35: Ihr findet in den Show Notes den Link zu Daniels Chesamatriser und wenn ihr Fragen habt schreibt sie uns gerne.
01:53:45: Vielen Dank.
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