KickassRadio 47| 26 - Tim Kramer und Punsch mit Lisa

Shownotes

Tim Kramer spricht mit Jan gemeinsam über die Höhen und Tiefen seiner Saison - Machs für Dich, als Motto für Tim wurde mehr als einmal auf die Probe gestellt.

Eine spannende Folge über den Umgang mit Rückschlägen und ein sehr Happy End einer anspruchsvollen Saison und Reise für Tim…

Coaching the human behind the athlete.

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Musik | Urheber

Vielen Dank an: Christoph a.k.a. Henk Van Hiijden http://www.henkvanhiijden.de Weitere Musik seiner Band Conny Trash: https://open.spotify.com/artist/2gaoVMYbChhq9eI44BBctT?si=8SGqzqOtSriIIe1y7dNobQ

Transkript anzeigen

00:00:08: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode aus dem Kickers Radio.

00:00:12: Hallo auch an meinen persönlichen in der Kabine mir gegenüber sitzenden Gegenüber.

00:00:17: Hi Tim, grüß dich!

00:00:18: Ja hallo lange Herr aber ich freue mich wieder hier zu sein.

00:00:22: Richtig schön dass du da bist heute und schön das du jetzt auch das ganze Wochenende mit uns verbringen wirst.

00:00:27: Da werden wir direkt später mal auf jeden Fall noch darüber sprechen weil du bist nicht alleine hier.

00:00:32: übers Wochenende Für uns hier bei Kickass einem großen Wochenende, nämlich das Wochenende unserer großen End of Season Party die dieses Jahr auch wieder hier bei uns im Kickass-Office stattfindet.

00:00:45: Und wir haben jetzt heute gemeinsam gleich ein bisschen Zeit um auch einen Recap zu machen von deinem Jahr und vor allen Dingen auch wenn wir uns anschauen Wir haben am Anfang des Jahres mal ne Podcast gemeinsam ich meine im März aufgenommen mit dem Motto mach's für dich Und glaube ich, das wird auf jeden Fall ein Thema sein, über das wir heute einmal sprechen werden.

00:01:07: Aber erstmal Tim wie geht's dir?

00:01:10: Mir geht es eigentlich so weit sehr gut.

00:01:11: Ich freue mich echt sehr wieder hier zu sein.

00:01:14: und ja es fühlt sich so ewig her an dass wir einen Podcast aufgenommen haben für mich jetzt auch schon wieder vor zwei Jahren sein können.

00:01:21: vom Gefühl her aber ist glaube ich immer in so einer Saison passiert so viel und dann fliegt die Zeit einfach vorbei.

00:01:27: Jetzt sind wir hier in Heidelberg und es wird ein cooles Wochenende!

00:01:31: Cool.

00:01:32: Nach der letzten Podcast-Folge, die wir gemeinsam aufgenommen haben hat mich relativ viel Feedback auch erreicht mit Menschen, die einfach sich gemeldet haben und gesagt haben hey das hat mich voll inspiriert zu hören von jemandem der auch selbstständig ist einfach mit diesem Motto in eine Saison reinzugehen mach's für dich selbst Und gar nicht so auf Wettkampfziele selbst sondern auch auf Zeitziele selber zu schauen sondern mehr so als große ganze Reise anzusehen.

00:02:01: Dieses macht es für dich, macht's für dich selbst.

00:02:04: Das ist natürlich was das lässt sich gut und leicht formulieren.

00:02:08: Ich glaube du kannst bestätigen jetzt auch aus dem Jahr wie es für Dich gelaufen ist dass das Auch immer wieder Arbeit von einem selbst erfordert so ein bisschen dabei zu bleiben.

00:02:18: oder wie geht ihr das damit?

00:02:20: Ja ich glaube das ist schon sehr gut formuliert.

00:02:23: Ich glaube machts für die selbstes Auszusprechen ist sehr einfach umzusetzen.

00:02:28: Es kostet sehr viel Energie und Zeit manchmal Und ich glaube, es ist etwas, was man sehr leicht dann ab und zu ein bisschen aus den Augen verliert.

00:02:36: Man sich so ein bisschen mittreiben lässt, alles wie es halt im Leben läuft.

00:02:41: Genau!

00:02:42: Da muss man schon wirklich auch wieder Zeit investieren, sie selber in den Spiegel anzuschauen und zu sagen okay lass mal wieder eins zwei Schritte zurück machen und wieder back to the start genau.

00:02:54: Jetzt endet für dich oder jetzt ist die Schwimmbad-Saison?

00:02:57: Nennen wir sie mal, haben wir natürlich gerade für dich geändert.

00:03:00: Das heißt du bist aus Maria Alm wieder zurück in Innsbruck.

00:03:04: Seid wann ungefähr?

00:03:06: Seit so Mitte September genau.

00:03:09: Da sperrt dann das Schwimmerinmar zu und da ist es auch so gut wie eigentlich alles schon erledigt.

00:03:14: und dann kann ich mit einem guten Gewissen wieder ab in meine Wohnung in Innesbruck.

00:03:18: und dass für mich immer der erste Moment wo ich ein bisschen Revue passieren lassen kann im Kopf wie der Sommer so war und da merke ich dann oft auch zum ersten Mal, wie intens der Sommer dann eigentlich doch war körperlich.

00:03:31: Oft wäre ich dann fast schon leicht krank weil dann sehr viel Stress auf einmal nachlässt.

00:03:36: genau aber ja also da war meine Arbeitssaison wieder erledigt und auch eigentlich fast die Rennsaison schon vorbei.

00:03:44: Wenn wir mal zurückschauen auf Anfang des Jahres und deine Wettkampfplanung die du die Anfang des Jahres auch vorgenommen hast Wie viele Wettkämpfer hast du insgesamt gemacht?

00:03:55: Weißt du es ungefähr grob?

00:03:57: Ich glaube, es waren jetzt sechs Rennen.

00:03:59: Wenn ich das richtig vom Kopf habe... Genau!

00:04:02: Und eben im letzten Podcast wussten wir schon ungefähr was so jetzt im Sommer ansteht an Rennen und gemeinsam mit Lisa meines Trainerinnen wussten auch beide ist ein sehr ambitioser Plan.

00:04:15: und nachher einen Rückblick betrachtet war es das auch.

00:04:20: War vielleicht nicht immer der einfachste Weg Aber haupt definitiv sehr viel aus der Saison gelernt.

00:04:26: Hat sich der Plan dann auch gerade für die Sommersaison und für dich die Hauptarbeitssaison dann auch unterschieden im Vergleich zu den Jahren davor, dass du mehr Rennen auch über ein Sommer gemacht hast?

00:04:37: Genau.

00:04:37: also es war jetzt eigentlich meine zweite Saison erst mit Kekes und Lisa als Trainerin Und die erste Saison hatten wir komplett anders strukturiert.

00:04:48: da hatten wir eigentlich bewusst geschaut das wir die Rennen in Mai und Juni machen, da wo halt noch nicht wirklich Hauptsaison ist zum Arbeiten.

00:04:55: Dass wir Juli-Augus so ein bisschen rausnehmen und dann halt die zweite Hälfte da erst wieder aufbauen.

00:05:03: Und der Plan ist damals eigentlich von allein entstanden weil ja die Siebzig drei WM damals erst im November war also echt erst sehr spät und sich dementsprechend eher geben hat dass wir halt irgendwo eine Saisonspause einbauen müssen.

00:05:17: Dieses Jahr hatte ich ein paar große Rennen anstehen Die waren halt mitten im Sommer Ja, und das war dann doch schwerer umzusetzen als gedacht.

00:05:26: Wie sieht aber... Wir haben ja beim letzten Mal ein bisschen drüber gesprochen wie so'n Tag bei dir aussieht wenn du in Innsbruck bist?

00:05:33: Wo natürlich auch fürs Training mehr Zeit ist.

00:05:35: Ja!

00:05:35: Wie sieht denn aber jetzt so'nen Tag in der Hauptsaison aus für dich?

00:05:40: Wenn du einfach mal so einen relativ Standard-Tag unter die Woche durchgehst von morgens bis abends.

00:05:47: Ja, also bei mir ist dann tatsächlich einfach sieben Tage in der Woche fast gleich aufgebaut.

00:05:52: diesen Sommer hat man sehr viel Glück weil es echt ein sehr schönes Wetter war was halt aber auch bedeutet dass sehr viel gearbeitet werden muss.

00:06:00: und dann ist bei mir eigentlich immer so das ich recht früh aufstehe.

00:06:03: Was heißt

00:06:03: recht früh?

00:06:05: So zwischen fünf und halb sechs schau ich das aufstehen damit ich eine Kleinigkeit mal Frühstücken kann.

00:06:11: dann versuche ich da meistens die erste Einheit hinzukriegen, ob es jetzt schwimm ist oder vielleicht eine Radeinheit irgendwas.

00:06:17: Es ist halt zum Glück im Sommer echt lang hell.

00:06:19: also man kann die Tage schon gut ausnutzen Genau und dann komme ich heim gibt's ein schnelles zweites Frühstück.

00:06:26: Ich habe schon auch recht die letzten Jahre gemerkt Essen ist sehr wichtig Und wenn man das vernachlässigt Dann gehts eh gar nicht mehr auf das ganze Training Und dann eben nach der ersten Einheit geht es für mich meistens direkt entweder ab in Schwimmbad, weil ich da Sachen vorbereiten muss oder ich muss halt noch zum Großhandel einkaufen gehen.

00:06:43: Und dann bin ich eigentlich den restlichen Tag ziemlich eingespannt im Schwimmbad bisschen schauen das Personal ist alles läuft dass die sachen stehen weil man halt weiß dass es ein stressiger tag wird.

00:06:55: viele leute kommen und dann versuche ich meistens so Gegen zwischen sieben und acht kann ich dann wieder zusperren im Schwimmbad, wo?

00:07:04: dann ist es wenigstens noch so zwei Stunden hell.

00:07:06: Und dann kann ich entweder da noch laufen gehen oder halt da die Schwimmmeinheit machen Ja und dann irgendwo während der Arbeit zwischendurch auch versuchen bisschen was an Essen rein zu bekommen.

00:07:16: und Dann ist man halt jeden Tag am Abend auch sehr spät.

00:07:19: Versuch danach direkt schlafen zu gehen und dann geht das eigentlich wieder von vorne los am nächsten tag.

00:07:26: Das heißt auch du sagst jetzt Richtung acht Uhr Am Abend ist es realistisch, dass du dann Zeit für dich findest im Anschluss an den Arbeitsalltag und dann sagst du hast auch so schön gesagt zwei Stunden ist da noch hell.

00:07:38: Dann haben wir zehn Uhr abends.

00:07:39: das heißt du willst oder du bist dann um zehn Uhr Abends mit einer Trainingseinheit gerade so, dass sie fertig ist.

00:07:46: Dann geht's noch darum was zu essen und möglichst schnell zu schlafen.

00:07:49: Das heisst vielleicht ist eine realistische Idealzeit aus dem Setting heraus, dass Du Richtung dreihundzwanzig Uhr ins Bett kommst und versuchst zu schlafn.

00:07:58: Ich sage bewusst Versuch, weil natürlich nach dem du Sport gemacht hast ist der Körper auch so ein bisschen wie so ein bißchen angeschaltet und es braucht eine Weile bis du runterkommst.

00:08:07: Und dann stehst du zwischen am nächsten Tag zwischen fünf und fünf wo dreißig wieder auf.

00:08:13: das natürlich auch das geht Richtung irgendwie sechs bis sieben Stunden Schlaf unter der Woche wenn's gut läuft vielleicht sieben wenns vielleicht mal nicht so gut läuft wahrscheinlich auch eher Richtung fünf Stunden.

00:08:24: Ja, es sind echt wenig Stunden Schlaf tatsächlich.

00:08:26: Ich glaube was man am meisten unterschätzt ist das alles was im Tourismus und Gastronomiebereich ist.

00:08:33: Man steht den ganzen Tag Und ich finde es Training an sich gar nicht so schlimm auch wenn es mal ein bisschen früher oder ein bisschen später ist.

00:08:40: Ich mache das so in meiner Freizeit auch ab und zu ganz gern dass ich am Abend trainiere oder tatsächlich mal in der Früh schon irgendeine Einheit mache.

00:08:49: Aber dann hast du zwischendurch mal kurz Zeit dich auch hinzusetzen oder kurz hinzulegen damit die Beine sich wieder ein bisschen erholen können.

00:08:56: Und da eben du stehst halt von in der Früh bis am Abend.

00:08:59: und dann merkst du am Abend wirklich, wenn du an dich Schuhe ausziehst und dich ins Bett legst wie schwer eigentlich die Beinen sind und wie kurz dann diese sechs Stunden sind du hast um dich zu regenerieren.

00:09:12: und ja auf Dauer geht es sich das halt nicht ganz aus.

00:09:16: Arbeitet ihr dann jetzt auch bei solchen Wochen, gerade im Sommer mit einem besonderen Ruhetag unter der Woche um so ein bisschen auszugleichen wenn zwei drei Tage in Folge der Schlafkürze ist?

00:09:28: Ja auf jeden Fall.

00:09:29: Wir versuchen eigentlich jede Woche gleich aufzubauen damit so eine Struktur drinnen ist.

00:09:34: also wir haben standardmäßig immer Montag so was fix einen Ruheltag drin und genau es ist schon.

00:09:42: Ich glaube, wir haben schon gelernt dass ich ab und zu wenn es mal sein muss dann muss ich halt auch eine Einheit auslassen.

00:09:47: Ich glaube das macht mehr Sinn als wie einfach nur drauf trainieren und weitermachen da einfach so ein bisschen zurückzustecken und auf den Körper zu hören.

00:09:56: genau ist halt auch nicht immer einfach vor allem wenn man große Ziele hat.

00:09:59: und inwiefern gesagt also diesen letzten Sommer da standen halt zwei große Rennen an mitten im Sommer zwei lange Rennen mit dem Sommer und die brauchen halt viel Vorbereitung viele Stundenanvorbereitung.

00:10:13: Ich glaube, ich habe das irgendwo ein bisschen unterschätzt mit der Arbeit.

00:10:15: Dass es doch nicht alles so einfach geht und dass der Tag halt nach vierundzwanzig Stunden wirklich vorbei ist!

00:10:22: Das ist schon mal auf jeden Fall eine sehr ehrliche Einschätzung.

00:10:24: Dann auch wenn du sagst, hey, ich hab das ein bisschen underschätz mit dem zeitlichen Aufwand.

00:10:27: Es war eins von diesen langen Rennen dieses Jahr war rot.

00:10:31: Jetzt musst du mich aber auch nochmal in unsere Zuhörerinnen und Zuhörer mal abholen was das andere lange Rennen im Sommer war.

00:10:38: Ja eben das zweite Rennen war dann Monat später... in Frankreich ist den aktuellen Land stand schon lange auf meiner Liste, einfach weil die Gegend dort wunderschön ist.

00:10:49: Es ist nicht wirklich eine Langdistance von die Kilometeranzahlen her aber seitlich gesehen ist man halt doch echt lang auf der Strecke aufgrund der Höhenmeter und man ist auch beim Laufen und beim Radfahren viel in der Höhe drinnen.

00:11:03: das heißt es hat auch wieder Anspruch voll für ein Körper.

00:11:07: genau das war dann die zweite Langdistanz.

00:11:09: ja Das Rennen an sich war eine schöne Erfahrung, genau.

00:11:14: Wir sprechen auf jeden Fall gleich nochmal über die einzelnen Rennen.

00:11:17: so ein bisschen und auch vielleicht ein paar Learnings, die du für dich rausgezogen hast oder was wirklich gut geklappt hat dieses Jahr.

00:11:24: Ich möchte noch mal drauf kommen auf dieses Thema dann auch dass du in deiner Hauptsaison in der du hauptsächlich arbeitest dann auch parallel Wettkämpfe machst, die dir wichtig sind und dann auch zeitweise einfach nicht vor Ort sein kannst.

00:11:41: Was ja auch bedeutet, dass du hast es eben auch schön beschrieben, dass die Hauptverantwortung dafür für den Schwimmbadbetrieb dort liegt bei dir.

00:11:48: das heißt du musst auch Menschen finden, die für dich dann den Laden am Laufen halten wenn du nicht da bist was natürlich auch eine Vorbereitung von dir erfordert glaube ich.

00:11:59: also darfst uns gerne gleich mal mit rein nehmen und vor allen Dingen dann auch Dann das Gefühl, dass okay du kannst das guten Gewissens abgeben an die Menschen, die vor Ort sind.

00:12:10: Ja es ist halt tatsächlich jedes Jahr wieder anders.

00:12:12: Es ist jedes Jahr so eine kleine Überraschung wie viele Mitarbeiter habe ich?

00:12:17: Wie wird der Sommer?

00:12:18: Es ist immer schwer abzuschätzen im Vorhinein weil sehr wetterabhängig ist.

00:12:23: Das ist ein wirklicher Saisonjob.

00:12:25: also du brauchst halt Leute die eigentlich nur von Juni, Juli und August arbeiten wollen.

00:12:31: Das sind dann meistens... Studenten oder Schüler teilweise, die einen Sommerjob brauchen.

00:12:38: Was ich ja auch verstehe, weil jeder Erwachsene hat meistens einfach ein Vollzeitjob und denen bringt oft eine Saisonstelle nichts, weil sie halt bisschen mehr Sicherheit brauchen.

00:12:49: Aber ja dementsprechend ist dann jedes Jahr wieder eine Überraschung wie gut funktioniert es?

00:12:54: Wie gut sind die Mitarbeiter?

00:12:55: Wie sehr kann ich mich auf denen verlassen.

00:12:57: wenn ich eben weg bin Und da muss ich schon auch sagen, bin ich einfach sehr glücklich und dankbar dass mein Papa mir da echt noch viel aushilft an die Wochenenden wo ich weg bin.

00:13:08: Ich versuche schon für unzwanzig sieben Telefonisch erreichbar zu sein und kann ja auch mit Lieferanten telefonieren und sehr viel von aus der Ferne organisieren.

00:13:18: aber man braucht dann doch extra Augen dort vor Ort und er macht das schon auch echt sehr viel.

00:13:24: Das hilft schon damit ich so ein bisschen loslassen kann weil wenn bei Rennen ist oder irgendwo unterwegs und nur mit der Arbeit im Kopf, dann ist es eigentlich eher ein Nachteil.

00:13:35: Sollte ich gerade auch ansprechen das Thema loslassen?

00:13:39: Dann dabei weil du es jetzt sehr schön beschrieben hast auch dauerhaft erreichbar sein und wir leben natürlich in den Zeiten der dauerhaften Erreichbarsein ein schöner Benefit ist aber gleichzeitig auch natürlich ein riesiger Stressor sein kann.

00:13:52: Weil du bist zwar dauerhoft erreichba, aber du bist hier nach dem Tausend Kilometer, hunderte Kilometer entfernt.

00:14:00: Und kannst du es nicht vor Ort regeln?

00:14:02: Sondern kannst zwar versuchen, das zu regeln auch dann per Telefon...

00:14:06: Es wird mich immer so einen Riesenkontrast weil ich eigentlich echt ein Mensch bin der sehr wenig am Handy ist.

00:14:12: Ich habe mein Handy echt oft im Winter wenn ich es halt nicht brauche für die Arbeit oder irgendwo Dann legts mal herum und ich nehme es teilweise gar nicht mit zur Trainingsanheiten.

00:14:20: Ich mag's einfach sehr in dem Moment zu leben Und dann im Sommer brauche ich es aber eigentlich dauerhaft die ganze Zeit und auf einmal wieder sehr abhängig davon.

00:14:32: Das bringt eben, wie du auch sagst schon teilweise ein bisschen Stress mit sich weil man halt nie wirklich da ist wo man vor Ort ist sondern mental ist man immer woanders.

00:14:45: Sind das dann manchmal auch in Wettkämpfen?

00:14:48: Gibt's einen Moment in den du auch darüber nachdenkst?

00:14:52: Während die Rennen kann ich tatsächlich... schon echt gut loslassen, da habe ich dann auch noch Probleme.

00:14:58: Aber nee so ein Rennwochen ist immer länger aufgebaut.

00:15:02: Ich meine man fährt ja meistens schon Donnerstags hin oder vielleicht Freitag in der Früh und dann hat man meistens erst am Sonntagrennen.

00:15:08: die Tage davor, aber bin ich schon mehrmals am Tag noch beschäftigt mit Arbeiten und auch nachen Rennen.

00:15:15: Habe ich dann oft direkt mal einen Telefonat mit zu Hause wie läuft.

00:15:18: es muss noch irgendwas für die nächste Woche organisiert werden.

00:15:22: Aber sobald wirklich der Startschuss fällt, das schon zu einem Moment da kann ich es dann wenigstens loslassen.

00:15:29: Aber ich glaube trotzdem dass die Tage im Vorhinein schon Einfluss haben auf wie sich ein Rennen entwickelt oder nicht?

00:15:35: Das letzte Mal als du hier warst im März haben wir gemeinsam hier vor Ort nicht nur den Podcast aufgenommen sondern wir haben uns auch deine Radpositionen auf dem Zeitfahrrad nochmal angeschaut.

00:15:45: Du warst mit Lisa auch gemeinsam noch mal an der Athletik unterm Laufen gearbeitet, auch in der Vorbereitung für die Saison.

00:15:52: Was waren das erste Rennen?

00:15:53: was du danach gemacht hast?

00:15:55: Genau also es war allgemein das erste Mal dass ich wirklich so ein Gesamtpaket hatte wo man noch mehr schaut wie kann man gewisse Muskeln ansteuern und dann auf sein Material umsetzen.

00:16:05: Also es war sehr spannend.

00:16:06: da hatte ich dann auch echt viel Vorfreude auf diese Saison.

00:16:14: Triathlon beim Kalterer See in Südtirol gemacht.

00:16:17: Also kleines Vorbereitungsrennen, eine olympische Distanz, ein bisschen was auf Geschwindigkeit.

00:16:22: Der Winter war echt gut also wir hatten richtig viele gute Einheiten.

00:16:26: ich konnte gut Speedaufbau und ich war sehr selbstbewusst stand auch sehr entspannt am Start bei dem Rennen hat tatsächlich für meine Verhältnisse auch mal echten Gute schwimmen.

00:16:38: da war er sehr begeistert war gar nicht so weit weg von der Spitzengruppe und dachte, okay jetzt kommen halt meine Disziplinenradfahren laufen.

00:16:47: Und dann bin ich aufs Rad genommen nach der Wechselzone aufs Rad gesprungen und habe direkt gemerkt so... Ah!

00:16:55: Ich hab Platten.

00:16:56: Und es war das erste Mal tatsächlich in all den Jahren dass ich ein Mechanical gehabt habe beim Rennen und dachte so ja ok vor allem auf eine olympische Dessenz Das Rennen hat sich ja jetzt eh schon vorbei ist.

00:17:10: War mir irgendwo auch ein bisschen egal, was das kein wichtiges Rennen war.

00:17:14: Aber die Leute in der Wechselzone meinten sofort so komm rein, komm rein und die haben wir da den Reifen gewechselt weil sie meintens dann kann ich wenigstens das Rennen zu Ende bringen.

00:17:23: Und er habe dann wenigstern als Trainingszweck mal einen Rennen gemacht und es lief dann eigentlich perfekt!

00:17:29: Ich bin eine Stunde Rad gefahren, beste Werte, ich bin bestwertig gelaufen.

00:17:34: Ich hab mich richtig fit gefüllt.

00:17:35: also da... Bis auf dem Mechanical war das echt mal ein guter Anfang für die Saison.

00:17:42: Und nach wurde alles schwierig, glaube

00:17:48: ich.

00:17:49: Da von außen betrachte waren da natürlich auch einige Höhen und Tiefen dabei und wahrscheinlich gerade nach dem Trädeln am Kalterer See dann erstmal auch so'n bisschen Tiefe haben sich geäußert haben aber Vor allen Dingen auch was sich irgendwann langfristig mit Sicherheit, wenn wir jetzt darüber sprechen auch stärker machen wird.

00:18:13: Mit diesen Tiefen noch umzugehen?

00:18:15: Was waren danach auf dem... also danach haben wir es eben schon gesagt kam dann irgendwann auch Rot und du warst in Rot vor Ort und hast dort auch die Langdistance gemacht.

00:18:23: War zwischen Kalterer See und Rot noch ein Event?

00:18:26: Genau!

00:18:26: Also der Plan wäre eigentlich gewesen tatsächlich als ich war in Greichkau beim siebziger Punkt drei am Start Und ich hätte mich im Sommer davor ein Zell am See schon für die WM qualifiziert.

00:18:41: War aber nicht bei der Slot-Vergabe, dementsprechend konnte ich meinen Slott nicht annehmen.

00:18:46: und da hatten wir eigentlich als Plan das wir zuerst Kreichgau machen vor Rot damit ich dann halt da eventuell noch einen Slott holen kann.

00:18:52: für Nizza auf die Wm haben sich auch echt gut gefüllt.

00:18:56: Wir haben so die Woche vor Kreich Gau zum ersten Mal gemerkt so okay dieses Jahr ist mein Neueschnupfen echt ein dicker schlimmer als die Jahre davor.

00:19:05: Ich hatte echt Probleme mit meiner Lunge, mit dem Luftholen und so.

00:19:10: Und ging dann trotzdem an den Start.

00:19:14: Hat echt ein gutes Schwimmen, hat ein sehr gutes Radfahren.

00:19:18: eben mit der neuen Radposition kam ich richtig gut klar fühle mich da sehr wohl kann echt gut pushen.

00:19:23: Und ich habe mir ja im Vorhinein in Zeiten angeschaut von den letzten Jahren und wurde so okay.

00:19:27: ich glaube wenn ich das um das so bisschen anpeilen kann dann sollte es schon passen mit dem Slot.

00:19:32: Und dann bin ich vom Rad runter und ich war echt sehr herb.

00:19:35: Ich bin gut unter dreißig Minuten geschwommen, äh...ich bin auf der Strecke echt, ich glaube, achtunddreißig neun- und dreißiger Schnitt gefahren und hab mir die Wert angeschaut.

00:19:44: Ich war so jetzt auch genau das was wir brauchen.

00:19:47: Und dann stand die Lisa, war auch bei dem Rennen da und ich stand so da und die meinte irgendwie so ja ich habe jetzt sieben Minuten Rückstand auf Platz zwölf und dann dachte ich mir so okay!

00:19:55: Ich hätte jetzt nicht erwartet dass anscheinend es fällt hier dieses Jahr so extrem gut ist Und dann ist irgendwann beim Laufen auch die Lunge zugegangen.

00:20:05: Dann wurde es ein bisschen mental, weil dann bist du uns schon relativ weit hinten, obwohl du eigentlich ein gutes Rennen hast.

00:20:10: Der Körper macht halt nicht mal ganz mit.

00:20:13: Genau und dann rennen trotzdem das Ziel gebracht.

00:20:16: aber da war so das erste Rennen in der Saison wo ich wirklich dann auch mental mal ein bisschen gekämpft habe, weil... Ich halt nicht ganz das liefern konnte was ich mir aus den Trainingseinheiten erhofft hätte.

00:20:29: Und zusätzlich ja auch wie du sagst ein gutes Schwimmen gehabt hast, ein gutes Radfahren gehabt hast und dann trotzdem zu merken wenn dann Lisa am Ranscheiden die sagt hey das ist gerade sieben Minuten Rückstand auf Platz zwölf.

00:20:41: Ist natürlich auch im ersten Moment angezündet in dem Wettkampf Wenn eh natürlich Emotionen viel höher kochen und schneller überkochen Auch sowieso ein bisschen vom Gefühlsschlag ins Gesicht.

00:20:54: Ich habe mich gut entwickelt über den Winter.

00:20:55: Ich hab immer im Winter gute Arbeit gemacht, es hat Früchte getragen... Eben

00:20:59: genau das ja.

00:21:00: aber das ist auch das wo man weiß so man will ja weiter und die letzte Saison war so gut unterwinter war sogut und dann steigt auf einmal die Erwartungshaltung von einem selber.

00:21:12: Und da muss man aufpassen weil das der erste Punkt wo man ein bisschen aus den Augen verliert dass man's wirklich nur für sich selber macht Weil dann will man auf einmal schon sehr ambitionierte Ziele erreichen und denkt so, okay wenn ich mich soweit entwickelt habe.

00:21:26: Und die letzte Saison waren das Manipulatierungen dann muss es ja jetzt besser

00:21:29: sein.".

00:21:30: Ja und natürlich auch diese Frage, was passiert in der Zukunft?

00:21:34: Wenn jetzt in so kurzer Zeit so viele andere da sind, die offensichtlich auch so viel gute Arbeit gemacht haben, sie offensichtlich auch so schnell seien können wie sieht das in der zukunft aus?

00:21:45: Was muss ich eigentlich tun um eine Möglichkeit auf dem Slot auch zu haben.

00:21:50: Jetzt muss man da wahrscheinlich sagen, auch in der Kombination mit dem Zeitpunkt von Greifgau natürlich im Nachhinein vielleicht wenn man sagt so ein bisschen ungünstig in der Hinsicht weil du kommst aus einer langen Vorbereitung über den Winter einen guten Winter fühlt sich gut.

00:22:05: hast eigentlich zum Ende dieser Phase wo du mehr trainieren kannst im Jahr nämlich dann Ende Mai und wo wirklich die Hauptsaison dann auch am Schwimmbad beginnt noch ein Wettkampf geplant mit einmal den Slot abzuholen für die WM und hast dann eine Erfahrung, die eher natürlich mental ein Dauner ist.

00:22:23: Und gehst danach in den nächsten drei Monate rein auf jeden Fall wo du weißt.

00:22:26: hey eigentlich geht es jetzt auch ein bisschen darum Load Management zu betreiben möglichst viel Formen zu halten vielleicht ein bisschen was noch rauszukitzeln.

00:22:36: aber dieser Arbeit wie sie im Winter da war kann man auf keinen fall so auf die nächsten drei monate vom Zeitvolumen reproduzieren.

00:22:44: Ne, ich glaube das ist eben mir dann in den Gedanken geschossen plus anscheinend so gut wie die Arbeit auch war im Winter.

00:22:54: Es reicht ja nicht!

00:22:55: Die Jungs in meiner Altersgruppe sind auch einfach sehr stark.

00:22:59: Die sind fast bei allen Rennen overall eins zwei und drei.

00:23:05: Und wir wussten halt der Plan ist ambitioniert so okay wir machen Kreichkau und wir haben danach Kreich Kau.

00:23:11: Ich glaube, wenn es richtig körperbar war, waren es genau fünf Wochen bis rot.

00:23:16: Eine sehr, sehr kurze Zeit um den Körper von sehr viel Geschwindigkeit ökonomisch zu machen für eine Langdistance.

00:23:23: Vor allem weil man halt nach der Mittellistanz erst mal eine Woche wirklich braucht sich gut zu regenerieren.

00:23:29: Dann hast du drei Wochen Aufbau und dann ist ja eigentlich schon Rotwoche Und da musst du wieder tapern.

00:23:33: Also du musst in drei Wochen Zeit musst so irgendwie noch wissen was an davor machen und Du musst die Länge reinkriegen.

00:23:42: Und ich musste aber auf euch erst arbeiten.

00:23:46: Ich würde es wieder machen, weil rot echt ein sehr cooles Rennen ist und ich mir schon gedacht habe so okay vielleicht ist eine langen Distanz jetzt tatsächlich noch einen Ticken zu früh nach den letzten Jahren.

00:23:57: Aber ich bin jetzt fit!

00:23:59: Man weiß nie wie das Leben läuft man weiß nicht wie es in zwei drei Jahren aussieht.

00:24:03: Jetzt hab' ich dich schon sind rot zu scharten.

00:24:05: Das war der Grund warum wir uns dafür entschieden haben.

00:24:13: Das Ziel in Rot war auch sehr sportlich.

00:24:17: Ich wollte nicht nur an den Start gehen, sondern mit meiner Werte hatten wir schon im Plan.

00:24:25: Wir müssen schauen oder das Ziel wäre so in Richtung neun Stunden?

00:24:32: Es hast du viele, was ich faszinierend finde trotz dieser negativen Erfahrungen die du gemacht hast, auch in der Vorbereitung jetzt von Rot.

00:24:44: Dann speziell auch in diesen letzten Wochen und dann auch mit der Erfahrung im Kreichgau.

00:24:48: Auch schon schön gesagt dass du es wieder machen würdest und das du trotzdem auch die positiven Aspekte davon wertschätzen kannst weil natürlich auch in Rot da nicht alles geklappt hat wie vorgestellt und da natürlich auch diese Saison Mitte, diese Sommermitte und dieses Tief im Sommer Für dich, wie du es auch selber schon bezeichnet hast natürlich.

00:25:14: Auch im Nachhinein vielleicht den Höhepunkt in Rot hatte tatsächlich dann leider oder den wirklich den tiefsten Punkt für Dich wobei ich da auf jeden Fall hinzufügen möchte das für mich zum Beispiel und auch für uns alle anderen hier In Erinnerung aus dem Rennen auch von dir in Rot bleibt uns vor allen Dingen dann auch ein Bild, was geschossen wurde von dir am Solarer Berg.

00:25:37: Wie du alleine in den Solarer Berg rein fährst.

00:25:41: Was glaube ich auf jeden Fall für uns alle mit sehr positiven Erinnerungen verknüpft ist und ich hoffe auch dass es für dich mit sehr positivem Erinnern verknüfft ist dieses Foto nicht nur mit dem was im Rennen passiert ist

00:25:52: Auf jeden Fall!

00:25:53: Also rot ist schon ein sehr besonderes Rennen.

00:25:56: Ich würde sagen, die Strecke an sich ist gar nicht so cool.

00:25:59: Also für alle...

00:26:02: Wenn du die Rotstrecke hast und die Anzahl an Zuschauern, die du in Hawaii hättest zum Beispiel dann hast du echt ein sehr schweres Rennen.

00:26:09: ich glaube da wird jeder mental komplett zerbrechen.

00:26:12: aber diese Zuschauermengen in rot das ist sowas besonderes und wir hatten eben in der Vorbereitung schon gemerkt zu okay ich muss halt so viel mehr arbeiten als gedacht Wir können gar nicht diese ganz langen Einheiten irgendwo noch unterbringen.

00:26:26: Und bei mir war vor allem Thema, glaube ich eher diese Long Runs oder halt auch teilweise ein bisschen längere Läufen nach dem Radfahren mal reinzubauen.

00:26:34: Das ist ja einfach zeitlich nicht ausgegangen.

00:26:37: Ich habe da mit Lisa schon echt gute Gespräche gehabt und wir haben darüber viel geredet.

00:26:42: Einfach versucht damit einen positiven Mindset nach hoch zu fahren und das Beste drauszumachen weil ich bin ja fit und es passt ja alles genau.

00:26:51: Es ist schon etwas Besonderes wenn du'n Rennen hast wo gesamte Kickers-Team vor Ort ist und man wirklich diese Erfahrung eigentlich mit all den anderen Athleten vom gleichen Team dann teilen kann.

00:27:04: Und Solarer Berg, das war Gänsehaut pur!

00:27:07: Schön, schön dass du auch so darüber berichten kannst natürlich.

00:27:13: Jetzt glaube ich spielt für dich vor allen Dingen eine Rolle was es jetzt gesagt mit den Long Runs einmal und dem Kombination Radfahren laufen, dass das in der Vorbereitung vielleicht ein bisschen gefehlt hat?

00:27:24: Ich glaube Ganz große Rolle spielt ist dieses Thema.

00:27:27: Du hast das vorher mal angesprochen, viel zu stehen in deinem Arbeitsalltag und dann auch muskulär schon vorermüdet natürlich auch in Trainingsanheiten, auch in Läufe einzugehen.

00:27:36: Das heißt natürlich auch wenn du nach so einem langen Arbeitstag sagst hey ich lauf jetzt abends die zwei Stunden noch einen Long Run und wir können auch davon ausgehen dass wenn du zweistündigen Long Run machst, wir kommen da auf sage ich mal Distanzen von twenty fünf Kilometer und mehr.

00:27:51: Genau.

00:27:51: Ja.

00:27:51: Das heisst es ist auch nicht wenig.

00:27:53: Nein.

00:27:55: Nein, du sagst eh schon richtig.

00:27:56: Also wir haben das Serviette auch gemerkt und dass es halt nicht funktioniert nach so einem langen Arbeitstag.

00:28:03: Also simulationsmäßig super weil in Rot nach dem Rad fahren hast du auch echt schwere Beine.

00:28:09: Also so betrachtet vielleicht gar nicht so schlecht aber Trainingsqualitativ ist es halt eher schlecht.

00:28:17: und dann haben wir relativ schnell mal den Switch gemacht und gesagt okay die Key Einheiten die wir brauchen für eine Langdistance oder für rot machen wir in der Früh nach dem Schlaf.

00:28:26: Das finde ich jetzt auch nicht immer optimal, ich merke dass mein Körper am besten funktioniert, also jetzt wo ich wieder in Innsbruck bin und ich habe die Zeit dann mache ich halt die harten Einheiten so kurz nach Mittag weil da ist der Körper wirklich wach und da kann ich es dann wirklich abliefern.

00:28:38: Da hast

00:28:38: du schon zweimal gegessen im besten Fall?

00:28:40: Genau!

00:28:40: Und da ist man voll mit Energie um halb sechs in der früh eher weniger aber wenigstens waren da die Beine halt wieder halbwegs erholt und dann haben wir oft am Abend nur eine schöne Meinheit gemacht um so ein bisschen das Zeitmanagement und den Plan doch in Takt zu halten.

00:28:56: Aber ja, man kriegt es halt nicht wirklich hochwertige Trainingseinheiten hin.

00:29:02: Mit welcher Zielzeit bist du dann in Rot ins Ziel gekommen?

00:29:06: Mit neun Stunden vierzig.

00:29:08: Minus zwanzig Minuten Behandlungszeitraum am Streckenrand während dem Marathon, weil ich so Rückenschmerzen hatte und da war so eine liebe Familie.

00:29:17: Und die haben mir einen Blackroll gegeben und ich bin dann in der Biese gelegen und habe mich selber erst mal bearbeitet.

00:29:24: Ich glaube wenn ich das nicht gemacht hätte und einfach so weiter meine Intervalle weiter gelaufen wäre und zwischendurch spaziert, dann hätten echt nochmal gut jetzt an sich Minuten runtergehen können.

00:29:32: aber es war ein sehr langer Marathon.

00:29:36: Wie viele Kilometer war das?

00:29:39: Kilometer sechs.

00:29:40: Ja,

00:29:41: bei Kilometer Sechs.

00:29:43: Ich erinnere mich auch noch als wir vor Ort den Tracker gecheckt haben und dann auch so ein bisschen geschaut haben okay was passiert ist bei dir beim Loslaufen wie sieht es aus?

00:29:52: und wir dann ein bisschen irritiert waren weil der Tracker häufig ganz unterschiedliche Geschwindigkeit noch angegeben hat.

00:29:58: für dich beim Laufen

00:29:59: ja

00:30:00: und dann noch dieses Thema dann eben durch eine Behandlung.

00:30:03: natürlich ist doch klar warum

00:30:05: weniger

00:30:05: Geschwindigkeit dann angezeigt wird.

00:30:09: Ich glaube insgesamt solltest du auf jeden Fall trotzdem auf dieses Rennen rot sehr stolz sein?

00:30:15: Also ich bin auch sehr happy, Schwimmen war für alle hart an dem Tag.

00:30:20: Es war einfach nicht so schnell überhaupt.

00:30:22: ich jetzt mal und die anderen Athleten auch.

00:30:24: also da sind wir uns einig Radfahren hat echt Spaß gemacht vor allem weil Zuschauer die waren echt so toll es war super Die Radstrecke war trotzdem hart, es war extrem windig an dem Tag und für die Verhältnisse kam ich eigentlich echt gut durch.

00:30:41: Ich glaube die zweite Runde wollte ich ein Ticken zu aggressiv angehen und da ist einfach in meinem Körper so diese Mitteldistance-Reiz drinnen Und dann habe ich halt direkt beim Laufen gemerkt dass mein Rücken zugemacht hat am Anfang und dann versuchst du das noch vier fünf Kilometer bis in den Flow reinzukommen und rauszulaufen.

00:30:59: Irgendwann merkst okay es wird eher schlimmer wie besser.

00:31:03: Dann war's ja eh ihr schon da unten am Kanal und dann habe ich es eigentlich halbwegs hinbekommen bis auf meine längere Pause, bis Kilometer zwölf.

00:31:12: Da bin ich dann stehen geblieben bei Lisa, hab mit ihr mal kurz das Gespräch geführt.

00:31:16: wie macht man weiter?

00:31:17: Macht es überhaupt Sinn?

00:31:18: Und sie war einfach so Ja!

00:31:20: Du läufst jetzt einfach weiter spazierst ab und zu, läufs wieder und dann sehen wir uns ja eh wieder weil du kommst der eh wieder zurück zu diesem Platz.

00:31:26: Also ja aber Lisa wir sind bei Kilometer Zwölf.

00:31:28: wenn ich wieder hier bin sind wir bei Kilometern fünfundzwanzig.

00:31:31: Das wird jetzt Ewig langer Weg beim Kanal.

00:31:33: Und sie so, ja okay viel Spaß!

00:31:35: Lauf los!

00:31:37: Ja und dann haben wir das Ding durchgezogen.

00:31:39: Das heißt du hast keine Wahl?

00:31:40: Es gibt keine Wahl.

00:31:42: Nee aber ich glaube da ist es schon gut wenn Du eine Trainerin an Deiner Seite hast die einschätzen kann.

00:31:48: so Ich glaube es ist für meinen Athleten besser jetzt weiter zu laufen.

00:31:52: Wir machen uns eh nicht schlimmer wie's gerade ist.

00:31:54: Aber mental wäre es sehr schön wenn ihr die Ziellinie erreicht Als als wenn er jetzt aussteigt.

00:32:00: das verkraftet er vielleicht schlechter Und ich glaube, so war es im Endeffekt auch.

00:32:03: Ich war sehr, sehr happy, dass ich im Ziel war.

00:32:07: Langdistance sei trotzdem neue Bestzeit bei fast über eine Stunde schneller wie das letzte Mal.

00:32:15: Dementsprechend geht ja auch was weiter am Training und im Nachhinein bin ich schon sehr happy.

00:32:21: War jetzt, glaube ich, wirklich ein guter oder eine gute ehrliche Sichtweise von dir auf dieses Rennen?

00:32:26: Was passiert das um was dann auch im Endefekt an positiven Erinnerungen bleibt.

00:32:30: Du hast dann danach dein Heimrennen, Zellamsee?

00:32:34: Genau.

00:32:35: Also Rot war ja Anfang Juli und nach Rot wusste ich auch so ab jetzt fangt halt im Schwimmbad die absolute Hauptsaison an.

00:32:43: das ist immer so... Ich würde sagen so zweite Juliwoche bis Mitte August ist einfach extrem viel los.

00:32:49: da kommen die ganzen Touristen da geht es dann rund um Ende August.

00:32:54: ja Zellams See heimrennt für mich die Strecke wo ich halt jeden Tag trainieren.

00:32:59: Das war so das große Ziel.

00:33:01: Und dazwischen war halt noch Alptwestriert dann jetzt nicht als Hauptziel, aber schon als einen Rennen wo ich unbedingt hin wollte für die Erfahrung und weil es halt schon auf meiner To-Do-Liste stand so ein Rennen mal zu machen.

00:33:14: Vielleicht auch als Möglichkeit ohne den großen Druck beziehungsweise der Slotvergabe

00:33:21: auch ein

00:33:21: Rennen machen zu können was vielleicht etwas Positives bewirken kann?

00:33:24: Genau ja!

00:33:26: Abgesehen davon, dass ich eh Berg fahren liebe und wenn es echt viel Spaß macht ist das genau wie du sagst.

00:33:32: Es ist einer ganz... es kann Iron Man, es geht um nichts oder für mich ging's da mal um nichts.

00:33:38: Das ging wirklich einfach nur wieder zurück zum Basic und einfach Spaß haben so wie ich es früher gemacht habe bei die Rennen.

00:33:48: Genau aber ja war tatsächlich bis eine Woche vor dem Alptoestriertland gar nicht klar, ob ich überhaupt hinfahre oder nicht.

00:34:00: Warum war es nicht klar?

00:34:01: Es war schon so stressig in der Arbeit.

00:34:05: Es war leider die Saison auch so dass es nicht immer so funktioniert hat mit Mitarbeiter wie ich's mir erhofft habe und ich dann schon auch gemerkt hab.

00:34:16: so ja abgesehen davon das ist dann noch schwerer ist es loszulassen fühle ich mich auch verpflichtet.

00:34:22: Ich bin ja hier der Hauptverantwortlich.

00:34:23: im Endeffekt, ich muss schauen das es läuft ist mein Job und wenn ich jetzt weggehe dann bin ich mir eigentlich schon zu achtzig Prozent davon bewusst dass es nicht laufen wird.

00:34:33: und ab du west war das erste die erste augustwoche und da ist bei weitem am meisten los und dann habe ich echt sehr lange überlegt ob ich überhaupt fahren soll.

00:34:45: ich hab auch gemerkt ich bin körperlich tatsächlich also körblich müde mental vielleicht sogar noch mehr Weil die Tage sehr lang waren und echt sehr viel Stress mit sich brachten.

00:34:58: Und dann hatte ich schon mit Lisa ein bisschen besprochen, so soll ich überhaupt fahren?

00:35:01: Was denkt sie?

00:35:02: Und sie meinte ja es wäre halt mental vielleicht gut wenn ich einfach mal rauskomme... ...und im Endeffekt glaube ich hätte das abgesagt.

00:35:13: aber dann kam mein Papa zu mir und er meinte so nein nur weil's hier stressig ist darfst du nicht die Sachen, die du so gern machst links liegen lassen.

00:35:23: und da hat er dann für mich mal übernommen die Woche und gesagt so.

00:35:27: Er wird sich darum kümmern.

00:35:28: bis wir jetzt fahren ist man wirklich versuchen wieder abzuschalten Und einfach mal wissen auch wieder Energie zu tanken.

00:35:36: Ja ich glaube es war eine wichtige Entscheidung

00:35:39: Ist auch sehr stark natürlich in Die Richtung von dem wie wir im ersten podcast darüber gesprochen haben.

00:35:46: machts für dich.

00:35:49: Schön zu hören, dass dein Vater dich dann so dabei unterstützt hat in dem Moment oder auch jetzt im Nachhinein.

00:35:54: Du wirst natürlich auch sagen hey Papa danke dir, da ich die Möglichkeit dazu hatte.

00:35:59: Danke, dass du den zeitlichen Mehr-Invest für mich eingegangen bist und dafür gesorgt hast das hier vor Ort alles läuft

00:36:11: Genau, ja auf jeden Fall.

00:36:12: Also da bin ich super dankbar.

00:36:13: Es war auch ein Rennen.

00:36:14: Ich bin zwar alleine hingefahren Aber Freunde von mir waren schon vor Ort Die sind auch an den Start gegangen Und so konnte ich dann wirklich... Das war wie eine kleine Urlaubsreise.

00:36:26: Also ich habe dann auch das Rennen bisschen links liegen lassen Nicht weil es mir nicht wichtig war Sondern weil es einfach als Gesamtpaket in dieser Reise mit im Begriffen war und einfach als schönes Extra was auch gut ist, weil im Nachhinein betrachtet es echt ein sehr hartes Rennen.

00:36:45: Ich würde schon weiter empfehlen, dass das ein sehr schönes Rennend war aber nicht ohne und auch nicht bei vierzig Grad Außentemperatur.

00:36:52: da zum Schluss noch mit dem Rad den Alptowers hoch stiefeln müssen und dann oben bei ich weiß nicht wie hoch man da zwei irgendwas fast

00:37:02: Nee, man ist nicht auf zweitausend Meter Höhe.

00:37:04: Man ist unter zwei.

00:37:05: Eins

00:37:05: acht oder

00:37:07: so?

00:37:07: Ganz oben ist so eins acht und der Lauf findet so statt zwischen eigentlich eins sechs und eins acht.

00:37:12: Ja genau ja aber das spürt man auf jeden Fall.

00:37:18: Es war dann tatsächlich, es rennen so einen Ticken länger als erwartet, wenigso viel länger aber schon gut.

00:37:27: Aber ich da bin auch dann schon wieder mit den Grinzen über die Ziellinie gelaufen Und konnte das Ergebnis komplett loslassen und einfach dann dort auf mein Freund gewartet, der dann auch eine Viertelstunde später auch mal im Ziel ankam.

00:37:43: Dann saßen wir gemeinsam da sind danach noch alle gemeinsam essen gegangen.

00:37:48: also ja es hat sich schon wieder mehr wert und da bin ich dann zum Glück nach der Woche wieder mit mehr Energie heim gefahren als wie wo ich von daheim losgefahren bin.

00:37:59: Würden die mit Sicherheit auch geholfen haben.

00:38:01: natürlich dass die Personen die am Ende Vor Ort da war und die Verantwortung für dich übernommen hat, dass sie aus deinem Familienumfeld kommt.

00:38:07: Weil du weißt, du kannst sich dann in dem Fall auch deinen Vater auf jeden Fall verlassen?

00:38:11: Ja

00:38:12: genau!

00:38:12: Auf jeden Fall also.

00:38:13: mein Papa hat ja vor mich das Schwimmbad betrieben neben Hotel-Wassat Und der kennt sich da aus und er macht es schon sein Leben lang diesen Beruf.

00:38:24: und da weiß ich einfach, das passt so hundert Prozent und da kann ich mich wirklich drauf verlassen.

00:38:30: und da klart telefoniert man ab und zu immer noch Weil ich fühle mich ja trotzdem verantwortlich.

00:38:34: Ist ja nicht so, dass ich dann losfahre und denke so Okay, schuldig!

00:38:37: Das ist jetzt nicht mal mein Problem.

00:38:39: So bin ich halt nicht oder stecke ich nicht ineinander sondern... Ja, nee war gut.

00:38:46: Kann es gut loslassen Und dann nach Abzüge direkt Gespräch gehabt mit Lisa.

00:38:52: Wie machen wir das jetzt weiter?

00:38:53: Ich glaube wir hatten da drei Wochen Zeit wieder Bis nach Zell am See Und Zell Am See wäre eigentlich oder war schon so meine Hauptrenne neben Rot in der Saison.

00:39:03: Genau.

00:39:04: Zell haben wir uns, weil ich auch persönlich fort war, persönlich dann auch gesehen.

00:39:10: erst auf der Laufstrecke an dem Tag für das Rennen in Zell ist glaube ich gar nicht so leicht zu beurteilen wie man das jetzt wirklich im Nachgang bewertet, weil da auch Sachen gut waren andere Sachen nicht so gut waren.

00:39:28: Ich glaube aber viel mehr dass für dich jetzt auch in Retrospektiv wahrscheinlich dieses Rennen innerhalb des aus einem Zeitpunkt heraus, wo es sehr stressig für dich war.

00:39:37: Dafür gesorgt hat das du vielleicht auch jetzt zum Ende der Saison des Ruder noch so wie du ein bisschen rumreißen konntest.

00:39:44: Aber

00:39:45: man sieht glaube ich ganz gut dass es nicht von dir so gleich geht sondern das ist so ein bisschen Vorlauf auf wie so oft bei sowas wenn sehr viel Stress ist.

00:39:51: am Anfang kommt man damit sehr gut zurecht und erst wenn diese stressige Phase endet so langsam fängt ihr Körper an dann darauf zu reagieren.

00:40:00: genauso andersrum wenn was Positives passiert brauchst auch einen Moment.

00:40:03: Das ist korrekt, ja.

00:40:05: Ich glaube tatsächlich auch erst ich habe unterschätzt was für ein Domino-Effekt das eigentlich hat wenn sich Stress so aufbaut... Auf den Körper!

00:40:15: Ich bin allgemein schon Mensch, ich bin sehr gerne sehr beschäftigt.

00:40:18: Ich mag es gar nicht so gern einfach nur daheim herumzusitzen und nichts zu machen.

00:40:23: also ich bin schon dafür gemacht dass so den ganzen Tag so bisschen

00:40:27: Action

00:40:28: ist, ich irgendwo herumlaufe.

00:40:30: Ich arbeite auch echt gern und so.

00:40:32: aber eben dieses Jahr kam einfach so viele andere Punkte noch dazu die mentalen Stress ein bisschen verursacht hatten Und man redet nicht nur mit seiner Trainerin sondern auch mit Freunden drüber und man hört ja auch sehr viel darüber das Stress Einfluss hat auf körperliche Leistungen und Man ist sich aber glaube ich nie so wirklich davon bewusst wie sehr das ein Einfluss hat, bis es halt dann tatsächlich soweit ist.

00:40:58: Und Zellamsee wäre ja oder war jetzt mein vierter Start in Zellamsee.

00:41:03: Dementsprechend ich kenne die Strecke und weiß was ich drauf habe.

00:41:06: Ich weiß welche Zeiten ich da brauche.

00:41:09: Und als ich dann an den Start ging, hab' ich schon relativ schnell nach dem Schwimmen am Rad gemerkt dass ich jetzt bisschen Opfer werde von meiner eigenen Stress und von dem kompletten Domino Effekt.

00:41:24: Und dass da eigentlich fast gar nichts mehr in den Beinen drinnen ist, äh...und ich eigentlich gar nicht mal wirklich vorankomme.

00:41:30: Und dann ja war Zell am See nicht das Rennen auf was ich gehofft hätte.

00:41:36: Und es war dann glaube ich schon sehr schwer, das als letztes Rennen der Saison zu haben und das auch quasi zu akzeptieren oder akzeptierend zu können.

00:41:47: Okay verstehe.

00:41:50: Also auch eine Erfahrung natürlich, die hart war im ersten Moment nach dem Rennen.

00:41:55: Und ich erinnere mich auch noch als wir uns auf der Laufstrecke gesehen haben, hast du glaube ich das erste was so gemacht hast?

00:42:01: Du hast noch ein leichtes Lächeln rausgebracht, hast aber eigentlich den Kopf geschüttelt und auch in dem Moment in dem Wissen okay, eigentlich läuft es gerade nicht so wie ich mir das gewünscht habe.

00:42:12: Ja ja... Es war echt ein zehr Tag.

00:42:15: also ich bin dann vom Rad runter Da war halt mein Tank echt schon leer.

00:42:21: Und ich wusste ja, dass ich das Jahr im Sommer davor an Werte auf der Strecke gefahren bin und wie unglaublich stark ich da war an dem Tag.

00:42:32: Ich kam nicht mal annähernd auf diese Werte.

00:42:36: Ich konnte so gerade und grad irgendwie das fahren was ich als Grundlagen-Training normalerweise fahre.

00:42:43: Irgendwie ist man dann während den Rennen und merkt man schon, man ist so richtig enttäuscht fängt man nachdenken an, ja okay.

00:42:53: Während Rennen ist im Kopf schon sind alle anderen Rennen der Saison schießen auch vorbei und kein einziges Rennen wo ich wirklich sehr, sehr happy war und man bringt trotzdem jedes Rennen ins Ziel.

00:43:05: Ich glaube aussteigen wird mir immer schwerer fallen als wie zu finnischen egal unter welche Bedingungen.

00:43:13: aber Ja, ich glaube da bin ich dann mental tatsächlich zum ersten Mal in der Saison wirklich ein bisschen gebrochen weil man so viel erhofft hatte von dieser Saison und eigentlich gar nichts davon wirklich aufgegangen ist.

00:43:27: Dann hast du nach Zell am See natürlich mit Sicherheit auch erst mal eine Pause gemacht und bisschen Zeit auch für dich genommen, weil auch das natürlich unnotwendig war ein bisschen Zeit und Abstand vom Sport zu gewinnen, weil der September... Noch anstand, der auch ein Monat ist in dem die Temperaturen nicht nur kalt sind sondern auch

00:43:50: herrschend.

00:43:50: Er

00:43:51: heißt auch Schwimmbad-Saison noch?

00:43:53: Genau es ging eigentlich also es ist dann ZNMC ist ja eh schon das letzte Wochenende in August und danach ist die Schwimbergsaison nur noch zwei Wochen und dann eh vorbei.

00:44:06: Aber nach ZNMC war ich echt in ein kurzes Tief.

00:44:08: Ich habe dann auch zu Lisa gesagt, ich will jetzt erstmal gar nichts machen und nicht trainieren.

00:44:15: Ich musste den Sport erst mal für einen Augenblick komplett links liegen lassen.

00:44:18: Ich hab die Arbeit fertig gemacht und geschaut, dass alles wieder gut abgeschlossen ist.

00:44:24: Dann bin ich nach Innsbruck gefahren.

00:44:27: Da war so der erste Moment, wo mir wirklich bewusst geworden ist wie traurig ich eigentlich war über diese Saison.

00:44:34: Das saß ich dann allein in meiner Wohnung, da war es auf einmal auch so leise.

00:44:37: Ich bin halt den kompletten Sommer im Hotel von meinem Papa im Schwimmbad.

00:44:43: Es ist immer laut, es sind immer Leute da und man ist immer beschäftigt.

00:44:46: Und dann sitzt du auf der Couch und man wird zu leicht krank weil der Stress nachlässt.

00:44:53: Da war die Enttäuschung sehr groß.

00:44:55: Da habe ich dann auch echt eine Woche erst mal gar nichts gemacht mich komplett distanziert von dem Sport konnte ich es irgendwie nicht loslassen.

00:45:07: Irgendwas in mir war so... Ich kann, also wenn ich glaube jetzt so in die Offseason gehe dann ist das gar nicht so unwahrscheinlich dass sich nächstes Jahr erst mal fast gar keine Rennen macht weil auch echt fast alle Rennen schon ausverkauft waren und während der Saison aber kein Gedanken machen wollte über was ich jetzt nächste Jahr schon mache an Rennen dementsprechend Rennen aus verkauft, ich schlecht drauf, weil das so ein Scheiße war.

00:45:32: Und da hätte ich echt zum ersten Mal in meinem Leben fast losgelassen mit dem Sport.

00:45:37: und dann hat eine Freundin von mir gesagt, so ja die startet jetzt noch in Oktober.

00:45:43: In Frankreich, in Challenge Vé Buccau oder wie auch immer man es ausspricht.

00:45:50: Buccu, grandioses Rennen!

00:45:53: Auf jeden Fall sind noch ein paar Tage vergangen habe ich Lise angerufen und gesagt, ich kann so nicht aufhören.

00:46:03: Ich kann nicht in die Off-Season gehen.

00:46:06: Ich hab jetzt Zeit...ich war jetzt krank!

00:46:08: Ich bin jetzt wieder fit.

00:46:10: Ich muss jetzt nicht mehr arbeiten, ich muss die Zeit irgendwie nutzen und ich will es noch einmal angehen und einmal noch ein Rennen machen aber auch mit fast niemandem drüber geredet dass ich jetzt noch einen Rennen mache.

00:46:20: Ich wollte das wirklich nur für mich.

00:46:24: Und ja, da hab' ich mich nochmal angemeldet.

00:46:27: Wie lief das Rändern?

00:46:34: Das Rennen lief tatsächlich sehr gut.

00:46:37: Ich hatte eigentlich gar keine Ziele für dieses Rennen, ich habe eine kleine Reise draus gemacht mit meinem Van, kleinen Roadtrip, meine jüngste Schwester die ist zurückgezogen nach Holland und ich bin von Österreich aus nach Holland gefahren, hab sie da besucht ein paar Tage, bin von dort aus dann weitergefahren nach Frankreich, hast aber echt viel Auto fahren Und stand dann da in diesem Mini-Dorf auf dem Campingplatz.

00:47:05: Da war eine Boulangerie, ich habe mir jeden Tag mein Kaffee geholt, meinen Cressor und mein Baguette.

00:47:13: Es ging einfach um nichts!

00:47:14: Es war schönes Wetter, ich war am Strand... Ich konnte zum ersten Mal alles wieder komplett loslassen.

00:47:22: Ich war sehr viel offline.

00:47:23: Ich hatte sehr wenig Kontakt mit Menschen, weil ich echt einfach mal die Zeit für mich haben wollte und auch einfach so eine Woche rund um den Sport machen, weil es mir Spaß macht und nicht, weil irgendwer irgendwas von mir erwartet.

00:47:39: Ich habe auch mit Lisa nicht super viel Kontakt vor dem Rennen.

00:47:42: Wir haben noch einmal kurz gequatscht, ob alles passt, ob ich mich bereit fühle.

00:47:47: Und dann ja ... war schon Race Day!

00:47:51: Und es war eigentlich sehr schön.

00:47:53: Ich konnte von Anfang an im Wasser alles loslassen, Es waren harte Schwimmen... ich bin jetzt nicht der beste Schwimmer.

00:48:01: wenn du dann ein bisschen über einen Kilometer Gegenstromanlage hast im Wasser Dann wird das schwer.

00:48:08: aber da konnte ich auch einfach direkt los lassen weil es ging für mich um nichts.

00:48:11: Ich hatte einfach nur Spaß!

00:48:12: Ich bin aus dem Wasser raus und ab aufs Rad.

00:48:16: Ich bin in mein Leben noch nie so schnell Rad gefahren.

00:48:19: Ich hatte von Anfang bis Ende Energie.

00:48:21: Ich konnte mich richtig gut verpflegen, ich bin vom Rad runter.

00:48:25: Die französischen Jungs sind ultra stark also die sind losgelaufen mit der drei zwanzig und die Lise meint so ja wir hatten halt jetzt keine Vorbereitung.

00:48:33: vielleicht probieren sie mal mit der dreifünfzig oder so.

00:48:35: habe ich war so.

00:48:36: nein ich fühle mich gut ich hab Spaß.

00:48:37: ich bin dann auch mit einer Dreidreißig reingestiefelt und habe dann eigentlich fast den lauf meines Lebens gehabt.

00:48:44: kann richtig pushen Hab eine neue Mitteldistance-Bestzeit bei, ich glaube, der Tag wird an den Tag geknackt und wäre sogar fast noch unter vier Stunden das Ziel gekommen.

00:48:58: Also ja mit dem Gefühl dann die Saison aufzuhören war deutlich schöner als alle Rennen davor.

00:49:06: Weißt du was richtig schön ist?

00:49:07: Wenn man dir es zuhört merkt man auch wirklich wie dir das nochmal richtig viel Energie gegeben hat.

00:49:12: Wie auch von den Erfahrungen, auch die negativen Erfahrungen von denen du da vorberichtet hast Die machen was mit dir und das merkt man auch, dass es jetzt in unserem Gespräch natürlich an dir nagt.

00:49:23: Und dass diese positiven Erfahrungen, die du dann dort in Frankreich gemacht hast, an der Stelle auf jeden Fall... ...mitverantwortlich für diese gute Leistung auch die guten Baguettes und die guten Croissant aus der französischen Boulangerie.

00:49:37: Das ist wirklich kulturell!

00:49:40: Viel besser geht es nicht, würde ich sagen.

00:49:42: Ich glaube da habe ich alles richtig gemacht.

00:49:44: also wer sowas nicht mag das verstehe ich nicht.

00:49:46: Genau

00:49:46: richtig gar nicht bestätigen, verstehe auch nicht!

00:49:49: Also wirklich sehr zu empfehlen natürlich und einfach diese Lockerheit die du damit in den Wettkampf genommen hast und dann zum Ende der Saison hin vielleicht Ziele nicht erreicht hast.

00:50:01: aber vor allen Dingen glaube ich wenn wir wieder zurück schon auf dem Port Class ganz zu Beginn dieses Jahr wo du gesagt hast machst für dich ein ganz großes Ziel doch erreicht hast

00:50:09: Ich glaube auch.

00:50:10: Es ist für dich dann dort zu machen und dann auch zu einem Ende der Saison zu bringen, mit dem du wirklich zufrieden bist?

00:50:18: Und dann jetzt auch wenn du mir hier gegenüber sitzt ohne Zufriedenheit ausstrahlen kannst darüber?

00:50:24: Definitiv!

00:50:24: Also ich schließe mich da deiner Meinung komplett an.

00:50:28: es war eine harte Saison.

00:50:30: ich habe in dieser Saison sehr viel gelernt und eben für mich das wichtigste und größte was ich gelernt hab durch dieses letzte Rennen ist, es ist echt egal was in den sozialen Medien passiert.

00:50:43: Es ist egal wer von dir erwartet.

00:50:46: Du wirst die Leistung auf die Art und Weise einfach nicht hinbringen wenn du nur mit einem Hammer drauf schlägst.

00:50:53: Mach die Sportart, wenn es dir Spaß macht.

00:50:56: Mach's, wenn du das für dich machst.

00:50:58: Machs, wenn man das wirklich will.

00:51:00: Mach' sie nicht!

00:51:00: Wenn du dies für die Öffentlichkeit machst und nur für andere Leute... Dann lass es, weil du wirst nicht glücklich.

00:51:06: Du wirst da keine Energie rausholen können.

00:51:09: und ja wenn du's schon gern machst dann versuchst auch einfach zu genießen.

00:51:14: Schön gesagt!

00:51:16: Jetzt endet die Saison oder ist schon geendet.

00:51:19: natürlich jetzt sind wir hier an dem Wochenende auch an dem du uns hier besuchst an unserer End of Season Party während wir hier in der Kabine sitzen und die Podcast Aufnahme machen weil das ist nämlich der Freitag direkt am Samstag vor unserer End Of Season Party.

00:51:33: Das sind die anderen schon hier am Durchwuseln durch unser Büro.

00:51:37: Lisa ist draußen, Phil ist draußen.

00:51:38: Philipp ist eben gekommen.

00:51:40: sehr, die mit dir auch vor Ort ist jetzt für das Wochenende.

00:51:44: Ist auch draußen, die ist gerade schon von ihrer ersten Lauf-Einheiten mit Phil und Lisa gekommen.

00:51:50: Du kannst es wahrscheinlich kommen, erwarten

00:51:51: wir alle Fragen.

00:51:52: Nein ich bin so gespannt!

00:51:52: So wie's

00:51:53: für sie war... Für dich gehts vielleicht auch weiter.

00:51:55: Ja Hilfe!

00:51:58: Oh Lisa freut sich auch schon.

00:52:00: Ich glaube wir bleiben hier drinnen sitzen, weil die bauen echt viel auf und die sind beschäftigt.

00:52:03: Und ja, wir haben es hier ganz gemütlich eigentlich.

00:52:06: Fehlt eigentlich nur noch dass die anderen, die gerade in der Kaffeemaschine sind uns noch ein Kaffee machen?

00:52:09: Ja

00:52:10: das wird super!

00:52:11: Letztes Jahr ist es nicht ausgegangen, weil eben die siebzig drei WM so spät war.

00:52:15: ich konnte hier nicht hinfahren aber jetzt End of Season Party bei Keke sei.

00:52:19: ich freue mich sehr drauf.

00:52:20: Das wird hoffentlich sehr lustig auf.

00:52:22: ich denke schon

00:52:23: Es würde auf jeden Fall sehr lustiger werden Dann auch morgen.

00:52:26: und das Schönste ist eigentlich, dass es ja für dich dann auch so ein nochmal runderer Abschluss ist.

00:52:31: Weil du warst in Rot und hast schon gesagt hey is cool auch in der ganzen Kickersgruppe mit den Athleten und Athletinnen vor Ort zu sein bei einem Wettkampf auch dieses Gruppenfeeling zu haben.

00:52:41: Und davon auch einiges wiederzusehen?

00:52:44: Es ist echt wie eine Riesenfamilie.

00:52:47: Jeder hier hat Spaß und ich glaube sie sind einfach nur ne gute Zeit.

00:52:51: die werden morgen alle herkommen Und dann freue ich mich auf ein großes Wiedersehen.

00:52:58: Ja, morgen finden natürlich viele Dinge hier für uns vor Ort statt.

00:53:01: Es gibt einmal einen Lauf der mit Laura stattfindet bei dem auch viele Menschen angemeldet sind was auch super schön zu sehen ist.

00:53:08: Wir werden uns von dem Lauf bisschen fernhalten.

00:53:10: wir gehen lieber eine Runde Rad fahren in der Zwischenzeit und

00:53:12: raus

00:53:13: raus in die Kälte und kommen dann eigentlich rechtzeitig...

00:53:15: Für den Punch?

00:53:16: Auf den

00:53:16: Punch!

00:53:17: Mit Lisa wieder weil Lisa bekanntermaßen den besten Punch macht mit und ohne Schuss und kommen dann wieder für unseren Flohmarkt.

00:53:27: Wir haben letztes Jahr schon überlegt, inwiefern man nicht nur ein Flohmark machen kann.

00:53:30: Und jetzt dieses Jahr der Flohmarkt, da freue ich mich speziell auch sehr drauf.

00:53:34: Welche verborgenen Schätze es vielleicht auch dort...

00:53:37: Jeder hat so viele Sport-Sachen, Equipment Zeugs daheim herumliegen und ich finde das immer super wenn man eben im Form von Flowmarkt oder irgendwie das weitergeben kann, ein bisschen untereinander.

00:53:49: Bisschen was austauschen und so etwas verkaufen, damit es wieder ein zweites Leben bekommt.

00:53:53: Ja genau, aber auch ein bisschen handeln mit... Ein

00:53:56: bisschen Handeln

00:53:57: hier?

00:53:58: Genau!

00:53:58: Ich brauche noch was für den Sommer an, ich brauche die langen Bibshorts für den Winter.

00:54:02: Philipp ist eben schon reingekommen glaube ich mit auch siebzehn Kisten von Laura.

00:54:05: Ich weiß jetzt nicht ob siebzen waren, sondern auf jeden Fall einige Kisten auch mit Sachen von Laura, die dann auch verkauft werden.

00:54:10: Ich weiss nicht, ob ich die Sachen passe, ich glaube nicht.

00:54:13: Ich befürchte ich auch nicht, aber ich denke und hoffe es werden auf jeden Fall genug Menschen auch kommen denen die Sachen passen.

00:54:20: Aber wirklich ein sehr großes Wochenende was das hier für uns ansteht.

00:54:25: Inwiefern wirst du mit Lisa jetzt auch nochmal an diesem Wochenende über die nächste Saison sprechen oder schiebt ihr das noch ein bisschen nach hinten?

00:54:34: Nein, ich glaube schon wir haben jetzt so einen bisschen groben Plan was anstehen.

00:54:39: Ich glaube, das was wir jetzt gleich machen werden ist jedes Wichtigste.

00:54:42: Für den Winter bauen wir echt diesmal ein bisschen mehr Krafttraining ein.

00:54:47: Der Körper braucht einfach auch etwas mehr Stabilität und dafür braucht es einen Kraftplan.

00:54:52: Und ich sehe Lisa schon grinsen und die weiß schon ganz genau was sie vorhat mit mir.

00:54:57: Die weiß über was wir gerade sprechen?

00:54:58: Ja

00:54:59: dementsprechend werden wir vermutlich jetzt gleich meinen Winterkraftplan produzieren.

00:55:05: Da bin ich dann auch darauf gespannt, was da in dem Winter-Kraftplan drin sein wird.

00:55:12: Für die nächste Saison – Was sind Hauptziele, die ihr euch gesetzt habt?

00:55:15: Wenn du es schon teilen möchtest?

00:55:18: Ich glaube, Hauptzielen….

00:55:21: Wir haben noch nicht wirklich einen Hauptrennen, wir haben uns schon für Rennen angemeldet.

00:55:25: Das allergrößte Learning, das ich gemacht habe letzten Sommer ist, dass ich diese Saisonspause zwischen rennen brauche.

00:55:32: Wir werden diese Saison wieder so auffahren, dass wir in Mai und Juni Eventuell in April, ich muss mal schauen ob sich da rennmäßig irgendwas schon ergibt.

00:55:40: Dass wir da einmal eine Saisonshälfte machen und ich halt in Juli und August wirklich die Zeit habe mich auf die Arbeit zu fokussieren, da mal ein bisschen Training zu reduzieren und wieder neu aufzubauen einfach damit der Körper auch das Ganze gut verkraftet.

00:55:55: Und dann planen wir dass wir im September aber vor allem auch in Oktober da quasi die zweite Saisonshälfte haben.

00:56:04: Und irgendwie, ich will das bisschen kombinieren auch wieder so wie dieses Jahr mit einer kleinen Reise im Invenen.

00:56:09: Ich habe zwar schon zwei drei Rennen im Kopf die sehr schön sein könnten vor allem auch von der Umgebung her und von den Temperaturen Den Sommer noch ein bisschen länger zu gestalten.

00:56:21: Genau.

00:56:22: also ich glaube dass wir so bis in der Plan für nächste Saison werden.

00:56:25: Cool schön.

00:56:26: dann hoffe ich dass Wir uns vielleicht bei dem einen oder anderen rennen dann wieder vor Ort sehen weil es auch für Mich dann immer eine schöne Erfahrung ist dann auch mit dabei zu sein.

00:56:36: Tim, ich möchte dir danken für deine Offenheit auch so über die Momente in der Saison zu sprechen, die auf weh tun.

00:56:45: Weil ich glaube das ist was, was... Ich jetzt gerade auch in unserem Gespräch sehr gut merke dass es für dich nicht leicht ist da drüber zu sprechen und dass das sehr persönliche Emotionen sind, die du dann nach außen teilst Und grade auch das in Richtung wo du sagst hey!

00:57:00: Es ist manchmal auch wichtig Dinge für sich zu machen und Dinge auch für sich, zu behalten.

00:57:06: Und auch für einen Wettkampf-Erfolg kann es helfen vorher nicht groß anzukündigen dass man irgendwo hingeht um sich selbst noch Druck zu machen sondern einfach wirklich das Fürsicht zu tun ohne das große außen zu teilen.

00:57:19: und das hast du jetzt heute in dem Gespräch dennoch getan wofür ich dir auf jeden Fall sehr danken möchte und Möchte dir Gerne, wir in unserer letzten Podcastfolge auch zum Abschluss unseres heutigen Episodes natürlich noch das letzte Wort überlassen.

00:57:36: Ja was soll ich sagen?

00:57:37: Ich bin erstmal sehr dankbar dass ich wieder hier sein dürfte.

00:57:39: Freue mich sehr!

00:57:40: Ich wünsche alle Zuhörer und Zuhöhrerinnen da draußen ein sehr schönes Wochenende die die herkommen für das KKS-Wochenende.

00:57:48: Ich freue mich euch zu sehen.

00:57:50: Genießt es macht einen schönen Winter draus, habt Spaß am Training.

00:57:54: und ich sage hier Prost weil bald gibt's Punsch

00:57:58: Mit Lisa,

00:57:59: mit Lisa.

00:58:00: Danke schön!

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